Einen GPS-Peilsender installieren


Ohne den richtigen GPS Tracker/GPS Sender, wird die Installation unnötig schwer.

Daher wollen wir zunächst einmal drei Modelle mit einem sehr guten Preis-/Leistungsverhältnis präsentieren, um dann im Anschluss die Installation aufzuzeigen.

Drei einfache GPS Sender für die Automontage

Wenn Sie für die GPS Überwachung einen GPS-Peilsender verwenden, haben Sie viele Möglichkeiten. Sie können das Verhalten einer observierten Person analysieren, typische Aufenthaltsorte herausfiltern und Sonderfahrten identifizieren.

Die GPS-Sender eignen sich nicht nur, um herauszufinden, ob der Partner fremd geht. Sie sind auch als Diebstahlschutz sehr effektiv. Hier wird Ihnen erklärt, wie Sie einen GPS-Tracker installieren und ihn sinnvoll verwenden.

GPS Sender Variante 1: Peilsender mit Magnet und SMS/GPRS-Zugriff

GPS Tracker mit Haltemagnet
GPS Tracker mit Haltemagnet

Die erste Variante eines GPS Sender, ist Auto GPS Tracker mit großem Akku und einem eingebauten Haltemagneten. Die Datenübertragung vom GPS Tracker erfolgt schnell und einfach per Internet und SMS.

Es besteht auch die Möglichkeit der internen Datenspeicherung, um einen Datenverlust zu verhindern. Die Laufzeit ist sehr hoch. Im Sleep-Mode (Schlaf-Modus) beträgt die Laufzeit bis zu 3 Jahre. Das solide Gesamtpaket, kommt außerdem noch mit einer integrierten Bewegungserkennung.

Weitere Informationen zum GPS Sender


 

GPS Sender Variante 2: Echtzeit-Standortüberwachung und sicherer Alarm

KFZ GPS Sender Auto
KFZ GPS Sender Auto

Dieser kleine GPS Peilsender, holt sich den Strom ganz einfach über das Fahrzeug. Es ist einfach, es ist klein und es ermöglicht gerade Unternehmen eine einfache GPS Überwachung, um das Flottenmanagement zu vereinfachen oder den Diebstahl- und Einbruchsschutz zu erhöhen.

Der GPS Sender kann außerdem einen Alarm schlagen, wenn es das Überschreiten eines bestimmten Bereichs verlässt (GEO-Zaun) oder auch sofort, wenn das Fahrzeug nach einem Stillstand wieder bewegt wird. Sollte jemand versuchen, den GPS Tracker aus dem Fahrzeug zu entfernen, erhält der Besitzer ebenfalls einen Alarm.

Weitere Informationen zum GPS Sender


 

GPS Sender Variante 3: Mit OBD2-Anschluss – Auspacken, Anstecken, Fertig!

GPS Ortungssystem
OBD2 GPS Peilsender für KFZ

Spezielle GPS Überwachung für Fahrzeuge: Dieser Peilsender passt in jede ODB2-Schnittstelle im Fahrzeug (Pflicht für alle Benziner ab 2001, alle Diesel ab 2003). Die Stromversorgung erfolgt einfach per Fahrzeug, per Onlinezugriff erhält man die Daten. Zudem hast man Zugriff auf Fehlercodes und Daten des Bordcomputers wie z.B. die Geschwindigkeit.
Kinderleichte Montage im Fahrzeuginnenraum.

Weitere Informationen zum GPS Sender


 

Schnellere Ergebnisse durch GPS Überwachung

Bei einem Detektiv-Einsatz kann die stetige Abfrage des Aufenthaltsorts einer Person von großem Vorteil sein. Damit wird viel Zeit gespart und die entscheidenden Foto- oder Videoaufnahmen können direkt vor Ort gemacht werden, wenn eine Person sich zum Beispiel mit einer Liebhaberin/einem Liebhaber trifft.

