Wie funktioniert eine Dome Kamera?

Eine Netzwerkkamera kommt in unterschiedlichen Formen und Größen. Die verbreiteste Variante ist die Bullet-Kamera, die längliche IP-Kamera die in der Regel an der Wand montiert wird.

Die Domekamera hingegen bezeichnet in der Regel eine Sicherheitskamera, die unter der Decke befestigt wird. Häufig verfügen diese über eine kleine Kuppel über dem Kameraobjektiv. So können Sie schon aus wenigen Metern Entfernung nicht mehr bestimmen, in welche Richtung die Domekamera blickt.

Diese Eigenschaft macht Sie z.B. im Einzelhandel sehr beliebt, wo man zwar Sicherheit möchte, aber dem Besucher nicht das Gefühl geben möchte, überwacht zu werden. Ebenfalls zur Montage als Dome Kamera ausgelegt sind 360 Grad Netzwerkkameras.

Das liegt daran, dass diese erst Ihren Rundumblick erhalten, wenn sie an der Decke montiert sind und z.B. bei einer Wandmontage „nur“ 180° liefern. Manchmal werden PTZ-Kamera, die sich Schwenken, Neigen und Zoomen lassen, auch als Domekameras bezeichnet.

IP Dome KameraIP Domekamera mit extrem hoher 4K Auflösung für scharfe Details

Das liegt daran, dass diese oft die Form einer Kuppel für das Kameraobjektiv nutzen, auch wenn diese eher selten an der Decke montiert werden, sondern mit einer Halterung an der Wand.

Domekameras gibt es schon mit sehr kleinen Objektiven, so dass Räume, aber auch Außenbereiche sehr diskret überwacht werden können. Die Bildqualität ist trotzdem sehr hoch, Videoauflösungen von 4 MP und mehr sind möglich.

Einschränkungen gibt es aufgrund des kleinen Gehäuses aber mit der Nachtsicht, da bei Bullet-Kameras deutlich mehr IR-LEDs verarbeitet werden können.

Überwachung von Oben mit einer Dome Kamera

Entgegen der Meinung, dass eine Dome Kamera eine PTZ-Steuerung haben muss, ist diese Funktion eher die Ausnahme, als die Regel. Eine Dome Kamera wird zur unauffälligen Überwachung im Supermarkt, Hotel oder anderen Räumen mit hohem Kundenaufkommen eingesetzt.

Zwar lässt sich die Dome Kamera nach Belieben justieren, jedoch nicht automatisch per App oder Software. Das automatische Schwenken, Neigen und Zoomen aus der Ferne, findet sich bei einer PTZ Kamera wieder, die speziell zur flexiblen Kamera Überwachung eingesetzt wird.

Dennoch gibt es einige Modelle, die mit einer PTZ-Steuerung versehen wurden. Im Folgenden finden Sie eine übliche Dome Kamera, die jedoch dank PTZ Steuerung per Software geschwenkt, geneigt und gezoomt werden kann:

PTZ Dome KameraPTZ Dome Kamera mit Schwenken, Neigen und Zoomen

Mini Kamera kaufen: Welche Varianten gibt es?

Ich will eine Mini Kamera kaufen, weiß aber nicht was es so auf dem Markt gibt?

Diese Frage erreicht uns sehr oft. Daher wollen wir in einem kurzen Artikel verschiedene Varianten und Funktionen einer typischen Mini Kamera darlegen.

Lesen Sie bei Bedarf auch unseren Mini Kamera Test (Spy Cam Test), wo wir verschiedene Modelle vergleichen und eine Empfehlung aussprechen.

Eine Mini Kamera zur Videoüberwachung im Kleinformat!

Für viele bietet der Einsatz von kleinen Sicherheitskameras große Vorteile. Der Wunsch, möglichst klein und kompakt eine Kamera Überwachung vorzunehmen, kann mit einigen Mini Kameras auch erfüllt werden. Jedoch fehlt es bei vielen Experten an Aufklärung über die aktuelle Technik einer Mini Kamera.

Hier wollen etwas nachbessern und Ihnen passende Informationen geben, bevor Sie eine Mini Kamera kaufen. Eine kleine Überwachungskamera ist sehr vielfältig und hat unterschiedliche Optionen. So gibt es Miniaturkameras nicht nur als reine Speicherkameras zur Aufzeichnung auf MicroSD-Karte.

Inzwischen gibt es auch viele Modelle, die auch als IP Mini Kamera, WLAN Mini Kamera oder sogar 4G LTE Mini Kamera angeboten werden. Die Größen variieren hierbei sehr. Es sind extrem kleine Lösungen mit Pinhole Objektiv möglich, aber auch etwas größere Modelle, die dann z.B. über ein wetterfestes Gehäuse verfügen.

Der wesentliche Einsatzzweck einer Mini Kamera ist der, dass überall dort eine Videoüberwachung durchgeführt werden soll, wo für eine große Überwachungskamera kein Platz findet. Alternativ dazu, kann eine mobile Mini Kamera auch für unterwegs genutzt werden und somit extrem viel Freiraum bieten.

Auch der Einsatz in Geschäften, in denen sich Besucher nicht von den Sicherheitskameras beobachtet fühlen sollen, ist eine häufige Motivation zur Verwendung von Minikameras.

Mini Kamera Test
Kleine IP Kamera: Mini Kamera mit WLAN und Weitwinkel

Kleine Mini Kamera mit großer Wirkung!

Die kleinen Mini IP Kameras oder WLAN Minikameras stehen bzgl. der Funktionsvielfalt den großen IP-Kameras in vielen Punkten nichts nach.

So kann eine Minikamera ihre Daten per Netzwerk und Internet übertragen, E-Mails versenden, FTP-Uploads starten und Aufzeichnungen auf MicroSD-Karte durchführen. Häufig verbraucht die Minikamera dabei so wenig Energie, dass auch mit verhältnismäßig kleinen Akkus eine große Laufzeit möglich wird.

So erhalten Sie eine komplett vom Stromnetz unabhängige Videoüberwachung, die Ihnen viel Flexibilität und Spielraum lässt. Die kleinen Objektive haben aber natürlich auch ihre Grenzen. Es gibt kein Schwenken, Neigen oder Zoomen und in vielen Fällen maximal eine eingeschränkte Nachtsicht-Fähigkeit.

Man kann bei Mini-Kamera mit Hilfe von Nachtsicht-Scheinwerfern bessere Ergebnisse erreichen, aber meist ist der Platz dann doch nicht vorhanden, so dass sicher zu gehen ist, dass die überwachten Bereiche immer ausreichend beleuchtet sind.

Mini Kamera kaufen
Kompakte Minikamera mit WLAN und kleiner Pinhole Linse

Minikameras sind auch für Außenbereiche erhältlich

Sie können selbst wetterfeste Varianten einer Mini Kamera kaufen. So hat ein Mini Kamera Test gezeigt, dass auch Außenbereiche verhältnismäßig diskret gesichert werden können. Das Objektiv einer Mini IP Kamera ist oft nur einen Millimeter groß. Dennoch sind hohe Videoauflösungen wie Full HD möglich.

Bei ausreichend Beleuchtung erkennt man hervorragende Details.Wer etwas größere Bereiche mit kleiner Linse überwachen will, kann auf Weitwinkel-Minikameras setzen. Natürlich sind die Linsen dann etwas größer, aber Blickwinkel von 140° und mehr sind ein hervorragendes Hilfsmittel bei der Überwachung von großen Räumen mit kleinen Minikameras.

Mini Kamera kaufen
4G Kamera: Mobile LTE Minikamera als Video Sender

Miniaturkameras mit Funkübertragung per WLAN, UMTS und LTE

Die Datenübertragung von IP-Minikameras erfolgt in der Regel per WLAN. Sie können aber auch eine Mini Kamera kaufen, die mit LAN und sogar auch mit POE (Stromversorgung per Netzwerk) arbeitet. Funk-Minikameras sind eher selten geworden, da WLAN Minikameras deutlich mehr Vorteile bieten und eine stabilere und sicherere Übertragung.

Die WLAN Minikameras können ein eigenes WLAN aufbauen, in das man sich dann mit seinem Endgerät einloggt, um das Videobild anzusehen oder die Daten von der Speicherkarte zu übertragen. Alternativ kann die WLAN-Minikamera auch mit einem bestehenden Netzwerk verbunden werden.

Über P2P-Service ist dann der weltweiter Zugriff auf das Videomaterial möglich. Selbst UMTS- und LTE-fähige Minikameras haben den Markt schon erreicht. Diese haben meist ein etwas größeres Gehäuse für die Technik.

Jedoch ermöglichen diese dann auch eine Videoüberwachung mit Fernzugriff an Orten an denen kein Festnetzinternet vorhanden ist. Man benötigt nur eine SIM-Karte, eine Datenflatrate und guten Empfang um das Videosignal der Mini Kamera weltweit zu übertragen.

WLAN Kamera kaufen: Ist eine WLAN Kamera sicher?

Wenn Sie eine WLAN Kamera kaufen wollen, profitieren Sie von vielen Vorteilen. Die größtmögliche Flexibilität bei der Einrichtung einer Videoüberwachung bietet nämlich eine WLAN-Überwachungskamera. Der Einsatzort ist frei wählbar, da die WLAN-Kamera kabellos ist, und nur davon abhängig, wie weit das Signal des WLAN reicht.

Natürlich kann es auch Hindernisse geben wie zu dicke Wände oder Störsignale in der Umgebung. Aber in den meisten Fällen funktioniert die WLAN-Übertragung reibungslos. So benötigen Sie nur noch eine Steckdose, dann kann die Videoüberwachung per Netzwerk und Internet starten.

Bei WLAN-Kameras mit Akku, die man häufiger im Innenbereich und bei den Minikameras findet, ist zudem noch eine Unabhängigkeit von der Steckdose gegeben. Man kann die WLAN IP-Kamera also genau da installieren, wo es passt und den Standort ganz einfach und so oft wie man möchte wechseln.

WLAN-Kameras können entweder ein eigenes WLAN aufbauen, in das man sich direkt mit dem Smartphone, Tablet oder PC einwählt. Oder man verbindet die IP-Kamera mit einem bestehenden Netzwerk, so dass das Videosignal ins Netzwerk und auch ins Internet übertragen werden kann.

