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Überwachungskamera mit Bewegungsmelder – Ratgeber 2017

Für viele Menschen ist eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder sehr interessant. Komfortabel und einfach ist es ja schon, wenn die Kamera nur dann die Umgebung aufnimmt, wenn was passiert. So spart man sich Zeit, Speicherplatz und Akku. Und man muss sich keine Sorgen darüber machen, ob der Kamera irgendetwas entwischt.

Aber was taugen Überwachungskameras mit Bewegungsmelder wirklich und wie funktioniert die Technik genau?

In diesem kompakten Ratgeber, wollen wir Ihnen zeigen, wie so eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder funktioniert und welche Produkte zurzeit auf dem Markt sind.

Überwachungskamera mit Bewegungsmelder: Funktionsweise

Zunächst einmal, gibt es für eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder verschiedene Begriffe. Sie werden oftmals Dinge hören oder lesen, wie Motion Detection, PIR-Kamera oder Bewegungserkennung. Das kommt daher, dass ein Bewegungsmelder eigentlich nur ein Oberbegriff für das Registrieren von Bewegungen ist. Bei einer Überwachungskamera, spricht man eher von Bewegungserkennung oder PIR Motion Detection, wobei beide Begriffe nochmal technisch unterschieden werden (dazu gleich mehr).

Viele Menschen, die auf der Suche nach einer Überwachungskamera sind, glauben nun Folgendes. Da das Wort Bewegungsmelder oder Bewegungserkennung integriert ist, nimmt die Überwachungskamera einfach alles auf, was sich bewegt. Leider ist das eine falsche Annahme und führt deswegen nicht selten zu Unzufriedenheit oder Fehlkäufen.

Eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder funktioniert folgendermaßen:

Wenn in einer Überwachungskamera eine Bewegungserkennung mit Lichtsensoren eingebaut und aktiviert ist, „scannt“ die Kamera die Umgebung. Dabei befindet sie sich im Standby-Modus, um weniger Akku zu verbrauchen. Eine Aufnahme findet hier noch nicht statt.

Wenn nun die Kamera eine Veränderung im Bild erkennt (z.B. wenn sich etwas im Bild bewegt und sich dadurch der Kontrast oder die Lichteinflüsse ändern), dann löst das die Bewegungserkennung aus und die Kamera startet in der Regel eine Videoaufnahme von fünf Minuten.

In diesen fünf Minuten, sind alle restlichen Kamera-Funktionen ausgeschaltet. Erst wenn das Video beendet ist, geht die Kamera wieder zurück in den Standby-Modus und startet dann wieder eine Aufnahme, wenn eine Veränderung im Bild zu sehen ist.

Einige Überwachungskameras mit Bewegungsmelder, nehmen nicht nur ein Video auf, sondern schießen gleichzeitig auch ein Foto und schicken dieses dann z.B. als Alarmmeldung an eine E-Mail Adresse.

Eine Alternative zur Bewegungserkennung mit Lichtsensoren, ist die Bewegungserkennung mit PIR-Sensoren (Passiver Infrarot Sensor). Hier wird nicht das einfallende Licht gemessen, sondern die ausgestrahlte Wärmestrahlung von z.B. Menschen. Eine Überwachungskamera mit PIR-Bewegungserkennung funktioniert dabei oftmals bei einer Entfernung von einigen Metern.

Wenn ein Temperaturunterschied erkannt wird, löst die Überwachungskamera in der Regel eine Videoaufnahme oder einen Alarm aus. Auch hier gilt dasselbe Prinzip wie die Bewegungserkennung mit Lichtsensoren.


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Überwachungskamera mit Bewegungsmelder: Diese 5 getesteten Geräte können wir empfehlen

So schön das Ganze auch in der Theorie klingt. Eine Überwachungskamera muss natürlich auch in der Praxis funktionieren und die versprochene Leistung erbringen. Denn was gibt es Schlimmeres, wenn man sich auf die Kamera verlässt und bei einem Ernstfall enttäuscht wird?

Daher wollen wir Ihnen auch nicht einige TOP-Produkte vorenthalten, die wir ausgiebig auf Funktionalität und Qualität getestet haben.


Infrarot Überwachungskamera mit Bewegungsmelder + einzigartigen Lichtsensor

Auf der Suche nach einem besonderen Gerät, sind wir auf dieses Modell gestoßen. Diese Überwachungskamera mit Bewegungsmelder hat einen extrem lichtempfindlichen Bildsensor von Sony, namens Sony Starvis. Diese Technologie macht es möglich, dass man bei Dunkelheit und Nacht ein sehr helles Farbbild bekommt.

Natürlich haben wir das ganze getestet und das Ergebnis war wirklich hervorragend. Wir haben die Kamera in einem dunklen Raum aktiviert und haben uns das Bild angeschaut. Und was soll wir sagen? Es ist hell und scharf. Diese Überwachungskamera übersteigt jede andere Nachtsicht-Kamera, da Sie keine faden und unklaren Schwarz/Weiß Bilder aufnimmt.

Überwachungskamera mit Bewegungsmelder
Überwachungskamera mit Bewegungsmelder und extrem empfindlichen Lichtsensor von Sony

Wir sind wirklich überrascht und können diese Kamera nur empfehlen, aber nicht nur wegen dem tollen Bildsensor.

Spritzwasserschutz nach IP66

Mit an Bord, sind bei dieser Überwachungskamera auch noch eine Bewegungserkennung (logisch) und Spritzwasserschutz für das Gehäuse. Wenn die Kamera also mal mit Feuchtigkeit, Staub- und Wasser zu kämpfen hat, wird die Technologie trotzdem geschützt. Wir waren mal so frei und haben das Ganze mit Spritzwasser ausgetestet.

Nach mehreren Durchgängen, haben wir die Kamera auf Einschränkungen überprüft, insbesondere was die Bewegungsfreiheit und das Bild angeht. Hier können wir ganz klar grünes Licht geben, die Überwachungskamera zeigte keinen technischen Defekt oder Beschädigung.

Punkten kann die Überwachungskamera auch noch mit einer hohen Auflösung von 1920 x 1080 Pixel bei 30 Frames-per-Second und einer hohe Nachtsicht-Reichweite von bis zu 60 Metern. Gerade in Kombination mit dem modernen Sensor, finden wir das sehr gut und praktisch im alltäglichen Einsatz.

Wenn Sie noch weitere Informationen zur Kamera haben wollen, schauen Sie sich hier die Details, Preise und Verfügbarkeit an.



Wild Überwachungskamera mit Bewegungsmelder zum Einsatz in der Natur

Wer die Absicht hat eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder in der Natur einzusetzen, z.B. um Tiere in der Wildnis aufzunehmen, ist mit dieser LTE Wildkamera am besten bedient.

Diese Wildkamera besitzt einen PIR-Bewegungserkennung (also passive Infrarot-Sensoren) mit einstellbarer Empfindlichkeit. Somit ist die Kamera dank den wärmeempfindlichen Sensoren ein idealer Kandidat, um z.B. Tiere in der Wildnis zu erkennen und aufzuzeichnen.

Wildkamera mit LTE
Eine unauffällige Wildkamera mit LTE und hoher Auflösung

Kombiniert wird die Bewegungserkennung mit einer Fotoübertragung per LTE an eine Smartphone-App und einem WLAN von bis zu 10 Meter Reichweite. Wir konnten in unserem Test beide Funktionen erfolgreich testen, wobei uns insbesondere der Alarm mit Fotoübertragung überzeugt hat.

