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Wie lernt eigentlich eine Software Gesichter zu erkennen?

Haben Sie sich schonmal gefragt, wie eine Software es lernt, Gesichter zu erkennen? Und wie man die Genauigkeit steigern kann? Die Antwort ist tatsächlich simpel: Auch die Software muss üben.

Wie die Süddeutsche berichtet, übt die Bundespolizei in einem sechsmonatigen Mammuttest mit Passanten am Berliner Bahnhof – aber natürlich nur solchen, die sich freiwillig dafür melden. Wer erst überzeugt werden muss, dem sei gesagt, dass es für 25-mal durchqueren der überwachten Zone 25 Euro Belohnung gibt. Und für den eifrigsten Passanten gibt es sogar eine Apple Watch.

Auch Software zur Gesichtserkennung muss üben
WLAN PTZ IP Überwachungskamera

Technisch gesehen funktioniert das so: Es wird ein Foto von den freiwilligen Teilnehmern gemacht und das Foto landet in einer Datenbank. Das System gleicht die aktuellen Aufzeichnungen immer mit der Datenbank ab und soll letztendlich sicher die Person wiedererkennen, wenn diese sich in den Testbereich begibt. Zusätzlich tragen die Testteilnehmer einen Transponder bei sich, um auf einem zweiten Weg zu registrieren, wenn diese in dem Bereich sind. Denn ansonsten würde mal ein Fehlverhalten der Software gar nicht erkennen.

Klar ist, dass ein solcher Test die Datenschützer nicht ruhig schlafen lässt. Gesichtererkennung im öffentlichen Raum verhindert, dass man sich frei und anonym bewegen kann. Während der Test unter den strengen Bedingungen einer Voranmeldung aller überwachten Personen inklusive Einverständniserklärung rechtlich sicherlich in Ordnung geht, wird der flächendeckende Einsätz argwöhnisch betrachtet.

Wir finden, dass eine Gesichtserkennung im öffentlichen Raum zur Erkennung z.B. von flüchtigen Straftätern sicher sinnvoll sein kann. Die Gefahr, dass dies ausgenutzt wird für einen starken Überwachungsstaat ist natürlich hoch. In Unternehmen kann eine solche Technik sinnvoll eingesetzt werden, um z.B. nur Mitarbeitern Zutritt zu einem Gebäude zu gewähren.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/digital/videoueberwachung-wer-sich-ueberwachen-laesst-bekommt-amazon-gutscheine-1.3553256

Erfolgreich Überwacht: Überwachungskameras im Namen der Forschung

Nicht immer geht es nur um die Sicherheit, wenn Überwachungskameras im Einsatz sind. Auch zur Tierbeobachtung im wissenschaftlichen Bereich werden Sicherheitskameras gern „zweckentfremdet“. Warum auch nicht? Die Bildqualität und hervorragende Nachtsicht der Modelle bietet sich förmlich an.

4 MP WLAN Überwachungskamera
Mit einer Nachtsicht-Überwachungskamera wie z.B. dieser, wurde der Garten überwacht.

Wissenschaft.de berichtet jetzt über ein Experiment, bei dem ein Laufrad in den Lebensraum von wild lebenden Ratten, Mäusen und anderen Tieren gestellt wurde. Es sollte das Vorurteil wiederlegt werden, Nagetiere würden nur aus purer Langeweile ins Laufrad steigen. Und siehe da, das Video der Überwachungskamera zeigt klar, dass auch wild lebende Tiere gerne mal eine Runde im Laufrad drehen.

Stolze drei Jahre lang dauerte die Untersuchung, schließlich wollten die Biologen eine vernünftige Basis für Ihre These auf die Beine stellen. Im Videomaterial wurde festgestellt, das z.B. wild lebende Mäuse regelmäßig das Laufrad aufgesucht haben und dabei sogar eine ähnliche Verweildauer im Rad hatten, wie Käfigtiere. Es scheint also bewiesen, dass es den Tieren Spaß macht, sich zu bewegen ohne sich fortzubewegen. So wie wir Menschen es ja auch gerne tun, wenn wir uns im Fitnessstudio aufs Laufband stellen.

Laufräder sind also keine Quälerei oder Beschäftigungstherapie für bemitleidenswerte Haustiere. Wir finden, das ist eine interessante Erkenntnis, die da mit Hilfe einer Überwachungskamera gewonnen werden konnte.

Quelle: https://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/3660105/Warum-tr%C3%A4gt-Wind-Musik-davon%3F/

 

Erfolgreich Überwacht: Getarnte Kamera überführt Randalierer in Kirche

Aus unserer Reihe „Erfolgreich überwacht“, in der wir regelmäßig positive Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Überwachungskameras präsentieren:

HD Mini Spion Kamera
So könnte die versteckte Kamera ausgesehen haben.

1,5 Jahre lang konnte ein 16-jähriger regelmäßig in einer katholischen Kirche in der Nähe von Fulda randalieren, ohne dass man ihn überführen konnte. Selbst gefundene Blutspuren führten ins nichts, da man einfach keine Daten zum Abgleich hatte.

In unregelmäßigen Abständen kam es laut Fuldaer Zeitung zu Beschädigungen an der Kirche, vor allem zwei große verglaste Fenster wurden nachts beschädigt. Zwölf solcher Besuche stattet der Täter der Kirche ab und erzielte damit einen Gesamtschaden von fast 4000 Euro.

Erst eine getarnte Überwachungskamera konnte endlich zum Ziel führen. Der Täter wusste nicht, dass er gefilmt wurde und hinterlies so sehr gutes Beweismaterial. Ein offensichtliche Videoüberwachung hätte hier vielleicht nicht die gleichen Ergebnisse erzielt oder den Täter nur abgeschreckt und nicht überführt. Daher wählte die Polizei ein Mittel das in der Regel erst relativ spät eingesetzt wird, wenn andere Mittel erschöpft sind.

Der Erfolg gibt den Ermittlern recht und zeigt wieder mal, das Videoüberwachung ein wichtiger Bestandteil sein kann, um erfolgreich zu ermitteln und die Sicherheit zu erhöhen. Der Täter würde sonst immer wieder und wieder kommen. Und auch getarnte Überwachungskameras sind längst nicht nur mehr in den Bereich der Spionage einzuordnen, sondern wirklich ein sinnvolles Hilfsmittel zur Bekämpfung von Straftaten.

Quelle: https://www.fuldaerzeitung.de/regional/fulda/stadtregion/petersberg/bluttest-uberwachungskamera-polizei-schnappt-16-jahrigen-kirchen-vandalen-BI6578344

Polizei sucht Zeugen mit Überwachungskamera-Bild, wieder schlechte Bildqualität

Laut Express werden zwei Männer gesucht, die mit dem Juwelenraub in Wuppertal in Verbindung stehen soll. Die Polizei hat das Bild einer Überwachungskamera veröffentlicht. Unabhängig davon, dass ein Bild immer noch besser als kein Bild ist, stellen wir uns die Frage:

Warum ist die Bildqualität so schlecht?

Das Bild ist pixelig, die Auflösung schlecht, die Farben sind nicht naturgetreu. Anscheinend hat es sich noch nicht herumgesprochen das man für etwas über 300 Euro bereits 4K-Überwachungskameras erwerben kann. Mit einem vernünftigen Bildsensor könnte man dann auch mal etwas mehr Details erkennen. Sicher, das verwendete Bild ist vielleicht grade so noch ausreichend. Aber sollte einem die Sicherheit nicht etwas mehr Wert sein?

