Überwachungskamera mit Bewegungsmelder – Ratgeber 2017

Für viele Menschen ist eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder sehr interessant. Komfortabel und einfach ist es ja schon, wenn die Kamera nur dann die Umgebung aufnimmt, wenn was passiert. So spart man sich Zeit, Speicherplatz und Akku. Und man muss sich keine Sorgen darüber machen, ob der Kamera irgendetwas entwischt.

Aber was taugen Überwachungskameras mit Bewegungsmelder wirklich und wie funktioniert die Technik genau?

In diesem kompakten Ratgeber, wollen wir Ihnen zeigen, wie so eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder funktioniert und welche Produkte zurzeit auf dem Markt sind.

Überwachungskamera mit Bewegungsmelder: Funktionsweise

Zunächst einmal, gibt es für eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder verschiedene Begriffe. Sie werden oftmals Dinge hören oder lesen, wie Motion Detection, PIR-Kamera oder Bewegungserkennung. Das kommt daher, dass ein Bewegungsmelder eigentlich nur ein Oberbegriff für das Registrieren von Bewegungen ist. Bei einer Überwachungskamera, spricht man eher von Bewegungserkennung oder PIR Motion Detection, wobei beide Begriffe nochmal technisch unterschieden werden (dazu gleich mehr).

Viele Menschen, die auf der Suche nach einer Überwachungskamera sind, glauben nun Folgendes. Da das Wort Bewegungsmelder oder Bewegungserkennung integriert ist, nimmt die Überwachungskamera einfach alles auf, was sich bewegt. Leider ist das eine falsche Annahme und führt deswegen nicht selten zu Unzufriedenheit oder Fehlkäufen.

Eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder funktioniert folgendermaßen:

Wenn in einer Überwachungskamera eine Bewegungserkennung mit Lichtsensoren eingebaut und aktiviert ist, „scannt“ die Kamera die Umgebung. Dabei befindet sie sich im Standby-Modus, um weniger Akku zu verbrauchen. Eine Aufnahme findet hier noch nicht statt.

Wenn nun die Kamera eine Veränderung im Bild erkennt (z.B. wenn sich etwas im Bild bewegt und sich dadurch der Kontrast oder die Lichteinflüsse ändern), dann löst das die Bewegungserkennung aus und die Kamera startet in der Regel eine Videoaufnahme von fünf Minuten.

In diesen fünf Minuten, sind alle restlichen Kamera-Funktionen ausgeschaltet. Erst wenn das Video beendet ist, geht die Kamera wieder zurück in den Standby-Modus und startet dann wieder eine Aufnahme, wenn eine Veränderung im Bild zu sehen ist.

Einige Überwachungskameras mit Bewegungsmelder, nehmen nicht nur ein Video auf, sondern schießen gleichzeitig auch ein Foto und schicken dieses dann z.B. als Alarmmeldung an eine E-Mail Adresse.

Eine Alternative zur Bewegungserkennung mit Lichtsensoren, ist die Bewegungserkennung mit PIR-Sensoren (Passiver Infrarot Sensor). Hier wird nicht das einfallende Licht gemessen, sondern die ausgestrahlte Wärmestrahlung von z.B. Menschen. Eine Überwachungskamera mit PIR-Bewegungserkennung funktioniert dabei oftmals bei einer Entfernung von einigen Metern.

Wenn ein Temperaturunterschied erkannt wird, löst die Überwachungskamera in der Regel eine Videoaufnahme oder einen Alarm aus. Auch hier gilt dasselbe Prinzip wie die Bewegungserkennung mit Lichtsensoren.


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Überwachungskamera mit Bewegungsmelder: Diese 5 getesteten Geräte können wir empfehlen

So schön das Ganze auch in der Theorie klingt. Eine Überwachungskamera muss natürlich auch in der Praxis funktionieren und die versprochene Leistung erbringen. Denn was gibt es Schlimmeres, wenn man sich auf die Kamera verlässt und bei einem Ernstfall enttäuscht wird?