Die Bilder kamen nicht nur schnell an, sondern hatten auch eine sehr hohe Auflösung. Man konnte auch kleine Details erkennen, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Kein Wunder, da die Überwachungskamera nicht-glimmende Infrarot-Sensoren und eine Videoauflösung von 3 MP hat.

Die Akkulaufzeit der Wildkamera ist ebenfalls sehr hoch. Sinnvoll, finden wir hier auch das Solar Panel, das zusätzlich angebunden werden kann und umweltschonend den Akku auflädt.

Vergleichsweise ist die Wildkamera teurer als andere Modelle. Jedoch konnten wir keine andere Überwachungskamera finden, die eine Bewegungserkennung, eine hohe Auflösung, LTE, massenweise Funktionen un dazu noch einen Einsatz in der Natur ermöglicht. Daher ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut. Auch hier von uns eine klare Kaufempfehlung!

Wenn Sie Bedarf für den Einsatz einer Wildkamera haben, können Sie sich hier noch mehr Informationen und aktuelle Preise einholen!



Überwachungskamera mit Bewegungsmelder als getarnte Minikamera

Auch eine getarnte Kamera, ist für viele Leute interessant. Daher haben wir hier eine moderne und sehr diskrete Variante herausgesucht, mit der man eine Videoüberwachung vornehmen kann.

Diese Überwachungskamera mit Bewegungsmelder ist in einem Rauchmelder versteckt. Sie kann also in jedem möglichen Raum eingesetzt werden, da sie von der Rauchmelderpflicht, die seit Neuestem per Gesetz gilt, profitiert. Zusätzlich, besitzt die getarnte Kamera noch eine Geräuschaktivierung, was die Videoüberwachung nochmals intensiviert.

Rauchmelderkamera mit Bewegungsmelder
Eine als Rauchmelder getarnte Überwachungskamera mit Bewegungsmelder

Die Überwachungskamera bietet dank dem großen Gehäuse nicht nur eine Bewegungserkennung, sondern gleichzeitig noch einige weitere Funktionen und neueste Technologie.

Dazu gehört ein großer LiPo-Akku (Lithium-Polymer-Akku), der eine Daueraufnahme von ca. 78 Stunden und ein Standby mit Bewegungserkennung von bis zu 906 Tage ermöglicht. Unser Test zeigte, dass die Kamera zumindest die 78 Stunden Daueraufnahme erreicht.

Einfache und schnelle Montage

Bedenken zur Befestigung oder Scheu vor der Montage, sind hier fehl am Platz. Denn der Hersteller hat sich echt Gedanken gemacht und die perfekte Lösung gefunden: Die getarnte Kamera hat eine einfache und flexible Befestigung mit einem Acrylschaumkleber und Haltemagneten.

Der Acrylschaumkleber sorgt für einen stabilen Halt an rauen Oberflächen. Der Haltemagnet macht es möglich, die Rauchmelder-Kamera einfach nach Bedarf zu Montieren und Abzunehmen. Bei unserem Selbsttest mit unseren „handwerklich-nicht-so-begabten“ Testern, war die Montage einfach und schnell erledigt. Ein toller Pluspunkt, den wir nicht missen möchten.

Dazu kommen dann noch eine extrem hohe Speicherkapazität (bis zu 200 GB), eine HD-Auflösung von 1280 x 720 Pixel, eine sehr diskrete Pinhole-Linse (nur 2 mm klein und zusätzlich per Aufkleber aus Premium-Hochleistungsfolie getarnt) und ein lichtempfindliches Objektiv für Videoaufnahmen in der Dämmerung.

Wenn Sie Interesse an der Rauchmelder-Kamera haben, können Sie sich hier weiter über Details und Preise informieren!



Überwachungskamera mit Bewegungsmelder + 360° Blickwinkel + 4K Auflösung

Ok, wir müssen zugeben, dass diese Überwachungskamera mit Bewegungsmelder keine normale Auflösung hat. Denn wir haben ein Modell herausgesucht, dass mehr als nur FULL HD bietet. Um genauer zu sein, besitzt diese Fisheye-Kamera einer hervorragenden 6 MP Auflösung. Damit kann sie sagenhafte 3096 x 2080 Pixel bei 30 Frames-per-Second anzeigen.

Fisheye-Kamera mit großem 360° Blickwinkel
Fisheye-Kamera mit großem 360° Blickwinkel und extremer 6 MP Auflösung

Selten, haben wir bisher eine Fisheye-Kamera mit einer so hohen Auflösung gesehen. Jedoch macht es mehr als Sinn, da bei einer Fisheye-Kamera das Bild auch mal schnell verzerrt und undeutlich werden kann. In unserem Test haben wir gerade auf eine hohe Auflösung wert gelegt und wurden nicht enttäuscht.

Riesig, finden wir auch die 360°-Ansicht, mit der man einen wirklich großen Überwachungsradius bekommt. Wir haben die Überwachungskamera in einem fast quadratischen Raum an der Decke installiert und konnten auf diese Weise jede ecke des Raumes überwachen.

Zusätzlich hat die Kamera noch weitere, hilfreiche Funktionen wie WLAN, einer integrierten Nachtsicht bis zu 20 Meter Reichweite, eine große Speichermöglichkeit mit microSD-Karten bis zu 128 GB und einen Audioeingang/-ausgang, mit dem man ein Mikrofon oder Lautsprecher anschließen kann.

Diese Fisheye-Überwachungskamera ist perfekt geeignet, um eine Überwachung von Oben durchzuführen. Wenn man einen umfassenden Blick haben möchte und Wert auf ein qualitativ hochwertiges Bild legt, sollte man dieses Modell in die nähere Auswahl mit aufnehmen.

Wenn Sie glauben diese Fisheye-Kamera zu brauchen, sollten Sie sich hier noch weitere Informationen und aktuelle Preise ansehen!



Speed-Dome Überwachungskamera mit Bewegungsmelder und 20-fach optischer Zoom

Die letzte Überwachungskamera mit Bewegungsmelder in unserem Produktratgeber ist eine sogenannte Speed-Dome. Speed Domes haben einen eingebauten Motor und sind daher schwenk-, neig- und zoombar (PTZ-Steuerung).

Der große Vorteil ist ist sehr entscheidend: Es können größere Bereiche, für deren Überwachung üblicherweise mehrere Überwachungskameras benötigt werden, mit nur einem Gerät überwacht werden.

Speed-Dome mit PTZ-Steuerung
Speed-Dome Überwachungskamera mit PTZ-Steuerung und optischen Zoom

Aufgefallen sind uns bei der Speed Dome die starken Infrarot-Sensoren. Diese haben eine Nachtsicht-Reichweite von bis zu 120 Metern erreichen können. Kombiniert mit der 4 MP Auflösung, ist diese Überwachungskamera eine gute Lösung für Außenbereiche oder lange Wege.

Beim Testen dieses Gerätes, hat uns eine spezielle Sache sehr gefallen: Der optische Zoom. Bei vielen Modellen, findet man einen 4-fach optischen Zoom. Bei dieser Speed-Dome aber, ist ein extremer 20-fach optischer Zoom eingebaut, der uns während dem Betrieb überzeugen konnte.