4K POE IP Kamera
4K Überwachungskamera: Endlich richtige gute Videoüberwachung

Wir fragen uns das immer wieder, wie weiterhin veraltete System im Einsatz sein können, wo man hinterher weder Gesichter noch Nummernschilder erkennen kann. Und das bei Tankstellen, Juwelieren und noch schlimmer, sogar bei Banken.

Unser Beitrag zur Debatte um Videoüberwachung soll der sein, dass wenn man sich für eine Überwachung entscheidet, dann doch bitte mit einer vernünftigen Auflösung. Denn das Errarten von Gesichtern anhand von Pixelbrei ist 2017 doch wirklich ein Witz.

Achten Sie mal drauf, wenn Sie Bilder von Videoüberwachungskameras veröffentlicht sehen: wie oft ist die Qualität wirklich gut? Sollten Sie selbst eine veraltete Videoüberwachug betreiben, nutzen Sie diesen Artikel als Anreiz, endlich aufzurüsten. Bei Handys, Notebooks und Autos lassen Sie sich doch auch nicht mit einer veralteten Lösung abspeisen oder?

Quelle: https://www.express.de/news/panorama/juwelenraub-in-wuppertal-polizei-sucht-zeugen–wer-kennt-diese-maenner–27825674

Erfolgreich Überwacht: Überwachungskamera geklaut!

Wie lokalo24 berichtet, haben Einbrecher in Eschwege eine Wildkamera, die zur Überwachung einer Firma diente, gestohlen. Doch Pech gehabt, die Überwachungskamera hatte die Täter bereits fotografiert und das Bild per E-Mail versendet.

MMS Wildkamera mit E-Mail
MMS Wildkamera mit E-Mail-Versand

Beginnen wir aber von vorne: Einige Wochen vor Installation der Wildkamera kam es zu einem Einbruch. Erstaunlichweise wurde nichts gestohlen, stattdessen wurde so randaliert, dass 3000 Euro Sachschaden entstanden. Da reichte es dem Besitzer, er installierte eine Überwachungskamera.

Und siehe da, kurze Zeit später stiegen die Täter erneut ein. Von der Wildkamera überrascht, hielten sich die Einbrecher für schlau und nahmen die Überwachungskamera direkt mit. Leider nicht schlau genug, da jetzt ein Foto der Einbrecher der Polizei zur Verfügung steht.

Genau aus diesem Grund empfehlen wir Wildkameras, aber auch andere IP-Kameras, die per WLAN, LAN, LTE und UMTS Bilder und auch Videos versenden können. So ist nicht nur ein E-Mail-Versand möglich, sondern auch ein Upload auf FTP Server.

Da können die Diebe dann noch so einfallsreich die Sicherheitskamera stehlen oder beschädigen, einmal aufgezeichnet ist das Material sicher! Zusätzlich empfehlen wir als Experten für Überwachungskameras auch immer, einen Netzwerkrekorder zu nutzen und das Videomaterial nicht intern in der IP-Kamera aufzuzeichnen. Die Trennung von Aufzeichnung und Rekorder in Verbindung mit Sicherung von Material im Internet macht es den Tätern unmöglich, sich gegen die Überwachung zur Wehr zu setzen.

Quelle: https://www.lokalo24.de/lokales/werra-meissner-kreis/markt-spiegel/einbruch-eschweger-firma-ueberwachungskamera-8393325.html

Erfolgreich Überwacht: Dieb- und Kreditkartenbetrüger erwischt

Aus unserer Reihe „Erfolgreich überwacht“, in der wir regelmäßig positive Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Überwachungskameras präsentieren:

Ein absolut dreister Diebstahl unter Arbeitskollegen in Oberkirch wurde mit Hilfe einer Überwachungskamera aufgeklärt. Der Täter ging soweit, mit der Kreditkarte seines Kollegen 2500 Euro zu erbeuten. Schlimmere Kollegen kann man sich nicht wünschen, oder?

Der Mann war mehrfach vorbestraft und riskierte mit dem Diebstahl mehr als nur die Geldstrafe, die ihm das Gericht aufgebrummt hat. Kann er die Geldstrafe nicht begleichen, droht sogar das Gefängnis.  Auch seinen Job ist er los, hat aber tatsächlich schon einen neuen gefunden. Wer also behauptet, es gäbe keine Jobs, sucht vielleicht nur nicht richtig. Denn wer möchte schon einen Mitarbeiter in seinen Reihen, der andere bestiehlt?

Die Überwachungskamera die den Täter überführt, war wie so oft die am Geldautomaten. Zwei Abhebeversuche hatte der Mann dort unternommen. Er hatte sogar soweit mitgedacht, sich zu tarnen. Doch trotz Sonnenbrille konnte er identifiziert werden.  Dafür hatte die Polizei das Bild dem Datenschutzbeauftragten der Firma zur Verfügung gestellt, so dass es Teile der Belegschaft sehen konnten, um den Mann zu identifizieren.

Der Verteidiger des Täters kritisierte das Vorgehen, schließlich kann so etwas auch zu falschen Diffamierungen führen und der Ruf eines Mitarbeiters ist schnell beschädigt, doch am Ende half das nichts. Der Mann bekam seine gerechte Strafe.

Quelle: https://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/ueberwachungskamera-ueberfuehrte-vorbestraften-dieb

 

 

Schülerdemo gegen Überwachungskamera

Ja, es ist nicht einfach mit der öffentlichen Videoüberwachung und den Gesetzen. Vielleicht hätte der Hausmeister einer Schule in Mölln lieber unseren Ratgeber lesen sollen, bevor er eine Überwachungskamera an der Schule montiert. Wie der NDR auf seiner Website berichtet, waren die Schüler ziemlich überrascht, als plötzlich eines Nachmittags eine Überwachungskamera auf die Spinde gerichtet war. Einer der älteren Schüler vermutete sofort, dass es dafür keine Rechtsgrundlage geben könne.

5MP Outdoor Überwachungskamera
So könnte die Überwachungskamera an der Schule ausgesehen haben

Doch nicht nur die Schüler waren überrascht, auch stellte sich heraus, dass das Lehrpersonal nicht informiert gewesen ist. Begeistert waren die wenigsten. Schon am gleichen Tag wurde in der Pause eine Demo gegen die Überwachungskamera initiiert, an der alle(!) Schüler teilnahmen. Da merkt man, was für ein empfindliches Thema das ist, denn Jugendliche sind nicht unbedingt in der Masse dafür bekannt, sonderlich viel gesellschaftlichen Einsatz zu übernehmen.

Fast schon ironisch erscheint es, dass der Schulleiter sich bei seiner Rede zur Erläuterung des Kamera-Einsatzes von unzähligen Smartphones filmen lassen musste. Er erklärte, es läge eine akute Gefährung zu Grunde. Welche genau, lies er offen. Die Spekulationen der Schüler besagen, dass es sich dabei um Drohbriefe, die in einen Spind gesteckt wurden, handelt. Das würde natürlich die Ausrichtung der Kamera erklären.

Die Rechtslage spricht gegen die Überwachungskamera

Es gibt grundsätzlich die Möglichkeit bestimmte Bereiche einer Schule zu überwachen. Spinde gehören aber ganz sicher nicht dazu. Auch hätte zunächst die Polizei um Hilfe gebeten werden müssen, bevor eine solche Überwachungskamera als letzte Lösung gewählt werden darf. Fraglich ist auch aus unserer Sicht, wie eine offensichtliche Kamera, die natürlich Diskussionen auslöst, jemanden überführen soll, der Drohbriefe in Spinde steckt. Wenn hier ein Fall von Mobbing besteht, wird die Person sich einen anderen Weg suchen, ihre Spielchen fortzusetzen. Sinnvoll wäre eher eine getarnte Überwachung, die aber rechtlich natürlich noch viel fragwürdiger ist.