Nicht jede Sicherheitskamera unterstützt beide Varianten.

Mehr Reichweite für kabellose WLAN-Sicherheitskameras

4 MP Outdoor Kamera mit zwei Antennen4 MP Outdoor Kamera mit zwei Antennen

Reicht das vorhandene WLAN-Netz zur Übertragung der Daten nicht aus, können Sie WLAN-Repeater verwenden. Für noch größere Reichweiten, ist auch eine WLAN-Funkstrecke einsetzbar. Dabei sind mehrere Kilometer bei freier Sicht möglich. Außerdem kann jede LAN-Kamera so zur WLAN-Kamera aufgerüstet werden.

Oftmals ist die WLAN Funkstrecke eine sehr gute Alternative, wenn sonst nur UMTS- oder LTE-Kameras in Frage kommen. Neuere WLAN-Kameras besitzen zwei Antennen für eine verbesserte Verbindungsqualität und können zudem sowohl 2,4 GHz als auch 5,8 GHz verwalten.

Dabei gilt als grobe Regel: 5,8 GHz kann größere Datenmengen übertragen, durchdringt aber Wände schlechter als 2,4 GHz. Als aktuellen Standard ist es oftmals anzuraten 2,4 GHz zu nutzen, damit die drahtlose IP-Kamera die bestmögliche Übertragungsreichweite bietet.

WLAN Überwachungskamera Set als Alternative

Es gibt auch Komplettsets mit WLAN-Kameras und Netzwerkrekorder. Der Netzwerkrekorder verfügt selbst über Antennen und einen integrierten WLAN-Router. Der Vorteil ist, dass für die WLAN-Übertragung zum Aufzeichnungsgerät kein WLAN vorhanden sein muss. Somit wird auch kein vorhandenes WLAN mit der zusätzlichen Datenübertragung belastet.

Außerdem sind diese Videoüberwachungs-Sets so vorkonfiguriert, dass die IP-Kameras sofort vom Rekorder erkannt werden und keinerlei Konfiguration mehr notwendig ist. Wer es schnell und einfach mag ist mit einem Komplettset in der Regel besser bedient, das gilt nicht nur für WLAN-Überwachungskameras, sondern für alle Arten von Videoüberwachungssets.

WLAN Überwachungskamera SetWLAN Überwachungskamera Set mit NVR und 4 IP Kameras

WLAN Kamera Sicherheit – Kann ich gehakt werden?

Die Frage nach der Sicherheit bei einer Kameraüberwachung ist eine der ersten die sich Interessenten stellen, wenn Sie eine WLAN Kamera kaufen wollen. Dazu ist zu sagen, dass die IP-Kameras aktuelle Verschlüsselungsmechanismen (WPA2) verwenden und somit wirklich sicher sind, also genau so sicher, wie jedes herkömmliche WLAN mittlerweile auch ist.

Wichtig ist ein gutes Passwort und dass man dieses sicher aufbewahrt. Mythen darüber, wie unsicher und anfällig WLAN-Übertragung ist, halten sich im Internet immer noch. Aber man muss sich ja nur angucken, wie viele Netzwerke mit WLAN zur vollsten Zufriedenheit von Anwendern genutzt wird.

Und genauso zufriedenstellend kann eine moderne WLAN-Kamera sein, die als normale Sicherheitskamera für Gebäude und Grundstücke einsetzen können. Überlegen Sie einfach nur, wie viele wichtige Daten Sie auf Ihrem Smartphone haben – und damit gehen Sie ebenso ins WLAN ohne Angst zu haben, gehakt zu werden.

WLAN Kamera kaufenSchwenkbare IP Kamera mit Funk-WLAN-Übertragung

WLAN Minikameras und WLAN Türklingeln

Neben den herkömmlichen großen WLAN-Kameras, können Sie auch eine WLAN Kamera kaufen, die im Miniformat gebaut ist. Diese kann dort eingesetzt werden, wo große Überwachungskameras keinen Platz finden. Auch gibt es Sonderlösungen wie eine WLAN Türkamera bzw. ein WLAN Türspion.

Diese sind mit einem Klingelknopf ausgestattet. Sobald jemand an der Tür klingelt, erhält man einen Anruf auf sein Smartphone. Am Smartphone sieht man nicht nur das Livebild des WLAN-Türspions. Man kann zudem auch mit dem Besucher sprechen und so z.B. abklären, das man momentan nicht im Haus ist. Denn die Datenübertragung erfolgt weltweit übers Internet.

Mini WLAN Kameras sind oftmals mit Pinhole-Objektiv und Akku ausgestattet. Sie können also flexibel überall eingesetzt werden, egal wie wenig Platz ist. Akkulaufzeiten von mehreren Wochen sind dabei möglich. Zudem werden die gleichen Funktionen wie bei großen WLAN-Sicherheitskameras, also z.B. Alarm bei Bewegungserkennung und die Aufnahme auf MicroSD-Karte unterstützt.

Funkkamera: Ein kurzer Exkurs zu alter Technik

Die klassische Funkkamera – ein analoges Signal wird per Funk an einen Empfänger gesendet – hat ausgedient. WLAN-Kameras sind die neuen Funkkameras. Daher sollten Sie, wenn Sie eine Mini Kamera kaufen, auf die neuste WLAN Technik setzen.

Die Vorteile liegen auf der Hand: verschlüsseltes Videosignal, deutliche bessere Reichweite und Durchdringung von Wänden, einfaches Vergrößern der Reichweite mit Repeater, direkt digitales Signal das im Netzwerk und Internet erreicht werden kann.

Dazu kann vorhandene Technik zum Empfang genutzt werden und es sind sehr hohe Videoauflösungen möglich. Sind Sie also auf der Suche nach einer Funkkamera, sollten Sie eher WLAN-Kameras in Betracht ziehen.

Diese überträgt das Signal kabellos an einen Router. Und kann je nach Modell sogar auch ein eigenes WLAN aufbauen, in das Sie sich direkt mit ihrem Smartphone einloggen. Früher musste man zu seiner Funk Minikamera extra noch einen Empfänger mit Monitor erwerben.

Heute braucht man nur noch eine App auf seinem Handy zu installieren und sieht das Videobild der Mini Kamera auf dem Display. Ein Funk Überwachungssystem war nie einfacher und günstiger als jetzt, und das bei höherer Leistung.

Funk Überwachungskamera mit Monitor ist jetzt WLAN-Kamera mit Tablet

Funk Videoüberwachung hat den Vorteil, dass Sie als Anwender deutlich flexibler in der Positionierung von Sicherheitskameras sind. Es müssen keine Kabel verlegt werden, solang die Stromversorgung geklärt ist.

Besonders bei Funk Minikameras, die nur kurzfristig genutzt werden, um einen Raum zu sichern, ist dies ein unbestreitbarer Vorteil. Als Sicherheitsdienst können Sie so z.B. mit einer kleinen WLAN-Kamera einen zu schützenden Raum schnell ausstatten.

Jeder Mitarbeiter im Umfeld kann sich mit seinem Smartphone das Videobild ansehen. WLAN Minikameras haben zudem den Vorteil gegenüber Funk Minikameras, dass diese bei Bewegungserkennung direkt ein Signal auf die App senden können.

So wird der Nutzer gewarnt, wenn sich jemand im überwachten Bereich bewegt. Funk Videoüberwachung bzw. WLAN Videoüberwachung funktioniert natürlich auch im Videoüberwachungsset. Es gibt Netzwerkrekorder die über einen integrierten WLAN-Empfänger verfügen.

So können Sie direkt mit den Funk Überwachungskameras kommunizieren. Damit spart man sich die Datenübertragung über ein bestehendes Netzwerk, was besonders bei Firmen, in denen das Firmennetzwerk sehr penibel geschützt wird, ein Vorteil ist, da man dieses nicht nutzen muss.

Was ist eine IP Kamera? IP Kamera Test, Vergleich und Ratgeber

Der moderne Sicherheitskamera-Standard für Überwachungskameras ist die IP Kamera (auch Netzwerkkamera genannt). Diese ist netzwerkfähig, daher der Name „IP“ (Internet Protocol). Per Netzwerkkabel, aber auch per WLAN kann eine solche Sicherheitskamera ins Netzwerk eingebunden werden.

Diese ist dann über eine IP (z.B. 192.168.1.123.) erreichbar, so wie es u.a. auch ein PC ist. Jeder Computer im gleichen Netzwerk kann auf das Videosignal zugreifen, indem die IP in den Browser eingegeben wird oder in eine Videoüberwachungssoftware.

Eine IP Kamera kann per Software bedient und eingestellt werden

Im Browser bietet die IP-Kamera dann eine Benutzeroberfläche, in der man nicht nur das Live-Videobild sehen kann, sondern auch diverse Einstellungen vornehmen kann. So kann man z.B. folgende Maßnahmen vornehmen:

  • Bereiche maskieren, die aus rechtlichen Gründen nicht mit aufgenommen werden sollen
  • Eine Bewegungserkennung einrichten mit einstellbarem Areal und Empfindlichkeit
  • Eine E-Mail-Adresse anlegen, die eine Nachricht bekommt, wenn eine Bewegung erkannt wurde
  • Einen FTP-Server einrichten, auf den im Alarmfall Bilder übertragen werden

Diese genannten Punkte unterstützen fast alle IP-Kameras. Spezieller und nicht so häufig anzutreffen sind:

  • Regelmäßige Aufnahme von Fotos auf FTP im einstellbaren Intervall
  • Regelmäßiger Versand von Fotos per E-Mail im einstellbaren Intervall
  • Upload von Videos per FTP

Außerdem gibt es IP-Kameras, die über einen MicroSD-Kartenslot verfügen und je nach Modell bis zu 128 GB Speicher verwalten können. Auch da gibt unterschiedlichen Funktionsvielfalt, im Optimalfall sind folgende Punkte möglich:

  • Speichern von Videoaufnahmen auf MicroSD-Karte dauerhaft
  • Bewegungserkennung zum automatischen Start von Videoaufnahmen
  • Zeitplansteuerung zur Programmierung von Aufnahme und Bewegungserkennung
  • Endlosaufnahme, Löschen von ältesten Dateien bei vollem Speicher
  • Zugriff auf die Aufzeichnungen der IP Kamera per LAN, WLAN und Internet
  • WLAN Outdoor ÜberwachungskameraKleine WLAN Outdoor Überwachungskamera

Unterschiede in Form und Funktionalität einer IP Kamera

Hardwaretechnisch gibt es unzählige Varianten, was zum einen die Auswahl erschwert, aber auch ermöglicht, genau das Produkt zu finden, was man benötigt.

