Überwachungskameras im Namen der Forschung

Nicht immer geht es nur um die Sicherheit, wenn Überwachungskameras im Einsatz sind. Auch zur Tierbeobachtung im wissenschaftlichen Bereich werden Sicherheitskameras gern „zweckentfremdet“. Warum auch nicht? Die Bildqualität und hervorragende Nachtsicht der Modelle bietet sich förmlich an.

4 MP WLAN Überwachungskamera
Mit einer Nachtsicht-Überwachungskamera wie z.B. dieser, wurde der Garten überwacht.

Wissenschaft.de berichtet jetzt über ein Experiment, bei dem ein Laufrad in den Lebensraum von wild lebenden Ratten, Mäusen und anderen Tieren gestellt wurde. Es sollte das Vorurteil wiederlegt werden, Nagetiere würden nur aus purer Langeweile ins Laufrad steigen. Und siehe da, das Video der Überwachungskamera zeigt klar, dass auch wild lebende Tiere gerne mal eine Runde im Laufrad drehen.

Stolze drei Jahre lang dauerte die Untersuchung, schließlich wollten die Biologen eine vernünftige Basis für Ihre These auf die Beine stellen. Im Videomaterial wurde festgestellt, das z.B. wild lebende Mäuse regelmäßig das Laufrad aufgesucht haben und dabei sogar eine ähnliche Verweildauer im Rad hatten, wie Käfigtiere. Es scheint also bewiesen, dass es den Tieren Spaß macht, sich zu bewegen ohne sich fortzubewegen. So wie wir Menschen es ja auch gerne tun, wenn wir uns im Fitnessstudio aufs Laufband stellen.

Laufräder sind also keine Quälerei oder Beschäftigungstherapie für bemitleidenswerte Haustiere. Wir finden, das ist eine interessante Erkenntnis, die da mit Hilfe einer Überwachungskamera gewonnen werden konnte.

Quelle: https://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/3660105/Warum-tr%C3%A4gt-Wind-Musik-davon%3F/