Dieser Fall zeigt deutlich, wie wichtig es ist, sich vor dem Kauf einer Überwachungskamera zu informieren, ob und wo der Einsatz erlaubt ist.

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Moelln-Schueleraufstand-wegen-Ueberwachungskamera,schueler542.html

Rechtslage Überwachungskamera – wann ist Videoüberwachung erlaubt?

Als Tester von Überwachungskameras erreicht uns häufig die Frage, ob rechtlich der Einsatz einer Überwachungskamera erlaubt ist. Wir können natürlich für den Einzelfall keine rechtsgültige Aussage treffen, aber wir haben für Sie alle Informationen zusammengetragen, damit Sie einen guten Überblick erhalten. Wir empfehlen im Zweifel immer einen Anwalt zu kontaktieren. Denn am Ende hilft die beste Aufnahme nichts, wenn Sie vor Gericht ungültig erklärt wird.

Alle Fragen im Überblick:

Allen Menschen steht das Persönlich­keits­recht zu. Damit verbunden ist das Recht auf informationelle Selbst­bestimmung. Das bedeutet, jede Person darf sich in der Öffent­lich­keit frei bewegen, ohne dass heimlich Überwachungskameras auf Sie gerichtet werden oder das Verhalten aufgenommen wird. Denn wie Sie von sich selbst sicher auch merken, so eine Überwachungskamera kann das eigene Verhalten sehr beeinflussen. Vor diesen Einflüssen soll das geltende Recht die Menschen in Deutschland möglichst schützen.

Ist eine Überwachungskamera am Arbeitsplatz erlaubt?

Eine der häufigsten Fragen bezüglich des Rechtslage von Überwachungskameras ist, ob Videoüberwachung im Büro, Firma, Geschäft, Laden oder Betrieb erlaubt ist.

Arbeitsplatz
Videoüberwachung am Arbeitsplatz

Es handelt sich hier um ein empfindliches Thema. Schließlich ist der Arbeitsplatz ein Ort, an dem Sie viel Zeit verbringen. Sicherlich möchten Sie sich nur ungern beobachtet fühlen möchte. Es grenzt daher fast an einen Eingriff in den privaten Bereich. Allerdings gibt es Umstände, unter denen Überwachungskameras am Arbeitsplatz erlaubt sind.

  • Die Videoüberwachung muss offensichtlich sein und vor einer Installation von Überwachungskameras sind alle Betroffenen darüber zu informieren bzw. müssen konkret einwilligen.
  • Es müssen konkret Interessen vorhanden sein, die sich nur mit Videoüberwachung im Betrieb wahren lassen. Das kann z.B. Diebstahlschutz in der Boutique sein oder die Videoüberwachung eines Tresorraums.
  • Bei einer vorübergehenden Überwachung, die als Ziel konkret einen Mitarbeiter im Auge hat, muss ein gut begründeter Anfangsverdacht bestehen. Besonders in diesem Fall sollten Sie rechtlich eine gründliche Beratung in Anspruch nehmen.

Überwachungskamera wann erlaubt im öffentlichen Raum?

Hinnehmen muss ein Mitarbeiter die Videoüberwachung in der Regel immer dann, wenn es sich um ein öffentlich zugängliches Gebäude handelt. Wenn Sie also Verkäuferin in einem Laden sind und zum Diebstahlschutz Videoüberwachungskameras installiert wurden, werden sie sich damit arrangieren müssen. Die Auswertung darf allerdings nicht dazu dienen, Pausen oder Einsatz der Mitarbeiter zu kontrollieren. Deswegen müssen diese Daten zeitnah gelöscht werden, wenn sie nicht mehr für den angestrebten Zweck relevant sind.

Auch in öffentlich zugänglichen Gebäuden und Arealen gibt es Grenzen der Videoüberwachung. Während Bereiche wie Parkplätze, Tiefgaragen, Verkaufsflächen und Zufahrten – sprich Bereiche die von Kunden betreten werden können – prinzipiell für eine Überwachungskamera in Frage kommen, gibt es Räumlichkeiten, in denen die Überwachung strengstens untersagt ist, da hier das Persönlichkeitsrecht überwiegt.

Dazu zählen:

  • Schlafräume
  • Umkleideräume
  • Sanitär- und Toilettenräume
  • Pausenräume (Mittagspause / Frühstückraum)

Im Grunde können Sie dies auf alle Räume erweitern, die nicht direkt mit Kundenkontakt zutun haben. Je privater zudem der Zweck des Raumes ist und je weiter entfernt von der Arbeit – wie also z.B. ein Pausenraum – desto weniger hoch ist die Chance, dass eine Überwachungskamera erlaubt ist.

Wenn eine Videoüberwachung am Arbeitsplatz eingerichtet wird, legt der Gesetzgeber nahe, dass diese für Angestellte möglichst schonend verläuft. So sollten bestimmte Bereiche maskiert oder verpixelt werden, wenn diese nicht für den eigentlichen Zweck der Videoüberwachung notwendig sind. Wird sich daran nicht gehalten, drohen empfindliche Strafen.

Darf eine getarnte Kamera am Arbeitsplatz verwendet werden?

Rauchmelder Spionkamera
Rauchmelder Spionagekamera

Für Arbeitnehmer gilt: Eine neue eingeführte Videoüberwachung am Arbeitsplatz müssen Sie nicht ohne Weiteres hinnehmen. Und noch wichtiger: Heimliche Überwachung ist nur in äußersten Grenzsituationen zu tolerieren. Also z.B. dann wenn alle andere Mittel einen kriminellen Mitarbeiter zu überführen ausgeschöpft sind.

In so einem Fall sollte sich der Unternehmer aber bereits in ständigem Austausch mit der Polizei befinden. Ein wichtiger Faktor hierbei ist, dass die verdeckte Videoüberwachung nur dann eingesetzt werden kann, wenn keine anderen Mittel die Überführung eines verdächtigen Mitarbeiters möglich machen.

Die Arbeitsleistung mit Überwachungskameras kontrollieren?

In allen anderen Fällen, in denen ein Arbeitgeber auf die Idee kommt, einfach die Leistung seiner Mitarbeiter per Videoüberwachung zu kontrollieren, dürfen Sie sich sich wehren und an den Betriebsrat wenden. Arbeitsrecht und Datenschutz sind hier sehr streng und in der Regel auf Seiten des Angestellten.

Bei unzulässigem Kameraeinsatz haben Mitarbeiter sogar ein Leistungsverweigerungsrecht. Das bedeutet, Sie haben Anrecht auf Ihren Lohn, müssen aber nicht Arbeiten, da die Bedingungen unzumutbar sind.

Darf ein Arbeitgeber Attrappen von Überwachungskameras aufstellen?

Abschreckung ist eine gewollte Wirkung von Überwachungskameras. Und genau das können auch Attrappen erzielen. Ebenso können sich Mitarbeiter im Büro oder Betrieb eingeschränkt fühlen durch die Attrappen, wenn Sie sich nicht dem Umstand bewusst sind, dass gar keine Überwachung erfolgt. Die Rechtslage bei Überwachungskamera-Attrappen ist daher gleich der Rechtslage beim Einsatz von echten Überwachungskameras am Arbeitsplatz.