Ein Faktor können dabei die Abmessungen sein. Während es in Außenbereichen und zur Abschreckung meist egal ist, wie groß die IP-Kamera ist, werden im Innenbereich, z.B. in Geschäften, lieber Überwachungskameras genutzt, die mit geringen Abmessungen nicht so sehr auffallen und dem Besucher nicht das Gefühl des beobachtet werdens geben.

Im Indoorbereich sind daher Domekameras sehr beliebt, aber auch 360°-Netzwwerkkameras, die mit nur einer Kamera eine lückenlose Überwachung möglich machen. Ist man sich darüber im Klaren, welche Größe die IP-Kamera haben darf, wäre die nächste Frage, wie leistungsstark die Nachtsicht sein muss. Hier sind bis zu 200 Meter und mehr möglich, was dann natürlich einer gewissen Größe Bedarf.

Im Innenbereich sind oft 10 bis 20 Meter ausreichend, zur Parkplatzsicherung hingegen wird dann gerne mal etwas mehr benötigt. Das ist einer der Punkte, der vor der Anschaffung durchgeplant sein sollte, da sich dies nur mit extra Zubehör nachrüsten lässt. Zusätzlich ist noch die Frage zu klären: Dürfen die Nachtsicht-LEDs in der Dunkelheit glimmen oder nicht.

Die meisten IP-Kameras verwenden glimmende IR-LEDs mit 850nm, da diese hohe Sichtweiten ermöglichen und die Videoüberwachung ohnehin offensichtlich erfolgen muss. Es gibt aber auch Ausnahmen, die mit nicht glimmenden IR-LEDs oder ganz ohne Nachtsicht-LEDs auskommen. Mit diesem IP-Kameras erhält man ein gutes Nachtsichtbild, während sie in der Dunkelheit nicht zu erkennen sind.

Die Beweglichtkeit der IP-Kamera will gut überlegt sein. Benötigen Sie Zoom? Soll die Netzwerkkamera Schwenken und Neigen können? Oder reicht ein starres Modell? Auch können Sie sich entscheiden zwischen Bulletkameras zur Wandmontage und Domekameras zur Deckenmontage. Jede Variante kann ihre Vor- und Nachteile haben.

Im Netzwerkkamera Vergleich der Formen, zeigen sich diese Modelle als die gängigsten Varianten:

IP Kamera mit 90° Blickwinkel

Der Klassiker der Raumüberwachung mit einem extra großen 90° Blickwinkel.

IP Kamera Outdoor

Internet-Zugriff per Smartphone, Tablet, PC

Bis zu 25 Meter Sicht bei Dunkelheit

Großer 90° Blickwinkel für mehr Übersicht

Alarm bei Bewegungserkennung

ONVIF für Verbindung u.a. mit Netzwerkrekorder

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IP Kamera mit Zoom

IP Überwachungskamera Outdoor mit Zoom, um bestimmte Bereiche nah heran zu holen

IP Kamera mit Zoom

Internet-Zugriff per Smartphone, Tablet, PC

Bis zu 60 Meter Sicht bei Dunkelheit

4-fach optischer Zoom, manuell am Gehäuse einstellbar

Alarm bei Bewegungserkennung

ONVIF für Verbindung u.a. mit Netzwerkrekorder

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IP Kamera mit Schwenken, Neigen und Zoom

Hohe Flexibilität durch oftmals programmierbare, automatische Bewegung der IP-Kamera. Große Bereiche lassen sich damit mit nur einer Überwachungskamera sichern.

PTZ Kamera

Internet-Zugriff per Smartphone, Tablet, PC

5 MP Auflösung – mehr als doppelt so scharf wie Full HD!

Bis zu 120 Meter Sicht bei Dunkelheit

20-fach optischer Zoom für hohe Entfernungen

360° Schwenken und 90° Neigen – Schwenken: 120°/s, Neigen: 60°/s!

ONVIF für Verbindung u.a. mit Netzwerkrekorder

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IP Kamera als 360° Kamera (Fisheye Netzwerkkamera)

Mit großem Weitwinkel wird eine Rundumsicht möglich, die dann in mehrere Einzelbilder aufgeteilt werden kann.

360 Grad Kamera

Internet-Zugriff per Smartphone, Tablet, PC

6 MP Auflösung – mehr als doppelt so scharf wie Full HD!

Bis zu 20 Meter Sicht bei Dunkelheit

Speicher der Videos auf MicroSD-Karte bis 128 GB

360° Rundumsicht – gleichzeitig einen ganzen Raum überwachen

Alarmeingang und Alarmausgang für Verbindung mit Alarmsystemen

ONVIF für Verbindung u.a. mit Netzwerkrekorder

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IP Kamera mit hoher Nachtsicht

PTZ Netzwerkkamera mit extrem hoher Nachtsicht-Reichweite von bis zu 200 Metern.

Nachtsicht Kamera

Internet-Zugriff per Smartphone, Tablet, PC

Ultra-Infrarotkamera: Bis zu 200 Meter Nachtsicht (!)

Spritzwassergeschütztes Gehäuse (Schutzklasse IP66)

PTZ-Steuerung mit detailliertem, 22-fach optischen Zoom

ONVIF für Verbindung u.a. mit Netzwerkrekorder

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PTZ-IP-Kameras und 360°-Sicherheitskameras

Besonders funktionell und vielseitig sind natürlich die PTZ IP Kameras, die Schwenken (Englisch Pan = P), Neigen (Englisch Tilt = T) und Zoomen können. Diese IP-Kameras können auf mehrere Positionen vorprogrammiert werden, welche dann automatisch im Intervall abgerufen werden können.

Sie kann die IP-Kamera z.B. immer von links nach rechts über einen großen Parkplatz hinwegschenken und ersetzt damit mehrere statische Netzwerkkameras. Bei PTZ-Videoüberwachungskameras kann oftmals sogar die Geschwindigkeit reguliert werden, mit der diese sich bewegen und auch das Intervall angepasst werden, indem die einzelnen Punkte einer programmierten Route abgefahren werden.

Generell gibt es Unterschiede zwischen „normalen“ PTZ-Kameras und High-Speed-Dome-Kameras, die z.B. 200°/s in der Sekunde oder schneller geschenkt werden können. Wie relevant diese Geschwindigkeit ist, hängt vom Einsatzgebiet der IP Videoüberwachung ab.

360°-IP-Kameras bedienen sich einer anderen Technik um eine große Rundumsicht zu ermöglichen. Ein 180°-Fischaugenobjektiv erzeugt an der Decke montiert eine 360°-Ansicht des Umfelds, also eine lückenlose Überwachung.

Softwareseitig lässt sich dann das Panoramabild so auseinander rechnen, dass man mehrere herkömmliche Ansichten erhält, die dann sogar genau wie PTZ-Kameras in ihrer Bewegung programmiert werden können. Hier sind vor allem hohe Megapixelzahlen wichtig, um detaillreiche Aufnahmen zu erhalten. 12 Megapixel sollten dabei gewählt werden, wenn es nicht nur auf eine generelle Überwachung, sondern auch auf das Erkennen von Details ankommt.

IP Überwachungskamera ermöglicht Fernzugriff per Internet

Wollen Sie eine IP Kamera kaufen, liegen die großen Vorteil für Sie nicht nur in der Erreichbarkeit per Netzwerk, sondern vor allem auch per Internet. Der Nutzer kann weltweit via PC, Smartphone oder Tablet sehen, was die IP-Kamera anzeigt oder je nach Modell auch auf die Aufnahmen der MicroSD-Karte zugreifen.

Dafür kann man entweder eine Portweiterleitung im Router einrichten und die Erreichbarkeit per WAN-IP und DynDNS ermöglichen. Wer etwas Erfahrung hat mit Netzwerken, erledigt das binnen weniger Minuten. Oder man nutzt den vom Hersteller oftmals bereitgestellten P2P-Service, der das Videobild ohne Einstellungen am Router auf ein Endgerät übermittelt.

In der Regel muss man dann in die PC Software oder die Apps des Mobilgeräts nur den Code der IP-Kamera eingeben, um den Zugriff zu gewährleisten, für Smartphones und Tablets ist oftmals ein QR-Code zum Scannen auf der IP-Kamera oder deren Originalverpackung vorhanden.

Wenn die IP-Kamera mit dem Smartphone genutzt werden soll, gilt zu beachten, dass in fast allen Fällen nur eine App für Android oder iOS bereitsteht, also für die beiden relevanten mobilen Betriebssysteme. Diese ist in der Regel kostenlos.

Nutzer anderer Betriebssysteme bleiben dann leider außen vor, können aber oftmals mit allgemeinen IP-Kamera-Apps immer noch einen Zugriff auf die Internet-Kamera realisieren, dann per DynDNS und etwas komplexerer Einrichtung.

4K ÜberwachungskameraDas Live-Bild einer 4K Überwachungskamera (Anklicken zum Vergrößern)

ONVIF sorgt für Kompatibilität mit anderen Geräten

Der Standard der dafür sorgt, dass IP-Kameras mit Fremdsoftware und -Apps läuft, nennt sich ONVIF. Die IP-Kameras in unserem Sortiment unterstützen diesen bis auf seltene Ausnahmen, so dass man nicht nur ONVIF-fähige Apps, sondern auch Videoüberwachungssoftware am PC oder NAS nutzen kann zur Ansicht und zum Aufzeichnen des Videomaterials.

Es existieren am Markt zahlreiche ONVIF-fähige Softwarelösungen für PC, MAC und Linux, die es ermöglichen LAN-Kameras zu verwalten und das Videosignal auf unterschiedliche Art und Weise auszuwerten. Einige davon sind sogar kostenfrei erhältlich.

Ebenso können ONVIF-fähige Netzwerkrekorder verwendet werden. Diese sind speziell darauf ausgelegt, IP-Kameras im Netzwerk zu finden, am Monitor darzustellen und per Festplatte aufzuzeichnen. Sie bieten eine preiswerte Alternative dazu, einen PC dauerhaft zur Aufnahme bereitzustellen und sind zudem in den Abmessungen deutlich kleiner.