Daher wollen wir Ihnen auch nicht einige TOP-Produkte vorenthalten, die wir ausgiebig auf Funktionalität und Qualität getestet haben.


Infrarot Überwachungskamera mit Bewegungsmelder + einzigartigen Lichtsensor

Auf der Suche nach einem besonderen Gerät, sind wir auf dieses Modell gestoßen. Diese Überwachungskamera mit Bewegungsmelder hat einen extrem lichtempfindlichen Bildsensor von Sony, namens Sony Starvis. Diese Technologie macht es möglich, dass man bei Dunkelheit und Nacht ein sehr helles Farbbild bekommt.

Natürlich haben wir das ganze getestet und das Ergebnis war wirklich hervorragend. Wir haben die Kamera in einem dunklen Raum aktiviert und haben uns das Bild angeschaut. Und was soll wir sagen? Es ist hell und scharf. Diese Überwachungskamera übersteigt jede andere Nachtsicht-Kamera, da Sie keine faden und unklaren Schwarz/Weiß Bilder aufnimmt.

Überwachungskamera mit Bewegungsmelder und extrem empfindlichen Lichtsensor von Sony

Wir sind wirklich überrascht und können diese Kamera nur empfehlen, aber nicht nur wegen dem tollen Bildsensor.

Mit an Bord, sind bei dieser Überwachungskamera auch noch eine Bewegungserkennung (logisch) und Spritzwasserschutz für das Gehäuse. Wenn die Kamera also mal mit Feuchtigkeit, Staub- und Wasser zu kämpfen hat, wird die Technologie trotzdem geschützt. Wir waren mal so frei und haben das Ganze mit Spritzwasser ausgetestet.

Nach mehreren Durchgängen, haben wir die Kamera auf Einschränkungen überprüft, insbesondere was die Bewegungsfreiheit und das Bild angeht. Hier können wir ganz klar grünes Licht geben, die Überwachungskamera zeigte keinen technischen Defekt oder Beschädigung.

Punkten kann die Überwachungskamera auch noch mit einer hohen Auflösung von 1920 x 1080 Pixel bei 30 Frames-per-Second und einer hohe Nachtsicht-Reichweite von bis zu 60 Metern. Gerade in Kombination mit dem modernen Sensor, finden wir das sehr gut und praktisch im alltäglichen Einsatz.

Wenn Sie noch weitere Informationen zur Kamera haben wollen, schauen Sie sich hier die Details, Preise und Verfügbarkeit an.



Wild Überwachungskamera mit Bewegungsmelder zum Einsatz in der Natur

Wer die Absicht hat eine Überwachungskamera mit Bewegungsmelder in der Natur einzusetzen, z.B. um Tiere in der Wildnis aufzunehmen, ist mit dieser LTE Wildkamera am besten bedient.

Diese Wildkamera besitzt einen PIR-Bewegungserkennung (also passive Infrarot-Sensoren) mit einstellbarer Empfindlichkeit. Somit ist die Kamera dank den wärmeempfindlichen Sensoren ein idealer Kandidat, um z.B. Tiere in der Wildnis zu erkennen und aufzuzeichnen.

Eine unauffällige Wildkamera mit LTE und hoher Auflösung

Kombiniert wird die Bewegungserkennung mit einer Fotoübertragung per LTE an eine Smartphone-App und einem WLAN von bis zu 10 Meter Reichweite. Wir konnten in unserem Test beide Funktionen erfolgreich testen, wobei uns insbesondere der Alarm mit Fotoübertragung überzeugt hat.

Die Bilder kamen nicht nur schnell an, sondern hatten auch eine sehr hohe Auflösung. Man konnte auch kleine Details erkennen, sowohl bei Tag als auch bei Nacht. Kein Wunder, da die Überwachungskamera nicht-glimmende Infrarot-Sensoren und eine Videoauflösung von 3 MP hat.

