Netzwerkkameras erleichtern die Überwachung

Seit der Jahrtausendwende werden Netzwerke immer wichtiger. So gut wie jeder europäische Privathaushalt verfügt über ein LAN, das meist über einen Router mit oder ohne WLAN funktioniert. An dieses Netzwerk knüpfen auch die Hersteller von Überwachungskameras an und bieten sogenannte IP-Kameras (Netzwerkkameras) an. Die Geräte sind meist einfach zu installieren und entsprechend in vielen Fällen schon dem ONVIF-Standard, einem Kompatibilitätsabkommen zwischen verschiedenen Herstellern für Überwachungstechnik.

Wireless-Kamera Mini
Kabel oder WLAN: Diese WLAN-Kamera in Miniaturformat können Sie auf beide Weisen verbinden.

Mit Netzwerkkameras Gebäude überwachen

Die Videoüberwachung mit TCP/IP ist überall dort sinnvoll, wo bereits eine Netzwerkverbindung besteht. Entsprechend eignen sie sich für die Überwachung von Gebäuden wie Büros, Privathaushalten oder Lagerhallen. Für die mobile Überwachung sind zum Beispiel COFDM-Videosender oder 3G-Überwachungskameras eine Möglichkeit zur schnellen Übertragung. Wenn Sie eine Überwachungskamera an Ihr Netzwerk anschließen, geschieht dies entweder über WLAN oder über ein RJ45-Kabel. Bei der normalen Kabelverbindung bieten viele Kameras eine Stromversorgung über das Netzwerk (POE). So brauchen keine weiteren Netzteile oder Akkus mit der Netzwerkkamera verbunden werden.

IP-Kamera mit WLAN anschließen

Verbinden Sie eine IP-Kamera per Funk mit Ihrem WLAN-Router, müssen Sie sie zuerst einmal mit einem Netzwerkkabel direkt verbinden, um sie einzurichten. Ansonsten ist das WLAN in den meisten Fällen noch nicht aktiviert. Zudem können Sie hier über ihren Browser die passenden Einstellungen vornehmen. Die Kamera kann anschließend ohne Kabel (bis auf ein Netzteil oder einen Akku) operieren und sendet die Bilder direkt an Ihr Netzwerk.


Tipp: Moderne WLAN-Kameras und IP-Kameras bekommen Sie hier.


 

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Netzwerken leicht gemacht: Verkabelte IP-Kamera für die Gebäudeüberwachung mit Schwenk- und Neigfunktion.

DDNS Server nutzen

Der Vorteil bei beiden Wegen ist, dass Sie auf die IP-Netzwerkkameras über das Internet zugreifen können. Das kann entweder über ein dazugehöriges PC-Programm oder eine App erfolgen, oder Sie richten einen DDNS-Server für Ihre Zwecke ein. Viele Hersteller bieten einen Gratis-DDNS-Server für ihre Netzwerkkameras und WLAN-Kameras an, damit Sie sicher und schnell über den Browser Zugriff erhalten können. Die Videos der Überwachungskameras können Sie so auch von anderen Orten aus betrachten und sind stetig über alle Bewegungen informiert.

IP-Überwachungskameras mit Bewegungsaktivierung

Wenn Sie sich für Netzwerkkameras insteressieren sollten Sie darauf achten, dass diese über eine Bewegungsaktivierung verfügen. Das spart Stromkosten und Speicherplatz ein. Zudem kann Ihnen die Kamera auch Mitteilungen an Ihre E-Mail-Adresse schicken, sobald sich etwas tut. Viele Überwachungskameras schicken dann ein Foto der aktuellen Szene zu Ihnen.

Zusätzlich interessant ist die Einbindung einer Netzwerkkamera in eine IP-Alarmanlage. Solche Alarmanlagen verwalten mehrere Sensoren und Überwachungskameras und sich ebenfalls über das Internet aufrufbar. Die Bewegungsaktivierung der Kamera kann auch direkt an den Alarm gekoppelt werden. Sobald eine Bewegung von der Netzwerkkamera registriert wird, geht der Alarm an und Sie erhalten zum Beispiel eine MMS oder eine E-Mail mit einem Foto.