Das liegt auch daran, dass die Auflösung sehr hoch ist und man deswegen auch Details im Bild erkennen und anvisieren kann.

Ganz solide fanden wir beim Testen der Speed Dome die eingebaute PTZ-Steuerung. Wir haben zwar schon bei einigen anderen Modellen eine schnellere Rotationsgeschwindigkeit gesehen, aber insgesamt wirkt die Überwachungskamera mit Bewegungsmelder für viele Situationen einsatztauglich und praktisch anwendbar. Daher können wir auch hier eine Empfehlung aussprechen.

Bei Interesse und Bedarf an der Überwachungskamera, können Sie sich hier noch weitere Informationen und aktuelle Preise anschauen!



Überwachungskamera mit Bewegungsmelder: Zusammenfassung

In diesem Ratgeberartikel, haben wir uns in das Thema Überwachungskamera mit Bewegungsmelder eingearbeitet. Wir haben gezeigt, wie ein Bewegungsmelder in einer Überwachungskamera funktioniert. Dazu haben wir 5 von uns getestete Produkte präsentiert. Die Modelle bringen ein gutes Preis-Leistungsverhältnis mit sich, wobei alle einen anderen Schwerpunkt haben.

Der Markt der Überwachungskamera steigt stetig, gerade in heutigen Zeiten. Daher finden wir es wichtig hier auch Aufklärungsarbeit zu leisten, um interessierten Menschen die richtigen Informationen geben zu können.



Fotoquelle: Pixabay.com

Überwachungskamera kaufen Ratgeber

Überwachungskamera kaufen: Die 3 wichtigsten Richtlinien beim Kauf


Wer sich eine Überwachungskamera kaufen möchte, steht erstmal vor der Frage: Worauf soll ich beim Kauf achten?

Sie sollten sich daher schon im Vorhinein Gedanken über Ihre Absichten und Wünsche machen. Das vermeidet einen ärgerlichen Fehlkauf und führt Sie gleichzeitig auch zur passenden Lösung.

In diesem Ratgeberartikel möchten wir etwas Klarheit schaffen und Ihnen 3 Richtlinien mit an die Hand geben, an denen Sie sich beim Kauf einer Überwachungskamera orientieren können.

Einsatzzweck: Wofür wollen Sie die Überwachungskamera einsetzen?

Jeder, der eine Überwachungskamera kaufen möchte, tut dies aus zwei unterschiedlichen Gründen: Entweder zur Abschreckung vor Einbruch und Vandalismus oder zur Beweissicherung von Videomaterial.

Entscheiden Sie im Vorhinein, welche Absichten Sie verfolgen.

Möchten Sie eine Überwachungskamera kaufen, weil Sie mögliche Einbrecher abschrecken wollen? Dann können Sie auf eine optisch auffällige und ggf. kostengünstige Variante setzen.

Ein Beispiel dafür finden Sie Hier.

Oder haben Sie eher einen Verdacht und möchten eindeutiges Beweismaterial sichern? Dann sollten Sie sich eine fortgeschrittene Überwachungskamera kaufen, mit hoher Auflösung und weiteren Funktionen.

Auch hierzu gibt es eine passende Lösung.

Wenn Sie sich in diesem Punkt für den Einsatzzweck der Überwachungskamera entschieden haben, können Sie die Auswahl weiter eingrenzen und zur nächsten Richtlinie übergehen.

Überwachungsart: Welche Art von Überwachungskamera wollen Sie einsetzen?

Da es viele verschiedene Arten gibt, eine Überwachung durchzuführen, können Sie auch verschiedene Typen einer Überwachungskamera kaufen. Allgemein, können Sie immer zwischen zwei wesentlichen Typen unterscheiden.

Es gibt offensichtliche Überwachungskameras, wie z.B. Fisheye-Kameras, Speed Domes, Bullet-Kameras, Mini-Kameras oder PTZ-Kameras, die Sie in einem dauerhaften Einsatz verwenden und an einem Standort montieren können.

 

 

Daneben gibt es aber auch getarnte Überwachungskameras, die in alltäglichen Gegenständen versteckt werden. Einige Beispiele sind, getarnte Kameras in Rauchmeldern, mobilen Geräten, Pappbechern, Weckern oder Bilderrahmen. Diese getarnten Geräte eignen sich für einen individuellen und speziellen Einsatz, bei dem die Überwachung unauffällig durchgeführt werden soll.

Wollen Sie, dass andere Menschen die von Ihnen eingesetzte Überwachungstechnik sehen können oder wollen Sie die Überwachung unauffällig und diskret durchführen?

Überlegen Sie, welche Art von Überwachungskamera für Ihre Absicht am besten geeignet ist und grenzen Sie die Auswahl dann weiter ein.

Wenn sie eine getarnte Überwachungskamera kaufen wollen, erfahren Sie mehr in unserem großen Spionkamera Test.

Funktionsumfang: Was muss die Überwachungskamera für Funktionen beinhalten?

Die dritte Richtlinie orientiert sich an dem Funktionsumfang einer Kamera. Nicht jede Funktion ist für jeden Einsatzort und Einsatzzwecke geeignet. Achten Sie darauf, dass Sie eine Überwachungskamera kaufen, die Ihre Absichten unterstützt und falsche oder überflüssige Funktionen beinhaltet.

Es gibt viele gängige Funktionen, an denen Sie sich orientieren können. Hier sind einige Beispiele:

Auflösung: In der Regel ist es so, dass eine höhere Auflösung zu einem besseren Kamerabild führt. Wenn sie wert auf ein klares und detailliertes Bild legen, sollten sie darauf achten eine hochauflösende Überwachungskamera zu kaufen. Eine FULL HH Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln sollte hier das Minimum darstellen.

Blickwinkel: Abhängig von dem Raum oder der Fläche die überwacht werden soll, müssen Sie sich in Bezug auf den Blickwinkel Gedanken machen. Eine 360° Kamera deckt mehr Fläche ab, als eine einfache Bullet-Kamera, die eher für die Überwachung eines Weges oder festen Bereichs besser geeignet ist.

Speichermöglichkeit: Soll die Kamera lange Aufnahmen durchführen, ohne dass Sie ständig den Speicher entleeren müssen? Schauen Sie sich Kamera an, die einen hohen Speicherplatz zur Verfügung stellen bzw. die Möglichkeit bieten, SD-Karten mit einer hohen Speicherkapazität einzusetzen.

Alarmfunktion: Auch eine Alarmfunktion ist für viele Menschen interessant. Wenn Sie nicht immer vor Ort sind und die Überwachung von überall aus und zu jederzeit durchführen möchten, ist die Alarmfunktion eine gute Möglichkeit zur Benachrichtigung. Gerade hier sollten Sie dann eine Überwachungskamera kaufen, die eine integrierte Bewegungserkennung beinhaltet und einen Alarm auslöst, wenn eine Veränderung im Bild erkannt wird.

Überlegen Sie vorher, um nachher keine Fehler zu machen

Verbindung: Die von der Überwachungskamera erstellten Daten müssen irgendwie übertragen werden. Wollen Sie, dass dies über WLAN, über das Netzwerk, über LTE oder über andere Wege passieren soll? Legen Sie unbedingt fest, wie Sie von der Kamera Daten erhalten wollen. LTE z.B. eignet sich immer dann an, wenn Sie über Ihr Smartphone auf das Kamerabild zugreifen wollen.