Dafür kann ein GPS-Peilsender entweder am Fahrzeuge der zu überwachenden Person installiert oder zum Beispiel auch in eine Jacke eingenäht werden. Sie sollten unbedingt beachten, dass der Sender unsichtbar und nicht tastbar installiert wird, sodass der Überwachte ihn nicht ohne Weiteres finden kann.

An einem Fahrzeug eignen sich dafür vor allem Kunststoffverkleidungen, hinter denen der Auto GPS Tracker angebracht ist. Viele Tracker sind sogar mit Magneten ausgestattet, mithilfe derer sie ganz einfach am Unterboden eines Fahrzeugs installiert werden und bis zur nächsten Inspektion vollkommen unsichtbar sind.

Den Peilsender unsichtbar montieren

Von GPS-Peilsendern gibt es viele verschiedene Varianten, zwischen denen Sie sich dem Zweck gemäß entscheiden müssen. Soll der Tracker über lange Zeit fest installiert sein, entscheiden Sie sich für eine Einbauvariante, die Sie an einem Ort anbringen, der nur im äußersten Zufall entdeckt wird.

Das wäre zum Beispiel die hintere Seitenverkleidung oder die A- oder C-Säulenverkleidung.

GPS-Tracker am Unterboden
Unsichtbar montiert und leicht wieder abnehmbar: Ein GPS-Sender mit Magnethalter am Unterboden eines Autos.

Diese Verkleidungsteile werden innerhalb eines Autolebens oft nie demontiert und wenn, dann nur, um tiefgreifende Tuning-Umbauten oder Rost- und Unfallinstandsetzungen durchzuführen. Von dort aus kann ein GPS-Sender zudem optimal senden, da ihn nur dünnes Blech von der Außenwelt trennt.

Wenn Sie sich für eine Festeinbau-Variante entscheiden, sollten Sie die Batterielaufzeiten bedenken und im Vorhinein sicherstellen, dass alles so funktioniert, wie Sie es in der nächsten Zeit nutzen wollen. Machen Sie dafür Probefahrten und Stichproben im täglichen Betrieb.

Das wird Ihnen in der Regel nur dann möglich sein, wenn Sie den Hausmechaniker der überwachten Person dazu überreden oder wenn Ihnen das Auto zur Nutzung regelmäßig zur Verfügung steht. Ideal ist ein Einbau z.B. als Diebstahlschutz für eigene Fahrzeuge oder um Kinder/Partner per GPS zu überwachen.

Wenn Sie ein Fahrzeug überwachen wollen per GPS, dann installieren Sie den Peilsender am besten am Unterboden oder verstauen ihn an einer sonstigen, Ihnen zugänglichen Stelle des Fahrzeugs. Die angesprochenen kleinen GPS-Peilsender mit Magnetfuß eignen sich dafür besonders gut.

Hier müssen Sie sich entscheiden, ob Sie einen Live-Zugriff über GSM/GPRS wünschen oder die Daten auf einer Speicherkarte aufzeichnen wollen, die Sie später entnehmen, um sie auszuwerten. Dafür brauchen Sie in regelmäßigen Abständen Zugriff auf das Fahrzeug.

Ein Auto GPS Tracker nimmt Ihnen nicht die Arbeit ab

Beachten Sie zudem bei jeder Fahrzeugüberwachung, dass Sie nur das Fahrzeug überwachen. Die Position des Fahrzeug verrät nichts darüber, wo sich die betreffende Person befindet. Das Auto kann zum Beispiel in einer Tiefgarage abgestellt sein, während die Person mit dem Zug auf dem Weg aus der Stadt ist, um sich dort mit jemandem zu treffen.

Es ist daher wichtig, dass Sie den GPS-Tracker nur verwenden, um Ihre GPS Überwachung zu vereinfachen – aber trotzdem vor Ort sind. Wenn Sie Beweismaterial sammeln wollen, können Sie später nicht mit GPS-Positionen argumentieren sondern brauchen Fotos, Videos und genaue Kenntnisse der durchgeführten Handlungen der Person, die Sie beschatten.

GPS-Peilsender im Schaubild
Klare Verbindungen: Wege eines GPS-Peilsender.

