Überwachungskamera mit Bewegungsmelder – Ratgeber 2017

Für viele Menschen ist eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder sehr interessant. Komfortabel und einfach ist es ja schon, wenn die Kamera nur dann die Umgebung aufnimmt, wenn was passiert. So spart man sich Zeit, Speicherplatz und Akku. Und man muss sich keine Sorgen darüber machen, ob der Kamera irgendetwas entwischt.

Aber was taugen Überwachungskameras mit Bewegungsmelder wirklich und wie funktioniert die Technik genau?

In diesem kompakten Ratgeber, wollen wir Ihnen zeigen, wie so eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder funktioniert und welche Produkte zurzeit auf dem Markt sind.

Überwachungskamera mit Bewegungsmelder: Funktionsweise

Zunächst einmal, gibt es für eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder verschiedene Begriffe. Sie werden oftmals Dinge hören oder lesen, wie Motion Detection, PIR-Kamera oder Bewegungserkennung. Das kommt daher, dass ein Bewegungsmelder eigentlich nur ein Oberbegriff für das Registrieren von Bewegungen ist. Bei einer Überwachungskamera, spricht man eher von Bewegungserkennung oder PIR Motion Detection, wobei beide Begriffe nochmal technisch unterschieden werden (dazu gleich mehr).

Viele Menschen, die auf der Suche nach einer Überwachungskamera sind, glauben nun Folgendes. Da das Wort Bewegungsmelder oder Bewegungserkennung integriert ist, nimmt die Überwachungskamera einfach alles auf, was sich bewegt. Leider ist das eine falsche Annahme und führt deswegen nicht selten zu Unzufriedenheit oder Fehlkäufen.

Eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder funktioniert folgendermaßen:

Wenn in einer Überwachungskamera eine Bewegungserkennung mit Lichtsensoren eingebaut und aktiviert ist, „scannt“ die Kamera die Umgebung. Dabei befindet sie sich im Standby-Modus, um weniger Akku zu verbrauchen. Eine Aufnahme findet hier noch nicht statt.

Wenn nun die Kamera eine Veränderung im Bild erkennt (z.B. wenn sich etwas im Bild bewegt und sich dadurch der Kontrast oder die Lichteinflüsse ändern), dann löst das die Bewegungserkennung aus und die Kamera startet in der Regel eine Videoaufnahme von fünf Minuten.

In diesen fünf Minuten, sind alle restlichen Kamera-Funktionen ausgeschaltet. Erst wenn das Video beendet ist, geht die Kamera wieder zurück in den Standby-Modus und startet dann wieder eine Aufnahme, wenn eine Veränderung im Bild zu sehen ist.

Einige Überwachungskameras mit Bewegungsmelder, nehmen nicht nur ein Video auf, sondern schießen gleichzeitig auch ein Foto und schicken dieses dann z.B. als Alarmmeldung an eine E-Mail Adresse.

Eine Alternative zur Bewegungserkennung mit Lichtsensoren, ist die Bewegungserkennung mit PIR-Sensoren (Passiver Infrarot Sensor). Hier wird nicht das einfallende Licht gemessen, sondern die ausgestrahlte Wärmestrahlung von z.B. Menschen. Eine Überwachungskamera mit PIR-Bewegungserkennung funktioniert dabei oftmals bei einer Entfernung von einigen Metern.

Wenn ein Temperaturunterschied erkannt wird, löst die Überwachungskamera in der Regel eine Videoaufnahme oder einen Alarm aus. Auch hier gilt dasselbe Prinzip wie die Bewegungserkennung mit Lichtsensoren.


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Dann finden Sie hier unseren IP Kamera Test mit der Kategorie 4 MP und höher!


Überwachungskamera mit Bewegungsmelder: Diese 5 getesteten Geräte können wir empfehlen

So schön das Ganze auch in der Theorie klingt. Eine Überwachungskamera muss natürlich auch in der Praxis funktionieren und die versprochene Leistung erbringen. Denn was gibt es Schlimmeres, wenn man sich auf die Kamera verlässt und bei einem Ernstfall enttäuscht wird?

Daher wollen wir Ihnen auch nicht einige TOP-Produkte vorenthalten, die wir ausgiebig auf Funktionalität und Qualität getestet haben.


Infrarot Überwachungskamera mit Bewegungsmelder + einzigartigen Lichtsensor

Auf der Suche nach einem besonderen Gerät, sind wir auf dieses Modell gestoßen. Diese Überwachungskamera mit Bewegungsmelder hat einen extrem lichtempfindlichen Bildsensor von Sony, namens Sony Starvis. Diese Technologie macht es möglich, dass man bei Dunkelheit und Nacht ein sehr helles Farbbild bekommt.

Natürlich haben wir das ganze getestet und das Ergebnis war wirklich hervorragend. Wir haben die Kamera in einem dunklen Raum aktiviert und haben uns das Bild angeschaut. Und was soll wir sagen? Es ist hell und scharf. Diese Überwachungskamera übersteigt jede andere Nachtsicht-Kamera, da Sie keine faden und unklaren Schwarz/Weiß Bilder aufnimmt.

Überwachungskamera mit Bewegungsmelder und extrem empfindlichen Lichtsensor von Sony

Wir sind wirklich überrascht und können diese Kamera nur empfehlen, aber nicht nur wegen dem tollen Bildsensor.

Mit an Bord, sind bei dieser Überwachungskamera auch noch eine Bewegungserkennung (logisch) und Spritzwasserschutz für das Gehäuse. Wenn die Kamera also mal mit Feuchtigkeit, Staub- und Wasser zu kämpfen hat, wird die Technologie trotzdem geschützt. Wir waren mal so frei und haben das Ganze mit Spritzwasser ausgetestet.

Nach mehreren Durchgängen, haben wir die Kamera auf Einschränkungen überprüft, insbesondere was die Bewegungsfreiheit und das Bild angeht. Hier können wir ganz klar grünes Licht geben, die Überwachungskamera zeigte keinen technischen Defekt oder Beschädigung.

Punkten kann die Überwachungskamera auch noch mit einer hohen Auflösung von 1920 x 1080 Pixel bei 30 Frames-per-Second und einer hohe Nachtsicht-Reichweite von bis zu 60 Metern. Gerade in Kombination mit dem modernen Sensor, finden wir das sehr gut und praktisch im alltäglichen Einsatz.

Wenn Sie noch weitere Informationen zur Kamera haben wollen, schauen Sie sich hier die Details, Preise und Verfügbarkeit an.



Wild Überwachungskamera mit Bewegungsmelder zum Einsatz in der Natur

Wer die Absicht hat eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder in der Natur einzusetzen, z.B. um Tiere in der Wildnis aufzunehmen, ist mit dieser LTE Wildkamera am besten bedient.

Diese Wildkamera besitzt einen PIR-Bewegungserkennung (also passive Infrarot-Sensoren) mit einstellbarer Empfindlichkeit. Somit ist die Kamera dank den wärmeempfindlichen Sensoren ein idealer Kandidat, um z.B. Tiere in der Wildnis zu erkennen und aufzuzeichnen.

Eine unauffällige Wildkamera mit LTE und hoher Auflösung

Kombiniert wird die Bewegungserkennung mit einer Fotoübertragung per LTE an eine Smartphone-App und einem WLAN von bis zu 10 Meter Reichweite. Wir konnten in unserem Test beide Funktionen erfolgreich testen, wobei uns insbesondere der Alarm mit Fotoübertragung überzeugt hat.

Die Bilder kamen nicht nur schnell an, sondern hatten auch eine sehr hohe Auflösung. Man konnte auch kleine Details erkennen, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Kein Wunder, da die Überwachungskamera nicht-glimmende Infrarot-Sensoren und eine Videoauflösung von 3 MP hat.

Die Akkulaufzeit der Wildkamera ist ebenfalls sehr hoch. Sinnvoll, finden wir hier auch das Solar Panel, das zusätzlich angebunden werden kann und umweltschonend den Akku auflädt.

Vergleichsweise ist die Wildkamera teurer als andere Modelle. Jedoch konnten wir keine andere Überwachungskamera finden, die eine Bewegungserkennung, eine hohe Auflösung, LTE, massenweise Funktionen un dazu noch einen Einsatz in der Natur ermöglicht. Daher ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut. Auch hier von uns eine klare Kaufempfehlung!

Wenn Sie Bedarf für den Einsatz einer Wildkamera haben, können Sie sich hier noch mehr Informationen und aktuelle Preise einholen!



Überwachungskamera mit Bewegungsmelder als getarnte Minikamera

Auch eine getarnte Kamera, ist für viele Leute interessant. Daher haben wir hier eine moderne und sehr diskrete Variante herausgesucht, mit der man eine Videoüberwachung vornehmen kann.

Diese Überwachungskamera mit Bewegungsmelder ist in einem Rauchmelder versteckt. Sie kann also in jedem möglichen Raum eingesetzt werden, da sie von der Rauchmelderpflicht, die seit Neuestem per Gesetz gilt, profitiert. Zusätzlich, besitzt die getarnte Kamera noch eine Geräuschaktivierung, was die Videoüberwachung nochmals intensiviert.

Eine als Rauchmelder getarnte Überwachungskamera mit Bewegungsmelder

Die Überwachungskamera bietet dank dem großen Gehäuse nicht nur eine Bewegungserkennung, sondern gleichzeitig noch einige weitere Funktionen und neueste Technologie.

Dazu gehört ein großer LiPo-Akku (Lithium-Polymer-Akku), der eine Daueraufnahme von ca. 78 Stunden und ein Standby mit Bewegungserkennung von bis zu 906 Tage ermöglicht. Unser Test zeigte, dass die Kamera zumindest die 78 Stunden Daueraufnahme erreicht.

Bedenken zur Befestigung oder Scheu vor der Montage, sind hier fehl am Platz. Denn der Hersteller hat sich echt Gedanken gemacht und die perfekte Lösung gefunden: Die getarnte Kamera hat eine einfache und flexible Befestigung mit einem Acrylschaumkleber und Haltemagneten.