Nachtsicht: Soll die Kamera Infrarot Sensoren haben, mit denen Sie auch nachts die Überwachung durchführen können? Wenn ja, wie hoch soll die Nachtsicht-Reichweite sein? Machen Sie dies u.a. abhängig davon, wie groß die zu überwachende Fläche ist.

Audio: nicht jede Kamera bietet eine Audiofunktion an, sei es ein Mikrofon oder Lautsprecher. Wenn Sie in diesem Punkt einen Bedarf sehen, können Sie eine Überwachungskamera kaufen, die eine Audiofunktion mit sich bringt. Achten Sie hier auf eine solide Aufnahmequalität, um z.B. störendes Rauschen zu vermeiden.

Überwachungskamera kaufen leicht gemacht

Wenn Sie sich an diese 3 Richtlinien halten, wird die Suche nach dem passenden Gerät viel leichter. Sie werden die große Auswahl eingrenzen können und sich nur noch zwischen einigen, wenigen Überwachungskameras entscheiden müssen.

 


Es geht noch weiter

Wenn Sie eine Überwachungskamera kaufen wollen, sollten Sie unbedingt auch unseren Ratgeber zur Rechtslage beim Einsatz von Überwachungskameras lesen.

 
 

Wie lernt eigentlich eine Software Gesichter zu erkennen?

Haben Sie sich schonmal gefragt, wie eine Software es lernt, Gesichter zu erkennen? Und wie man die Genauigkeit steigern kann? Die Antwort ist tatsächlich simpel: Auch die Software muss üben.

Wie die Süddeutsche berichtet, übt die Bundespolizei in einem sechsmonatigen Mammuttest mit Passanten am Berliner Bahnhof – aber natürlich nur solchen, die sich freiwillig dafür melden. Wer erst überzeugt werden muss, dem sei gesagt, dass es für 25-mal durchqueren der überwachten Zone 25 Euro Belohnung gibt. Und für den eifrigsten Passanten gibt es sogar eine Apple Watch.

Auch Software zur Gesichtserkennung muss üben
WLAN PTZ IP Überwachungskamera

Technisch gesehen funktioniert das so: Es wird ein Foto von den freiwilligen Teilnehmern gemacht und das Foto landet in einer Datenbank. Das System gleicht die aktuellen Aufzeichnungen immer mit der Datenbank ab und soll letztendlich sicher die Person wiedererkennen, wenn diese sich in den Testbereich begibt. Zusätzlich tragen die Testteilnehmer einen Transponder bei sich, um auf einem zweiten Weg zu registrieren, wenn diese in dem Bereich sind. Denn ansonsten würde mal ein Fehlverhalten der Software gar nicht erkennen.

Klar ist, dass ein solcher Test die Datenschützer nicht ruhig schlafen lässt. Gesichtererkennung im öffentlichen Raum verhindert, dass man sich frei und anonym bewegen kann. Während der Test unter den strengen Bedingungen einer Voranmeldung aller überwachten Personen inklusive Einverständniserklärung rechtlich sicherlich in Ordnung geht, wird der flächendeckende Einsätz argwöhnisch betrachtet.

Wir finden, dass eine Gesichtserkennung im öffentlichen Raum zur Erkennung z.B. von flüchtigen Straftätern sicher sinnvoll sein kann. Die Gefahr, dass dies ausgenutzt wird für einen starken Überwachungsstaat ist natürlich hoch. In Unternehmen kann eine solche Technik sinnvoll eingesetzt werden, um z.B. nur Mitarbeitern Zutritt zu einem Gebäude zu gewähren.

Quelle: https://www.sueddeutsche.de/digital/videoueberwachung-wer-sich-ueberwachen-laesst-bekommt-amazon-gutscheine-1.3553256

Erfolgreich Überwacht: Überwachungskameras im Namen der Forschung

Nicht immer geht es nur um die Sicherheit, wenn Überwachungskameras im Einsatz sind. Auch zur Tierbeobachtung im wissenschaftlichen Bereich werden Sicherheitskameras gern „zweckentfremdet“. Warum auch nicht? Die Bildqualität und hervorragende Nachtsicht der Modelle bietet sich förmlich an.

4 MP WLAN Überwachungskamera
Mit einer Nachtsicht-Überwachungskamera wie z.B. dieser, wurde der Garten überwacht.

Wissenschaft.de berichtet jetzt über ein Experiment, bei dem ein Laufrad in den Lebensraum von wild lebenden Ratten, Mäusen und anderen Tieren gestellt wurde. Es sollte das Vorurteil wiederlegt werden, Nagetiere würden nur aus purer Langeweile ins Laufrad steigen. Und siehe da, das Video der Überwachungskamera zeigt klar, dass auch wild lebende Tiere gerne mal eine Runde im Laufrad drehen.

Stolze drei Jahre lang dauerte die Untersuchung, schließlich wollten die Biologen eine vernünftige Basis für Ihre These auf die Beine stellen. Im Videomaterial wurde festgestellt, das z.B. wild lebende Mäuse regelmäßig das Laufrad aufgesucht haben und dabei sogar eine ähnliche Verweildauer im Rad hatten, wie Käfigtiere. Es scheint also bewiesen, dass es den Tieren Spaß macht, sich zu bewegen ohne sich fortzubewegen. So wie wir Menschen es ja auch gerne tun, wenn wir uns im Fitnessstudio aufs Laufband stellen.

Laufräder sind also keine Quälerei oder Beschäftigungstherapie für bemitleidenswerte Haustiere. Wir finden, das ist eine interessante Erkenntnis, die da mit Hilfe einer Überwachungskamera gewonnen werden konnte.

Quelle: https://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/3660105/Warum-tr%C3%A4gt-Wind-Musik-davon%3F/

 

Erfolgreich Überwacht: Getarnte Kamera überführt Randalierer in Kirche

Aus unserer Reihe „Erfolgreich überwacht“, in der wir regelmäßig positive Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Überwachungskameras präsentieren:

HD Mini Spion Kamera
So könnte die versteckte Kamera ausgesehen haben.

1,5 Jahre lang konnte ein 16-jähriger regelmäßig in einer katholischen Kirche in der Nähe von Fulda randalieren, ohne dass man ihn überführen konnte. Selbst gefundene Blutspuren führten ins nichts, da man einfach keine Daten zum Abgleich hatte.

In unregelmäßigen Abständen kam es laut Fuldaer Zeitung zu Beschädigungen an der Kirche, vor allem zwei große verglaste Fenster wurden nachts beschädigt. Zwölf solcher Besuche stattet der Täter der Kirche ab und erzielte damit einen Gesamtschaden von fast 4000 Euro.

Erst eine getarnte Überwachungskamera konnte endlich zum Ziel führen. Der Täter wusste nicht, dass er gefilmt wurde und hinterlies so sehr gutes Beweismaterial. Ein offensichtliche Videoüberwachung hätte hier vielleicht nicht die gleichen Ergebnisse erzielt oder den Täter nur abgeschreckt und nicht überführt. Daher wählte die Polizei ein Mittel das in der Regel erst relativ spät eingesetzt wird, wenn andere Mittel erschöpft sind.

