Ein Ex-Einbrecher gibt Tipps zum Schutz

 

Im Interview mit dem Allianz.de-Newsletter gibt der ehemalige Einbrecher und heutige Autor und Streetworker Hammed Kharnis einige interessante Eindrücke aus dem Leben von Einbrechern.

So berichtet er u.a. davon, dass bei ihm selbst eingebrochen wurde – völlig ohne Gewaltspuren. Und er mutmaßt:

„Ich denke, da hat einer den Schließdienst-Trick angewendet. Mit gefälschten Papieren und einem getürkten Mietvertrag, hat er sich als Hammed Khamis ausgegeben und behauptet, er hätte den Wohnungsschlüssel verloren.“

Eine Einbruchsstrategie, die vielen mutmaßlichen Opfern bisher sicher nicht bekannt gewesen ist. Hier hilft eine Alarmanlage, am besten eine, die per Internet oder GSM ein Signal an den Besitzer sendet. Außerdem dürfte es den Schlüsseldienst stutzig machen, wenn der vermeintliche Alarmanlagenbesitzer diese nicht ausgeschaltet bekommt.

Des weiteren berichtet er von Gelegenheitsdieben, die mit Schraubenzieher oder Kuhfuß durch die Gegend ziehen. Diese warten auf eine gute Gelegenheit für einen schnellen Einbruch. Hier attestiert er: „Sicherheitstechnik (ist) schon sinnvoll.“

Je umständlicher es für einen Einbrecher wird, unerkannt und schnell vorzugehen, desto eher wird er von einem Objekt absehen. Dabei sollte z.B. eine Videoüberwachung auch nicht zu auffällig sein, weil dies Profi-Einbrechern den Eindruck vermittelt, dass es besonders wertvolles geschützt werden soll.

 

Ware im Millionenbereich gestohlen, warum wurde keine Sicherheitstechnik verwendet?

Manchmal fragt man sich bei Einbruchsmeldungen: Warum wurde hier nicht vorgesorgt? Sicher, nicht jeder kleine Einzelhandel denkt gleich an Alarmanlagen, aber in Oldenburg wurde ein relativ großes, im der höherpreisigen Klasse angesiedeltes Modehaus ausgeraubt – und zwar bis auf den letzten Strumpf.

Das war im Oktober, bis heute fehlt jede Spur. Wie kann es sein, dass Waren im Wert von ca. 1 Millionen verwahrt werden, ohne dass zumindest eine Alarmanlage an der Fronttür losging. Auch gab es keinerlei Videoüberwachung, mit deren Material die Polizei nun arbeiten könnte. Da waren mehrere Täter am Werk, haben drei(!) Etagen ausgeräumt, evtl. sogar mit mehreren LKWs und niemand hat es mitbekommen.

In der Zeit hätte eine GSM-Alarmanlage zehnmal Hilfe holen können und eine Überwachungskamera sicherlich reichlich Hinweise auf die Täter gesammelt. Bei einem derartig hochwertigen Warenbestand nicht an Schutz zu denken grenzt bei allem Verlass auf die Versicherung schon an grobe Fahrlässigkeit.

Wir können nur jedem empfehlen, nicht auf die paar Hundert Euro zu Sicherung zu verzichten. Denn selbst wenn die Kosten übernommen werden, der Aufwand der dahinter steht ist enorm.

In Ihrem Gewerbe wird schon keiner einbrechen?

Genau das hat sich wohl der Bäckerei-Besitzer aus Malchin auch gedacht und deswegen keinerlei Maßnahmen ergriffen, seine Eingangstür gesondert zu sichern. Neben den hunderten Euro an Beute, kommt vor allem ein hoher Sachschaden auf den Unternehmer zu.

Eine günstige Alarmanlage hätte den Täter abgeschreckt und gleichzeitig Hilfe geholt. Mit einem Außenbewegungsmelder wäre sogar noch vor dem Einbruch eine Alarm-SMS an den Besitzer gesendet worden. Vermutlich wird er sich jetzt mehr Gedanken um die Sicherheit machen. Wie die meisten, wenn es erstmal zu spät ist.

Immer an den Hintereingang denken

In Celle kam es zu einem Einbruch in ein Geschäft, bei dem Zigaretten im Wert von 2000 Euro entwendet wurden. Der Täter ist einfach durch eine offenbar ungesicherte Hintertür eingedrungen. Ob das Gebäude generell nicht gesichert war, wissen wir leider nicht, aber dieser Fall ein gutes Beispiel um einmal erneut darauf hinzuweisen, dass es wichtig ist, wirklich jede Zugangsmöglichkeit zu sichern.

Das bedeutet: Fenster im Erdgeschoss, Terrassentüren, Kellertüren, alles muss gesichert sein. Denn die beste Alarmanlage kann nichts anrichten, wenn man keine flächendeckenden Sensoren einsetzt.

Seien Sie also beim Kauf nicht zu sparsam. In der Regel sind einzelne Sensoren sehr günstig zu erhalten und lieber montiert man einen zu viel, als am Ende sprichwörtlich in die Röhre zu sehen.

Verwendent man eine GSM-Alarmanlage erhält man sofort eine SMS, wenn z.B. jemand die Hintertür unbefugt öffnet und kann Hilfe holen.