Der Acrylschaumkleber sorgt für einen stabilen Halt an rauen Oberflächen und der Haltemagnet macht es möglich, die Rauchmelder-Kamera einfach nach Bedarf zu Montieren und Abzunehmen. Bei unserem Selbsttest mit unseren „begabten“ Anti-Handwerkern, war die Montage einfach und schnell erledigt. Ein toller Pluspunkt, den wir nicht missen möchten.

Dazu kommen dann noch eine extrem hohe Speicherkapazität (bis zu 200 GB), eine HD-Auflösung von 1280 x 720 Pixel, eine sehr diskrete Pinhole-Linse (nur 2 mm klein und zusätzlich per Aufkleber aus Premium-Hochleistungsfolie getarnt) und ein lichtempfindliches Objektiv für Videoaufnahmen in der Dämmerung.

Wenn Sie Interesse an der Rauchmelder-Kamera haben, können Sie sich hier weiter über Details und Preise informieren!



Überwachungskamera mit Bewegungsmelder + 360° Blickwinkel + 4K Auflösung

Ok, wir müssen zugeben, dass diese Überwachungskamera mit Bewegungsmelder keine normale Auflösung hat. Denn wir haben ein Modell herausgesucht, dass mehr als nur FULL HD bietet. Um genauer zu sein, besitzt diese Fisheye-Kamera einer hervorragenden 6 MP Auflösung, mit der sie sagenhafte 3096 x 2080 Pixel bei 30 Frames-per-Second anzeigen kann.

Fisheye-Kamera mit großem 360° Blickwinkel und extremer 6 MP Auflösung

Selten, haben wir bisher eine Fisheye-Kamera mit einer so hohen Auflösung gesehen. Jedoch macht es mehr als Sinn, da bei einer Fisheye-Kamera das Bild auch mal schnell verzerrt und undeutlich werden kann. In unserem Test haben wir gerade auf eine hohe Auflösung wert gelegt und wurden nicht enttäuscht.

Riesig, finden wir auch die 360°-Ansicht, mit der man einen wirklich großen Überwachungsradius bekommt. Wir haben die Überwachungskamera in einem fast quadratischen Raum an der Decke installiert und konnten auf diese Weise jede ecke des Raumes überwachen.

Zusätzlich hat die Kamera noch weitere, hilfreiche Funktionen wie WLAN, einer integrierten Nachtsicht bis zu 20 Meter Reichweite, eine große Speichermöglichkeit mit microSD-Karten bis zu 128 GB und einen Audioeingang/-ausgang, mit dem man ein Mikrofon oder Lautsprecher anschließen kann.

Diese Fisheye-Überwachungskamera ist perfekt geeignet, um eine Überwachung von Oben durchzuführen. Wenn man einen umfassenden Blick haben möchte und Wert auf ein qualitativ hochwertiges Bild legt, sollte man dieses Modell in die nähere Auswahl mit aufnehmen.

Wenn Sie glauben diese Fisheye-Kamera zu brauchen, sollten Sie sich hier noch weitere Informationen und aktuelle Preise ansehen!



Speed-Dome Überwachungskamera mit Bewegungsmelder und 20-fach optischer Zoom

Die letzte Überwachungskamera mit Bewegungsmelder in unserem Produktratgeber ist eine sogenannte Speed-Dome. Speed Domes haben einen eingebauten Motor und sind daher schwenk-, neig- und zoombar (PTZ-Steuerung).

Der große Vorteil ist ist sehr entscheidend: Es können größere Bereiche, für deren Überwachung üblicherweise mehrere Überwachungskameras benötigt werden, mit nur einem Gerät überwacht werden.

Speed-Dome Überwachungskamera mit PTZ-Steuerung und optischen Zoom

Aufgefallen ist uns bei dieser Speed Dome die leistungsstarken Infrarot-Sensoren, die eine Nachtsicht-Reichweite von bis zu 120 Metern erreichen können. Kombiniert mit der 4 MP Auflösung,
denken wir, dass die Überwachungskamera eine gute Lösung für Außenbereiche oder lange Wege ist.

Beim Testen dieses Gerätes, hat uns eine spezielle Sache sehr gefallen: Der optische Zoom. Bei vielen Modellen, findet man einen 4-fach optischen Zoom. Bei dieser Speed-Dome aber, ist ein extremer 20-fach optischer Zoom eingebaut, der uns während dem Betrieb überzeugen konnte.

Das liegt auch daran, dass die Auflösung sehr hoch ist und man deswegen auch Details im Bild erkennen und anvisieren kann.

Ganz solide fanden wir beim Testen der Speed Dome die eingebaute PTZ-Steuerung. Wir haben zwar schon bei einigen anderen Modellen eine schnellere Rotationsgeschwindigkeit gesehen, aber insgesamt wirkt die Überwachungskamera mit Bewegungsmelder für viele Situationen einsatztauglich und praktisch anwendbar. Daher können wir auch hier eine Empfehlung aussprechen.

Bei Interesse und Bedarf an der Überwachungskamera, können Sie sich hier noch weitere Informationen und aktuelle Preise anschauen!



Überwachungskamera mit Bewegungsmelder: Zusammenfassung

In diesem Ratgeberartikel haben wir uns in das Thema Überwachungskamera mit Bewegungsmelder eingearbeitet und gezeigt, wie ein Bewegungsmelder in einer Überwachungskamera funktioniert. Dazu haben wir 5 von uns getestete Produkte präsentiert, die ein gutes Preis-Leistungsverhältnis mit sich bringen und alle einen anderen Schwerpunkt haben.

Der Markt der Überwachungskamera steigt stetig, gerade in heutigen Zeiten. Daher finden wir es wichtig hier auch Aufklärungsarbeit zu leisten, um interessierten Menschen die richtigen Informationen geben zu können.



Fotoquelle: Pixabay.com

Überwachungskamera kaufen Ratgeber

Überwachungskamera kaufen: Die 3 wichtigsten Richtlinien beim Kauf


Wer sich eine Überwachungskamera kaufen möchte, steht erstmal vor der Frage: Worauf soll ich beim Kauf achten?

Sie sollten sich daher schon im Vorhinein Gedanken über Ihre Absichten und Wünsche machen. Das vermeidet einen ärgerlichen Fehlkauf und führt Sie gleichzeitig auch zur passenden Lösung.

In diesem Ratgeberartikel möchten wir etwas Klarheit schaffen und Ihnen 3 Richtlinien mit an die Hand geben, an denen Sie sich beim Kauf einer Überwachungskamera orientieren können.

Einsatzzweck: Wofür wollen Sie die Überwachungskamera einsetzen?

Jeder, der eine Überwachungskamera kaufen möchte, tut dies aus zwei unterschiedlichen Gründen: Entweder zur Abschreckung vor Einbruch und Vandalismus oder zur Beweissicherung von Videomaterial.

Entscheiden Sie im Vorhinein, welche Absichten Sie verfolgen.

Möchten Sie eine Überwachungskamera kaufen, weil Sie mögliche Einbrecher abschrecken wollen? Dann können Sie auf eine optisch auffällige und ggf. kostengünstige Variante setzen.

Ein Beispiel dafür finden Sie Hier.

Oder haben Sie eher einen Verdacht und möchten eindeutiges Beweismaterial sichern? Dann sollten Sie sich eine fortgeschrittene Überwachungskamera kaufen, mit hoher Auflösung und weiteren Funktionen.

Auch hierzu gibt es eine passende Lösung.

Wenn Sie sich in diesem Punkt für den Einsatzzweck der Überwachungskamera entschieden haben, können Sie die Auswahl weiter eingrenzen und zur nächsten Richtlinie übergehen.

Überwachungsart: Welche Art von Überwachungskamera wollen Sie einsetzen?

Da es viele verschiedene Arten gibt, eine Überwachung durchzuführen, können Sie auch verschiedene Typen einer Überwachungskamera kaufen. Allgemein, können Sie immer zwischen zwei wesentlichen Typen unterscheiden.

Es gibt offensichtliche Überwachungskameras, wie z.B. Fisheye-Kameras, Speed Domes, Bullet-Kameras, Mini-Kameras oder PTZ-Kameras, die Sie in einem dauerhaften Einsatz verwenden und an einem Standort montieren können.

 

 

Daneben gibt es aber auch getarnte Überwachungskameras, die in alltäglichen Gegenständen versteckt werden. Einige Beispiele sind, getarnte Kameras in Rauchmeldern, mobilen Geräten, Pappbechern, Weckern oder Bilderrahmen. Diese getarnten Geräte eignen sich für einen individuellen und speziellen Einsatz, bei dem die Überwachung unauffällig durchgeführt werden soll.

Wollen Sie, dass andere Menschen die von Ihnen eingesetzte Überwachungstechnik sehen können oder wollen Sie die Überwachung unauffällig und diskret durchführen?

Überlegen Sie, welche Art von Überwachungskamera für Ihre Absicht am besten geeignet ist und grenzen Sie die Auswahl dann weiter ein.

Wenn sie eine getarnte Überwachungskamera kaufen wollen, erfahren Sie mehr in unserem großen Spionkamera Test.

Funktionsumfang: Was muss die Überwachungskamera für Funktionen beinhalten?

Die dritte Richtlinie orientiert sich an dem Funktionsumfang einer Kamera. Nicht jede Funktion ist für jeden Einsatzort und Einsatzzwecke geeignet. Achten Sie darauf, dass Sie eine Überwachungskamera kaufen, die Ihre Absichten unterstützt und falsche oder überflüssige Funktionen beinhaltet.

Es gibt viele gängige Funktionen, an denen Sie sich orientieren können. Hier sind einige Beispiele:

Auflösung: In der Regel ist es so, dass eine höhere Auflösung zu einem besseren Kamerabild führt. Wenn sie wert auf ein klares und detailliertes Bild legen, sollten sie darauf achten eine hochauflösende Überwachungskamera zu kaufen. Eine FULL HH Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln sollte hier das Minimum darstellen.