Der Erfolg gibt den Ermittlern recht und zeigt wieder mal, das Videoüberwachung ein wichtiger Bestandteil sein kann, um erfolgreich zu ermitteln und die Sicherheit zu erhöhen. Der Täter würde sonst immer wieder und wieder kommen. Und auch getarnte Überwachungskameras sind längst nicht nur mehr in den Bereich der Spionage einzuordnen, sondern wirklich ein sinnvolles Hilfsmittel zur Bekämpfung von Straftaten.

Quelle: https://www.fuldaerzeitung.de/regional/fulda/stadtregion/petersberg/bluttest-uberwachungskamera-polizei-schnappt-16-jahrigen-kirchen-vandalen-BI6578344

Polizei sucht Zeugen mit Überwachungskamera-Bild, wieder schlechte Bildqualität

Laut Express werden zwei Männer gesucht, die mit dem Juwelenraub in Wuppertal in Verbindung stehen soll. Die Polizei hat das Bild einer Überwachungskamera veröffentlicht. Unabhängig davon, dass ein Bild immer noch besser als kein Bild ist, stellen wir uns die Frage:

Warum ist die Bildqualität so schlecht?

Das Bild ist pixelig, die Auflösung schlecht, die Farben sind nicht naturgetreu. Anscheinend hat es sich noch nicht herumgesprochen das man für etwas über 300 Euro bereits 4K-Überwachungskameras erwerben kann. Mit einem vernünftigen Bildsensor könnte man dann auch mal etwas mehr Details erkennen. Sicher, das verwendete Bild ist vielleicht grade so noch ausreichend. Aber sollte einem die Sicherheit nicht etwas mehr Wert sein?

4K POE IP Kamera
4K Überwachungskamera: Endlich richtige gute Videoüberwachung

Wir fragen uns das immer wieder, wie weiterhin veraltete System im Einsatz sein können, wo man hinterher weder Gesichter noch Nummernschilder erkennen kann. Und das bei Tankstellen, Juwelieren und noch schlimmer, sogar bei Banken.

Unser Beitrag zur Debatte um Videoüberwachung soll der sein, dass wenn man sich für eine Überwachung entscheidet, dann doch bitte mit einer vernünftigen Auflösung. Denn das Errarten von Gesichtern anhand von Pixelbrei ist 2017 doch wirklich ein Witz.

Achten Sie mal drauf, wenn Sie Bilder von Videoüberwachungskameras veröffentlicht sehen: wie oft ist die Qualität wirklich gut? Sollten Sie selbst eine veraltete Videoüberwachug betreiben, nutzen Sie diesen Artikel als Anreiz, endlich aufzurüsten. Bei Handys, Notebooks und Autos lassen Sie sich doch auch nicht mit einer veralteten Lösung abspeisen oder?

Quelle: https://www.express.de/news/panorama/juwelenraub-in-wuppertal-polizei-sucht-zeugen–wer-kennt-diese-maenner–27825674

Erfolgreich Überwacht: Überwachungskamera geklaut!

Wie lokalo24 berichtet, haben Einbrecher in Eschwege eine Wildkamera, die zur Überwachung einer Firma diente, gestohlen. Doch Pech gehabt, die Überwachungskamera hatte die Täter bereits fotografiert und das Bild per E-Mail versendet.

MMS Wildkamera mit E-Mail
MMS Wildkamera mit E-Mail-Versand

Beginnen wir aber von vorne: Einige Wochen vor Installation der Wildkamera kam es zu einem Einbruch. Erstaunlichweise wurde nichts gestohlen, stattdessen wurde so randaliert, dass 3000 Euro Sachschaden entstanden. Da reichte es dem Besitzer, er installierte eine Überwachungskamera.

Und siehe da, kurze Zeit später stiegen die Täter erneut ein. Von der Wildkamera überrascht, hielten sich die Einbrecher für schlau und nahmen die Überwachungskamera direkt mit. Leider nicht schlau genug, da jetzt ein Foto der Einbrecher der Polizei zur Verfügung steht.

Genau aus diesem Grund empfehlen wir Wildkameras, aber auch andere IP-Kameras, die per WLAN, LAN, LTE und UMTS Bilder und auch Videos versenden können. So ist nicht nur ein E-Mail-Versand möglich, sondern auch ein Upload auf FTP Server.

Da können die Diebe dann noch so einfallsreich die Sicherheitskamera stehlen oder beschädigen, einmal aufgezeichnet ist das Material sicher! Zusätzlich empfehlen wir als Experten für Überwachungskameras auch immer, einen Netzwerkrekorder zu nutzen und das Videomaterial nicht intern in der IP-Kamera aufzuzeichnen. Die Trennung von Aufzeichnung und Rekorder in Verbindung mit Sicherung von Material im Internet macht es den Tätern unmöglich, sich gegen die Überwachung zur Wehr zu setzen.

Quelle: https://www.lokalo24.de/lokales/werra-meissner-kreis/markt-spiegel/einbruch-eschweger-firma-ueberwachungskamera-8393325.html

Erfolgreich Überwacht: Dieb- und Kreditkartenbetrüger erwischt

Aus unserer Reihe „Erfolgreich überwacht“, in der wir regelmäßig positive Beispiele für den erfolgreichen Einsatz von Überwachungskameras präsentieren:

Ein absolut dreister Diebstahl unter Arbeitskollegen in Oberkirch wurde mit Hilfe einer Überwachungskamera aufgeklärt. Der Täter ging soweit, mit der Kreditkarte seines Kollegen 2500 Euro zu erbeuten. Schlimmere Kollegen kann man sich nicht wünschen, oder?

Der Mann war mehrfach vorbestraft und riskierte mit dem Diebstahl mehr als nur die Geldstrafe, die ihm das Gericht aufgebrummt hat. Kann er die Geldstrafe nicht begleichen, droht sogar das Gefängnis.  Auch seinen Job ist er los, hat aber tatsächlich schon einen neuen gefunden. Wer also behauptet, es gäbe keine Jobs, sucht vielleicht nur nicht richtig. Denn wer möchte schon einen Mitarbeiter in seinen Reihen, der andere bestiehlt?

Die Überwachungskamera die den Täter überführt, war wie so oft die am Geldautomaten. Zwei Abhebeversuche hatte der Mann dort unternommen. Er hatte sogar soweit mitgedacht, sich zu tarnen. Doch trotz Sonnenbrille konnte er identifiziert werden.  Dafür hatte die Polizei das Bild dem Datenschutzbeauftragten der Firma zur Verfügung gestellt, so dass es Teile der Belegschaft sehen konnten, um den Mann zu identifizieren.

Der Verteidiger des Täters kritisierte das Vorgehen, schließlich kann so etwas auch zu falschen Diffamierungen führen und der Ruf eines Mitarbeiters ist schnell beschädigt, doch am Ende half das nichts. Der Mann bekam seine gerechte Strafe.

Quelle: https://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/ueberwachungskamera-ueberfuehrte-vorbestraften-dieb

 

 

Schülerdemo gegen Überwachungskamera

Ja, es ist nicht einfach mit der öffentlichen Videoüberwachung und den Gesetzen. Vielleicht hätte der Hausmeister einer Schule in Mölln lieber unseren Ratgeber lesen sollen, bevor er eine Überwachungskamera an der Schule montiert. Wie der NDR auf seiner Website berichtet, waren die Schüler ziemlich überrascht, als plötzlich eines Nachmittags eine Überwachungskamera auf die Spinde gerichtet war. Einer der älteren Schüler vermutete sofort, dass es dafür keine Rechtsgrundlage geben könne.