Diese NVR sind selbst dann wiederrum per Netzwerk und Internet zu erreichen und bieten eigene Software und Apps für Windows, iOS und Android. Natürlich gibt es nicht nur auf der Softwareseite große Unterschiede von IP-Kamera zu IP-Kamera.

Wenn Sie eine IP Kamera kaufen wollen, sollten Sie sich im Vorhinein Gedanken über alle Funktionen machen die Sie brauchen und sich dann erst entscheiden.

Überwachungskamera mit Bewegungsmelder – Ratgeber 2018

Für viele Menschen ist eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder sehr interessant. Komfortabel und einfach ist es ja schon, wenn die Kamera nur dann die Umgebung aufnimmt, wenn was passiert. So spart man sich Zeit, Speicherplatz und Akku. Und man muss sich keine Sorgen darüber machen, ob der Kamera irgendetwas entwischt.

Aber was taugen Überwachungskameras mit Bewegungsmelder wirklich und wie funktioniert die Technik genau?

In diesem kompakten Ratgeber, wollen wir Ihnen zeigen, wie so eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder funktioniert und welche Produkte zurzeit auf dem Markt sind.

Überwachungskamera mit Bewegungsmelder: Funktionsweise

Zunächst einmal, gibt es für eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder verschiedene Begriffe. Sie werden oftmals Dinge hören oder lesen, wie Motion Detection, PIR-Kamera oder Bewegungserkennung. Das kommt daher, dass ein Bewegungsmelder eigentlich nur ein Oberbegriff für das Registrieren von Bewegungen ist. Bei einer Überwachungskamera, spricht man eher von Bewegungserkennung oder PIR Motion Detection, wobei beide Begriffe nochmal technisch unterschieden werden (dazu gleich mehr).

Viele Menschen, die auf der Suche nach einer Überwachungskamera sind, glauben nun Folgendes. Da das Wort Bewegungsmelder oder Bewegungserkennung integriert ist, nimmt die Überwachungskamera einfach alles auf, was sich bewegt. Leider ist das eine falsche Annahme und führt deswegen nicht selten zu Unzufriedenheit oder Fehlkäufen.

Eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder funktioniert folgendermaßen:

Wenn in einer Überwachungskamera eine Bewegungserkennung mit Lichtsensoren eingebaut und aktiviert ist, „scannt“ die Kamera die Umgebung. Dabei befindet sie sich im Standby-Modus, um weniger Akku zu verbrauchen. Eine Aufnahme findet hier noch nicht statt.

Wenn nun die Kamera eine Veränderung im Bild erkennt (z.B. wenn sich etwas im Bild bewegt und sich dadurch der Kontrast oder die Lichteinflüsse ändern), dann löst das die Bewegungserkennung aus und die Kamera startet in der Regel eine Videoaufnahme von fünf Minuten.

In diesen fünf Minuten, sind alle restlichen Kamera-Funktionen ausgeschaltet. Erst wenn das Video beendet ist, geht die Kamera wieder zurück in den Standby-Modus und startet dann wieder eine Aufnahme, wenn eine Veränderung im Bild zu sehen ist.

Einige Überwachungskameras mit Bewegungsmelder, nehmen nicht nur ein Video auf, sondern schießen gleichzeitig auch ein Foto und schicken dieses dann z.B. als Alarmmeldung an eine E-Mail Adresse.

Eine Alternative zur Bewegungserkennung mit Lichtsensoren, ist die Bewegungserkennung mit PIR-Sensoren (Passiver Infrarot Sensor). Hier wird nicht das einfallende Licht gemessen, sondern die ausgestrahlte Wärmestrahlung von z.B. Menschen. Eine Überwachungskamera mit PIR-Bewegungserkennung funktioniert dabei oftmals bei einer Entfernung von einigen Metern.

Wenn ein Temperaturunterschied erkannt wird, löst die Überwachungskamera in der Regel eine Videoaufnahme oder einen Alarm aus. Auch hier gilt dasselbe Prinzip wie die Bewegungserkennung mit Lichtsensoren.


Interesse an einem Test von 4K Überwachungskameras?
Dann finden Sie hier unseren IP Kamera Test mit der Kategorie 4 MP und höher!


Überwachungskamera mit Bewegungsmelder: Diese 5 getesteten Geräte können wir empfehlen

So schön das Ganze auch in der Theorie klingt. Eine Überwachungskamera muss natürlich auch in der Praxis funktionieren und die versprochene Leistung erbringen. Denn was gibt es Schlimmeres, wenn man sich auf die Kamera verlässt und bei einem Ernstfall enttäuscht wird?

Daher wollen wir Ihnen auch nicht einige TOP-Produkte vorenthalten, die wir ausgiebig auf Funktionalität und Qualität getestet haben.


Infrarot Überwachungskamera mit Bewegungsmelder + einzigartigen Lichtsensor

Auf der Suche nach einem besonderen Gerät, sind wir auf dieses Modell gestoßen. Diese Überwachungskamera mit Bewegungsmelder hat einen extrem lichtempfindlichen Bildsensor von Sony, namens Sony Starvis. Diese Technologie macht es möglich, dass man bei Dunkelheit und Nacht ein sehr helles Farbbild bekommt.

Natürlich haben wir das ganze getestet und das Ergebnis war wirklich hervorragend. Wir haben die Kamera in einem dunklen Raum aktiviert und haben uns das Bild angeschaut. Und was soll wir sagen? Es ist hell und scharf. Diese Überwachungskamera übersteigt jede andere Nachtsicht-Kamera, da Sie keine faden und unklaren Schwarz/Weiß Bilder aufnimmt.

Überwachungskamera mit Bewegungsmelder
Überwachungskamera mit Bewegungsmelder und extrem empfindlichen Lichtsensor von Sony

Wir sind wirklich überrascht und können diese Kamera nur empfehlen, aber nicht nur wegen dem tollen Bildsensor.

Spritzwasserschutz nach IP66

Mit an Bord, sind bei dieser Überwachungskamera auch noch eine Bewegungserkennung (logisch) und Spritzwasserschutz für das Gehäuse. Wenn die Kamera also mal mit Feuchtigkeit, Staub- und Wasser zu kämpfen hat, wird die Technologie trotzdem geschützt. Wir waren mal so frei und haben das Ganze mit Spritzwasser ausgetestet.

Nach mehreren Durchgängen, haben wir die Kamera auf Einschränkungen überprüft, insbesondere was die Bewegungsfreiheit und das Bild angeht. Hier können wir ganz klar grünes Licht geben, die Überwachungskamera zeigte keinen technischen Defekt oder Beschädigung.

Punkten kann die Überwachungskamera auch noch mit einer hohen Auflösung von 1920 x 1080 Pixel bei 30 Frames-per-Second und einer hohe Nachtsicht-Reichweite von bis zu 60 Metern. Gerade in Kombination mit dem modernen Sensor, finden wir das sehr gut und praktisch im alltäglichen Einsatz.

Wenn Sie noch weitere Informationen zur Kamera haben wollen, schauen Sie sich hier die Details, Preise und Verfügbarkeit an.



Wild Überwachungskamera mit Bewegungsmelder zum Einsatz in der Natur

Wer die Absicht hat eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder in der Natur einzusetzen, z.B. um Tiere in der Wildnis aufzunehmen, ist mit dieser LTE Wildkamera am besten bedient.

Diese Wildkamera besitzt einen PIR-Bewegungserkennung (also passive Infrarot-Sensoren) mit einstellbarer Empfindlichkeit. Somit ist die Kamera dank den wärmeempfindlichen Sensoren ein idealer Kandidat, um z.B. Tiere in der Wildnis zu erkennen und aufzuzeichnen.


Eine unauffällige Wildkamera mit LTE und hoher Auflösung

Kombiniert wird die Bewegungserkennung mit einer Fotoübertragung per LTE an eine Smartphone-App und einem WLAN von bis zu 10 Meter Reichweite. Wir konnten in unserem Test beide Funktionen erfolgreich testen, wobei uns insbesondere der Alarm mit Fotoübertragung überzeugt hat.

Die Bilder kamen nicht nur schnell an, sondern hatten auch eine sehr hohe Auflösung. Man konnte auch kleine Details erkennen, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Kein Wunder, da die Überwachungskamera nicht-glimmende Infrarot-Sensoren und eine Videoauflösung von 3 MP hat.

Die Akkulaufzeit der Wildkamera ist ebenfalls sehr hoch. Sinnvoll, finden wir hier auch das Solar Panel, das zusätzlich angebunden werden kann und umweltschonend den Akku auflädt.

Vergleichsweise ist die Wildkamera teurer als andere Modelle. Jedoch konnten wir keine andere Überwachungskamera finden, die eine Bewegungserkennung, eine hohe Auflösung, LTE, massenweise Funktionen un dazu noch einen Einsatz in der Natur ermöglicht. Daher ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut. Auch hier von uns eine klare Kaufempfehlung!

Wenn Sie Bedarf für den Einsatz einer Wildkamera haben, können Sie sich hier noch mehr Informationen und aktuelle Preise einholen!



Überwachungskamera mit Bewegungsmelder als getarnte Minikamera

Auch eine getarnte Kamera, ist für viele Leute interessant. Daher haben wir hier eine moderne und sehr diskrete Variante herausgesucht, mit der man eine Videoüberwachung vornehmen kann.

Diese Überwachungskamera mit Bewegungsmelder ist in einem Rauchmelder versteckt. Sie kann also in jedem möglichen Raum eingesetzt werden, da sie von der Rauchmelderpflicht, die seit Neuestem per Gesetz gilt, profitiert. Zusätzlich, besitzt die getarnte Kamera noch eine Geräuschaktivierung, was die Videoüberwachung nochmals intensiviert.

Rauchmelderkamera mit Bewegungsmelder
Eine als Rauchmelder getarnte Überwachungskamera mit Bewegungsmelder

Die Überwachungskamera bietet dank dem großen Gehäuse nicht nur eine Bewegungserkennung, sondern gleichzeitig noch einige weitere Funktionen und neueste Technologie.