Blickwinkel: Abhängig von dem Raum oder der Fläche die überwacht werden soll, müssen Sie sich in Bezug auf den Blickwinkel Gedanken machen. Eine 360° Kamera deckt mehr Fläche ab, als eine einfache Bullet-Kamera, die eher für die Überwachung eines Weges oder festen Bereichs besser geeignet ist.

Speichermöglichkeit: Soll die Kamera lange Aufnahmen durchführen, ohne dass Sie ständig den Speicher entleeren müssen? Schauen Sie sich Kamera an, die einen hohen Speicherplatz zur Verfügung stellen bzw. die Möglichkeit bieten, SD-Karten mit einer hohen Speicherkapazität einzusetzen.

Alarmfunktion: Auch eine Alarmfunktion ist für viele Menschen interessant. Wenn Sie nicht immer vor Ort sind und die Überwachung von überall aus und zu jederzeit durchführen möchten, ist die Alarmfunktion eine gute Möglichkeit zur Benachrichtigung. Gerade hier sollten Sie dann eine Überwachungskamera kaufen, die eine integrierte Bewegungserkennung beinhaltet und einen Alarm auslöst, wenn eine Veränderung im Bild erkannt wird.

Überlegen Sie vorher, um nachher keine Fehler zu machen

Verbindung: Die von der Überwachungskamera erstellten Daten müssen irgendwie übertragen werden. Wollen Sie, dass dies über WLAN, über das Netzwerk, über LTE oder über andere Wege passieren soll? Legen Sie unbedingt fest, wie Sie von der Kamera Daten erhalten wollen. LTE z.B. eignet sich immer dann an, wenn Sie über Ihr Smartphone auf das Kamerabild zugreifen wollen.

Nachtsicht: Soll die Kamera Infrarot Sensoren haben, mit denen Sie auch nachts die Überwachung durchführen können? Wenn ja, wie hoch soll die Nachtsicht-Reichweite sein? Machen Sie dies u.a. abhängig davon, wie groß die zu überwachende Fläche ist.

Audio: nicht jede Kamera bietet eine Audiofunktion an, sei es ein Mikrofon oder Lautsprecher. Wenn Sie in diesem Punkt einen Bedarf sehen, können Sie eine Überwachungskamera kaufen, die eine Audiofunktion mit sich bringt. Achten Sie hier auf eine solide Aufnahmequalität, um z.B. störendes Rauschen zu vermeiden.

Überwachungskamera kaufen leicht gemacht

Wenn Sie sich an diese 3 Richtlinien halten, wird die Suche nach dem passenden Gerät viel leichter. Sie werden die große Auswahl eingrenzen können und sich nur noch zwischen einigen, wenigen Überwachungskameras entscheiden müssen.

 


Es geht noch weiter

Wenn Sie eine Überwachungskamera kaufen wollen, sollten Sie unbedingt auch unseren Ratgeber zur Rechtslage beim Einsatz von Überwachungskameras lesen.

 
 

Wie richte ich eine IP-Netzwerkkamera ein?

Wenn Sie sich eine Netzwerkkamera gekauft haben und eine solche noch nie selbst eingerichtet haben, sehen Sie sich vor Problemen, die an sich nicht bestehen. Die Einrichtung von IP-Kameras ist durch das einfache System und gute Software, die heute bei Überwachungskameras mitgeliefert wird, sehr leicht durchzuführen.

Erst einmal schließen Sie die WLAN- oder LAN-Kamera per Netzwerkkabel direkt an Ihren Router an. Das tun Sie auch bei WLAN-Überwachungskameras, weil Sie das WLAN erst einrichten müssen, um es nutzen zu können. Bei den Produkten ist eine Software beigelegt, die in den meisten Fällen „IP Setup“, „IP Finder“ oder einen ähnlichen Namen trägt. Wenn Sie sich unsicher sind, welches Programm Sie starten sollen, halten Sie sich an die Gebrauchsanleitung, die Ihrem Gerät beiliegt.

Sollten Sie kein Programm haben, kann es sein, dass die Kamera schon von Ihrem Router erkannt wurde. Bei der weit verbreiteten FritzBox z.B. klicken Sie links im Menü auf den Punkt „Heimnetz“. Dort sehen Sie alle in Ihrem Netzwerk angemeldete PC´s Geräte und auch Kameras. Sie können den Einrag direkt anklicken und gelangen so auf die Konfigarations-Weboberfläche der Netzwerk-Kamera.


Tipp: Hier lesen Sie wie eine IP-Netzwerkkamera funktioniert.


 

Erste Einstellungen über IP-Kamera-Software

Die Software sucht die Kamera automatisch. Sobald Sie die Kamera in der Liste anklicken, öffnet sich in der Regel ein Browserfenster in dessen Adressleiste die IP der Kamera (zum Beispiel 192.168.1.17) eingetragen ist.

Die Netzwerkkamera Software findet Ihr Gerät automatisch.
Die Netzwerkkamera Software findet Ihr Gerät automatisch.

Im Fenster selbst finden Sie unter Settings oder Einstellungen die wichtigen Menüpunkte mithilfe derer Sie die neu angeschaffte Netzwerk-Überwachungskamera einrichten. Bevor Sie in die Einstellungen kommen, werden Sie Einen Benutzernamen und ein Passwort eingeben müssen. Die Standarddaten sind häufig „admin“ für beide Felder. Oft stehen sie auch unten auf der Kamera selbst.

Dynamische oder statische IP?

Wenn Sie in den Einstellungen gelandet sind, werden Sie erst einmal festlegen müssen, ob ihre IP dynamisch vergeben werden soll. Bei den meisten Routern ist das die Standardeinstellung. Richten Sie feste IPs und Gateways nur dann ein, wenn Sie die Daten genau kennen.

Geben Sie beim WLAN-Setup Ihrem Router, Ihre Verschlüsselung und das Passwort richtig ein.
Geben Sie beim WLAN-Setup Ihrem Router, Ihre Verschlüsselung und das Passwort richtig ein.

Wenn Sie eine WLAN-Netzwerkkamera haben, können Sie nun die Wireless-Einstellungen vornehmen. Hier wählen Sie den Router aus der Liste, mit dem Sie derzeit per Kabel verbunden sind und geben dann das WLAN-Passwort ein. Wenn Sie die Einstellungen gespeichert haben, ist die Kamera per Funk mit Ihrem Router verbunden. Sie können das Gerät ausschalten, das LAN-Kabel abziehen und es neu starten.

 

Weltweiter Zugriff auf Ihre Kamera

Dazu ist es nötig, dass Sie eine Port Weiterleitung einrichten und Ihre WAN IP kennen. Die WAN IP ist die IP die Sie vom Provider zugewiesen bekommen haben. Diese erfahren Sie z.B. durch Aufruf der Seite „wanip.info“. Oder Sie richten sich einen sogenannten DynDNS-Account ein. In der Regel wird Ihre neue IP Kamera den http-Port 80 verwenden. Damit Ihre Kamera von „außen“ erreichbar wird, muß dieser Port geändert werden. Den HTTP Port ändern Sie direkt auf der Weboberfläche Ihrer Kamera, manchmal geht das auch mit dem IP Finder Ihrer Kamera. Sie können jeden beliebigen Port nehmen, der noch nicht belegt wird. Die Ports 10000 bis 30000 sind fast immer frei und daher verfügbar. Merken Sie sich den Port, den Sie eingetragen haben und speichern Sie die Einstellungen. Ab sofort wird Ihre Kamera mit dem Zusatz „Portxxx“ aufgerufen. Im LAN könnte der Aufruf nun so aussehen: 192.168.0.25:10000 (die IP, die Ihre Kamera bisher hatte + Doppelnpunkt + Portnummer).

Nun müßen Sie Ihrem Router noch mitteilen, dass alle Anfragen, die von außerhalb Ihres Netzwerks kommen und die Kamera betreffen, „erlaubt“ sind. Bei der weit verbreiteten FritzBox gehen Sie folgendermassen vor: Klicken Sie nacheinander links auf „Internet“, dann auf „Freigaben“ und im folgenden Fenster auf „Neue Portfreigabe“.
Klicken Sie im Dropdown-Menü auf „andere Anwendungen“. Als Bezeichnung könnten Sie z.B. cam1 wählen. Wichtig sind die Einträge für Port. Überall dort tragen sie die Zahl 10000 ein, wie in unserem Beispiel oben. Im Dropdown-Menü „Computer“ wählen Sie aus der Liste die IP der neuen Kamera aus. Übernehmen und fertig. Ab sofort können Sie weltweit von Unterwegs auf Ihre Kamera zugreifen. Der Aufruf von außerhalb erfolgt durch die Eingabe Ihrer WAN IP + Doppelpunkt + Portnummer in der Adresszeile Ihres Browsers. Z.B.: https://99.71.120.76:1000. Evtl. müssen Sie zulassen, dass ihnen die Kamera einmalig eine kleine Hilfsdatei zusendet und diese installieren bzw. ausführen. Sie sehen nun die Weboberfläche Ihrer Kamera wie im Netzwerk gewohnt.

DDNS in Netzwerkkamera-Software einrichten

Wenn Sie einen eigenen DDNS-Server-Anbieter haben oder vom Hersteller die Daten zu einem Gratis-DDNS erhalten haben, können Sie ihn im IP-Kamera-Setup einrichten. Netzwerkkamera_DDNS_einstellenDazu geben Sie die entsprechenden Daten in die Felder ein und bestätigen Sie Ihre Eingaben. Wenn hier Fehler auftreten sollten, überprüfen Sie genau die Daten, die Ihnen vorliegen und wenden Sie sich bei Fehlern an den Administrator des DDNS-Dienstes.