CDU-Vize Laschet fordert: „Anti Einbruch Marathon“

Wie die Welt berichtet, möchte der stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Armin Laschet in Zukunft nicht mehr so viel Wert auf das Durchführen eines „Blitzer-Marathons“ (zuletzt im September 2014) legen, sondern sieht einen viel höheren Bedarf, beeindruckende Maßnahmen gegen Einbruch durchzuführen.

In einigen Bundesländern passiert das bereits, Bayern versuchte mit intensiven Kontrollen möglichst viele Straftäter zu überführen.

Die Zahlen sprechen dafür: 80 Prozent aller Einbrecher bleiben unbekannt und der Wohnungseinbruchsdiebstahl in Deutschland liegt auf Rekordniveau, bei gleichzeitig schlechtester Aufklärungsquote seit Mitte der 90er-Jahre.

Dabei ist es mittlerweile preiswert und einfach möglich, selbst etwas für den eigenen Schutz zu tun. Ob nun eine GSM-Alarmanlage, die sofort eine SMS schreibt, wenn z.B. jemand die Tür unbefugt abbricht oder eine Überwachungskamera, die den Täter entweder abgeschreckt und/oder Beweismaterial liefert, der Online-Handel gibt Unternehmen und Privatpersonen seit Jahren die Mittel an die Hand.

Doch viele glauben, dass es sie nicht erwischen wird. Investiert wird dann erst, wenn es zu spät ist. Vermeiden Sie das und sichern Sie sich rechtzeitig. Würden sich daran alle halten, würden wir keinen Anti-Einbruch-Marathon benötigen.

 

Einbrecher werfen Scheibe mit Gullydeckel ein

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, haben sich Einbrecher in der Nacht zum Dienstag bei gleich zwei Tankstellen „Einlass“ verschafft, indem Sie die Scheibe mit einem Gullydeckel eingeworfen haben. Gestohlen wurden dabei Zigarettenstangen.

Es zeigt sich hier, dass obwohl jeder sich bewusst sein müsste, das Tankstellen mit Überwachungskameras gesichert sind, immer noch die Gefahr eines (vermummten) Einbruchs besteht. Um die Täter hier abzuschrecken und / oder selbst zu stören braucht es nicht viel:

Zum einen eine Alarmanlage mit GSM, zum anderen einen Glasbruchmelder. Letzterer erkennt die eingeschlagene Scheibe und meldet einen Alarm. Dann wird eine SMS an den Besitzer gesendet, der entweder selbst vorbeifährt oder die Polizei alarmiert. Gleichzeitig kann eine Alarmsirene die Täter abschrecken.

All das lässt sich mit geringem Budget einrichten.

Einbruch in Kindergarten – ein neuer Trend?

Wenn man zum ersten Mal davon hört fragt man sich, was einen Dieb dazu bringt, in einen Kindergarten einzubrechen. Als erste Wahl für einen großen Beutezug kommt der Kindergarten eigentlich nicht in den Sinn.

Wie die Siegener Zeitung berichtet, kam es allein in den letzten Wochen zu drei Einbrüchen in der Umgebung in drei verschiedene Kindergärten, zuletzt in Oberndorf. Eingedrungen wurde durch ein Fenster ins Büro.

Gestohlen wurden Laptop, Digitalkamera, Bargeld und ein digitaler Bilderrahmen, hinzu kommt der entstandene Sachschaden. Da niemand damit rechnet, dass Kindergärten überfallen werden, sind diese nicht besonders gesichert. Da aber Techniken wie Computer und Kameras mittlerweile zur Ausrüstung eines Kindergarten gehören, sammeln sich dort Werte, auf die Einbrecher spekulieren.

Laut dem Bericht der Siegener Zeitung kommt es einmal im Monat zu einem solchen Einbruch im Siegerland. Es wäre daher vielleicht an der Zeit für Kindergärten, sich mit einer GSM Alarmanlage zu sichern. Da sich die wertvollsten Gegenstände, die auch zum Wiederverkauf geeignet sind, wohl im Büro befinden, reicht ja die Sicherung dieser Räumlichkeiten, so dass z.B. diese Alarmanlage als Grundset ausreichend wäre, um höheren Schutz zu garantieren.

 

 

Überwachungskamera vorhanden – und trotzdem noch eingebrochen

Wie die „Mittelbayerische“ berichtet, gelang es einem Einbrecher zwei Tage hintereinander in der Wörther Innenstadt in Geschäften erfolgreich auf Beutezug zu gehen.

Zunächst wurde eine Apotheke als Opfer ausgewählt, am Tag darauf ein Zeitschriften- und Schreibwarengeschäft. Letzteres war sogar mit einer Überwachungskamera ausgestattet – doch dass hat den Dieb nicht abgehalten.

Es wurde eine Scheibe eingeschlagen, um in das Geschäft zu kommen – und obwohl direkt über dem Geschäft Anwohner ansässig sind, hat wohl niemand den Lärm bemerkt.

In einem solchen Fall empfehlen wir eine GSM Alarmanlage mit Glasbruchsensor. Wäre die Scheibe mit einem solchen Sensor ausgestattet gewesen, hätte der Besitzer sofort eine Alarm-SMS erhalten. Dann hätte er die Polizei alarmieren und auch selbst vor Ort nach dem Rechten sehen können.

Fest steht: Überwachungskameras können abschreckend sein, aber in Kombination mit einem Alarmsystem werden Einbrecher noch effizienter von ihrer Tat abgehalten.