Dazu gehört ein großer LiPo-Akku (Lithium-Polymer-Akku), der eine Daueraufnahme von ca. 78 Stunden und ein Standby mit Bewegungserkennung von bis zu 906 Tage ermöglicht. Unser Test zeigte, dass die Kamera zumindest die 78 Stunden Daueraufnahme erreicht.

Einfache und schnelle Montage

Bedenken zur Befestigung oder Scheu vor der Montage, sind hier fehl am Platz. Denn der Hersteller hat sich echt Gedanken gemacht und die perfekte Lösung gefunden: Die getarnte Kamera hat eine einfache und flexible Befestigung mit einem Acrylschaumkleber und Haltemagneten.

Der Acrylschaumkleber sorgt für einen stabilen Halt an rauen Oberflächen. Der Haltemagnet macht es möglich, die Rauchmelder-Kamera einfach nach Bedarf zu Montieren und Abzunehmen. Bei unserem Selbsttest mit unseren „handwerklich-nicht-so-begabten“ Testern, war die Montage einfach und schnell erledigt. Ein toller Pluspunkt, den wir nicht missen möchten.

Dazu kommen dann noch eine extrem hohe Speicherkapazität (bis zu 200 GB), eine HD-Auflösung von 1280 x 720 Pixel, eine sehr diskrete Pinhole-Linse (nur 2 mm klein und zusätzlich per Aufkleber aus Premium-Hochleistungsfolie getarnt) und ein lichtempfindliches Objektiv für Videoaufnahmen in der Dämmerung.

Wenn Sie Interesse an der Rauchmelder-Kamera haben, können Sie sich hier weiter über Details und Preise informieren!



Überwachungskamera mit Bewegungsmelder + 360° Blickwinkel + 4K Auflösung

Ok, wir müssen zugeben, dass diese Überwachungskamera mit Bewegungsmelder keine normale Auflösung hat. Denn wir haben ein Modell herausgesucht, dass mehr als nur FULL HD bietet. Um genauer zu sein, besitzt diese Fisheye-Kamera einer hervorragenden 6 MP Auflösung. Damit kann sie sagenhafte 3096 x 2080 Pixel bei 30 Frames-per-Second anzeigen.

Fisheye-Kamera mit großem 360° Blickwinkel
Fisheye-Kamera mit großem 360° Blickwinkel und extremer 6 MP Auflösung

Selten, haben wir bisher eine Fisheye-Kamera mit einer so hohen Auflösung gesehen. Jedoch macht es mehr als Sinn, da bei einer Fisheye-Kamera das Bild auch mal schnell verzerrt und undeutlich werden kann. In unserem Test haben wir gerade auf eine hohe Auflösung wert gelegt und wurden nicht enttäuscht.

Riesig, finden wir auch die 360°-Ansicht, mit der man einen wirklich großen Überwachungsradius bekommt. Wir haben die Überwachungskamera in einem fast quadratischen Raum an der Decke installiert und konnten auf diese Weise jede ecke des Raumes überwachen.

Zusätzlich hat die Kamera noch weitere, hilfreiche Funktionen wie WLAN, einer integrierten Nachtsicht bis zu 20 Meter Reichweite, eine große Speichermöglichkeit mit microSD-Karten bis zu 128 GB und einen Audioeingang/-ausgang, mit dem man ein Mikrofon oder Lautsprecher anschließen kann.

Diese Fisheye-Überwachungskamera ist perfekt geeignet, um eine Überwachung von Oben durchzuführen. Wenn man einen umfassenden Blick haben möchte und Wert auf ein qualitativ hochwertiges Bild legt, sollte man dieses Modell in die nähere Auswahl mit aufnehmen.

Wenn Sie glauben diese Fisheye-Kamera zu brauchen, sollten Sie sich hier noch weitere Informationen und aktuelle Preise ansehen!



Speed-Dome Überwachungskamera mit Bewegungsmelder und 20-fach optischer Zoom

Die letzte Überwachungskamera mit Bewegungsmelder in unserem Produktratgeber ist eine sogenannte Speed-Dome. Speed Domes haben einen eingebauten Motor und sind daher schwenk-, neig- und zoombar (PTZ-Steuerung).

Der große Vorteil ist ist sehr entscheidend: Es können größere Bereiche, für deren Überwachung üblicherweise mehrere Überwachungskameras benötigt werden, mit nur einem Gerät überwacht werden.

Speed-Dome mit PTZ-Steuerung
Speed-Dome Überwachungskamera mit PTZ-Steuerung und optischen Zoom

Aufgefallen sind uns bei der Speed Dome die starken Infrarot-Sensoren. Diese haben eine Nachtsicht-Reichweite von bis zu 120 Metern erreichen können. Kombiniert mit der 4 MP Auflösung, ist diese Überwachungskamera eine gute Lösung für Außenbereiche oder lange Wege.

Beim Testen dieses Gerätes, hat uns eine spezielle Sache sehr gefallen: Der optische Zoom. Bei vielen Modellen, findet man einen 4-fach optischen Zoom. Bei dieser Speed-Dome aber, ist ein extremer 20-fach optischer Zoom eingebaut, der uns während dem Betrieb überzeugen konnte.

Das liegt auch daran, dass die Auflösung sehr hoch ist und man deswegen auch Details im Bild erkennen und anvisieren kann.

Ganz solide fanden wir beim Testen der Speed Dome die eingebaute PTZ-Steuerung. Wir haben zwar schon bei einigen anderen Modellen eine schnellere Rotationsgeschwindigkeit gesehen, aber insgesamt wirkt die Überwachungskamera mit Bewegungsmelder für viele Situationen einsatztauglich und praktisch anwendbar. Daher können wir auch hier eine Empfehlung aussprechen.

Bei Interesse und Bedarf an der Überwachungskamera, können Sie sich hier noch weitere Informationen und aktuelle Preise anschauen!



Überwachungskamera mit Bewegungsmelder: Zusammenfassung

In diesem Ratgeberartikel, haben wir uns in das Thema Überwachungskamera mit Bewegungsmelder eingearbeitet. Wir haben gezeigt, wie ein Bewegungsmelder in einer Überwachungskamera funktioniert. Dazu haben wir 5 von uns getestete Produkte präsentiert. Die Modelle bringen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis mit sich, wobei alle einen anderen Schwerpunkt haben.

Der Markt der Überwachungskamera steigt stetig, gerade in heutigen Zeiten. Daher finden wir es wichtig hier auch Aufklärungsarbeit zu leisten, um interessierten Menschen die richtigen Informationen geben zu können.



Fotoquelle: Pixabay.com

Überwachungskamera kaufen Ratgeber

Überwachungskamera kaufen: Die 3 wichtigsten Richtlinien beim Kauf


Wer sich eine Überwachungskamera kaufen möchte, steht erstmal vor der Frage: Worauf soll ich beim Kauf achten?

Sie sollten sich daher schon im Vorhinein Gedanken über Ihre Absichten und Wünsche machen. Das vermeidet einen ärgerlichen Fehlkauf und führt Sie gleichzeitig auch zur passenden Lösung.

In diesem Ratgeberartikel möchten wir etwas Klarheit schaffen und Ihnen 3 Richtlinien mit an die Hand geben, an denen Sie sich beim Kauf einer Überwachungskamera orientieren können.

Einsatzzweck: Wofür wollen Sie die Überwachungskamera einsetzen?

Jeder, der eine Überwachungskamera kaufen möchte, tut dies aus zwei unterschiedlichen Gründen: Entweder zur Abschreckung vor Einbruch und Vandalismus oder zur Beweissicherung von Videomaterial.

Entscheiden Sie im Vorhinein, welche Absichten Sie verfolgen.

Möchten Sie eine Überwachungskamera kaufen, weil Sie mögliche Einbrecher abschrecken wollen? Dann können Sie auf eine optisch auffällige und ggf. kostengünstige Variante setzen.

Ein Beispiel dafür finden Sie Hier.

Oder haben Sie eher einen Verdacht und möchten eindeutiges Beweismaterial sichern? Dann sollten Sie sich eine fortgeschrittene Überwachungskamera kaufen, mit hoher Auflösung und weiteren Funktionen.

Auch hierzu gibt es eine passende Lösung.

Wenn Sie sich in diesem Punkt für den Einsatzzweck der Überwachungskamera entschieden haben, können Sie die Auswahl weiter eingrenzen und zur nächsten Richtlinie übergehen.

Überwachungsart: Welche Art von Überwachungskamera wollen Sie einsetzen?

Da es viele verschiedene Arten gibt, eine Überwachung durchzuführen, können Sie auch verschiedene Typen einer Überwachungskamera kaufen. Allgemein, können Sie immer zwischen zwei wesentlichen Typen unterscheiden.

Es gibt offensichtliche Überwachungskameras, wie z.B. Fisheye-Kameras, Speed Domes, Bullet-Kameras, Mini-Kameras oder PTZ-Kameras, die Sie in einem dauerhaften Einsatz verwenden und an einem Standort montieren können.

 

 

Daneben gibt es aber auch getarnte Überwachungskameras, die in alltäglichen Gegenständen versteckt werden. Einige Beispiele sind, getarnte Kameras in Rauchmeldern, mobilen Geräten, Pappbechern, Weckern oder Bilderrahmen. Diese getarnten Geräte eignen sich für einen individuellen und speziellen Einsatz, bei dem die Überwachung unauffällig durchgeführt werden soll.

Wollen Sie, dass andere Menschen die von Ihnen eingesetzte Überwachungstechnik sehen können oder wollen Sie die Überwachung unauffällig und diskret durchführen?

Überlegen Sie, welche Art von Überwachungskamera für Ihre Absicht am besten geeignet ist und grenzen Sie die Auswahl dann weiter ein.

Wenn sie eine getarnte Überwachungskamera kaufen wollen, erfahren Sie mehr in unserem großen Spionkamera Test.

Funktionsumfang: Was muss die Überwachungskamera für Funktionen beinhalten?

Die dritte Richtlinie orientiert sich an dem Funktionsumfang einer Kamera. Nicht jede Funktion ist für jeden Einsatzort und Einsatzzwecke geeignet. Achten Sie darauf, dass Sie eine Überwachungskamera kaufen, die Ihre Absichten unterstützt und falsche oder überflüssige Funktionen beinhaltet.