Die Akkulaufzeit der Wildkamera ist ebenfalls sehr hoch. Sinnvoll, finden wir hier auch das Solar Panel, das zusätzlich angebunden werden kann und umweltschonend den Akku auflädt.

Vergleichsweise ist die Wildkamera teurer als andere Modelle. Jedoch konnten wir keine andere Überwachungskamera finden, die eine Bewegungserkennung, eine hohe Auflösung, LTE, massenweise Funktionen un dazu noch einen Einsatz in der Natur ermöglicht. Daher ist das Preis-Leistungsverhältnis sehr gut. Auch hier von uns eine klare Kaufempfehlung!

Wenn Sie Bedarf für den Einsatz einer Wildkamera haben, können Sie sich hier noch mehr Informationen und aktuelle Preise einholen!



Überwachungskamera mit Bewegungsmelder als getarnte Minikamera

Auch eine getarnte Kamera, ist für viele Leute interessant. Daher haben wir hier eine moderne und sehr diskrete Variante herausgesucht, mit der man eine Videoüberwachung vornehmen kann.

Diese Überwachungskamera mit Bewegungsmelder ist in einem Rauchmelder versteckt. Sie kann also in jedem möglichen Raum eingesetzt werden, da sie von der Rauchmelderpflicht, die seit Neuestem per Gesetz gilt, profitiert. Zusätzlich, besitzt die getarnte Kamera noch eine Geräuschaktivierung, was die Videoüberwachung nochmals intensiviert.

Eine als Rauchmelder getarnte Überwachungskamera mit Bewegungsmelder

Die Überwachungskamera bietet dank dem großen Gehäuse nicht nur eine Bewegungserkennung, sondern gleichzeitig noch einige weitere Funktionen und neueste Technologie.

Dazu gehört ein großer LiPo-Akku (Lithium-Polymer-Akku), der eine Daueraufnahme von ca. 78 Stunden und ein Standby mit Bewegungserkennung von bis zu 906 Tage ermöglicht. Unser Test zeigte, dass die Kamera zumindest die 78 Stunden Daueraufnahme erreicht.

Bedenken zur Befestigung oder Scheu vor der Montage, sind hier fehl am Platz. Denn der Hersteller hat sich echt Gedanken gemacht und die perfekte Lösung gefunden: Die getarnte Kamera hat eine einfache und flexible Befestigung mit einem Acrylschaumkleber und Haltemagneten.

Der Acrylschaumkleber sorgt für einen stabilen Halt an rauen Oberflächen und der Haltemagnet macht es möglich, die Rauchmelder-Kamera einfach nach Bedarf zu Montieren und Abzunehmen. Bei unserem Selbsttest mit unseren „begabten“ Anti-Handwerkern, war die Montage einfach und schnell erledigt. Ein toller Pluspunkt, den wir nicht missen möchten.

Dazu kommen dann noch eine extrem hohe Speicherkapazität (bis zu 200 GB), eine HD-Auflösung von 1280 x 720 Pixel, eine sehr diskrete Pinhole-Linse (nur 2 mm klein und zusätzlich per Aufkleber aus Premium-Hochleistungsfolie getarnt) und ein lichtempfindliches Objektiv für Videoaufnahmen in der Dämmerung.

Wenn Sie Interesse an der Rauchmelder-Kamera haben, können Sie sich hier weiter über Details und Preise informieren!



Überwachungskamera mit Bewegungsmelder + 360° Blickwinkel + 4K Auflösung

Ok, wir müssen zugeben, dass diese Überwachungskamera mit Bewegungsmelder keine normale Auflösung hat. Denn wir haben ein Modell herausgesucht, dass mehr als nur FULL HD bietet. Um genauer zu sein, besitzt diese Fisheye-Kamera einer hervorragenden 6 MP Auflösung, mit der sie sagenhafte 3096 x 2080 Pixel bei 30 Frames-per-Second anzeigen kann.