 

Bewegungsaktivierung und E-Mail/SMS einstellen

Nun richten Sie die Funktionen Ihrer Netzwerkkamera ein. Wenn Sie zum Beispiel eine Bewegungsaktivierung integriert haben, können Sie in den Einstellungen Triggerpunkte im Bild und die Empfindlichkeit einstellen.
Außerdem ist es auch möglich, sich Alarm-Mitteilungen per E-Mail oder SMS senden zu lassen, wenn die IP-LAN-Kamera oder IP-WLAN-Kamera eine Bewegung registriert.E-Mail-Benachrichtigung_von_IP-Kamera

Hinzu kommen noch Einstellungen wie Aufnahmestundenpläne, die in der Regel intuitiv zu bedienen sind. Hier können Sie einstellen zu welchen Zeiten in der Woche die Bewegungsaktivierung aktiv sein soll oder zu welchen Zeiten eine Daueraufnahme stattfinden soll. Zudem können Sie auch den Stream festlegen. Besonders bei WLAN-Kameras kann es in einigen Fällen sinnvoll sein, die Datenrate etwas herunter zu setzen, um flüssige Bilder zu bekommen.

 

 

Mit technischen Hilfsmitteln observieren

Das unauffällige Beobachten einer Person, um Beweise für eine Straftat zu sammeln, wird als Observation bezeichnet. Eine Observation wird mit geschulten Detektiv-Teams oder Polizeieinheiten durchgeführt, um einen optimalen Ablauf zu gewährleisten. Oft kommen dabei auch technische Hilfsmittel zum Einsatz, wenn die Ermittlung auf anderem Wege keine Erfolge erzielt oder der Kostenaufwand zu groß werden würde.

Diskrete Observation von Verdächtigen

Die Geheimhaltung ist bei der Beobachtung (Observation) das oberste Ziel. Dafür gehen zum Beispiel Detektive sehr vorsichtig und bedacht vor, um diskret agieren zu können. Schließlich soll die Zielperson die Observation nicht entdecken. Ist dies der Fall, verhält sie sich anders und es können keine zuverlässigen Daten und Hinweise mehr zu einer (bevorstehenden) Straftat zusammengetragen werden. Erfahrene Teams haben ausgeklügelte Systeme durch ihre Laufbahn gesammelt und greifen auch auf professionelle technische Hilfsmittel zur Observation zurück.

Die Teams bestehen aus mehreren Detektiven oder Beamten und sind im Idealfall über eine längere Zeit eingespielt. Gemäß einem vorher erstellten Plan für die Aufgabenverteilung gehen sie behutsam vor, um zielgerichtet Informationen zu erhalten. Auch Flexibilität und Kommunikationsstärke spielt hier eine Rolle, weil Situationen während einer Überwachung sich schnell ändern können und die einzelnen Beteiligten dann schnell improvisieren müssen. Dazu werden verschlüsselte Funkübertragungen genutzt.


Tipp: Technische Hilfsmittel für Behörden finden Sie bei der Sicherheitstechnik-Firma Alonma.


 

Bewegte und stehende Observation mit technischen Hilfsmitteln

Besondere Fähigkeiten sind bei der bewegten Observation von großem Wert, weil sich hier mehrere Beteiligte im Zielgebiet um eine Person herum bewegen und mit hoher Wahrscheinlichkeit Sichtkontakt mit dem Verdächtigen haben. Hier empfiehlt es sich, Distanzen einzuhalten und auf technische Hilfsmittel für die Observation zurückzugreifen. Das können spezielle Ferngläser mit Aufzeichnung oder Richtmikrofone sein, mithilfe derer man am Geschehen auch aus größerem Abstand teilhaben kann. Diese Hilfsmittel sind auch bei Standobservationen sinnvoll, bei denen man von benachbarten Grundstücken oder Wäldern aus den Verdächtigen observiert.

Die Vorteile technischer Hilfsmittel liegen auf der Hand: Sie sind für den Verdächtigen häufig nicht zu erkennen aufgrund von geringen Abmessungen und Tarnung und können Material aufzeichnen, das vor Gericht unter Umständen hilfreich sein kann. Dafür gibt es hochauflösende Kameras und sensible elektronische Stethoskope und Abhörgeräte, die im Umfeld der Zielperson installiert werden können. Auch Langzeitüberwachungen im privaten Raum lassen sich damit bei Kriminellen durchführen.


Tipp: Bestellen Sie Minikameras, Abhörgeräte und elektronische Stethoskope im Überwachungstechnik-Shop.


 

COFDM-Videosender im Observationseinsatz

Wenn für die Observation Hilfsmittel wie funkbasierte Kameras und Audiotransmitter genehmigt sind, kann die COFDM-Technik interessant sein. Mit COFDM-Videosendern können weite Strecken mit einem 128/256 bit verschlüsselten Funksystem überbrückt werden. Besonders bei der mobilen Observation eignen sich solche Systeme für Detektiv-Agenturen, Polizei- und Spezialeinheiten. Beachten Sie für den Einsatz aller technischen Hilfsmittel bei der Observation die gesetzlichen Grundlagen und seien Sie über die Technik, die Sie verwenden genauestens informiert, um nicht das Risiko der raschen Enttarnung einzugehen.

Sie finden professionelle technische Hilfsmittel zur Überwachung bei ALONMA.

GPS-Tracker am Unterboden

Einen GPS-Peilsender installieren

Wenn Sie für die Überwachung einen GPS-Peilsender verwenden, haben Sie viele Möglichkeiten, das Verhalten einer observierten Person zu analysieren, typische Aufenthaltsorte herauszufiltern und Sonderfahrten zu identifizieren. Die GPS-Sender eignen sich nicht nur, um herauszufinden, ob der Partner fremd geht, sondern sind auch als Diebstahlschutz sehr effektiv. Hier wird Ihnen erklärt, wie Sie einen GPS-Tracker installieren und ihn sinnvoll verwenden.

GPS Sender für die Automontage:

GPS Tracker mit Haltemagnet
GPS Tracker mit Haltemagnet

Auto GPS Tracker mit großem Akku und Haltemagnet. Datenübertragung per Internet und SMS, interne Datenspeicherung. Laufzeit im Sleep-Mode bis zu 3 Jahre, integrierte Bewegungserkennung.

Weitere Informationen


 

 

Auto KFZ GPS Tracker
Auto KFZ GPS Tracker

Kleiner GPS Peilsender mit Stromversorgung per Fahrzeug.

Weitere Informationen


GPS Ortungssystem
ODB2 GPS Peilsender für KTZ

Speziell für Fahrzeuge: Dieser Peilsender passt in jede ODB2-Schnittstelle im Fahrzeug (Pflicht für alle Benziner ab 2001, alle Diesel ab 2003). Die Stromversorgung erfolgt einfach per Fahrzeug, per Onlinezugriff erhält man die Daten. Zudem hast man Zugriff auf Fehlercodes und Daten des Bordcomputers wie z.B. die Geschwindigkeit.
Kinderleichte Montage im Fahrzeuginnenraum.

Weitere Informationen

Schnellere Ergebnisse durch GPS-Überwachung

Bei einem Detektiv-Einsatz kann die stetige Abfrage des Aufenthaltsorts einer Person von großem Vorteil sein. Damit wird viel Zeit gespart und die entscheidenden Foto- oder Videoaufnahmen können direkt vor Ort gemacht werden, wenn eine Person sich zum Beispiel mit einer Liebhaberin/einem Liebhaber trifft. Dafür kann ein GPS-Peilsender entweder am Fahrzeuge der zu überwachenden Person installiert oder zum Beispiel auch in eine Jacke eingenäht werden. Sie sollten unbedingt beachten, dass der Sender unsichtbar und nicht tastbar installiert wird, sodass der Überwachte ihn nicht ohne Weiteres finden kann. An einem Fahrzeug eignen sich dafür vor allem Kunststoffverkleidungen, hinter denen der Auto GPS Tracker angebracht ist. Viele Tracker sind sogar mit Magneten ausgestattet, mithilfe derer sie ganz einfach am Unterboden eines Fahrzeugs installiert werden und bis zur nächsten Inspektion vollkommen unsichtbar sind.

GPS-Tracker am Unterboden
Unsichtbar montiert und leicht wieder abnehmbar: Ein GPS-Sender mit Magnethalter am Unterboden eines Autos.

Den Peilsender unsichtbar montieren

Von GPS-Peilsendern gibt es viele verschiedene Varianten, zwischen denen Sie sich dem Zweck gemäß entscheiden müssen. Soll der Tracker über lange Zeit fest installiert sein, entscheiden Sie sich für eine Einbauvariante, die Sie an einem Ort anbringen, der nur im äußersten Zufall entdeckt wird. Das wäre zum Beispiel die hintere Seitenverkleidung oder die A- oder C-Säulenverkleidung. Diese Verkleidungsteile werden innerhalb eines Autolebens oft nie demontiert und wenn, dann nur, um tiefgreifende Tuning-Umbauten oder Rost- und Unfallinstandsetzungen durchzuführen. Von dort aus kann ein GPS-Sender zudem optimal senden, da ihn nur dünnes Blech von der Außenwelt trennt.

Wenn Sie sich für eine Festeinbau-Variante entscheiden, sollten Sie die Batterielaufzeiten bedenken und im Vorhinein sicherstellen, dass alles so funktioniert, wie Sie es in der nächsten Zeit nutzen wollen. Machen Sie dafür Probefahrten und Stichproben im täglichen Betrieb. Das wird Ihnen in der Regel nur dann möglich sein, wenn Sie den Hausmechaniker der überwachten Person dazu überreden oder wenn Ihnen das Auto zur Nutzung regelmäßig zur Verfügung steht. Ideal ist ein solcher Einbau zum Beispiel als Diebstahlschutz für eigene Fahrzeuge, oder um die erwachsenen Kinder oder den Partner per GPS zu überwachen.

Wenn Sie ein Fahrzeug überwachen wollen per GPS, dann installieren Sie den Peilsender am besten am Unterboden oder verstauen ihn an einer sonstigen, Ihnen zugänglichen Stelle des Fahrzeugs. Die angesprochenen kleinen GPS-Peilsender mit Magnetfuß eignen sich dafür besonders gut. Hier müssen Sie sich entscheiden, ob Sie einen Live-Zugriff über GSM/GPRS wünschen oder die Daten auf einer Speicherkarte aufzeichnen wollen, die Sie später entnehmen, um sie auszuwerten. Dafür brauchen Sie in regelmäßigen Abständen Zugriff auf das Fahrzeug.