Es gibt viele gängige Funktionen, an denen Sie sich orientieren können. Hier sind einige Beispiele:

Auflösung: In der Regel ist es so, dass eine höhere Auflösung zu einem besseren Kamerabild führt. Wenn sie wert auf ein klares und detailliertes Bild legen, sollten sie darauf achten eine hochauflösende Überwachungskamera zu kaufen. Eine FULL HH Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln sollte hier das Minimum darstellen.

Blickwinkel: Abhängig von dem Raum oder der Fläche die überwacht werden soll, müssen Sie sich in Bezug auf den Blickwinkel Gedanken machen. Eine 360° Kamera deckt mehr Fläche ab, als eine einfache Bullet-Kamera, die eher für die Überwachung eines Weges oder festen Bereichs besser geeignet ist.

Speichermöglichkeit: Soll die Kamera lange Aufnahmen durchführen, ohne dass Sie ständig den Speicher entleeren müssen? Schauen Sie sich Kamera an, die einen hohen Speicherplatz zur Verfügung stellen bzw. die Möglichkeit bieten, SD-Karten mit einer hohen Speicherkapazität einzusetzen.

Alarmfunktion: Auch eine Alarmfunktion ist für viele Menschen interessant. Wenn Sie nicht immer vor Ort sind und die Überwachung von überall aus und zu jederzeit durchführen möchten, ist die Alarmfunktion eine gute Möglichkeit zur Benachrichtigung. Gerade hier sollten Sie dann eine Überwachungskamera kaufen, die eine integrierte Bewegungserkennung beinhaltet und einen Alarm auslöst, wenn eine Veränderung im Bild erkannt wird.

Überlegen Sie vorher, um nachher keine Fehler zu machen

Verbindung: Die von der Überwachungskamera erstellten Daten müssen irgendwie übertragen werden. Wollen Sie, dass dies über WLAN, über das Netzwerk, über LTE oder über andere Wege passieren soll? Legen Sie unbedingt fest, wie Sie von der Kamera Daten erhalten wollen. LTE z.B. eignet sich immer dann an, wenn Sie über Ihr Smartphone auf das Kamerabild zugreifen wollen.

Nachtsicht: Soll die Kamera Infrarot Sensoren haben, mit denen Sie auch nachts die Überwachung durchführen können? Wenn ja, wie hoch soll die Nachtsicht-Reichweite sein? Machen Sie dies u.a. abhängig davon, wie groß die zu überwachende Fläche ist.

Audio: nicht jede Kamera bietet eine Audiofunktion an, sei es ein Mikrofon oder Lautsprecher. Wenn Sie in diesem Punkt einen Bedarf sehen, können Sie eine Überwachungskamera kaufen, die eine Audiofunktion mit sich bringt. Achten Sie hier auf eine solide Aufnahmequalität, um z.B. störendes Rauschen zu vermeiden.

Überwachungskamera kaufen leicht gemacht

Wenn Sie sich an diese 3 Richtlinien halten, wird die Suche nach dem passenden Gerät viel leichter. Sie werden die große Auswahl eingrenzen können und sich nur noch zwischen einigen, wenigen Überwachungskameras entscheiden müssen.

 


Es geht noch weiter

Wenn Sie eine Überwachungskamera kaufen wollen, sollten Sie unbedingt auch unseren Ratgeber zur Rechtslage beim Einsatz von Überwachungskameras lesen.

 
 

Wie richte ich eine IP-Netzwerkkamera ein?

Wenn Sie sich eine Netzwerkkamera gekauft haben und eine solche noch nie selbst eingerichtet haben, sehen Sie sich vor Problemen, die an sich nicht bestehen. Die Einrichtung von IP-Kameras ist durch das einfache System und gute Software, die heute bei Überwachungskameras mitgeliefert wird, sehr leicht durchzuführen.

Erst einmal schließen Sie die WLAN- oder LAN-Kamera per Netzwerkkabel direkt an Ihren Router an. Das tun Sie auch bei WLAN-Überwachungskameras, weil Sie das WLAN erst einrichten müssen, um es nutzen zu können. Bei den Produkten ist eine Software beigelegt, die in den meisten Fällen „IP Setup“, „IP Finder“ oder einen ähnlichen Namen trägt. Wenn Sie sich unsicher sind, welches Programm Sie starten sollen, halten Sie sich an die Gebrauchsanleitung, die Ihrem Gerät beiliegt.

Sollten Sie kein Programm haben, kann es sein, dass die Kamera schon von Ihrem Router erkannt wurde. Bei der weit verbreiteten FritzBox z.B. klicken Sie links im Menü auf den Punkt „Heimnetz“. Dort sehen Sie alle in Ihrem Netzwerk angemeldete PC´s Geräte und auch Kameras. Sie können den Einrag direkt anklicken und gelangen so auf die Konfigarations-Weboberfläche der Netzwerk-Kamera.


Tipp: Hier lesen Sie wie eine IP-Netzwerkkamera funktioniert.


 

Erste Einstellungen über IP-Kamera-Software

Die Software sucht die Kamera automatisch. Sobald Sie die Kamera in der Liste anklicken, öffnet sich in der Regel ein Browserfenster in dessen Adressleiste die IP der Kamera (zum Beispiel 192.168.1.17) eingetragen ist.

Die Netzwerkkamera Software findet Ihr Gerät automatisch.
Die Netzwerkkamera Software findet Ihr Gerät automatisch.

Im Fenster selbst finden Sie unter Settings oder Einstellungen die wichtigen Menüpunkte mithilfe derer Sie die neu angeschaffte Netzwerk-Überwachungskamera einrichten. Bevor Sie in die Einstellungen kommen, werden Sie Einen Benutzernamen und ein Passwort eingeben müssen. Die Standarddaten sind häufig „admin“ für beide Felder. Oft stehen sie auch unten auf der Kamera selbst.

Dynamische oder statische IP?

Wenn Sie in den Einstellungen gelandet sind, werden Sie erst einmal festlegen müssen, ob ihre IP dynamisch vergeben werden soll. Bei den meisten Routern ist das die Standardeinstellung. Richten Sie feste IPs und Gateways nur dann ein, wenn Sie die Daten genau kennen.

Geben Sie beim WLAN-Setup Ihrem Router, Ihre Verschlüsselung und das Passwort richtig ein.
Geben Sie beim WLAN-Setup Ihrem Router, Ihre Verschlüsselung und das Passwort richtig ein.

Wenn Sie eine WLAN-Netzwerkkamera haben, können Sie nun die Wireless-Einstellungen vornehmen. Hier wählen Sie den Router aus der Liste, mit dem Sie derzeit per Kabel verbunden sind und geben dann das WLAN-Passwort ein. Wenn Sie die Einstellungen gespeichert haben, ist die Kamera per Funk mit Ihrem Router verbunden. Sie können das Gerät ausschalten, das LAN-Kabel abziehen und es neu starten.

 

Weltweiter Zugriff auf Ihre Kamera

Dazu ist es nötig, dass Sie eine Port Weiterleitung einrichten und Ihre WAN IP kennen. Die WAN IP ist die IP die Sie vom Provider zugewiesen bekommen haben. Diese erfahren Sie z.B. durch Aufruf der Seite „wanip.info“. Oder Sie richten sich einen sogenannten DynDNS-Account ein. In der Regel wird Ihre neue IP Kamera den http-Port 80 verwenden. Damit Ihre Kamera von „außen“ erreichbar wird, muß dieser Port geändert werden. Den HTTP Port ändern Sie direkt auf der Weboberfläche Ihrer Kamera, manchmal geht das auch mit dem IP Finder Ihrer Kamera. Sie können jeden beliebigen Port nehmen, der noch nicht belegt wird. Die Ports 10000 bis 30000 sind fast immer frei und daher verfügbar. Merken Sie sich den Port, den Sie eingetragen haben und speichern Sie die Einstellungen. Ab sofort wird Ihre Kamera mit dem Zusatz „Portxxx“ aufgerufen. Im LAN könnte der Aufruf nun so aussehen: 192.168.0.25:10000 (die IP, die Ihre Kamera bisher hatte + Doppelnpunkt + Portnummer).

Nun müßen Sie Ihrem Router noch mitteilen, dass alle Anfragen, die von außerhalb Ihres Netzwerks kommen und die Kamera betreffen, „erlaubt“ sind. Bei der weit verbreiteten FritzBox gehen Sie folgendermassen vor: Klicken Sie nacheinander links auf „Internet“, dann auf „Freigaben“ und im folgenden Fenster auf „Neue Portfreigabe“.
Klicken Sie im Dropdown-Menü auf „andere Anwendungen“. Als Bezeichnung könnten Sie z.B. cam1 wählen. Wichtig sind die Einträge für Port. Überall dort tragen sie die Zahl 10000 ein, wie in unserem Beispiel oben. Im Dropdown-Menü „Computer“ wählen Sie aus der Liste die IP der neuen Kamera aus. Übernehmen und fertig. Ab sofort können Sie weltweit von Unterwegs auf Ihre Kamera zugreifen. Der Aufruf von außerhalb erfolgt durch die Eingabe Ihrer WAN IP + Doppelpunkt + Portnummer in der Adresszeile Ihres Browsers. Z.B.: https://99.71.120.76:1000. Evtl. müssen Sie zulassen, dass ihnen die Kamera einmalig eine kleine Hilfsdatei zusendet und diese installieren bzw. ausführen. Sie sehen nun die Weboberfläche Ihrer Kamera wie im Netzwerk gewohnt.

DDNS in Netzwerkkamera-Software einrichten

Wenn Sie einen eigenen DDNS-Server-Anbieter haben oder vom Hersteller die Daten zu einem Gratis-DDNS erhalten haben, können Sie ihn im IP-Kamera-Setup einrichten. Netzwerkkamera_DDNS_einstellenDazu geben Sie die entsprechenden Daten in die Felder ein und bestätigen Sie Ihre Eingaben. Wenn hier Fehler auftreten sollten, überprüfen Sie genau die Daten, die Ihnen vorliegen und wenden Sie sich bei Fehlern an den Administrator des DDNS-Dienstes.