Fisheye-Kamera mit großem 360° Blickwinkel und extremer 6 MP Auflösung

Selten, haben wir bisher eine Fisheye-Kamera mit einer so hohen Auflösung gesehen. Jedoch macht es mehr als Sinn, da bei einer Fisheye-Kamera das Bild auch mal schnell verzerrt und undeutlich werden kann. In unserem Test haben wir gerade auf eine hohe Auflösung wert gelegt und wurden nicht enttäuscht.

Riesig, finden wir auch die 360°-Ansicht, mit der man einen wirklich großen Überwachungsradius bekommt. Wir haben die Überwachungskamera in einem fast quadratischen Raum an der Decke installiert und konnten auf diese Weise jede ecke des Raumes überwachen.

Zusätzlich hat die Kamera noch weitere, hilfreiche Funktionen wie WLAN, einer integrierten Nachtsicht bis zu 20 Meter Reichweite, eine große Speichermöglichkeit mit microSD-Karten bis zu 128 GB und einen Audioeingang/-ausgang, mit dem man ein Mikrofon oder Lautsprecher anschließen kann.

Diese Fisheye-Überwachungskamera ist perfekt geeignet, um eine Überwachung von Oben durchzuführen. Wenn man einen umfassenden Blick haben möchte und Wert auf ein qualitativ hochwertiges Bild legt, sollte man dieses Modell in die nähere Auswahl mit aufnehmen.

Wenn Sie glauben diese Fisheye-Kamera zu brauchen, sollten Sie sich hier noch weitere Informationen und aktuelle Preise ansehen!



Speed-Dome Überwachungskamera mit Bewegungsmelder und 20-fach optischer Zoom

Die letzte Überwachungskamera mit Bewegungsmelder in unserem Produktratgeber ist eine sogenannte Speed-Dome. Speed Domes haben einen eingebauten Motor und sind daher schwenk-, neig- und zoombar (PTZ-Steuerung).

Der große Vorteil ist ist sehr entscheidend: Es können größere Bereiche, für deren Überwachung üblicherweise mehrere Überwachungskameras benötigt werden, mit nur einem Gerät überwacht werden.

Speed-Dome Überwachungskamera mit PTZ-Steuerung und optischen Zoom

Aufgefallen ist uns bei dieser Speed Dome die leistungsstarken Infrarot-Sensoren, die eine Nachtsicht-Reichweite von bis zu 120 Metern erreichen können. Kombiniert mit der 4 MP Auflösung,
denken wir, dass die Überwachungskamera eine gute Lösung für Außenbereiche oder lange Wege ist.

Beim Testen dieses Gerätes, hat uns eine spezielle Sache sehr gefallen: Der optische Zoom. Bei vielen Modellen, findet man einen 4-fach optischen Zoom. Bei dieser Speed-Dome aber, ist ein extremer 20-fach optischer Zoom eingebaut, der uns während dem Betrieb überzeugen konnte.

Das liegt auch daran, dass die Auflösung sehr hoch ist und man deswegen auch Details im Bild erkennen und anvisieren kann.

Ganz solide fanden wir beim Testen der Speed Dome die eingebaute PTZ-Steuerung. Wir haben zwar schon bei einigen anderen Modellen eine schnellere Rotationsgeschwindigkeit gesehen, aber insgesamt wirkt die Überwachungskamera mit Bewegungsmelder für viele Situationen einsatztauglich und praktisch anwendbar. Daher können wir auch hier eine Empfehlung aussprechen.

Bei Interesse und Bedarf an der Überwachungskamera, können Sie sich hier noch weitere Informationen und aktuelle Preise anschauen!