Wenn Sie eine Person mit einem Peilsender ausstatten, indem Sie diesen zum Beispiel in einen Rucksack oder Aktenkoffer, Mantel etc. einarbeiten, müssen Sie besonders vorsichtig sein. Das Entdecken eines solchen Senders kann seitens der beschatteten Person zu erhöhter Vorsicht führen.

Sie sollten nur bestes Equipment für Ihre Einsätze benutzen, das nur schwer entdeckt werden kann. Somit kommen unschuldige Personen später nicht mit Forderungen nach Schadenersatz oder Schmerzensgeld auf Sie zu.

Besonders bei „normalen“ Einsätzen wie dem Observieren eines Ehepartners auf eventuelle Liebschaften, einen gut versteckten und wieder entnehmbaren GPS-Peilsender am Auto zu montieren. Bei Alonma finden Sie verschiedene Sender zur GPS Überwachung.

GPS-Tracker als Diebstahlschutz einsetzen

Als Diebstahlschutz von Gegenständen hingegen sind GPS-Sender sehr sinnvoll. Die können in den Gegenstand nicht sichtbar eingearbeitet werden, um seinen Aufenthaltsort jederzeit bestimmen zu können. Das eignet sich zum Beispiel für Antiquitäten, wichtige Koffer mit Akten, Geldkassetten oder ganze Wandtresore.

Die Funktion des Geofencing ist hier sehr hilfreich. Damit wird ein Gebiet festgelegt, in dem sich der GPS-Tracker bewegen darf. Wird die Gebietsgrenze überschritten, werden Sie sofort mit einem Alarm über das Handy informiert und können die Live-Daten des GPS-Gerätes verfolgen.

Dadurch können Sie Raub und Diebstahl vorbeugen und den Übeltäter schnell lokalisieren. Die Zusammenarbeit mit den Polizeibehörden wird für besonders teure Gegenstände empfohlen. Dazu können Sie eine spezielle Telefonnummer von der Polizeibehörde erhalten, auf die Ihr GPS-Peilsender Alarm-Mitteilungen sendet.

Personen orten mit Smartphone-Apps

Mittlerweile gibt es auch Smartphone-Apps, mit denen Sie den Standort Ihres GPS-Peilsenders in Erfahrung bringen können.

GPS-Smartphone Apps
Digitale Hilfe: Smartphone-Apps zur Ortung des GPS-Senders.

Auf einer Karte wird Ihnen der Standort exakt angezeigt, sodass Sie auch im mobilen Einsatz eine genaue Position auf die Schnelle ermitteln können.

Smartphones bieten zudem auch die Möglichkeit, selbst als GPS-Peilsender eingesetzt zu werden. Dafür gibt es spezielle Ortungs-Apps, die auf dem Handy des zu Überwachenden installiert werden. Sie können dann aus der Ferne die Standortdaten des Smartphones einsehen.

Hier ist es jedoch wichtig, dass Ihre Zielperson kein Spezialist in Sachen Handy-Sicherheit ist, ansonsten wird die Manipulation möglicherweise aufgespürt. Stellen Sie sicher, dass Sie, sobald Ihre GPS Überwachung abgeschlossen ist, Zugriff auf das Smartphone haben, um die Software zu deinstallieren.

Finden Sie den Spion

Sie haben mittlerweile eindeutige Indizien dafür, dass Ihr Mandant ausspioniert wird. Nun wollen Sie den Spion finden, der sich im Privathaushalt oder dem Unternehmen herumtreibt. Wichtig ist es in jedem Fall, unsichtbar zu bleiben, dezent zu agieren und keine besonderen Änderungen im überwachten Bereich vorzunehmen. Insbesondere dann nicht, wenn Sie sicher sein können, dass Sie in bestimmten Räumen gefilmt werden.