 

Bewegungsaktivierung und E-Mail/SMS einstellen

Nun richten Sie die Funktionen Ihrer Netzwerkkamera ein. Wenn Sie zum Beispiel eine Bewegungsaktivierung integriert haben, können Sie in den Einstellungen Triggerpunkte im Bild und die Empfindlichkeit einstellen.
Außerdem ist es auch möglich, sich Alarm-Mitteilungen per E-Mail oder SMS senden zu lassen, wenn die IP-LAN-Kamera oder IP-WLAN-Kamera eine Bewegung registriert.E-Mail-Benachrichtigung_von_IP-Kamera

Hinzu kommen noch Einstellungen wie Aufnahmestundenpläne, die in der Regel intuitiv zu bedienen sind. Hier können Sie einstellen zu welchen Zeiten in der Woche die Bewegungsaktivierung aktiv sein soll oder zu welchen Zeiten eine Daueraufnahme stattfinden soll. Zudem können Sie auch den Stream festlegen. Besonders bei WLAN-Kameras kann es in einigen Fällen sinnvoll sein, die Datenrate etwas herunter zu setzen, um flüssige Bilder zu bekommen.

 

 

Mit technischen Hilfsmitteln observieren

Das unauffällige Beobachten einer Person, um Beweise für eine Straftat zu sammeln, wird als Observation bezeichnet. Eine Observation wird mit geschulten Detektiv-Teams oder Polizeieinheiten durchgeführt, um einen optimalen Ablauf zu gewährleisten. Oft kommen dabei auch technische Hilfsmittel zum Einsatz, wenn die Ermittlung auf anderem Wege keine Erfolge erzielt oder der Kostenaufwand zu groß werden würde.

Diskrete Observation von Verdächtigen

Die Geheimhaltung ist bei der Beobachtung (Observation) das oberste Ziel. Dafür gehen zum Beispiel Detektive sehr vorsichtig und bedacht vor, um diskret agieren zu können. Schließlich soll die Zielperson die Observation nicht entdecken. Ist dies der Fall, verhält sie sich anders und es können keine zuverlässigen Daten und Hinweise mehr zu einer (bevorstehenden) Straftat zusammengetragen werden. Erfahrene Teams haben ausgeklügelte Systeme durch ihre Laufbahn gesammelt und greifen auch auf professionelle technische Hilfsmittel zur Observation zurück.

Die Teams bestehen aus mehreren Detektiven oder Beamten und sind im Idealfall über eine längere Zeit eingespielt. Gemäß einem vorher erstellten Plan für die Aufgabenverteilung gehen sie behutsam vor, um zielgerichtet Informationen zu erhalten. Auch Flexibilität und Kommunikationsstärke spielt hier eine Rolle, weil Situationen während einer Überwachung sich schnell ändern können und die einzelnen Beteiligten dann schnell improvisieren müssen. Dazu werden verschlüsselte Funkübertragungen genutzt.


Tipp: Technische Hilfsmittel für Behörden finden Sie bei der Sicherheitstechnik-Firma Alonma.


 

Bewegte und stehende Observation mit technischen Hilfsmitteln

Besondere Fähigkeiten sind bei der bewegten Observation von großem Wert, weil sich hier mehrere Beteiligte im Zielgebiet um eine Person herum bewegen und mit hoher Wahrscheinlichkeit Sichtkontakt mit dem Verdächtigen haben. Hier empfiehlt es sich, Distanzen einzuhalten und auf technische Hilfsmittel für die Observation zurückzugreifen. Das können spezielle Ferngläser mit Aufzeichnung oder Richtmikrofone sein, mithilfe derer man am Geschehen auch aus größerem Abstand teilhaben kann. Diese Hilfsmittel sind auch bei Standobservationen sinnvoll, bei denen man von benachbarten Grundstücken oder Wäldern aus den Verdächtigen observiert.

Die Vorteile technischer Hilfsmittel liegen auf der Hand: Sie sind für den Verdächtigen häufig nicht zu erkennen aufgrund von geringen Abmessungen und Tarnung und können Material aufzeichnen, das vor Gericht unter Umständen hilfreich sein kann. Dafür gibt es hochauflösende Kameras und sensible elektronische Stethoskope und Abhörgeräte, die im Umfeld der Zielperson installiert werden können. Auch Langzeitüberwachungen im privaten Raum lassen sich damit bei Kriminellen durchführen.


Tipp: Bestellen Sie Minikameras, Abhörgeräte und elektronische Stethoskope im Überwachungstechnik-Shop.


 

COFDM-Videosender im Observationseinsatz

Wenn für die Observation Hilfsmittel wie funkbasierte Kameras und Audiotransmitter genehmigt sind, kann die COFDM-Technik interessant sein. Mit COFDM-Videosendern können weite Strecken mit einem 128/256 bit verschlüsselten Funksystem überbrückt werden. Besonders bei der mobilen Observation eignen sich solche Systeme für Detektiv-Agenturen, Polizei- und Spezialeinheiten. Beachten Sie für den Einsatz aller technischen Hilfsmittel bei der Observation die gesetzlichen Grundlagen und seien Sie über die Technik, die Sie verwenden genauestens informiert, um nicht das Risiko der raschen Enttarnung einzugehen.

Sie finden professionelle technische Hilfsmittel zur Überwachung bei ALONMA.

Einen GPS-Peilsender installieren

Ohne den richtigen GPS Tracker/GPS Sender, wird die Installation unnötig schwer.

Daher wollen wir zunächst einmal drei Modelle mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis präsentieren, um dann im Anschluss die Installation aufzuzeigen.

 

Drei einfache GPS Sender für die Automontage

Wenn Sie für die GPS Überwachung einen GPS-Peilsender verwenden, haben Sie viele Möglichkeiten. Sie können das Verhalten einer observierten Person analysieren, typische Aufenthaltsorte herausfiltern und Sonderfahrten identifizieren.

Die GPS-Sender eignen sich nicht nur, um herauszufinden, ob der Partner fremd geht. Sie sind auch als Diebstahlschutz sehr effektiv. Hier wird Ihnen erklärt, wie Sie einen GPS-Tracker installieren und ihn sinnvoll verwenden.

 

GPS Sender Variante 1: Peilsender mit Magnet und SMS/GPRS-Zugriff

GPS Tracker mit Haltemagnet
GPS Tracker mit Haltemagnet

Die erste Variante eines GPS Sender, ist Auto GPS Tracker mit großem Akku und einem eingebauten Haltemagneten. Die Datenübertragung vom GPS Tracker erfolgt schnell und einfach per Internet und SMS.

Es besteht auch die Möglichkeit der internen Datenspeicherung, um einen Datenverlust zu verhindern. Die Laufzeit ist sehr hoch. Im Sleep-Mode (Schlaf-Modus) beträgt die Laufzeit bis zu 3 Jahre. Das solide Gesamtpaket, kommt außerdem noch mit einer integrierten Bewegungserkennung.

Weitere Informationen zum GPS Sender


 

GPS Sender Variante 2: Echtzeit-Standortüberwachung und sicherer Alarm

KFZ GPS Sender Auto
KFZ GPS Sender Auto

Dieser kleine GPS Peilsender, holt sich den Strom ganz einfach über das Fahrzeug. Es ist einfach, es ist klein und es ermöglicht gerade Unternehmen eine einfache GPS Überwachung, um das Flottenmanagement zu vereinfachen oder den Diebstahl- und Einbruchsschutz zu erhöhen.

Der GPS Sender kann außerdem einen Alarm schlagen, wenn es das Überschreiten eines bestimmten Bereichs verlässt (GEO-Zaun) oder auch sofort, wenn das Fahrzeug nach einem Stillstand wieder bewegt wird. Sollte jemand versuchen, den GPS Tracker aus dem Fahrzeug zu entfernen, erhält der Besitzer ebenfalls einen Alarm.

Weitere Informationen zum GPS Sender


 

GPS Sender Variante 3: Mit OBD2-Anschluss – Auspacken, Anstecken, Fertig!

GPS Ortungssystem
OBD2 GPS Peilsender für KFZ

Spezielle GPS Überwachung für Fahrzeuge: Dieser Peilsender passt in jede ODB2-Schnittstelle im Fahrzeug (Pflicht für alle Benziner ab 2001, alle Diesel ab 2003). Die Stromversorgung erfolgt einfach per Fahrzeug, per Onlinezugriff erhält man die Daten. Zudem hast man Zugriff auf Fehlercodes und Daten des Bordcomputers wie z.B. die Geschwindigkeit.
Kinderleichte Montage im Fahrzeuginnenraum.

Weitere Informationen zum GPS Sender


 

Schnellere Ergebnisse durch GPS Überwachung

Bei einem Detektiv-Einsatz kann die stetige Abfrage des Aufenthaltsorts einer Person von großem Vorteil sein. Damit wird viel Zeit gespart und die entscheidenden Foto- oder Videoaufnahmen können direkt vor Ort gemacht werden, wenn eine Person sich zum Beispiel mit einer Liebhaberin/einem Liebhaber trifft.

Dafür kann ein GPS-Peilsender entweder am Fahrzeuge der zu überwachenden Person installiert oder zum Beispiel auch in eine Jacke eingenäht werden. Sie sollten unbedingt beachten, dass der Sender unsichtbar und nicht tastbar installiert wird, sodass der Überwachte ihn nicht ohne Weiteres finden kann.

An einem Fahrzeug eignen sich dafür vor allem Kunststoffverkleidungen, hinter denen der Auto GPS Tracker angebracht ist. Viele Tracker sind sogar mit Magneten ausgestattet, mithilfe derer sie ganz einfach am Unterboden eines Fahrzeugs installiert werden und bis zur nächsten Inspektion vollkommen unsichtbar sind.

Den Peilsender unsichtbar montieren

Von GPS-Peilsendern gibt es viele verschiedene Varianten, zwischen denen Sie sich dem Zweck gemäß entscheiden müssen. Soll der Tracker über lange Zeit fest installiert sein, entscheiden Sie sich für eine Einbauvariante, die Sie an einem Ort anbringen, der nur im äußersten Zufall entdeckt wird.

GPS Tracker mit Haltemagnet
Wasserdichter, robuster GPS Tracker

Diese Verkleidungsteile werden innerhalb eines Autolebens oft nie demontiert und wenn, dann nur, um tiefgreifende Tuning-Umbauten oder Rost- und Unfallinstandsetzungen durchzuführen. Von dort aus kann ein GPS-Sender zudem optimal senden, da ihn nur dünnes Blech von der Außenwelt trennt.