Sind private Überwachungskameras erlaubt?

Einfamilienhaus-Videoüberwachung
Wie darf ich mein Haus absichern?

Ja, im Grunde schon. Es ist kein erstmal kein Problem, in seiner eigenen Wohnung Kameras aufzustellen. Problematisch wird es, wenn Sie fremde Personen zu Gast haben. Diese müssen über die Videoüberwachung eingeweiht werden. Natürlich gilt das auch für alle Anwohner des Gebäudes. Besucher einzuweihen kann mündlich erfolgen, aber auch durch eine klare Kennzeichnung im Eingangsbereich. Die Aufnahmen sollten regelmäßig gelöscht werden und es sollte verhindert werden, dass dritte an die Aufnahmen gelangen. Sorgen Sie also dafür, dass der Festplatteninhalt nur Ihnen zugänglich ist.

Wie bekomme ich eine Erlaubnis für eine Überwachungskamera?

Es gibt im Wesentlichen keine Behörde die einen Freifahrtschein ausstellt, ob Sie nun überwachen dürfen oder nicht. Die Frage ist also nicht nach einer Erlaubnis, sondern Sie müssen sich an geltendes Recht halten, um die Aufnahmen hinterher auch rechtssicher verwenden zu dürfen.

Darf ich als Vermieter eines Mehrfamilienhauses Überwachungskameras anbringen? Ist eine Überwachungskamera im Hausflur eines Mehrfamilienhauses erlaubt?

Der allgemeine Bereiche eines Mehrfamilienhauses den mehrere Parteien regelmäßig durchschreiten, darf nicht überwacht werden, wenn nicht alle Parteien der Videoüberwachung zustimmen. Das heißt schon eine einzelne Person im Haus, hat das Recht, gegen diese Überwachung einzusprechen und diese zu verhindern. Wenn Sie selbst Vermieter sind, sollten Sie gute Argumente vorbringen können, damit die Mieter überzeugt sind, dass es nicht um eine reine Kontrolle der Mieter geht. Also z.B. Einbrüche oder Vandalismus in der Vergangenheit. Starten Sie hier keine unabgesprochenen Aktionen, schon gar nicht mit getarnten Kameras.

Darf ich privat aufgezeichnetes Videomaterial veröffentlichen?

Der Impuls ist sicherlich verständlich. Sie wollen nicht nur die Polizei mit Material versorgen, sondern vielleicht einfach bei Facebook ein Foto des Einbrechers posten, um diesen aufzuspüren. Diese Art von Selbstjustiz ist aus nachvollziehbaren Gründen untersagt. Auch ein Einbrecher hat Persönlichkeitsrechte und kann für die Veröffentlichung des Materials Schadenersatz verlangen. Also gilt immer: Videomaterial der Polizei zugänglich machen und die die Arbeit machen lassen, die sich damit auskennen.

Ist eine Überwachungskamera am Haus erlaubt?

Videoüberwachung
Beispiel für eine Videoüberwachungsanlage

Die wichtigste Regel bei der Videoüberwachung im privaten Bereich ist, dass man nur sein eigenes Gebäude und sein eigenes Grundstück überwachen darf. Eine Überwachungskamera an der Haustür ist also erlaubt, aber darf eben nicht auf das Nachbargrundstück oder öffentlichen Grund zeigen. Das ist manchmal gar nicht so einfach, deswegen verfügen viele Sicherheitskameras über eine Maskierungsfunktion. Es können damit Privatbereiche maskiert werden, die dann im Videobild geschwärzt sind.

Für die eigene Wohnung gelten die gleichen Regeln wir für die Innenräume Ihres Hauses. Die private Überwachung ist erlaubt, aber alle anwesenden Personen und alle Gäste müssen darüber informiert sein, dass eine Videoüberwachung erfolgt.

Wie sind die Strafen, wenn ich mich nicht an die Gesetze halte?

Strafe bei Videoüberwachung
Es drohen empfindliche Strafen, wenn man sich nicht an die Regeln hält.

Unerlaubt aufgezeichnete Personen können nicht nur die Löschung der Aufnahmen beantragen, sondern auch laut Gesetz Schmerzensgeld und Schadenersatz einklagen. Hinzu kommt ein Bußgeld von staatlicher Seite und die Aufforderung die Überwachungskamera zu entfernen. Mühsam installierte Videoüberwachung kann also komplett verboten werden, wenn sie sich nicht an die Vorgaben halten.

Damit können auch große Investitionen in die Technik futsch sein.

Die Höhe des Schmerzensgeldes und Schadenersatz orientiert sich an der Schwere des Eingriffs in die Privatsphäre. Werden z.B. Personen beim Toilettengang gefilmt, ist das ein schwerwiegenderer Eingriff, als wenn man diese beim Einsteigen ins Auto filmen würde.

Als ein Urteil zur Orientierung, mit welchen Summen man rechnen kann, dient der Fall einer Angestellten die von ihrem Arbeitsgeber daauerhaft überwacht wurde. 7000 Euro Schadensersatz hat das hessische Landesarbeitsgericht der Mitarbeiterin zugestanden. In dem Fall war dabei nicht mal die dauerhafte Überwachung das Problem, sondern dass der Arbeitgeber die Überwachungskamera für den Einsatzzweck hätte so ausrichten können, dass die Mitarbeitern eben nicht gefilmt wird.

In einem weiteren Fall wurden dem Kläger 4000 Euro zugesprochen da zwei der im Gebäude installierten Kameras die Eingangstore der La­ger- und Kom­mis­sio­nier­hal­le aufgezeichnet haben, was nach Ansicht des Mitarbeiters und Gerichts die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter verletzt hat.

Dürfen Schulen eine Videoüberwachung nutzen?

Schule
Hitzig diskutiert: Videoüberwachung an Schulen

Grundlegend lässt sich sagen: Videoüberwachung verträgt sich nicht mit dem Auftrag der Schulen, Schüler in ihrer Entwicklung voranzubringen, mündige und selbstbestimmte Menschen zu werden.

Eine permanente Überwachung mit Sicherheitskameras spricht dem Geist, den Kinder ihre freie Entwicklung zu ermöglichen, komplett entgegen. Ständig würden sich die Schüler beobachtet fühlen und sich so nicht natürlich entfalten können.

Doch wie sieht es rechtlich aus? Bestimmte Bereiche wie Fahrradständer, Zuwegung, Lehrerparkplatz können zum Zweck der Eindämmung von Diebstahl überwacht werden, wenn andere Methoden keine Besserung gebracht haben. Die Videoüberwachung muss deutlich sichtbar allen Besuchern angekündigt werden.

Klassenräume, Schulhöfe und andere Bereiche, an denen sich nur Schüler und Lehrer während der Schulzeit aufhalten dürfen theoretisch nach Schulschluss überwacht werden. Allerdings sind vorhandene Kameras – selbst wenn sie abgeschaltet sind – immer noch eine Beeinflussung für die Schüler und somit rechtlich kaum durchzusetzen.

Sind Bereiche öffentlich zugänglich, ist eine Überwachung möglich, wenn alle, die die Bereiche nutzen darüber informiert sind und der Personalrat zugestimmt hat.

Hinweis: Von Bundesland zu Bundesland sind die Regeln hier unterschiedlich. Sie können sich bei den Datenschutzbeauftragen ihres Landes informieren, hier z.B. NRW.

