Videoüberwachungstechnik sinnvoll einsetzen

Die Technik der Videoüberwachung entwickelt sich stetig weiter. Vor zwei Jahrzehnten mussten Überwachungskameras noch konventionell statisch verkabelt werden. Mit den Funk WLAN Überwachungskameras und IP Kameras, gibt es heute flexibel nutzbare Systeme auf dem Markt. Weite Strecken können per COFDM verschlüsselt überbrückt werden und die Daten sind bequem per PC oder Smartphone einsehbar – jederzeit.

Wer sich für die richtige Videoüberwachungstechnik entscheidet, kann mit einfach kombinierten Mitteln eine wirkungsvolle Überwachung erzielen. Ob es eine schwenkbare HD-Kamera mit Infrarotscheinwerfer, eine Außenkamera mit Nachtsichtfunktion oder die 360-Grad-Kamera für den Innenbereich sein soll: wenn die Technik gut untergebracht und installiert ist, haben Sicherheitsfirmen, Privatleute oder Geschäftsführer ihre Augen überall.

Kabellos und gestochen scharf

DVR-Set Videoüberwachung
Voll ausgerüstet: Ein DVR-Komplettsystem mit acht Kameras, die über Nachtsichtfunktion verfügen.

Moderne Komplettlösungen mit mehreren Kameras sind heute nicht mehr sündhaft teuer und bieten technische Möglichkeiten in der Videoüberwachung, die durchaus sinnvoll sein können. So zum Beispiel Funk-Überwachungskameras, die es ermöglichen, die mit einem Router verbundenen Empfänger über das Internet einzusehen. Die mit digitalem Videorekorder ausgestatteten Systeme zeichnen die Daten auch direkt auf, um Bewegungsmuster, Gesichter oder wichtige Einzelheiten später auswerten zu können.
Aufgrund der entfallenden Verkabelung können die einzelnen Kameras ohne großen Aufwand an anderen Positionen installiert werden. Tote Winkel, die erst nach der Erstinstallation auffallen, kann man auf diese Art einfach korrigieren oder die Überwachungskameras mit Funkübertragung binnen Minuten gegen eine Funk-Kamera mit Nachtsichtfunktion ersetzen.

Verschlüsselter Hochleistungsfunk: COFDM

COFDM-Repeater
In die Verlängerung: Für weite und unwegsame Strecken ist ein COFDM-Repeater mit 128-bit-Verschlüsselung die richtige Methode.

Da die Wireless-Technik auch Nachteile hat, macht es Sinn sich über das Thema COFDM zu informieren. Die verschlüsselte Videoüberwachungsübertragung ermöglicht eine Funk-Überbrückung von großen Hindernissen und weiten Strecken. Mit 128 Bit verschlüsselt, ist die Verbindung zudem abhörsicher. Speziell für Großveranstaltungen oder adhoc-Einsätze ist COFDM, das seit Jahren erfolgreich für DVB-T und DAB eingesetzt wird, unverzichtbar. Mit dieser Überwachungstechnik sind Video-Aufnahmen über Kilometer hinweg möglich, ohne im Außenbereich auch nur ein einziges Kabel verlegt zu haben. Zudem sind die Empfänger bis zu einer Geschwindigkeit von 180 km/h mobil einsetzbar, sodass eine Überwachung auch während der Fahrt problemlos möglich ist.

Spionagekameras im Miniformat

Spionagekamere mit Bewegungsmelder
Jetzt registrieren: Diese Minikamera startet die Aufzeichnung, sobald eine Bewegung registriert wird.

Ein weiterer Bereich der Videoüberwachungstechnik, der sich gut eignet, um Gebäude zu sichern, sind Spy Cams, auch bekannt als Spionagekameras. Diese sind so klein, dass sie getarnt in allen denkbaren Gegenständen untergebracht werden können. Sowohl für den Außenbereich als auch Innen gibt es verschiedene Fertiglösungen wie Steine, Schlauchhalter, Bilderrahmen oder Untersetzer, die mit einer kleinen Pinhole-Kamera ausgestattet sind. Der Kreativität sind bei der Installation selbstverständlich keine Grenzen gesetzt, sodass eigene Lösungen ebenfalls leicht realisiert werden können.

Kameranetzwerke mit moderner Videoüberwachungstechnik sind wirkungsvoll und flexibel einsehbar, wenn Sie an moderne WLAN- und Internetsysteme verbunden sind. Ob Sie von außerhalb nach ihrem Haus sehen wollen oder Benachrichtigungen auf Ihr Smartphone wünschen, wenn Bewegungen auf dem von Ihnen überwachten Grundstück registriert werden, mit moderner Technik ist auf diesem Gebiet alles Denkbare möglich. Wenn ein Einbruch auch nicht immer verhindert werden kann: Bei der Ergreifung des Täters hilft die Überwachungstechnik.