5MP Outdoor Überwachungskamera
So könnte die Überwachungskamera an der Schule ausgesehen haben

Doch nicht nur die Schüler waren überrascht, auch stellte sich heraus, dass das Lehrpersonal nicht informiert gewesen ist. Begeistert waren die wenigsten. Schon am gleichen Tag wurde in der Pause eine Demo gegen die Überwachungskamera initiiert, an der alle(!) Schüler teilnahmen. Da merkt man, was für ein empfindliches Thema das ist, denn Jugendliche sind nicht unbedingt in der Masse dafür bekannt, sonderlich viel gesellschaftlichen Einsatz zu übernehmen.

Fast schon ironisch erscheint es, dass der Schulleiter sich bei seiner Rede zur Erläuterung des Kamera-Einsatzes von unzähligen Smartphones filmen lassen musste. Er erklärte, es läge eine akute Gefährung zu Grunde. Welche genau, lies er offen. Die Spekulationen der Schüler besagen, dass es sich dabei um Drohbriefe, die in einen Spind gesteckt wurden, handelt. Das würde natürlich die Ausrichtung der Kamera erklären.

Die Rechtslage spricht gegen die Überwachungskamera

Es gibt grundsätzlich die Möglichkeit bestimmte Bereiche einer Schule zu überwachen. Spinde gehören aber ganz sicher nicht dazu. Auch hätte zunächst die Polizei um Hilfe gebeten werden müssen, bevor eine solche Überwachungskamera als letzte Lösung gewählt werden darf. Fraglich ist auch aus unserer Sicht, wie eine offensichtliche Kamera, die natürlich Diskussionen auslöst, jemanden überführen soll, der Drohbriefe in Spinde steckt. Wenn hier ein Fall von Mobbing besteht, wird die Person sich einen anderen Weg suchen, ihre Spielchen fortzusetzen. Sinnvoll wäre eher eine getarnte Überwachung, die aber rechtlich natürlich noch viel fragwürdiger ist.

Dieser Fall zeigt deutlich, wie wichtig es ist, sich vor dem Kauf einer Überwachungskamera zu informieren, ob und wo der Einsatz erlaubt ist.

Quelle: https://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Moelln-Schueleraufstand-wegen-Ueberwachungskamera,schueler542.html

Rechtslage Überwachungskamera – wann ist Videoüberwachung erlaubt?

Als Tester von Überwachungskameras erreicht uns häufig die Frage, ob rechtlich der Einsatz einer Überwachungskamera erlaubt ist. Wir können natürlich für den Einzelfall keine rechtsgültige Aussage treffen, aber wir haben für Sie alle Informationen zusammengetragen, damit Sie einen guten Überblick erhalten. Wir empfehlen im Zweifel immer einen Anwalt zu kontaktieren. Denn am Ende hilft die beste Aufnahme nichts, wenn Sie vor Gericht ungültig erklärt wird.

Allen Menschen steht das Persönlich­keits­recht zu. Damit verbunden ist das Recht auf informationelle Selbst­bestimmung. Das bedeutet, jede Person darf sich in der Öffent­lich­keit frei bewegen, ohne dass heimlich Überwachungskameras auf Sie gerichtet werden oder das Verhalten aufgenommen wird. Denn wie Sie von sich selbst sicher auch merken, so eine Überwachungskamera kann das eigene Verhalten sehr beeinflussen. Vor diesen Einflüssen soll das geltende Recht die Menschen in Deutschland möglichst schützen.

Ist eine Überwachungskamera am Arbeitsplatz erlaubt?

Eine der häufigsten Fragen bezüglich des Rechtslage von Überwachungskameras ist, ob Videoüberwachung im Büro, Firma, Geschäft, Laden oder Betrieb erlaubt ist.

Arbeitsplatz
Videoüberwachung am Arbeitsplatz

Es handelt sich hier um ein empfindliches Thema, schließlich ist der Arbeitsplatz ein Ort, an dem man viel Zeit verbringt und sich nur ungern beobachtet fühlen möchte. Es grenzt daher fast an einen Eingriff in den privaten Bereich. Allerdings gibt es Umstände, unter denen Überwachungskameras am Arbeitsplatz erlaubt sind.

  • Die Videoüberwachung muss offensichtlich sein und vor einer Installation von Überwachungskameras sind alle Betroffenen darüber zu informieren bzw. müssen konkret einwilligen.
  • Es müssen konkret Interessen vorhanden sein, die sich nur mit Videoüberwachung im Betrieb wahren lassen. Das kann z.B. Diebstahlschutz in der Boutique sein oder die Videoüberwachung eines Tresorraums.
  • Bei einer vorübergehenden Überwachung, die als Ziel konkret einen Mitarbeiter im Auge hat, muss ein gut begründeter Anfangsverdacht bestehen. Besonders in diesem Fall sollte man rechtlich eine gründliche Beratung in Anspruch nehmen.

Hinnehmen muss man als Mitarbeiter die Videoüberwachung in der Regel immer dann, wenn es sich um ein öffentlich zugängliches Gebäude handelt. Wenn Sie also Verkäuferin in einem Laden sind und zum Diebstahlschutz Videoüberwachungskameras installiert wurden, werden sie sich damit arrangieren müssen. Die Auswertung darf allerdings nicht dazu dienen, Pausen oder Einsatz der Mitarbeiter zu kontrollieren. Deswegen müssen diese Daten zeitnah gelöscht werden, wenn sie nicht mehr für den angestrebten Zweck relevant sind.

Auch in öffentlich zugänglichen Gebäuden und Arealen gibt es Grenzen der Videoüberwachung. Während Bereiche wie Parkplätze, Tiefgaragen, Verkaufsflächen und Zufahrten – sprich Bereiche die von Kunden betreten werden können – prinzipiell für eine Überwachungskamera in Frage kommen, gibt es Räumlichkeiten, in denen die Überwachung strengstens untersagt ist, da hier das Persönlichkeitsrecht überwiegt.

Dazu zählen:

  • Schlafräume
  • Umkleideräume
  • Sanitär- und Toilettenräume
  • Pausenräume (Mittagspause / Frühstückraum)

Im Grunde kann man dies auf alle Räume erweitern, die nicht direkt mit Kundenkontakt zutun haben. Je privater zudem der Zweck des Raumes ist und je weiter entfernt von der Arbeit – wie also z.B. ein Pausenraum – desto weniger hoch ist die Chance, dass eine Überwachungskamera erlaubt ist.

Wenn eine Videoüberwachung am Arbeitsplatz eingerichtet wird, legt der Gesetzgeber nahe, dass diese für Angestellte möglichst schonend verläuft. So sollten bestimmte Bereiche maskiert oder verpixelt werden, wenn diese nicht für den eigentlichen Zweck der Videoüberwachung notwendig sind. Wird sich daran nicht gehalten, drohen empfindliche Strafen.

Darf eine getarnte Kamera am Arbeitsplatz verwendet werden?