Ein Auto GPS Tracker nimmt Ihnen nicht die Arbeit ab

Beachten Sie zudem bei jeder Fahrzeugüberwachung, dass Sie nur das Fahrzeug überwachen. Die Position des Fahrzeug verrät nichts darüber, wo sich die betreffende Person befindet. Das Auto kann zum Beispiel in einer Tiefgarage abgestellt sein, während die Person mit dem Zug auf dem Weg aus der Stadt ist, um sich dort mit jemandem zu treffen. Es ist daher wichtig, dass Sie den GPS-Tracker nur verwenden, um Ihre Überwachung zu vereinfachen – aber trotzdem vor Ort sind. Wenn Sie Beweismaterial sammeln wollen, können Sie später nicht mit GPS-Positionen argumentieren sondern brauchen Fotos, Videos und genaue Kenntnisse der durchgeführten Handlungen der Person, die Sie beschatten.

GPS-Peilsender im Schaubild
Verbindungen klar dargestellt: Im Schaubild sehen Sie, welche Wege ein GPS-Peilsender geht, um Sie zu informieren.

Wenn Sie eine Person mit einem Peilsender ausstatten, indem Sie diesen zum Beispiel in einen Rucksack oder Aktenkoffer, Mantel etc. einarbeiten, müssen Sie besonders vorsichtig sein. Das Entdecken eines solchen Senders kann seitens der beschatteten Person zu erhöhter Vorsicht führen.

Sie sollten nur bestes Equipment für Ihre Einsätze benutzen, das nur schwer entdeckt werden kann, damit unschuldige Personen später nicht mit Forderungen nach Schadenersatz oder Schmerzensgeld auf Sie zukommen können. Besonders bei „normalen“ Einsätzen wie dem Observieren eines Ehepartners auf eventuelle Liebschaften, einen gut versteckten und wieder entnehmbaren GPS-Peilsender am Auto zu montieren. Bei Alonma finden Sie verschiedene Sender zur GPS-Überwachung.

GPS-Tracker als Diebstahlschutz einsetzen

Als Diebstahlschutz von Gegenständen hingegen sind GPS-Sender sehr sinnvoll. Die können in den Gegenstand nicht sichtbar eingearbeitet werden, um seinen Aufenthaltsort jederzeit bestimmen zu können. Das eignet sich zum Beispiel für Antiquitäten, wichtige Koffer mit Akten, Geldkassetten oder ganze Wandtresore. Die Funktion des GEO-fencing ist hier sehr hilfreich. Damit wird ein Gebiet festgelegt, in dem sich der GPS-Tracker bewegen darf. Wird die Gebietsgrenze überschritten, werden Sie sofort mit einem Alarm über das Handy informiert und können die Live-Daten des GPS-Gerätes verfolgen. Dadurch können Sie Raub und Diebstahl vorbeugen und den Übeltäter schnell lokalisieren. Die Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden wird für besonders teure Gegenstände empfohlen. Dazu können Sie eine spezielle Telefonnummer von der Polizeibehörde erhalten, auf die Ihr GPS-Peilsender Alarm-Mitteilungen sendet.

GPS-Smartphone Apps
Hilfreich im digitalen Zeitalter: Smartphone-Apps zur Ortung des GPS-Senders.

Personen orten mit Smartphone-Apps

Mittlerweile gibt es auch Smartphone-Apps, mit denen Sie den Standort Ihres GPS-Peilsenders in Erfahrung bringen können. Auf einer Karte wird Ihnen der Standort exakt angezeigt, sodass Sie auch im mobilen Einsatz eine genaue Position auf die Schnelle ermitteln können. Smartphones bieten zudem auch die Möglichkeit, selbst als GPS-Peilsender eingesetzt zu werden. Dafür gibt es spezielle Ortungs-Apps, die auf dem Handy des zu Überwachenden installiert werden. Sie können dann aus der Ferne die Standortdaten des Smartphones einsehen. Hier ist es jedoch wichtig, dass Ihre Zielperson kein Spezialist in Sachen Handy-Sicherheit ist, ansonsten wird die Manipulation möglicherweise aufgespürt. Zudem sollten Sie sicherstellen, dass Sie auf das Smartphone Zugriff haben, sobald Ihre Überwachung abgeschlossen ist, um die Software zu deinstallieren.

Finden Sie den Spion

Sie haben mittlerweile eindeutige Indizien dafür, dass Ihr Mandant ausspioniert wird. Nun wollen Sie den Spion finden, der sich im Privathaushalt oder dem Unternehmen herumtreibt. Wichtig ist es in jedem Fall, unsichtbar zu bleiben, dezent zu agieren und keine besonderen Änderungen im überwachten Bereich vorzunehmen. Insbesondere dann nicht, wenn Sie sicher sein können, dass Sie in bestimmten Räumen gefilmt werden.

Sie können in den Räumlichkeiten dezente Vorkehrungen treffen, die sich eignen, wenn Sie sicher sind, dass der Spion keine versteckte MMS-Kamera benutzt, die ihn laufend über Bewegungen in der Zone informiert. Das sollten Sie bereits mit einem Funk-Detektor ausgeschlossen haben, ansonsten laufen Sie Gefahr, entdeckt zu werden, bevor der Überwacher einen Fehler macht. In diesem Fall wird er sich schnellstmöglich zurückziehen – zumindest aber noch einmal zurück kommen, um seine verdeckte Überwachungstechnik einzusammeln und außer Haus zu bringen. Wie Sie Funk-Überwachungskameras wie Mini-Spycams finden, erfahren Sie im Kapitel Versteckte Kameras finden. Sollten Sie bei Ihrem Einsatz Geräte finden, die Sie in Ihrem Leben noch nie gesehen haben, haben Sie es entweder mit einer sehr professionellen Sicherheitsfirma zu tun oder mit einer Behörde. In beiden Fällen sollten Sie die Geräte fotografieren und sich schnell Rat holen, bevor Sie weiter machen.

Deponieren Sie Ihre Überwachungstechnik unscheinbar

Wenn der Spion sich an normalen Überwachungskameras mit Aufzeichnung wie Spionagekameras bedient, die nicht über das WLAN, GSM oder Internet funktionieren, sondern ihre Daten lokal auf einer eingesteckten SD-Karte speichern, haben Sie etwas Zeit, Ihr Equipment zu deponieren, bevor der Eindringling zurückkommt, um seine aktuelle Datensammlung abzuholen. Sie können nun ihrerseits Überwachungstechnik installieren, die getarnt ist und nicht durch Werbung in der Szene einschlägig bekannt ist. Besser ist es, kleinere Bausätze für Spycams und Audiowanzen zu benutzen, die Sie klug in bereits bestehenden Gegenständen im Raum verbauen.

Wenn Sie neue Gegenstände in den Raum einführen, seien Sie sich sicher, dass der Spion diese mustern wird, da er misstrauisch auf Änderungen reagieren wird. Bleiben Sie daher bei dezenten Veränderungen wie dem Austausch einer Schraube mit Minikamera oder dem Liegenlassen eines Stiftes mit integrierter versteckter Kamera oder Audiorekorder. Auf diese Weise können Sie annehmen, dass der Spion von Ihrem Vorhaben nichts mitbekommt. Führen Sie neue Gegenstände ein, sollten sie einer üblichen Handlung entsprungen sein. Das kann zum Beispiel ein neuer Schreibtischstuhl, eine neue Tastatur oder zum Beispiel auch eine Schachtel Pralinen sein.

Schritt halten: Die Bewegungen aller Geräte, die WLAN oder Bluetooth aktiviert haben, werden registriert und aufgezeichnet.
Schritt halten: Die Bewegungen aller Geräte, die WLAN oder Bluetooth aktiviert haben, werden mit einem Smartphone-Detektor registriert und aufgezeichnet.

Spione mit Mobilfunk- und WLAN-Detektor finden

Bevor Sie solche Aktionen starten, sollten Sie jedoch zu 100 Prozent sicher sein, dass der Spion nicht über WLAN, GSM-Modul oder Internet seine Daten aus dem Raum ständig aktuell erhält. Dafür arbeiten Sie am besten mit einem Funk-Detektor. Solche Geräte sind auch als MAC WLAN-Sniffer bekannt und speichern die MAC-Adressen aller Personen, die sich in der Nähe aufhalten. Das hilft bei der Ermittlung des Täters, da dieser vermutlich nicht jedes Mal mit einem neuen Handy auftauchen wird. Seien Sie vorsichtig, dass Sie keine Netzwerke anzapfen, die rechtsgültig innerhalb der Umgebung bestehen, ansonsten laufen Sie Gefahr, rechtliche Probleme mit den Eigentümern zu bekommen.

Stellen Sie sicher, dass Sie innerhalb der gesetzlichen Grenzen agieren. Nur so können Sie den Spion auch polizeilich überführen und genug Beweise für ein Gerichtsverfahren mit versteckten Kameras zusammentragen, die auch Bestand haben!

Tarnkamera in Untersetzer

Versteckte Spycams (Spionagekameras) finden

„Wie finde ich eine versteckte Kamera?“, diese Frage stellen sich nicht nur Prominente, die Angst haben, sich vor Publikum lächerlich zu machen. In vielen Privathaushalten und Unternehmen ist die Angst vor Überwachung allgegenwärtig, weil Stalker, Diebe oder Betriebsspione diese kleinen versteckten Kameras benutzen, um Informationen und oft sogar Aufnahmen als Druckmittel zu sammeln. Zu Recht wollen potenzielle Opfer von Spycams wissen, wie sie die getarnte Überwachungstechnik am besten aufspüren.


Wanzenfinder mit Kameradetektor
Aufspürgerät

Im unteren Bereich erklären wir ihnen, wie Sie getarnte Kaameras am besten finden. Hier möchten wir ihnen das passende Werkzeug empfehlen. Der Wanzenfinder mit Kameralinsendetektor kann nicht nur fast jedes gesendete Signal einer getarnten Kameras aufspüren, sondern auch im Raum mit bloßem Auge nicht sichtbare Kameralinsen sichtbar machen.