Wenn Sie sich für eine Festeinbau-Variante entscheiden, sollten Sie die Batterielaufzeiten bedenken und im Vorhinein sicherstellen, dass alles so funktioniert, wie Sie es in der nächsten Zeit nutzen wollen. Machen Sie dafür Probefahrten und Stichproben im täglichen Betrieb.

Das wird Ihnen in der Regel nur dann möglich sein, wenn Sie den Hausmechaniker der überwachten Person dazu überreden oder wenn Ihnen das Auto zur Nutzung regelmäßig zur Verfügung steht. Ideal ist ein Einbau z.B. als Diebstahlschutz für eigene Fahrzeuge oder um Kinder/Partner per GPS zu überwachen.

Wenn Sie ein Fahrzeug überwachen wollen per GPS, dann installieren Sie den Peilsender am besten am Unterboden oder verstauen ihn an einer sonstigen, Ihnen zugänglichen Stelle des Fahrzeugs. Die angesprochenen kleinen GPS-Peilsender mit Magnetfuß eignen sich dafür besonders gut.

Hier müssen Sie sich entscheiden, ob Sie einen Live-Zugriff über GSM/GPRS wünschen oder die Daten auf einer Speicherkarte aufzeichnen wollen, die Sie später entnehmen, um sie auszuwerten. Dafür brauchen Sie in regelmäßigen Abständen Zugriff auf das Fahrzeug.

Ein Auto GPS Tracker nimmt Ihnen nicht die Arbeit ab

Beachten Sie zudem bei jeder Fahrzeugüberwachung, dass Sie nur das Fahrzeug überwachen. Die Position des Fahrzeug verrät nichts darüber, wo sich die betreffende Person befindet. Das Auto kann zum Beispiel in einer Tiefgarage abgestellt sein, während die Person mit dem Zug auf dem Weg aus der Stadt ist, um sich dort mit jemandem zu treffen.

Es ist daher wichtig, dass Sie den GPS-Tracker nur verwenden, um Ihre GPS Überwachung zu vereinfachen – aber trotzdem vor Ort sind. Wenn Sie Beweismaterial sammeln wollen, können Sie später nicht mit GPS-Positionen argumentieren sondern brauchen Fotos, Videos und genaue Kenntnisse der durchgeführten Handlungen der Person, die Sie beschatten.

GPS-Peilsender im Schaubild
Klare Verbindungen: Wege eines GPS-Peilsender.

Wenn Sie eine Person mit einem Peilsender ausstatten, indem Sie diesen zum Beispiel in einen Rucksack oder Aktenkoffer, Mantel etc. einarbeiten, müssen Sie besonders vorsichtig sein. Das Entdecken eines solchen Senders kann seitens der beschatteten Person zu erhöhter Vorsicht führen.

Sie sollten nur bestes Equipment für Ihre Einsätze benutzen, das nur schwer entdeckt werden kann. Somit kommen unschuldige Personen später nicht mit Forderungen nach Schadenersatz oder Schmerzensgeld auf Sie zu.

Besonders bei „normalen“ Einsätzen wie dem Observieren eines Ehepartners auf eventuelle Liebschaften, einen gut versteckten und wieder entnehmbaren GPS-Peilsender am Auto zu montieren. Bei Alonma finden Sie verschiedene Sender zur GPS Überwachung.

GPS-Tracker als Diebstahlschutz einsetzen

Als Diebstahlschutz von Gegenständen hingegen sind GPS-Sender sehr sinnvoll. Die können in den Gegenstand nicht sichtbar eingearbeitet werden, um seinen Aufenthaltsort jederzeit bestimmen zu können. Das eignet sich zum Beispiel für Antiquitäten, wichtige Koffer mit Akten, Geldkassetten oder ganze Wandtresore.

Die Funktion des Geofencing ist hier sehr hilfreich. Damit wird ein Gebiet festgelegt, in dem sich der GPS-Tracker bewegen darf. Wird die Gebietsgrenze überschritten, werden Sie sofort mit einem Alarm über das Handy informiert und können die Live-Daten des GPS-Gerätes verfolgen.

Dadurch können Sie Raub und Diebstahl vorbeugen und den Übeltäter schnell lokalisieren. Die Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden wird für besonders teure Gegenstände empfohlen. Dazu können Sie eine spezielle Telefonnummer von der Polizeibehörde erhalten, auf die Ihr GPS-Peilsender Alarm-Mitteilungen sendet.

Personen orten mit Smartphone-Apps

Mittlerweile gibt es auch Smartphone-Apps, mit denen Sie den Standort Ihres GPS-Peilsenders in Erfahrung bringen können.

GPS-Smartphone Apps
Digitale Hilfe: Smartphone-Apps zur Ortung des GPS-Senders.

Auf einer Karte wird Ihnen der Standort exakt angezeigt, sodass Sie auch im mobilen Einsatz eine genaue Position auf die Schnelle ermitteln können.

Smartphones bieten zudem auch die Möglichkeit, selbst als GPS-Peilsender eingesetzt zu werden. Dafür gibt es spezielle Ortungs-Apps, die auf dem Handy des zu Überwachenden installiert werden. Sie können dann aus der Ferne die Standortdaten des Smartphones einsehen.

Hier ist es jedoch wichtig, dass Ihre Zielperson kein Spezialist in Sachen Handy-Sicherheit ist, ansonsten wird die Manipulation möglicherweise aufgespürt. Stellen Sie sicher, dass Sie, sobald Ihre GPS Überwachung abgeschlossen ist, Zugriff auf das Smartphone haben, um die Software zu deinstallieren.

Finden Sie den Spion

Sie haben mittlerweile eindeutige Indizien dafür, dass Ihr Mandant ausspioniert wird. Nun wollen Sie den Spion finden, der sich im Privathaushalt oder dem Unternehmen herumtreibt. Wichtig ist es in jedem Fall, unsichtbar zu bleiben, dezent zu agieren und keine besonderen Änderungen im überwachten Bereich vorzunehmen. Insbesondere dann nicht, wenn Sie sicher sein können, dass Sie in bestimmten Räumen gefilmt werden.

Sie können in den Räumlichkeiten dezente Vorkehrungen treffen, die sich eignen, wenn Sie sicher sind, dass der Spion keine versteckte MMS-Kamera benutzt, die ihn laufend über Bewegungen in der Zone informiert. Das sollten Sie bereits mit einem Funk-Detektor ausgeschlossen haben, ansonsten laufen Sie Gefahr, entdeckt zu werden, bevor der Überwacher einen Fehler macht. In diesem Fall wird er sich schnellstmöglich zurückziehen – zumindest aber noch einmal zurück kommen, um seine verdeckte Überwachungstechnik einzusammeln und außer Haus zu bringen. Wie Sie Funk-Überwachungskameras wie Mini-Spycams finden, erfahren Sie im Kapitel Versteckte Kameras finden. Sollten Sie bei Ihrem Einsatz Geräte finden, die Sie in Ihrem Leben noch nie gesehen haben, haben Sie es entweder mit einer sehr professionellen Sicherheitsfirma zu tun oder mit einer Behörde. In beiden Fällen sollten Sie die Geräte fotografieren und sich schnell Rat holen, bevor Sie weiter machen.

Deponieren Sie Ihre Überwachungstechnik unscheinbar

Wenn der Spion sich an normalen Überwachungskameras mit Aufzeichnung wie Spionagekameras bedient, die nicht über das WLAN, GSM oder Internet funktionieren, sondern ihre Daten lokal auf einer eingesteckten SD-Karte speichern, haben Sie etwas Zeit, Ihr Equipment zu deponieren, bevor der Eindringling zurückkommt, um seine aktuelle Datensammlung abzuholen. Sie können nun ihrerseits Überwachungstechnik installieren, die getarnt ist und nicht durch Werbung in der Szene einschlägig bekannt ist. Besser ist es, kleinere Bausätze für Spycams und Audiowanzen zu benutzen, die Sie klug in bereits bestehenden Gegenständen im Raum verbauen.

Wenn Sie neue Gegenstände in den Raum einführen, seien Sie sich sicher, dass der Spion diese mustern wird, da er misstrauisch auf Änderungen reagieren wird. Bleiben Sie daher bei dezenten Veränderungen wie dem Austausch einer Schraube mit Minikamera oder dem Liegenlassen eines Stiftes mit integrierter versteckter Kamera oder Audiorekorder. Auf diese Weise können Sie annehmen, dass der Spion von Ihrem Vorhaben nichts mitbekommt. Führen Sie neue Gegenstände ein, sollten sie einer üblichen Handlung entsprungen sein. Das kann zum Beispiel ein neuer Schreibtischstuhl, eine neue Tastatur oder zum Beispiel auch eine Schachtel Pralinen sein.

Schritt halten: Die Bewegungen aller Geräte, die WLAN oder Bluetooth aktiviert haben, werden registriert und aufgezeichnet.
Schritt halten: Die Bewegungen aller Geräte, die WLAN oder Bluetooth aktiviert haben, werden mit einem Smartphone-Detektor registriert und aufgezeichnet.

Spione mit Mobilfunk- und WLAN-Detektor finden

Bevor Sie solche Aktionen starten, sollten Sie jedoch zu 100 Prozent sicher sein, dass der Spion nicht über WLAN, GSM-Modul oder Internet seine Daten aus dem Raum ständig aktuell erhält. Dafür arbeiten Sie am besten mit einem Funk-Detektor. Solche Geräte sind auch als MAC WLAN-Sniffer bekannt und speichern die MAC-Adressen aller Personen, die sich in der Nähe aufhalten. Das hilft bei der Ermittlung des Täters, da dieser vermutlich nicht jedes Mal mit einem neuen Handy auftauchen wird. Seien Sie vorsichtig, dass Sie keine Netzwerke anzapfen, die rechtsgültig innerhalb der Umgebung bestehen, ansonsten laufen Sie Gefahr, rechtliche Probleme mit den Eigentümern zu bekommen.

Stellen Sie sicher, dass Sie innerhalb der gesetzlichen Grenzen agieren. Nur so können Sie den Spion auch polizeilich überführen und genug Beweise für ein Gerichtsverfahren mit versteckten Kameras zusammentragen, die auch Bestand haben!