Rauchmelder Spionagekamera
Rauchmelder Spionagekamera

Für Arbeitnehmer gilt: Eine neue eingeführte Videoüberwachung am Arbeitsplatz müssen Sie nicht ohne Weiteres hinnehmen. Und noch wichtiger: Heimliche Überwachung ist nur in äußersten Grenzsituationen zu tolerieren. Also z.B. dann wenn alle andere Mittel einen kriminellen Mitarbeiter zu überführen ausgeschöpft sind.

In so einem Fall sollte sich der Unternehmer aber bereits in ständigem Austausch mit der Polizei befinden. Ein wichtiger Faktor hierbei ist, dass die verdeckte Videoüberwachung nur dann eingesetzt werden kann, wenn keine anderen Mittel die Überführung eines verdächtigen Mitarbeiters möglich machen.

Die Arbeitsleistung mit Überwachungskameras kontrollieren?

In allen anderen Fällen, in denen ein Arbeitgeber auf die Idee kommt, einfach die Leistung seiner Mitarbeiter per Videoüberwachung zu kontrollieren, darf man sich wehren oder sollte sich an den Betriebsrat wenden. Arbeitsrecht und Datenschutz sind hier sehr streng und in der Regel auf Seiten des Angestellten.

Bei unzulässigem Kameraeinsatz haben Mitarbeiter sogar ein Leistungsverweigerungsrecht. Das bedeutet, Sie haben Anrecht auf Ihren Lohn, müssen aber nicht Arbeiten, da die Bedingungen unzumutbar sind.

Darf ein Arbeitgeber Attrappen von Überwachungskameras aufstellen?

Abschreckung ist eine gewollte Wirkung von Überwachungskameras. Und genau das können auch Attrappen erzielen. Ebenso können sich Mitarbeiter im Büro oder Betreib  eingeschränkt fühlen durch die Attrappen, wenn Sie sich nicht dem Umstand bewusst sind, dass gar keine Überwachung erfolgt. Die Rechtslage bei Überwachungskameraattrappen ist daher gleich der Rechtslage beim Einsatz von echten Überwachungskameras am Arbeitsplatz.

Sind private Überwachungskameras erlaubt?

Einfamilienhaus-Videoüberwachung
Wie darf ich mein Haus absichern?

Diese Frage kann man im Grunde bejahen. Es ist kein erstmal kein Problem, in seiner eigenen Wohnung Kameras aufzustellen. Problematisch wird es, wenn man Fremde Personen zu Gast hat. Diese müssen über die Videoüberwachung eingeweiht werden. Natürlich gilt das auch für alle Anwohner des Gebäudes.

Besucher einzuweihen kann mündlich erfolgen, aber auch durch eine klare Kennzeichnung im Eingangsbereich. Die Aufnahmen sollten regelmäßig gelöscht werden und es sollte verhindert werden, dass dritte an die Aufnahmen gelangen. Sorgen Sie also dafür, dass der Festplatteninhalt nur Ihnen zugänglich ist.

Wie bekomme ich eine Erlaubnis für eine Überwachungskamera?

Es gibt im Wesentlichen keine Behörde die einen Freifahrtschein ausstellt, ob Sie nun überwachen dürfen oder nicht. Die Frage ist also nicht nach einer Erlaubnis, sondern man muss sich an geltendes Recht halten, um die Aufnahmen hinterher auch rechtssicher verwenden zu dürfen.

Darf ich als Vermieter eines Mehrfamilienhauses Überwachungskameras anbringen? Ist eine Überwachungskamera im Hausflur eines Mehrfamilienhauses erlaubt?

Der allgemeine Bereiche eines Mehrfamilienhauses den mehrere Parteien regelmäßig durchschreiten, darf nicht überwacht werden, wenn nicht alle Parteien der Videoüberwachung zustimmen. Das heißt schon eine einzelne Person im Haus, hat das Recht, gegen diese Überwachung einzusprechen und diese zu verhindern. Wenn Sie selbst Vermieter sind, sollten Sie gute Argumente vorbringen können, damit die Mieter überzeugt sind, dass es nicht um eine reine Kontrolle der Mieter geht. Also z.B. Einbrüche oder Vandalismus in der Vergangenheit. Starten Sie hier keine unabgesprochenen Aktionen, schon gar nicht mit getarnten Kameras.

Darf ich privat aufgezeichntes Videomaterial veröffentlichen?

Der Impuls ist sicherlich verständlich. Man will nicht nur die Polizei mit Material versorgen, sondern vielleicht einfach bei Facebook ein Foto des Einbrechers posten, um diesen aufzuspüren. Diese Art von Selbstjustiz ist aus nachvollziehbaren Gründen untersagt. Auch ein Einbrecher hat Persönlichkeitsrechte und kann für die Veröffentlichung des Materials Schadenersatz verlangen. Also gilt immer: Videomaterial der Polizei zugänglich machen und die die Arbeit machen lassen, die sich damit auskennen.

Ist eine Überwachungskamera am Haus erlaubt?

Videoüberwachung
Beispiel für eine Videoüberwachungsanlage

Die wichtigste Regel bei der Videoüberwachung im privaten Bereich ist, dass man nur sein eigenes Gebäude und sein eigenes Grundstück überwachen darf. Eine Überwachungskamera an der Haustür ist also erlaubt, aber darf eben nicht auf das Nachbargrundstück oder öffentlichen Grund zeigen. Das ist manchmal gar nicht so einfach, deswegen verfügen viele Sicherheitskameras über eine Maskierungsfunktion. Es können damit Privatbereiche maskiert werden, die dann im Videobild geschwärzt sind.

Für die eigene Wohnung gelten die gleichen Regeln wir für die Innenräume Ihres Hauses. Die private Überwachung ist erlaubt, aber alle anwesenden Personen und alle Gäste müssen darüber informiert sein, dass eine Videoüberwachung erfolgt.

Wie sind die Strafen, wenn ich mich nicht an die Gesetze halte?

Strafe bei Videoüberwachung
Es drohen empfindliche Strafen, wenn man sich nicht an die Regeln hält.

Unerlaubt aufgezeichnete Personen können nicht nur die Löschung der Aufnahmen beantragen, sondern auch laut Gesetz Schmerzensgeld und Schadenersatz einklagen. Hinzu kommt ein Bußgeld von staatlicher Seite und die Aufforderung die Überwachungskamera zu entfernen. Mühsam installierte Videoüberwachung kann also komplett verboten werden, wenn sie sich nicht an die Vorgaben halten.

Damit können auch große Investitionen in die Technik futsch sein.

Die Höhe des Schmerzensgeldes und Schadenersatz orientiert sich an der Schwere des Eingriffs in die Privatsphäre. Werden z.B. Personen beim Toilettengang gefilmt, ist das ein schwerwiegenderer Eingriff, als wenn man diese beim Einsteigen ins Auto filmen würde.

Als ein Urteil zur Orientierung, mit welchen Summen man rechnen kann, dient der Fall einer Angestellten die von ihrem Arbeitsgeber daauerhaft überwacht wurde. 7000 Euro Schadensersatz hat das hessische Landesarbeitsgericht der Mitarbeiterin zugestanden. In dem Fall war dabei nicht mal die dauerhafte Überwachung das Problem, sondern dass der Arbeitgeber die Überwachungskamera für den Einsatzzweck hätte so ausrichten können, dass die Mitarbeitern eben nicht gefilmt wird.