Als Frequenzen werden u.a. GSM, UMTS, LTE und WLAN erfasst, versteckte Mini WLAN-Kameras spüren Sie also schnell auf und befreien sich damit von der unerwünschten Überwachung. Dabei werden nicht nur verdeckte Kameras, sondern auch Abhörgeräte gefunden.

Der Kameralinsendetektoraufsatz funktioniert unabhängig davon, ob die versteckte Spycam sendet oder nicht und sorgt mit starkem Licht für eine Reflektion der Linse.

Alle technischen Daten finden Sie hier.

 


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Tarnkamera in Untersetzer
Getarnte Überwachungskamera: In fertigen Gehäusen wie diesem Untersetzer kann man Tarnkameras fertig kaufen.

Logische Positionen der Kamera ermitteln

Bevor wir den technischen Hintergrund betrachten, fangen wir an, logisch zu denken. Wo würden wir selbst eine versteckte Kamera deponieren, um ein gutes Bild zu erhalten und gleichzeitig unsichtbar zu bleiben? Wo im Raum sind die Licht- und Sichtverhältnisse ideal, um eine Spycam unterzubringen? Schnell sind potenzielle Plätze gefunden: Fernseher, Vitrinen, kleine Schachteln, Untersetzer, Kleidungsstücke oder Digital-Thermometer mit Kamera. Überprüfen sie alle Gegenstände, die in Frage kommen optisch auf Veränderungen. Die Kameralinsen können so klein sein, dass man sie nicht wahrnimmt. Eine typische Größe ist 1-2 Millimeter für die Linse selbst. Damit kann sie hinter Schraubenköpfen oder Hemdknöpfen ganz einfach installiert werden.

Platzbedarf einer Spycam beachten

Problematischer wird es mit dem Rest der Technik. Zu einer Minikamera, die zum Ausspionieren verwendet wird, gehört ein Gehäuse, in dem sich Akku, Speicherkarte oder WLAN-Transmitter befinden können. Die Geräte sind deutlich größer als die Linse selbst und benötigen in vielen Fällen nicht einmal so viel Raum wie eine kleine Zigarettenschachtel. Wenn noch ein externer Akku für die Langzeitüberwachung hinzu kommt, steigt der Platzbedarf entsprechend. Diese Information soll Ihnen bei der Identifikation von versteckten Kameras helfen aber Sie nicht anstiften, alle kleineren Gegenstände außer Acht zu lassen. Auf dem Markt gibt es auch Linsen, die per Funk senden und daher weniger Platz benötigen.

Spycam getarnt in Thermometer
Mit dem Metalldetektor schwer zu ermitteln: Versteckte Kamera integriert in ein Thermometer mit Uhr.

Wenn Sie sich absolut sicher sein können, dass Sie überwacht werden aber die entsprechende Spycam nicht finden können, werden Sie irgendwann entnervt aufgeben. Das liegt nicht daran, dass Sie unfähig sind, sondern daran, dass Spionagekameras kaum auffindbar sind. Bis heute gibt es keine sichere Methode, die winzige Technik aufzuspüren. Dennoch gibt es ein paar technische Hilfsmittel, die Ihnen beim Aufspüren von Videowanzen helfen können:

Videowanzen aufspüren per Funk-Detektor

Mit GSM- und Funk-Detektoren, die es mittlerweile zu günstigen Preisen im Internet zu kaufen gibt, ist es möglich, verdeckte Videoüberwachung mit Funkkameras beziehungsweise Spycams aufzuspüren. Sofern die Funk-Überwachungskamera über einen Transmitter ein Signal aussendet, wird das Signal für ein solches Gerät sichtbar. Spionagekameras, die über GSM an einen Handy-Empfänger senden, sind auf diese Weise ebenso auffindbar wie versteckte Mini-Funk-Kameras. Sie können das Signal auch stören mit einem entsprechenden Störsender und sich auf diese Weise schon von vorn herein gegen Überwachung schützen.

Wireless-Kamera Mini
Eine WLAN-Kamera in Miniaturformat

Spycams die kaum auffindbar sind

Ergibt Ihre Suche mit dem Detektor nichts, heißt das für Sie leider nicht, dass keine Videowanze vor Ort installiert ist. Die meisten Minikameras werden bei der Überwachung ohne Funk- oder GSM betrieben, damit sie nicht auffindbar sind. Das sind meist Kameras, die vom Aufsteller innerhalb bestimmter Zeitspannen erreichbar sein müssen, da sie ihre Daten auf einer Speicherkarte ablegen. Um an die Daten zu gelangen, muss die Speicherkarte aus der Kamera entnommen werden, um das Überwachungsvideo auf dem PC zu speichern. Zudem gibt es auch verifizierte Funk-Kameras, die nur mit einem sehr teuren, professionellen Detektor aufgespürt werden können.

Funk-Kamera-Detektor für WLAN und GSM
Funk-Kameras einfach aufspüren: Mit einem solchen Wanzenfinder finden Sie WLAN- und GSM-Kameras in Ihrer Umgebung.

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Wenn nichts mehr geht: Ideen entwickeln

Mit die letzte Möglichkeit, eine Minikamera aufzuspüren, die kein Signal sendet, ist ein Metalldetektor. Mit diesem können Sie Räumlichkeiten rundum auf metallische Gegenstände prüfen. Viele Kameras lassen sich damit leicht finden, bei anderen wird es jedoch problematisch. Wenn die Überwachungskamera zum Beispiel in ein technisches Gerät, wie Ihren Fernseher eingearbeitet ist, werden Sie, sobald der Metalldetektor dort anschlägt, nicht davon ausgehen, dass sich etwas Ungewöhnliches darin befindet. Das gleiche gilt für Minikameras, die in Schraubenköpfen installiert sind oder in ähnlichen klar identifizierbaren Metallgegenständen.

Letzter Ausweg: Wärmebildkamera

Um über diese Grenzen hinaus zu gehen, bleibt Ihnen im Prinzip nur noch die Wärmebildkamera als Ausweg möglich. Mit dieser lassen sich Hitzequellen, wie eine Spycam ausfindig machen. Die Arbeit ist wesentlich kürzer, als wenn Sie mit einem Metalldetektor durch die Räumlichkeiten laufen und führt weniger häufig zu Fehlalarm, da Sie auf einen Blick sehen, welche Quellen angezeigt werden. Von daher empfiehlt sich eine Wärmebildkamera zum Aufspüren von Videowanzen.

Ein gewisses Restrisiko bleibt immer: Vielleicht ist die Kamera überhaupt nicht in dem Bereich installiert, in dem sich die Personen aufhalten, sondern lediglich darauf gerichtet. Überprüfen Sie daher alle möglichen Sichtplätze wie Fenster und Türen oder Ofenrohre und Ähnliches. Wer jemanden ausspionieren möchte, meint es ernst und hat unter Umständen Einfälle, die normale Menschen nicht haben.

Welche Überwachungskamera nehme ich für welchen Bereich?

Das Angebot an digitalen Überwachungskameras ist mittlerweile sehr groß, die technischen Möglichkeiten erweitern sich stetig. Preislich gibt es eine große Spanne in der die Geräte erhältlich sind. Viele Detektive, Unternehmen und Behörden fragen sich zu Recht, ob sie bestimmte Überwachungskameras brauchen – und wenn ja: wo? Auf dem Plan stehen fest installierte Überwachungskameras, winzige Spy Cams, 360-Grad Kameras und Nachtsicht-Kamerasysteme, die rund um ein Gebiet eingesetzt werden können.

Überwachungskamera mit starker Nachtsicht

Fest installierte Überwachungskameras optimal einsetzen

Fangen wir mit fest installierten WLAN-Überwachungskameras an. Diese senden mit digitaler Videoübertragung per Funk. Es gibt solche Funk-Kameras als starre Installation oder mit schwenkbarem Kopf und Motion-Tracking. Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt hier neben dem Budget auch vom Einsatzgebiet ab. Starre Installationen eignen sich dann, wenn der überwachte Bereich unmöglich so umgangen werden kann, dass Personen aus dem Blickfeld verschwinden. Dazu gehören Treppenhäuser, enge Hauseingänge oder Einfahrten. In allen angesprochenen Bereichen sollten Sie darauf achten, dass die Kamera über eine hohe Auflösung (am besten Full HD) verfügt, um Gesichter zweifelsfrei erkennen zu können. Sollten Sie wegen einem Eindringling vor Gericht gehen, kann es Ihnen helfen, eine Aufnahme vom Gesicht zu haben. In Einfahrten ist es zudem wichtig, dass Kennzeichen von Fahrzeugen erkannt werden und auch Einzelheiten wie Beulen, Aufkleber oder Zubehörteile zweifelsfrei identifiziert werden können. Experimentieren Sie mit der Funk-Überwachungskamera, um die bestmögliche Aufnahme zu erhalten.

Fest installierte Überwachungskameras mit Schwenkfunktion bieten den Vorteil, dass sie Personen auch „um die Ecke“ folgen können. Das kann entweder per PC oder per integrierter Motion-Tracking-Funktion erfolgen. Solche Kameras kosten jedoch oft weit über 1000 Euro, sodass genau abgewägt werden sollte, ob sich ein solches System rechnet. Eine Alternative wäre hier ein Kamerasystem mit mehreren nicht schwenkbaren Überwachungskameras, die Sie besonders engmaschig installieren, um ein kleineres Areal lückenlos überwachen zu können. Das bietet auch den Vorteil, dass Diebe und Einbrecher gleich mehrere Kameras außer Gefecht setzen müssen, um unerkannt zu operieren. Überhaupt sollten Sie penibel auf das Vandalismus-Potential achten, das die Aufstellungsort bieten. Ideal sind Installationsorte, an die man ohne Weiteres keinen Zugriff hat. Idealerweise sogar hinter einer beschichteten Glasscheibe, um auch gegen Angriffe mit Lacken gefeit zu sein.