Überwachungskamera mit Bewegungsmelder: Zusammenfassung

In diesem Ratgeberartikel haben wir uns in das Thema Überwachungskamera mit Bewegungsmelder eingearbeitet und gezeigt, wie ein Bewegungsmelder in einer Überwachungskamera funktioniert. Dazu haben wir 5 von uns getestete Produkte präsentiert, die ein gutes Preis-Leistungsverhältnis mit sich bringen und alle einen anderen Schwerpunkt haben.

Der Markt der Überwachungskamera steigt stetig, gerade in heutigen Zeiten. Daher finden wir es wichtig hier auch Aufklärungsarbeit zu leisten, um interessierten Menschen die richtigen Informationen geben zu können.



Fotoquelle: Pixabay.com

Überwachungskamera kaufen Ratgeber

Überwachungskamera kaufen: Die 3 wichtigsten Richtlinien beim Kauf


Wer sich eine Überwachungskamera kaufen möchte, steht erstmal vor der Frage: Worauf soll ich beim Kauf achten?

Sie sollten sich daher schon im Vorhinein Gedanken über Ihre Absichten und Wünsche machen. Das vermeidet einen ärgerlichen Fehlkauf und führt Sie gleichzeitig auch zur passenden Lösung.

In diesem Ratgeberartikel möchten wir etwas Klarheit schaffen und Ihnen 3 Richtlinien mit an die Hand geben, an denen Sie sich beim Kauf einer Überwachungskamera orientieren können.

Einsatzzweck: Wofür wollen Sie die Überwachungskamera einsetzen?

Jeder, der eine Überwachungskamera kaufen möchte, tut dies aus zwei unterschiedlichen Gründen: Entweder zur Abschreckung vor Einbruch und Vandalismus oder zur Beweissicherung von Videomaterial.

Entscheiden Sie im Vorhinein, welche Absichten Sie verfolgen.

Möchten Sie eine Überwachungskamera kaufen, weil Sie mögliche Einbrecher abschrecken wollen? Dann können Sie auf eine optisch auffällige und ggf. kostengünstige Variante setzen.

Ein Beispiel dafür finden Sie Hier.

Oder haben Sie eher einen Verdacht und möchten eindeutiges Beweismaterial sichern? Dann sollten Sie sich eine fortgeschrittene Überwachungskamera kaufen, mit hoher Auflösung und weiteren Funktionen.

Auch hierzu gibt es eine passende Lösung.

Wenn Sie sich in diesem Punkt für den Einsatzzweck der Überwachungskamera entschieden haben, können Sie die Auswahl weiter eingrenzen und zur nächsten Richtlinie übergehen.

Überwachungsart: Welche Art von Überwachungskamera wollen Sie einsetzen?

Da es viele verschiedene Arten gibt, eine Überwachung durchzuführen, können Sie auch verschiedene Typen einer Überwachungskamera kaufen. Allgemein, können Sie immer zwischen zwei wesentlichen Typen unterscheiden.

Es gibt offensichtliche Überwachungskameras, wie z.B. Fisheye-Kameras, Speed Domes, Bullet-Kameras, Mini-Kameras oder PTZ-Kameras, die Sie in einem dauerhaften Einsatz verwenden und an einem Standort montieren können.

 

 

Daneben gibt es aber auch getarnte Überwachungskameras, die in alltäglichen Gegenständen versteckt werden. Einige Beispiele sind, getarnte Kameras in Rauchmeldern, mobilen Geräten, Pappbechern, Weckern oder Bilderrahmen. Diese getarnten Geräte eignen sich für einen individuellen und speziellen Einsatz, bei dem die Überwachung unauffällig durchgeführt werden soll.

Wollen Sie, dass andere Menschen die von Ihnen eingesetzte Überwachungstechnik sehen können oder wollen Sie die Überwachung unauffällig und diskret durchführen?

Überlegen Sie, welche Art von Überwachungskamera für Ihre Absicht am besten geeignet ist und grenzen Sie die Auswahl dann weiter ein.

Wenn sie eine getarnte Überwachungskamera kaufen wollen, erfahren Sie mehr in unserem großen Spionkamera Test.