Wie ist die Rechtslage in Österreich?

Das eine Überwachungskamera wann erlaubt oder nicht erlaubt ist, können Sie leicht herausfinden. Geregelt wird die Verwendung von Videoüberwachung in Österreich durch die Datenschutzgesetznovelle. Grob zusammengefasst können wir sagen, dass auch hier die Interessen der Personen die überwacht werden als sehr hoch angesehen werden. Um eine zulässige Videoüberwachung einzurichten, darf das Grundrecht auf Datenschutz nur minimal eingeschränkt werden und es muss die Variante gewählt werden, die dieses Grundrecht am wenigsten verletzt.

Es gilt eine Protokollierungspflicht für jede Aufzeichnung von Videomaterial, nicht für eine reine Echtzeitüberwachung. Zudem ist Videoüberwachung in vielen Fällen vor dem Einsatz registrierungspflichtig, unterliegt also einer Vorabkontrolle.

Auch in Österreich dürfen Mitarbeiter nicht einfach zur Kontrolle überwacht werden. Es gibt nämlich fast immer bessere Methoden, als die Videoüberwachung am Arbeitsplatz, um eine Problematik zu lösen.

Wie ist die Rechtslage in der Schweiz?

Wie der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte in seinen Veröfffentlichungen zur Videoüberwachung mitteilt, verhält es sich in der Schweiz sehr ähnlich wie in Deutschland und Österreich. Des Bundesgesetz über den Dateschutz regelt die Videoüberwachung.

Überwachungskameras dürfen nur dann eingesetzt werden, wenn die Personen im überwachten Bereich der Videoüberwachung zustimmen oder ein überwiegendes Interesse den Einsatz rechtfertigt. Auch hier gilt, dass die Videoüberwachung immer nur dann gewählt werden darf, wenn andere Mittel zur Sicherheit, die die Privatsphäre weniger verletzten, nicht ausreichend sind. So kann z.B. eine zusätzliche mechanische Verriegelung einer Tür die Alternative sein, die den Vorzug gegenüber eine Videoüberwachung dieser Tür genießen muss.

Ebenso wie in Österreich gilt es die Videoüberwachungsanlage genauso zu installieren, dass möglichst wenig Persönlichkeitsrechte verletzt werden, um zum eigentlichen Zweck zu gelangen. Wer also Einbrecher erfassen möchte, darf die Kameras nicht auf die Bürotische von Mitarbeitern zeigen lassen.

Ist die Aufnahme von Ton erlaubt?

Abhören
Hier wird noch ohne Technik belauscht

Für das Fallbeispiel Arbeitsplatzüberwachung lässt sich einwandfrei feststellen, dass die Audioüberwachung, z.B. in Verbindung mit einer Überwachungskamera, verboten ist. Selbst wenn die Voraussetzungen zur rechtmäßigen Installation einer Sicherheitskamera gegeben sind, heißt das nicht, dass diese einfach mit Mikrofon ausgestattet werden darf.

Grundsätzlich gilt, dass Privatpersonen nicht von anderen Privatpersonen abgehört werden dürfen. Gedacht wird hier zwar zu aller erst an Abhörwanzen, aber natürlich betrifft es auch Überwachungskameras, die Ton aufzeichnen. Viele Menschen wissen gar nicht, dass Sie, wenn Sie eine Kamera mit Tonaufnahme betreiben womöglich riskieren, dass die Videoaufnahmen vor Gericht als ungültig gelten.

Eine Audioaufnahme darf nur dann erfolgen, wenn alle Beteiligtem dem zustimmen, niemals heimlich. Die „Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes“ wird von § 201 Abs. 1 und Abs. 2 StGB  geregelt. Möglich ist eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.

Wie dürfen Behörden überwachen?

Natürlich haben Behörden andere Rechte und Kompentenzen, wenn es um Videoüberwachung geht. Dies ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Am Beispiel NRW kann man sagen, dass die Polizei das Recht besitzt, Überwachungskameras im öffentlichen Raum zu installieren. Allerdings muss dafür ein konkreter Zweck zur Verhütung von Straftaten bestehen. Es muss sich sich beim Standort z.B. um einen Ort handeln, an dem schon regelmäßig Straftaten begangen wurden.

Städte und Gemeinden in NRW haben in ihren Objekten zur Sicherung des Hausrechts die Möglichkeit, Videoüberwachung einzusetzen. Außerhalb der Einrichtungen ist die Videoüberwachung nicht gestattet. Aufzeichnungen sind dabei nur möglich, wenn ein konkrete Gefahr besteht, gelöscht werden müssen diese Aufnahmen binnen 24 Stunden. Ist keine konkrete Gefahr mehr vorhanden, muss die Speicherung sofort beendet werden.

Für die Überwachung von Städten und Gemeinden gilt, dass Besucher dieser Bereiche auf die Videoüberwachung hingewiesen werden müssen.

Im Einsatz bei Polizei oder anderen ermittelnden Behörden sind je nach Ranghöhe der Behörde oft keine Grenzen mehr gesetzt für eine offensichtlich oder verdeckte Videoüberwachung zwecks Aufklärung von Straftaten.

Lesen Sie hier noch mehr zum Thema Überwachungstechnik:

Outdoor Überwachungskameras im Test und Vergleich

Überwachungskamera selber Tarnen

Welche Überwachungskameras für welchen Bereich?

 
 

Bildquelle: Pixabay

Wild Überwachungskamera Test und Vergleich 2018

Der Markt der Wild Überwachungskamera ist groß und unübersichtlich. Dabei vereinen die Geräte folgende Eigenschaften, die Sie zu richtigen Wild Überwachungskameras machen:

  • Wetterfestes Gehäuse
  • Mobile Stromversorgung (Akku oder Batterie)
  • Bewegungserkennung per PIR-Sensor (für hohe Laufzeiten im Standby)
  • Nachtsicht Infrarot (in der Regel nicht glimmend)
  • Lautloser Betrieb (um Tiere nicht zu verschrecken)

Die Unterschiede liegen daher also im Detail:

  • Akku oder Batterie: Die Vorteile im Batteriebetrieb sind, dass die Ladezeit entfällt. Nachteil ist, das man regelmäßige Kosten hat. Bei den derzeitigen Batteriepreisen aber wohl zu vernachlässigen.
  • Videoauflösung: In der Regel ist hier ab 720P aufwärts der Standard, aber nicht alle Kameras bieten Full HD.
  • Fotoauflösung: Es gibt verschiedene Varianten (5 MP, 7 MP, 12 MP).
  • Länge der Videodatei
  • Nachtsichtreichweite: Ein wichtiger Punkt für alle, die unbeleuchtete Bereiche überwachen wollen.
  • Betriebstemperatur: Wichtige, wenn sehr hohe oder niedrige Temperaturen erreicht werden im Umfeld der Außenkamera.
  • Anzahl der Fotos pro Auslösung (häufig variierbar).
  • Fotoversand per MMS und E-Mail: Ein Großteil der Wild Überwachungskameras ist auch MMS Kamera. Allerdings kann man Geld sparen, wenn man auf die Funktion verzichten will. Getestet wurden Vodafone- und T-Online-SIM-Karten.
  • Intervall- und zeitgesteuerter Einsatz als Option: Einige Jagdkameras möglichen es regelmäßig Fotos aufzunehmen, unabhängig vom Bewegungssensor. So kann die Wildkamera auch als Intervallkamera z.B. auf einer Baustelle genutzt werden, um den Fortschritt der Bauarbeiten zu protokollieren.
  • Solarzelle zur Akkuladung vorhanden oder nicht.
  • Zubehör: In der Regel gehört ein Haltegurt und eine Fernbedienung zum Lieferumfang. Je nach Modell auch ein Video-Kabel (wenn Videoausgang vorhanden). Meist ist eine Software zur Konfiguration im Lieferumfang.