Videoüberwachung 360 Grad
Rundum sorglos: Mit einer 360-Grad-Kamera kann man einen ganzen Raum videoüberwachen und sich die Übertragung sogar vom Handy aus ansehen.

360-Grad-Kameras nicht für zu große Areale nehmen

Viele machen den Fehler und installieren an solchen Orten 360-Grad-Kameras, weil sie möglichst alle Winkel eines Grundstücks in einer Übersicht haben wollen. Das würde Kosten sparen – wenn es so gut funktionieren würde. 360-Grad-Kameras sind besonders sinnvoll, wenn Sie für die Überwachung von Räumen eingesetzt werden und mittig an der Decke installiert sind. Auf diese Weise können vier Wände abgesichert werden durch den Rundum-Blick. Wenn die 360-Grad-Kamera zum Einsatz kommt, ist es schon so weit, dass der Dieb im Haus ist. Dementsprechend sollten Sie an den Eingängen bereits durch HD-Kameras vorgesorgt haben. Eine 360-Grad-Kamera ist sehr gut allein schon, um sie mit Bewegungsaktivierung als Alarm-Indikator zu verwenden, kann aber qualitativ vor keinem Gericht standhalten, wenn es um die Erkennung von Personen geht. Es wird daher empfohlen, solche Kameras in kleinen Räumen zu verwenden, um ein optimales Rundum-Bild zu erhalten und sicher zu stellen, dass Ihnen nichts entgeht.

Nachtsichtkameras sind nicht nur außen sinnvoll

Besondere Beachtung sollten auch Nachtsicht-Kameras mit Infrarot-Beleuchtung bei Ihnen finden. Solche Kameras werden traditionell eher für Außenbereiche während der Nachtwache eingesetzt. Allerdings eignen sie sich auch sehr gut, um innerhalb eines Gebäudes eingesetzt zu werden. Die beste HD-Kamera nützt Ihnen nichts mehr, wenn ein Einbrecher mit einem Nachtsichtgerät ausgestattet durch Ihr dunkles Bürogebäude läuft. Wenn Sie an strategisch wichtigen Punkten (Eingänge, Flure, Kassenbüro) darauf achten, auch Nachtsicht-Überwachungskameras mit IR-Beleuchtung einzusetzen, können Sie einen im Dunklen operierenden Eindringling besser identifizieren. Im Außenbereich gehen Sie so wie bei fest installierten Überwachungskamerasystemen vor, achten aber darauf, dass Sie auch beleuchtete Bereich mit einer Nachtsicht-Kamera ausstatten, wenn die Lichtverhältnisse eher schwach sind. Das kann zum Beispiel bei großen Einfahrten der Fall sein, die spärlich beleuchtet sind.
Bei Nachtsicht-Kameras sollten Sie außerdem Tests durchführen, um die Reichweite zu prüfen. Das können Sie zum Beispiel mit gleichmäßig aufgestellten Meter-Kärtchen auf weißem Papier machen und die Nachtsicht mit der Sicht am Tag vergleichen.

Mikrofon und Kameralinse in Rauchmelder
Verkehrte Welt: Was hier wie Sensor und Lautsprecher aussieht, sind in Wirklichkeit Linse und Mikrofon.

Der richtige Arbeitsbereich für eine Minikamera

Mit Spy Cams / Spionagekameras sollten Sie vorsichtig umgehen und diese nur auf Grundstücken einsetzen, die Ihnen zur Überwachung zugeteilt wurden oder Ihnen selbst gehören. Beachten Sie auch die rechtlichen Grenzen des Landes, in dem Sie arbeiten. Versteckte Spionagekameras mit Funk-Videoübertragung sind in Deutschland verboten. Wenn Sie mit Spy Cams arbeiten, die auf einer SD-Karte speichern oder per Kabel direkt an Ihren PC übertragen, gibt es in der Regel aber keine Probleme.
Spionagekameras werden idealerweise versteckt und getarnt in alltäglichen Gegenständen verwendet und auf einen wichtigen Bereich gerichtet. Das kann zum Beispiel ein Tresor sein oder ein anderer Platz, an dem häufig unauthorisierte Zugriffe erfolgen. Beachten Sie, dass die Qualität einer Minikamera generell der einer großen Überwachungskamera nicht gleichkommt. Es gibt mittlerweile versteckte HD-Minikameras, die gute Bilder erzielen. Besonders im Dunkeln sind die Grenzen jedoch eng gesteckt, wenn Sie keine zusätzliche IR-Beleuchtung aufstellen, um das Bild aufzuhellen.
Versteckte Minikameras werden für die Gebäudeüberwachung grundsätzlich als Ergänzung zu bereits bestehender Technik empfohlen. Da sie gut getarnt ohne einen Metalldetektor oder eine Wärmebildkamera nicht gefunden werden können, sind sie dann der letzte Retter, wenn alle anderen Kameras außer Gefecht gesetzt wurden.
Für den mobilen Einsatz mit der versteckten Überwachungskamera sind die kleinen Spy Cams besonders gut geeignet und bieten Möglichkeiten, die eine große Kamera nicht bieten kann. So hat zuletzt Günther Wallraff Skandale bei Zalando und Burger King mithilfe der kompakten Technik aufgedeckt. Die rechtlichen Grenzen sollten jedoch auch hier beachtet werden. Es ist nur dann erlaubt, in fremden Gebäuden mit Funk-Minikameras zu filmen, wenn Sie eine Erlaubnis vom Eigentümer eingeholt haben oder das allgemeine Interesse dem Recht auf Privatsphäre überwiegt. Regelmäßig klären Gerichte, ob Einsätze von Minikameras gerechtfertigt waren.

Google Street View MacAllister

Wie Sie eine Überwachung planen

Sie haben den Auftrag erhalten, eine Person zu überwachen. Möglicherweise handelt es sich um eine verheiratete Frau, die fremd geht oder einen Angestellten, bei dem vermutet wird, dass er Betriebseigentum über Hintermänner entwendet und verkauft. Egal worum es sich handelt: Ihren Einsatz als Detektiv müssen Sie genau planen und dazu auch die Möglichkeiten nutzen, die das Internet heute bereit hält.

Unternehmen wie Google haben das Leben in großem Maße positiv beeinflusst. Sie bieten neue Möglichkeiten, die noch vor zwei Jahrzehnten undenkbar waren. Allein Google Street View ist ein Projekt, das eine riesige Menge an Informationen bietet, die für das, was wir vorhaben, optimal genutzt werden kann. Es gibt allerdings noch viel mehr Dienste, die Informationen zusammentragen, die für die Planung eines Detektiv-Einsatzes von Bedeutung sein können.

Arbeiten wie die NSA

Uli Hoeness bei facebook
Bei Facebook sind viele persönliche Daten hinterlegt: hier ein Fanaccount für Ex Bayern-Manager Uli Hoeness. Bild:facebook

Wenn wir den Namen der Person haben, können wir ganz einfach mit einem Google-Suchlauf beginnen. Beachten Sie, dass Sie bei Allerwelts-Namen noch weitere Kriterien mit in die Suche eingeben, um die gewünschten Informationen zu finden. Ist die Person bei facebook angemeldet? Gibt es Foreneinträge von der Person? Hat sie vielleicht eine eigene Webseite? Diese Informationen gilt es im Internet zu finden. Dabei ist Hartnäckigkeit und auch das um-die-Ecke-Denken gefragt. Sobald Sie zum Beispiel potentielle Aliase der Person ausfindig gemacht haben, können Sie mit diesen weiter suchen, um Foreneinträge zu finden, bei denen wiederum die E-Mail-Adresse steht.

Ein Volltreffer sind immer soziale Netzwerke, wenn es um die Planung geht. Wenn Sie eine Person bei Facebook gefunden haben, wissen Sie, mit wem Sie Kontakt hat, zu welchen Zeiten Sie in etwa online ist, wohin sie in den Urlaub fährt und mit welchem Auto. Wenn Sie einen fleißigen Poster haben, der nicht nur Meme-Bilder liked, wissen Sie schon sehr viel über sein privates Leben und können Verbindungen ziehen. Zudem können Sie bestimmte Zeitspannen für ein Verbrechen / Vergehen ausschließen, weil die Person dann zum Beispiel gerade Fitness macht oder Ähnliches.

Google Kontakt
Bei Suchanfragen über https://who.is sogar telefonisch erreichbar: Das größte Suchmaschinen-Unternehmen der Welt. Bild:who.is

Nicht immer hat man das Glück, einen öffentlichen Facebook-Nutzer als Zielperson zu haben. In diesen Fällen lohnt sich ein Blick in Jobbörsen wie Xing oder LinkedIn. Hier findet man den größten Anteil realer Namen, weil viele Mitglieder neue Arbeitgeber und Geschäftspartner auf sich aufmerksam machen wollen. Vielleicht finden Sie hier auch einen Link zu einer eigenen Webseite, die eine gute Möglichkeit ist, die Kontaktdaten der Person zu erfahren und weitere Adressen ausfindig zu machen. Viele registrieren ihre Website nämlich auf ihren Zweitwohnsitz, der mitunter sogar bei Freunden unbekannt ist. Wenn Sie die Website gefunden haben, geben Sie die Adresse bei https://who.is, bei https://www.united-domains.com/ oder https://www.denic.de/ ein. Hier erfahren Sie, auf wen die Webseite angemeldet ist und wer sie technisch administriert.

Haus und Areal ausreichend berechnen

Schauen Sie sich die Adresse bei Google Street View an, um die genaue Umgebung auszukundschaften. Bei auswärts registrierten Webseiten lohnt hier auch ein Blick, um herauszufinden, ob es nur ein Briefkasten ist.