Funktionsumfang: Was muss die Überwachungskamera für Funktionen beinhalten?

Die dritte Richtlinie orientiert sich an dem Funktionsumfang einer Kamera. Nicht jede Funktion ist für jeden Einsatzort und Einsatzzwecke geeignet. Achten Sie darauf, dass Sie eine Überwachungskamera kaufen, die Ihre Absichten unterstützt und falsche oder überflüssige Funktionen beinhaltet.

Es gibt viele gängige Funktionen, an denen Sie sich orientieren können. Hier sind einige Beispiele:

Auflösung: In der Regel ist es so, dass eine höhere Auflösung zu einem besseren Kamerabild führt. Wenn sie wert auf ein klares und detailliertes Bild legen, sollten sie darauf achten eine hochauflösende Überwachungskamera zu kaufen. Eine FULL HH Auflösung von 1920 x 1080 Pixeln sollte hier das Minimum darstellen.

Blickwinkel: Abhängig von dem Raum oder der Fläche die überwacht werden soll, müssen Sie sich in Bezug auf den Blickwinkel Gedanken machen. Eine 360° Kamera deckt mehr Fläche ab, als eine einfache Bullet-Kamera, die eher für die Überwachung eines Weges oder festen Bereichs besser geeignet ist.

Speichermöglichkeit: Soll die Kamera lange Aufnahmen durchführen, ohne dass Sie ständig den Speicher entleeren müssen? Schauen Sie sich Kamera an, die einen hohen Speicherplatz zur Verfügung stellen bzw. die Möglichkeit bieten, SD-Karten mit einer hohen Speicherkapazität einzusetzen.

Alarmfunktion: Auch eine Alarmfunktion ist für viele Menschen interessant. Wenn Sie nicht immer vor Ort sind und die Überwachung von überall aus und zu jederzeit durchführen möchten, ist die Alarmfunktion eine gute Möglichkeit zur Benachrichtigung. Gerade hier sollten Sie dann eine Überwachungskamera kaufen, die eine integrierte Bewegungserkennung beinhaltet und einen Alarm auslöst, wenn eine Veränderung im Bild erkannt wird.

Überlegen Sie vorher, um nachher keine Fehler zu machen

Verbindung: Die von der Überwachungskamera erstellten Daten müssen irgendwie übertragen werden. Wollen Sie, dass dies über WLAN, über das Netzwerk, über LTE oder über andere Wege passieren soll? Legen Sie unbedingt fest, wie Sie von der Kamera Daten erhalten wollen. LTE z.B. eignet sich immer dann an, wenn Sie über Ihr Smartphone auf das Kamerabild zugreifen wollen.

Nachtsicht: Soll die Kamera Infrarot Sensoren haben, mit denen Sie auch nachts die Überwachung durchführen können? Wenn ja, wie hoch soll die Nachtsicht-Reichweite sein? Machen Sie dies u.a. abhängig davon, wie groß die zu überwachende Fläche ist.

Audio: nicht jede Kamera bietet eine Audiofunktion an, sei es ein Mikrofon oder Lautsprecher. Wenn Sie in diesem Punkt einen Bedarf sehen, können Sie eine Überwachungskamera kaufen, die eine Audiofunktion mit sich bringt. Achten Sie hier auf eine solide Aufnahmequalität, um z.B. störendes Rauschen zu vermeiden.

Überwachungskamera kaufen leicht gemacht

Wenn Sie sich an diese 3 Richtlinien halten, wird die Suche nach dem passenden Gerät viel leichter. Sie werden die große Auswahl eingrenzen können und sich nur noch zwischen einigen, wenigen Überwachungskameras entscheiden müssen.

 


Es geht noch weiter

Wenn Sie eine Überwachungskamera kaufen wollen, sollten Sie unbedingt auch unseren Ratgeber zur Rechtslage beim Einsatz von Überwachungskameras lesen.