Outdoor Wild Überwachungskamera Vergleich 2018

Der folgende Test soll eine Übersicht geben, über das aktuelle Angebot. Es sind natürlich nicht alle Modelle am Markt aufgelistet. Dafür aber die empfehlenswertesten Kandidaten, mit möglichst großer Vielfalt, was die Funktionen anbelangt.

MMS Außen-Überwachungskamera

Wild Überwachungskamera

Highlights:

  • MMS- und E-Mail-Versand mit Foto
  • Bis zu 20 Meter Nachtsicht
  • Full HD Videoauflösung
  • Mikrofon zur Tonaufnahme
  • Display vorne integriert, einfachere Ausrichtung bei Montage per Gurt am Baum

Rundum gelungen zeigt sich diese MMS Überwachungskamera. Die Konfiguration geht einfach per Software am PC, die Einstellungsdaten werden auf die MicroSD-Karte gesichert. Im Testmodus kann man sich dann vergewissern, dass die Bildausrichtung stimmt, da das Display an der Vorderseite montiert ist. Was hilft einem das Display auf der Rückseite, wenn man die Wild-Überwachungskamera am Baum montiert hat? Im Test der einzige Hersteller, der mit diesem Detail punkten kann.

Bei Bewegungserkennung, die zuverlässig und schnell auslöst, wird dann je nach Einstellung ein Foto oder Video auf Speicherkarte gesichert. Zudem haben wir sowohl den MMS-Versand als auch die Übertragung eines Fotos per E-Mail erfolgreich getestet. Wichtig ist eine vorhandene Netzabdeckung.

Etwas besser gelöst könnte das Einlegen der Batterien sein, aber da man dies nicht so häufig machen muss (unser Test jedenfalls konnte einen Satz Batterien nicht in die Knie zwingen), gilt dies kaum als Minuspunkt.

Fazit: Gute Auflösung, gute Nachtsicht, zuverlässiger MMS- und E-Mail-Versand. Viel mehr braucht es nicht, zu einer empfehlenswerten Wildkamera.

Alle weiteren Informationen zur Wild Überwachungskamera finden Sie hier.


MMS Wildkamera mit Solar

Wild Überwachungskamera mit MMS

Highlights:

  • MMS- und E-Mail-Versand mit Bild
  • Solarzelle im Lieferumfang
  • Bis zu 25 Meter Nachtsicht
  • Betrieb per Akku
  • Full HD Videoauflösung
  • Display integriert

Der große Unterschied zum ersten Testteilnehmer ist, dass die Stromversorgung in diesem Fall per Akku funktioniert. Viele Wildkameras setzen auf Batterien, einmal um eine hohe Flexiblität zu erreichen, zum zweiten aber sicher auch, da keine Kosten für den Akku entstehen.

Wer nicht so gerne regelmäßig Batterie kaufen und wegwerfen will, der kann diese Wild Überwachungskamera mit leistungsstarkem Akku einsetzen. Die Laufzeit hängt dabei natürlich von der Häufigkeit der Auslösungen ab.

Der PIR Bewegungssensor arbeitet im Test zuverlässig, Versand per Mail und MMS wurde erfolgreich getestet. Das Gehäuse der Wild-Überwachungskamera kann man aufklappen, dann sieht man das Display. Wie so häufig gibt es einen Testmodus, um die Einstellungen vorzunehmen. Ist das Gerät dann bereit, stellt man es auf „on“ – die lautlose Überwachung beginnt.

Fazit: Wer in einer sonnenreichen Gegend wohnt und eher ein Fan von Akkus als von Batterien ist, sieht in dieser Wildkamera seine erste Wahl. Es konnten keine nennenswerten Schwächen entdeckt werden.

Alle weiteren Informationen zur Wild Überwachungskamera finden Sie hier.


Hochauflösende LTE Wildkamera mit hoher Akkulaufzeit

Hochauflösende LTE Wild Überwachungskamera

Highlights:

  • Top Preis-Leistungsverhältnis dank neuester Technologie
  • Aufzeichnungsübertragung über LTE an Smartphone-App (Android / iOS)
  • Integriertes WLAN mit bis zu 10 Metern Verbindungs-Reichweite
  • Bis zu 6 Monate Akkulaufzeit im Standby mit aktiver Bewegungserkennung
  • Nachtsicht-Reichweite von bis zu 20 Metern
  • 16 MP maximale Fotoauflösung, 3 MP maximale Videoauflösung (bei 30 FPS)

Die LTE Wildkamera ist als einziger Testteilnehmer mit einem 16 Megapixel starken CMOS-Sensor ausgestattet und bietet daher eine sehr hohe Auflösung von bis zu 4608 x 3456 Pixel. Es werden gestochen scharfe Fotos geschossen und flüssige Videos aufgezeichnet. Diese sauberen Aufnahmen, werden während der Überwachung über das moderne 4G/LTE Netz per Fernsteuerung an ein registriertes Mobilgerät gesendet. Damit verzichtet diese Kamera auf Standardbenachrichtigungen per MMS oder E-Mail und nutzt den einfachen Weg: Der Nutzer erhält über die App ein Foto oder Video der Aufzeichnung an sein Mobilgerät gesendet und gleichzeitig wird die Aufnahme auf der SD-Karte gespeichert. In unseren Tests, funktionierte dieser Vorgang schnell und reibungslos.

Überrascht waren wir auch von der sehr gut funktionierenden aktiven Bewegungserkennung. Denn die Überwachungskamera behält Tag und Nacht alles im Blick und ist gleichzeitig extrem stromsparend. Bei Nacht, kann die Überwachungskamera bis zu 20 Meter weit sehen und aufzeichnen. Gleichzeitig, liegt die Standby-Zeit mit Bewegungserkennung aber auch bei bis zu 6 Monaten. In unseren Augen ein großer Pluspunkt, da der Nutzer sich nicht mit dem ständigem Austauschen der Batterien ärgern muss.

Hohe Standards für professionellen Einsatz

Mit der Speicherkapazität, spielt diese Kamera ebenfalls ganz oben mit. Es kann nämlich eine microSD-Karte mit einem gigantischen Speicher von bis zu 128 GB genutzt werden. Damit können unzählige Fotos und Videos aufgenommen und gesichert werden. Die Bedienung und Handhabung der Wild Überwachungskamera ist dank der App denkbar einfach. Mit der App hat man viele Möglichkeiten, wie z.B. die Echtzeitansicht, das Vornehmen von Kameraeinstellungen, einen täglichen Statusreport anfordern oder den Akkustatus abfragen. Die Verbindungsqualität ist hier sensationell.

Fazit: Für uns, ist diese Wild Überwachungskamera ein absoluter Highlight. Mit einer hohen Auflösung, gehört dieses Top-Gerät in die Extraklasse und ist perfekt für einen einfachen, aber hochprofessionellen Einsatz als Outdoor-Überwachungskamera geeignet. Vollgepackt mit neuester Technologie und modernen Funktionen, ist diese Kamera einzigartig und konkurrenzlos im Vergleich zu den anderen Wildkameras. Auch wenn die Kamera in einem hohen Preisbereich angesiedelt ist, bekommt der Nutzer hier viel mehr Leistung, als bei anderen, günstigeren Geräten.