Bei Briefkastenfirmen sind viele Unternehmen an einer oft unseriös aussehenden Adresse, wie einem Kiosk in Thailand, angemeldet. So erkennt man schnell, ob sich jemand als Registrant verstecken will oder wirklich dort einen Zweitwohnsitz hat. Google Street View eignet sich bei der realen Adresse der Zielperson auch sehr gut, um einen Einsatz zu planen. Hier erkennt man schnell günstige Blickwinkel auf das Haus, kann den Sonnenstand berechnen oder hält nach möglichen Überwachungskameras Ausschau. Auch sehen Sie die umliegenden Häuser und deren Lage. So können Sie einen Plan erstellen, wie Sie eine unbemerkte Überwachung der Zielperson durchführen können. Früher hätte es mehrere Fahrten durch die Straße, Fotos, Videos und Kartenmaterial gebraucht, um einen solchen Plan aufzustellen.

Google Street View MacAllister
Vor 20 Jahren hätte man sich viel Zeit gespart: Google Maps / Street View hat das sogar Haus der McAllisters („Kevin allein zu Haus“) von allen Seiten integriert. Bild: Google Maps

Sie sollten die Basics jedoch nicht vernachlässigen. Es ist immer von Vorteil gute Fotos und Videos von einem Areal zu haben, wenn man hier tätig werden möchte. Street View verrät niemandem, wann der Postbote kommt, wie viele Hunde in der Umgebung sind und welche Lärmquellen eine akustische Überwachung erschweren. Bei der Datensammlung vorab sollten auch auf Fahrzeuge, die sich in der Nähe befinden und deren Farbe und Kennzeichen geachtet werden. Auch ist es wichtig, Lebenszeichen am Wohnsitz zu dokumentieren. Offene Fenster, Licht am Abend oder ein rauchender Schornstein deuten auf aktives Wohnen hin. Vielleicht ist sogar ein Sicherheitsdienst oder sonstiges Personal auf dem Grundstück postiert.

Unsichtbar sein oder uninteressant werden

Halten Sie sich auch immer Fluchtwege und tote Winkel bereit, die Sie nutzen können, um nicht entdeckt zu werden. Um Ihrer Zielperson folgen zu können, müssen Sie ihren Tagesplan kennen und bestimmte Stationen des täglichen Lebens in Erfahrung bringen. Dadurch können Sie bei der Verfolgung später Routen benutzen, auf denen Sie nicht erkannt werden. Ein Jackpot ist ein Hotel, das sich in der Nähe befindet und einen klaren Blick auf das Areal freigibt. Hier können Sie unentdeckt agieren und auch in Abwesenheit Kameras aufbauen, die auf strategische Sichtpunkte gerichtet sind.

Sinnvoll ist es auch, selbst eine Karte anzulegen, in der man typische Bewegungen aufzeichnet. Diese kann auch digital sein und zum Beispiel auf GPS-Daten eines Senders zurück greifen, der am Fahrzeug der Zielperson installiert ist. Auf diese Weise finden Sie auch schnell heraus, ob es Orte gibt, von denen aus eine Überwachung sich mehr lohnt, als am Haus der Zielperson. Zudem können Sie per GPS das Verhalten der Person genauer berechnen und Unregelmäßigkeiten schnell erkennen, um dann die Verfolgung aufzunehmen.

Wenn Sie Sichtkontakt herstellen wollen, sollten Sie im Vorhinein auf viele Einzelheiten achten. Sie brauchen verschiedene Fahrzeuge, die unregelmäßig im Umfeld der Person zur Überwachung genutzt werden, Plätze von denen aus Sie gut sehen können, ohne dabei selbst entdeckt zu werden und eine straffe zeitliche Organisation mit Ihrem Team. Für alle wichtigen Überwachungspunkte müssen umfangreiche Daten vorliegen, die auch Passanten berücksichtigen, die häufiger dort flanieren. Diese werden Sie schnell wahrnehmen, wenn sie Sie neuerdings auf ihrem täglichen Arbeitsweg sehen. Daher sollten Sie ihre Routen und Positionen auch als Fußgänger häufig wechseln.

Für jede Art der Überwachung sollten Sie sich ein Alibi suchen, das logisch erscheint. Stellen Sie sich nie einfach irgendwo hin, um von dort aus zu überwachen. Sitzen Sie an der Bushaltestelle, gehen Menschen erst einmal logisch davon aus, dass Sie auf den Bus warten. Kommen Sie mit einem Lieferwagen und lesen in einer Karte, gehen die Leute davon aus, dass Sie den Weg suchen. Sie sollten sich vor jedem Einsatz fragen: Was würde ich plausibel antworten, wenn ich danach gefragt werde, was ich hier mache? Um diese Antworten so plausibel wie möglich zu halten oder eine solche Frage unmöglich werden zu lassen, ist eine gute Planung unerlässlich.

Gigaset schnurloses Telefon

Ich glaube, mein Telefon wird abgehört

Warum auch immer Sie auf die Idee kommen, dass Ihr Telefon abgehört wird: sie ist berechtigt. Nicht nur die NSA oder der BND können Ihr Telefon abhören. Vor Behörden können Sie sich im Grunde nur dadurch schützen, dass Sie ständig Ihre SIM-Karten wechseln oder überhaupt nicht mehr telefonieren. Vor direkten Zugriffen auf Ihr Telefon durch Spione, Detektive oder Erpresser können Sie sich jedoch schützen. Dafür finden Sie hier einige Tipps.

Mein Telefon wurde angezapft

Eine Festnetzleitung ist bereits ein Verhängnis. Egal was für eine Art von Telefon Sie haben, das Signal kann schon auf dem Weg von der Telefongesellschaft bis zu Ihnen abgefangen werden. Die Kabel verlaufen unter der Erde und sind lang genug, um Zugriffe nach außen unsichtbar zu realisieren. Hier herauszufinden, wo der Angriff stattfindet, ist schwer. Vorteile bieten heutige Systeme, die über den Kabelanschluss laufen und nicht mehr über die normale Telefonleitung. Seien Sie sich bei jedem Festnetztelefonat also generell im Klaren darüber, dass Sie kein Gespräch führen können ohne das Risiko, abgehört zu werden.

Gigaset schnurloses Telefon
Gegen den Lauschangriff nicht gefeit: Schnurlose Telefone können sowohl über das Kabel als auch über den Funk selbst angezapft werden.

Wenn Sie ein schnurloses Haustelefon benutzen, kommt noch eine weitere Komponente dazu: die Sendefrequenz des Telefons. Diese Handheld-Telefone senden im 5,8-Ghz-Digitalspektrum und haben meist eine Übertragungsstärke die einen normalen WLAN-Router übersteigt. Dadurch kann jemand, der einen entsprechenden Scanner besitzt, Ihr schnurloses Telefon jederzeit abhören, sofern er sich in der Nähe befindet. Moderne schnurlose Telefone sind bereits gut abgesichert im Vergleich zu früheren Modellen. Ein Lauschangriff ist jedoch nicht ausgeschlossen. Insbesondere dann nicht, wenn Sie eine normale Telefonleitung benutzen. Hier kann die Leitung an jeder erdenklichen Stelle angezapft werden. Dazu gehört auch Ihre Telefondose oder Ihr Verteiler im Keller.

Smartphone vor Spionage schützen

Das Smartphone-Zeitalter treibt die Überwachungsmöglichkeiten auf die Spitze. Während in den 90er-Jahren noch GSM-Handys im Umlauf waren, bei denen durch Scanner die Möglichkeit gegeben war, Telefonate und SMS zu überwachen, kommen Smartphones heute mit einer Reihe weiterer Features, die gegen Sie verwendet werden können. GPS, E-Mail, Internet, Kalender, Sprachaufzeichnungen, Videos, Fotos etc. können heute noch einfacher von Dritten eingesehen werden. Das geschieht normalerweise über Spyware, die Sie sich zum Beispiel durch eine geöffnete E-Mail oder das Besuchen einer unsicheren Seite zuziehen können. Ist die Spyware installiert, können all ihre Daten eingesehen und gespeichert werden. Ihr Gespräche werden abgehört und Ihr Standort wird dauerhaft übertragen. Um wenigstens im normalen privaten Raum eine Konversation führen zu können, ohne abgehört zu werden, empfiehlt es sich eine entsprechende Strahlenschutz-Hülle um das Smartphone zu ziehen. So bricht die Kommunikation auf allen Ebenen zusammen. Sobald Sie die Hülle abziehen, können Sie das Telefon wieder normal benutzen.

Strahlenschutz für das Handy
Vor dem Lauschangriff sicher: Mit einer Strahlenschutzhülle ist Ihr Smartphone komplett inkognito.

Lassen Sie ihr Handy nicht unbeaufsichtigt. Auch Familienmitglieder sollten damit nicht allein gelassen werden. Es kommt in den besten Beziehungen vor, dass der Ehemann seine Frau über GPS trackt, um zu wissen, ob sie fremd geht. Achten Sie auf Ihren Akku. Ist er unverhältnismäßig schnell aufgebraucht, sollten Sie Verdacht schöpfen. Das Gleiche gilt für ein schnell aufgebrauchtes Datenvolumen trotz wenig Nutzung. Ein weiteres Indiz kann eine erhöhte Temperatur oder eine langsamere Reaktionszeit des Telefons sein, obwohl Sie gerade keine Prozesse ausführen oder telefonieren. Sobald Ihr Smartphone rechnet, machen sich diese Anzeichen bemerkbar, die Sie aufhorchen lassen sollte.

Setzen Sie auf altbewährte Technik

Wenn Sie weitgehend sicher gehen wollen, dass Sie nicht überwacht werden und Ihre Konten bei Google, Ihr Mailpostfach oder auch Ihr Standort dauerhaft ausgespäht werden können, kaufen Sie sich ein stinknormales Handy, wie es in den 90er Jahren aktuell war. Benutzen Sie hier eine Prepaid-Simkarte, die Sie häufig wechseln und verzichten Sie auf Internet. Wenn Sie dennoch Ihr Smartphone benutzen möchten, halten Sie es auf dem neuesten Stand und installieren Sie Sicherheitsupdates, die regelmäßig zur Verfügung gestellt werden. Das schützt Sie nicht vor der NSA und dem BND aber zumindest vor Stalkern und Spionen. Verschlüsselungsprogramme für die internetgestützte Kommunikation finden sich zudem zahlreich auf dem Markt.