In einem weiteren Fall wurden dem Kläger 4000 Euro zugesprochen da zwei der im Gebäude installierten Kameras die Eingangstore der La­ger- und Kom­mis­sio­nier­hal­le aufgezeichnet haben, was nach Ansicht des Mitarbeiters und Gerichts die Persönlichkeitsrechte der Mitarbeiter verletzt hat.

Dürfen Schulen eine Videoüberwachung nutzen?

Schule
Hitzig diskutiert: Videoüberwachung an Schulen

Grundlegend lässt sich sagen: Videoüberwachung verträgt sich nicht mit dem Auftrag der Schulen, Schüler in ihrer Entwicklung voranzubringen, mündige und selbstbestimmte Menschen zu werden.

Eine permanente Überwachung mit Sicherheitskameras spricht dem Geist, den Kinder ihre freie Entwicklung zu ermöglichen, komplett entgegen. Ständig würden sich die Schüler beobachtet fühlen und sich so nicht natürlich entfalten können.

Doch wie sieht es rechtlich aus? Bestimmte Bereiche wie Fahrradständer, Zuwegung, Lehrerparkplatz können zum Zweck der Eindämmung von Diebstahl überwacht werden, wenn andere Methoden keine Besserung gebracht haben. Die Videoüberwachung muss deutlich sichtbar allen Besuchern angekündigt werden.

Klassenräume, Schulhöfe und andere Bereiche, an denen sich nur Schüler und Lehrer während der Schulzeit aufhalten dürfen theoretisch nach Schulschluss überwacht werden. Allerdings sind vorhandene Kameras – selbst wenn sie abgeschaltet sind – immer noch eine Beeinflussung für die Schüler und somit rechtlich kaum durchzusetzen.

Sind Bereiche öffentlich zugänglich, ist eine Überwachung möglich, wenn alle, die die Bereiche nutzen darüber informiert sind und der Personalrat zugestimmt hat.

Hinweis: Von Bundesland zu Bundesland sind die Regeln hier unterschiedlich. Sie können sich bei den Datenschutzbeauftragen ihres Landes informieren, hier z.B. NRW.

Wie ist die Rechtslage in Österreich?

Geregelt wird die Verwendung von Videoüberwachung in Österreich durch die Datenschutzgesetznovelle. Grob zusammengefasst kann man dabei sagen, dass auch hier die Interessen der Personen die überwacht werden als sehr hoch angesehen werden. Um eine zulässige Videoüberwachung einzurichten, darf das Grundrecht auf Datenschutz nur minimal eingeschränkt werden und es muss die Variante gewählt werden, die dieses Grundrecht am wenigsten verletzt.

Es gilt eine Protokollierungspflicht für jede Aufzeichnung von Videomaterial, nicht für eine reine Echtzeitüberwachung. Zudem ist Videoüberwachung in vielen Fällen vor dem Einsatz registrierungspflichtig, unterliegt also einer Vorabkontrolle.

Auch in Österreich dürfen Mitarbeiter nicht einfach zur Kontrolle überwacht werden, hier geht man davon aus, dass es fast immer bessere Methoden gibt, als die Videoüberwachung am Arbeitsplatz, um eine Problematik zu lösen.

Wie ist die Rechtslage in der Schweiz?

Wie der Eidgenössische Datenschutz- und Öffentlichkeitsbeauftragte in seinen Veröfffentlichungen zur Videoüberwachung mitteilt, verhält es sich in der Schweiz sehr ähnlich wie in Deutschland und Österreich. Des Bundesgesetz über den Dateschutz regelt die Videoüberwachung.

Überwachungskameras dürfen nur dann eingesetzt werden, wenn die Personen im überwachten Bereich der Videoüberwachung zustimmen oder ein überwiegendes Interesse den Einsatz rechtfertigt. Auch hier gilt, dass die Videoüberwachung immer nur dann gewählt werden darf, wenn andere Mittel zur Sicherheit, die die Privatsphäre weniger verletzten, nicht ausreichend sind. So kann z.B. eine zusätzliche mechanische Verriegelung einer Tür die Alternative sein, die den Vorzug gegenüber eine Videoüberwachung dieser Tür genießen muss.

Ebenso wie in Österreich gilt es die Videoüberwachungsanlage genauso zu installieren, dass möglichst wenig Persönlichkeitsrechte verletzt werden, um zum eigentlichen Zweck zu gelangen. Wer also Einbrecher erfassen möchte, darf die Kameras nicht auf die Bürotische von Mitarbeitern zeigen lassen.

Ist die Aufnahme von Ton erlaubt?

Abhören
Hier wird noch ohne Technik belauscht

Für das Fallbeispiel Arbeitsplatzüberwachung lässt sich einwandfrei feststellen, dass die Audioüberwachung, z.B. in Verbindung mit einer Überwachungskamera, verboten ist. Selbst wenn die Voraussetzungen zur rechtmäßigen Installation einer Sicherheitskamera gegeben sind, heißt das nicht, dass diese einfach mit Mikrofon ausgestattet werden darf.

Grundsätzlich gilt, dass Privatpersonen nicht von anderen Privatpersonen abgehört werden dürfen. Gedacht wird hier zwar zu aller erst an Abhörwanzen, aber natürlich betrifft es auch Überwachungskameras, die Ton aufzeichnen. Viele Menschen wissen gar nicht, dass Sie, wenn Sie eine Kamera mit Tonaufnahme betreiben womöglich riskieren, dass die Videoaufnahmen vor Gericht als ungültig gelten.

Eine Audioaufnahme darf nur dann erfolgen, wenn alle Beteiligtem dem zustimmen, niemals heimlich. Die „Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes“ wird von § 201 Abs. 1 und Abs. 2 StGB  geregelt. Möglich ist eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe.

Wie dürfen Behörden überwachen?

Natürlich haben Behörden andere Rechte und Kompentenzen, wenn es um Videoüberwachung geht. Dies ist von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich geregelt. Am Beispiel NRW kann man sagen, dass die Polizei das Recht besitzt, Überwachungskameras im öffentlichen Raum zu installieren. Allerdings muss dafür ein konkreter Zweck zur Verhütung von Straftaten bestehen. Es muss sich sich beim Standort z.B. um einen Ort handeln, an dem schon regelmäßig Straftaten begangen wurden.

Städte und Gemeinden in NRW haben in ihren Objekten zur Sicherung des Hausrechts die Möglichkeit, Videoüberwachung einzusetzen. Außerhalb der Einrichtungen ist die Videoüberwachung nicht gestattet. Aufzeichnungen sind dabei nur möglich, wenn ein konkrete Gefahr besteht, gelöscht werden müssen diese Aufnahmen binnen 24 Stunden. Ist keine konkrete Gefahr mehr vorhanden, muss die Speicherung sofort beendet werden.

Für die Überwachung von Städten und Gemeinden gilt, dass Besucher dieser Bereiche auf die Videoüberwachung hingewiesen werden müssen.

Im Einsatz bei Polizei oder anderen ermittelnden Behörden sind je nach Ranghöhe der Behörde oft keine Grenzen mehr gesetzt für eine offensichtlich oder verdeckte Videoüberwachung zwecks Aufklärung von Straftaten.

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