Alle weiteren Informationen zur Wild Überwachungskamera finden Sie hier.


MMS Wildkamera mit E-Mail-Versand

Wild Überwachungskamera mit E-mail
Highlights:

  • MMS- und E-Mail-Übertragung
  • Manueller Fotoversand per SMS-Befehl möglich
  • Zeitgesteuerte Intervallaufnahme möglich (Zeitraffer-Modus)
  • Mehrfachaufnahme von Bildern (bis zu 7 pro Auslösung)
  • Unsichtbare Nachtsicht bis zu 20 Meter
  • Display integriert für Einstellungen und Ansicht der Aufnahmen

Interessante Ansätze und Lösungen bietet dieses MMS Outdoor Wildkamera. Als einziges Modell im Test kann man der Wildkamera eine SMS senden und diese sendet dann ein Foto. Optimal für alle, die auch zwischen den Bewegungen mal nach dem Rechten sehen wollen.

Ebenfalls einzigartig ist die Möglichkeit, mit einer Auslösung bis zu 7 Fotos aufzunehmen. Grade bei schnellen Bewegungen ist die Wahrscheinlichkeit, ein scharfes Foto zu erhalten merklich höher. Das war im Test sehr beeindruckend.

Weiteres Hightlight: Intervallaufnahme. Das bedeutet, die MMS-Kamera kann z.B. alle 20 Minuten ein Foto auf der Speicherkarte sichern. Wer z.B. den Bau eines Gebäudes protokollieren will, kann aus den Bildern ein schönes Zeitraffer-Video erstellen. Einsatzmöglichkeiten für die Intervallfunktion gibt es viele, vor allem auch in der Tierbeobachtung. So dass sich so mancher Jäger für dieses Modell begeistern wird.

Fazit: Mit unsichtbarer Nachtsicht, Intervall-Aufnahmen und der Auslösung einer Fotoaufnahme (mit Versand) per SMS, unterscheidet sich dieser Modell von vielen anderen MMS Wild Überwachungskameras. Alle Funktionen sind schnell und einfach konfiguriert. Das ist nicht immer der Fall. Man kann diese Wild Überwachungskamera als zweiten Testsieger (nach der LTE Wildkamera) bezeichnen, aufgrund ihrer vielen Funktionen und hervorragenden Verarbeitung.


Unser Testfazit:

Alle Modelle im Test beherrschen die Grundfunktionen der Wild Überwachungskamera ausgezeichnet. Gute Bilder, hohe Akku- oder Batterielaufzeit, schnelle Auslösung.

Einen klaren Favoriten finden wir hier, aber alle anderen Modelle halten auf jeden Fall ihre Versprechen und sind alltagstauglich.


Es geht noch weiter…

Wussten Sie, dass es neben der Wild Überwachungskamera auch noch viele andere Arten von versteckten Kameras gibt?

Lesen Sie dazu unbedingt unseren Test für Getarnte Spionagekameras!

 
 

Außen Überwachungskamera – Test und Vergleich 2018

In diesem großen Test, haben wir uns mit der Kategorie Außen Überwachungskamera beschäftigt. Wir haben geprüft, welche Technik es gibt und wie gut die Überwachungskameras für den Outdoor-Einsatz geeignet sind. Wer eine Überwachungskamera außen einsetzen möchte, sollte sich daher zunächst folgenden Test anschauen.

Mit Sony Bildsensor zu beeindruckendem Videobild

5 MP Outdoor Außenkamera

4MP und 5MP Überwachungskameras gibt es einige am Markt. Leider sind diese öfter mal in Ihrer Anzahl der Bilder pro Sekunde eingeschränkt und man hat das Gefühl, dass viel mehr als ein hochgerechnetes Full-HD-Bild nicht angezeigt wird. Anders war es, als wir diese 5 MP Außen Überwachungskamera im Test das erste Mal angeschlossen haben. Schon in der Hand war klar: Die Verarbeitung hier ist sehr edel. Dann am Bildschirm wurde deutlich, warum Sony-Bildsensoren so einen guten Ruf haben.

Das sind echte 5 Megapixel bei vollen 30 FPS. Dafür benötigt man übrigens einen aktuellen Rechner, um dieses Bild auch genießen zu können. Wenn es bei der Einrichtung also zu Rucklern kommt, steht wohl ein Gang zum PC-Fachhandel vor der Tür. Aber zurück zur Außenüberwachungskamera: 60 Meter Nachtsicht gibt der Hersteller an, in unserer Testumgebung konnte dies problemlos erreicht werden.

Der Zugriff per PC war einfach möglich, die Browseroberfläche wirkt aufgeräumt. Auch die Apps für Android und iOS sind gut zu bedienen. Eine gute Ergänzung wäre sicherlich ein optischer Zoom, aber als Ausgleich dafür hat man ja die enorme 5-MP-Auflösung, so dass man auch hinter noch sehr gut bestimmte Bereiche vergrößern kann, um Details zu erhalten.

Fazit: Wer große Außenbereiche überwachen will und richtig gute Bildqualität benötigt, der wird hier fündig. Der etwas höhere Preis gegenüber vergleichbaren Außen Überwachungskameras wird locker durch die Videoauflösung und den Bildsensor gerechtfertigt.

Technische Daten und den aktuellen Preis, finden Sie Hier.


Große Flächen mit Schwenken, Neigen, Zoomen sichern

4MP PTZ Mini Überwachungskamera

Wer sehr große Bereiche zu sichern hat, muss entweder auf mehrere Außenüberwachungskameras setzen oder ein Modell nutzen, dass Schwenken, Neigen und Zoomen kann. Letztere sind oft eher klobig, daher haben wir uns mal nach einer „schmaleren“ Alternative umgesehen und sind fündig geworden.

Im Vergleich zu anderen PTZ-Kameras ist hier die ganze Mechanik in der Halterung. Es ist zwar dann keine komplette Drehung und nur eine einschränkte Neigung möglich, aber in 90% der Fälle sollte das reichen. Im Gegenzug erhält man eine deutlich kleine, diskretere PTZ-Außenkamera als man es bisher kannte.

Die Verarbeitung ist super stabil, die Haptik hervorragend. Bei 4MP sind zwar nur 15 Frames pro Sekunde möglich, aber in der Regel sollte das für eine Videoüberwachung reichen – wir sind hier ja schließlich nicht beim Film. Das zügige Schwenken und Neigen per Mausklick macht Spaß, das Autofokus reagiert schnell, wenn das Bild hinein- oder herausgezoomt wird. Statt 50 Meter Nachtsicht wie angegeben werden nur 45 Meter erreicht im Test. Aber da sind wir gravierende Werbelügen gewohnt.

Im Testnetzwerk wurde die Außenüberwachungskamera sofort erkannt, die mitgelieferte Software sowie die Apps ließen sich alle einwandfrei bedienen.

Sehen Sie hier ein Testbild:

PTZ IP Außen Überwachungskamera

Fazit: Wer einerseits PTZ-Funktionen möchte, aber andererseits keine zu riesige Außenüberwachungskamera wünscht, der findet hier ein gesundes Mittelmaß mit aktueller, hoher 4-MP-Videoauflösung.

Technische Daten und den aktuellen Preis, finden Sie Hier.


Alles im Blick – 360° Außenüberwachungskamera von Dahau

Dahua 360°-IP-Kamea

Ein großer Name im Test: Dahua. Der Hersteller vermag es schon länger mit interessanten Produkten bei hoher Qualität und angemessenem Preis zu überzeugen. Auch diese 12-MP-Panorama-Überwachungskamera hält wieder, was Dahau verspricht. Vorweg gesagt, eine 360° Außen Überwachungskamera ist natürlich keine Neuheit.

Aber bisher krankten die Modelle immer an einer vernünftigen Auflösung. Denn was jetzt mit 12-Megapixeln noch sehr viel klingt, verringert sich natürlich, wenn man den großen Blickwinkel bedenkt. 12-Megapixel sind für eine zuverlässige Überwachung mit 360°-IP-Kamera also eigentlich ein Muss.

Es macht Spaß am Bildschirm das Videobild in einzelne Bereiche aufzuteilen, als hätte man bis zu 9 herkömmliche IP-Kameras im Raum, die alle Schwenken und Neigen können. Das integrierte Mikrofon ist erstaunlich gut, die Aufzeichnung auf MicroSD-Karte (bis 64 GB) lässt sich hervorragend konfigurieren, so kann man z.B. automatisch bei Bewegungserkennung Videomaterial aufzeichnen.

Wir stellen uns die Außen Überwachungskamera überall da gut vor, wo man große Bereiche sichern will, aber den Besuchern möglichst das Gefühl überwacht zu werden zu ersparen. Die kleine abgedunkelte Kuppel verhindert, dass man sich im überwachten Bereich allzu beobachtet fühlt.

Fazit: Wenig Platz für IP-Kameras, aber große Bereiche zum Sichern? Dann können Sie hier bedenkenlos zugreifen dank hoher Bildqualität und ausgereifter Software.

Technische Daten und den aktuellen Preis, finden Sie Hier.


WLAN, Schwenken, Neigen, Zoomen

Schwenkbare WLAN Kamera

Dieses Modell ist noch recht neu am Markt und fällt optisch natürlich sofort auf: 2 Antennen? Was hat es damit auf sich? Ganz einfach! Eine für 2,4 GHz, eine für 5 GHz. Nutzer können also problemlos beide WLAN-Varianten nutzen. Die Verbindung war sehr stabil im Test und entgegen üblicher Bedenken können wir dieses Modell problemlos zur stabilen und sicheren Videoüberwachung per Funknetzwerk empfehlen.

Das Schwenken und Neigen geht sehr schnell per Mausklick, der Fokus stellt zügig scharf. Sehr gut reagiert die Bewegungserkennung, die an unsere Test-E-Mail souverän Alarmnachrichten gesendet hat. Damit kann man die WLAN Außen Überwachungskamera hervorragend auch als Alarmsystem einsetzen, um bei einem unbefugten Eindringen sofort gewarnt zu werden.

Richtig komfortabel wird es aber mit den Routen, die man einprogrammieren kann. Das bedeutet, als Nutzer legt man verschiedene Positionen an, die die Outdoor-Kamera einnehmen soll. Z.B. 1. Einfahrt überwachen, 2. Zoom auf die Hintertür, 3. Schwenk zur Eingangstür, etc. Diese Punkte speichert man dann in eine Route / Tour und kann diese automatisch abfahren lassen. Damit lassen sich große Außenbereiche mit nur einer Sicherheitskamera kinderleicht schützen.

Fazit: Die programmierbare PTZ-Überwachungskamera mit WLAN lässt kaum Wünsche offen. Man findet immer den richtigen Blickwinkel und mit 50 Metern Nachtsicht klappt die Videoüberwachung auch im Dunkeln.

Technische Daten und den aktuellen Preis, finden Sie Hier.


Weitwinkel und Nachtsicht ohne IR-LEDs

Überwachungskamera ohne IR-LEDs

Weitwinkel Außen Überwachungskameras gibt es wenige, sieht man einmal von den 360°-IP-Kameras ab. Diese hier überzeugt nicht nur mit 90°-Blickwinkel, sondern auch mit einem Bildsensor, der eine Nachtsicht komplett ohne IR-LEDs ermöglicht. Bei wenig Licht ist sogar noch ein Bild in Farbe möglich.

Warum man auf IR-LEDs verzichten möchte? Der Hauptgrund ist sicherlich, dass die IP-Überwachungskamera unerkannt bleiben soll, damit Einbrecher sich nicht davor verstecken können. Denn der rote LED-Ring, wie man ihn bei den meisten Außen Überwachungskameras so charakteristisch kennt, verrät natürlich nicht nur Experten sofort, dass eine Videoüberwachung vorhanden ist. Da Videoüberwachung oft eher zur Abschreckung als zur Sammlung von Beweisen dient, hat beides seine Berechtigung.

Die Full-HD Außen Überwachungskamerass jedenfalls eignet sich gut, um große Bereiche zu sichern. Bei Bewegungserkennung erhält man eine Push-Nachricht aufs Smartphone und kann sich direkt per App ins Livebild einwählen. Eine tolle Funktion, die einem sogar eine zusätzliche Alarmanlage ersparen kann.

Fazit: Kein Glimmen im Dunkeln – wer sich das wünscht, ist hier richtig. Die grundsolide IP-Kamera mit guter Full-HD-Auflösung und Weitwinkel stellt schon bei wenig Licht die Umgebung in Farbe dar.

Technische Daten und den aktuellen Preis, finden Sie Hier.


Autotracking und extrem hohe Sichtweite – die Königsklasse

PTZ Mega Zoom Überwachungskamera

Für einen Preis unter 600 Euro bekommt man sonst nicht mal einen Bruchteil der Funktionen. Das Autotracking, sprich das automatische Verfolgen von Bewegungen im Videobild, lassen sich andere Hersteller enorme Summen kosten. Das es günstiger und trotzdem gut geht, zeigt diese Außen Überwachungskamera.

Richtig Spaß macht es mit hohem Tempo zu Schwenken und Neigen, darüber hinaus beeindruckt der 18-fach optische Zoom: Bereiche aus 100 Metern Entfernung und mehr nah heran zu holen – das hat unsere Tester ebenso beeindruckt wie die enorm leistungsstarke Nachtsicht. Haben Sie schonmal mit einer Überwachungskamera in 200 Metern Entfernung eine Katze über ein Feld laufen sehen? Wir bisher auch nicht.

Wer wirklich große Bereiche sichern muss, kommt um diese Modell kaum herum. Alles andere ist im Vergleich dazu immer ein Kompromiss. Lassen Sie die Außenüberwachungskamera automatisch Bewegungen verfolgen oder programmieren Sie Ihre Bewegungsabläufe in Routen ein.

Fazit: Bis zu 200 Meter Nachtsicht – allein das wird für viele schon der Kaufgrund sein. Dazu kommt ein toller Zoom und enorm schnelles Schwenken und Neigen. Das Gehäuse ist im Gegenzug allerdings schon sehr groß, was im Außenbereich aber kaum stören dürfte.

Technische Daten und den aktuellen Preis, finden Sie Hier.


Abschließendes Fazit zum Außen Überwachungskamera Test

Die Außen Überwachungskamera im Test haben es uns nicht leicht gemacht. Durch ihre oft völlig unterschiedlichen Ansätze können wir keinen klaren Testsieger kühren. Jede für sich bietet ein tolles Preis-Leistungsverhältnis und es ist völlig vom Einsatzgebiet abhängig, welche IP-Kamera die bessere ist. Überzeugen konnten Sie alle, sonst wären sie hier nicht gelistet. Viel Erfolg bei Ihrer Überwachung!