Sie können in den Räumlichkeiten dezente Vorkehrungen treffen, die sich eignen, wenn Sie sicher sind, dass der Spion keine versteckte MMS-Kamera benutzt, die ihn laufend über Bewegungen in der Zone informiert. Das sollten Sie bereits mit einem Funk-Detektor ausgeschlossen haben, ansonsten laufen Sie Gefahr, entdeckt zu werden, bevor der Überwacher einen Fehler macht. In diesem Fall wird er sich schnellstmöglich zurückziehen – zumindest aber noch einmal zurück kommen, um seine verdeckte Überwachungstechnik einzusammeln und außer Haus zu bringen. Wie Sie Funk-Überwachungskameras wie Mini-Spycams finden, erfahren Sie im Kapitel Versteckte Kameras finden. Sollten Sie bei Ihrem Einsatz Geräte finden, die Sie in Ihrem Leben noch nie gesehen haben, haben Sie es entweder mit einer sehr professionellen Sicherheitsfirma zu tun oder mit einer Behörde. In beiden Fällen sollten Sie die Geräte fotografieren und sich schnell Rat holen, bevor Sie weiter machen.

Deponieren Sie Ihre Überwachungstechnik unscheinbar

Wenn der Spion sich an normalen Überwachungskameras mit Aufzeichnung wie Spionagekameras bedient, die nicht über das WLAN, GSM oder Internet funktionieren, sondern ihre Daten lokal auf einer eingesteckten SD-Karte speichern, haben Sie etwas Zeit, Ihr Equipment zu deponieren, bevor der Eindringling zurückkommt, um seine aktuelle Datensammlung abzuholen. Sie können nun ihrerseits Überwachungstechnik installieren, die getarnt ist und nicht durch Werbung in der Szene einschlägig bekannt ist. Besser ist es, kleinere Bausätze für Spycams und Audiowanzen zu benutzen, die Sie klug in bereits bestehenden Gegenständen im Raum verbauen.

Wenn Sie neue Gegenstände in den Raum einführen, seien Sie sich sicher, dass der Spion diese mustern wird, da er misstrauisch auf Änderungen reagieren wird. Bleiben Sie daher bei dezenten Veränderungen wie dem Austausch einer Schraube mit Minikamera oder dem Liegenlassen eines Stiftes mit integrierter versteckter Kamera oder Audiorekorder. Auf diese Weise können Sie annehmen, dass der Spion von Ihrem Vorhaben nichts mitbekommt. Führen Sie neue Gegenstände ein, sollten sie einer üblichen Handlung entsprungen sein. Das kann zum Beispiel ein neuer Schreibtischstuhl, eine neue Tastatur oder zum Beispiel auch eine Schachtel Pralinen sein.

Schritt halten: Die Bewegungen aller Geräte, die WLAN oder Bluetooth aktiviert haben, werden registriert und aufgezeichnet.
Schritt halten: Die Bewegungen aller Geräte, die WLAN oder Bluetooth aktiviert haben, werden mit einem Smartphone-Detektor registriert und aufgezeichnet.

Spione mit Mobilfunk- und WLAN-Detektor finden

Bevor Sie solche Aktionen starten, sollten Sie jedoch zu 100 Prozent sicher sein, dass der Spion nicht über WLAN, GSM-Modul oder Internet seine Daten aus dem Raum ständig aktuell erhält. Dafür arbeiten Sie am besten mit einem Funk-Detektor. Solche Geräte sind auch als MAC WLAN-Sniffer bekannt und speichern die MAC-Adressen aller Personen, die sich in der Nähe aufhalten. Das hilft bei der Ermittlung des Täters, da dieser vermutlich nicht jedes Mal mit einem neuen Handy auftauchen wird. Seien Sie vorsichtig, dass Sie keine Netzwerke anzapfen, die rechtsgültig innerhalb der Umgebung bestehen, ansonsten laufen Sie Gefahr, rechtliche Probleme mit den Eigentümern zu bekommen.

Stellen Sie sicher, dass Sie innerhalb der gesetzlichen Grenzen agieren. Nur so können Sie den Spion auch polizeilich überführen und genug Beweise für ein Gerichtsverfahren mit versteckten Kameras zusammentragen, die auch Bestand haben!

Tarnkamera in Untersetzer

Versteckte Spycams (Spionagekameras) finden

„Wie finde ich eine versteckte Kamera?“, diese Frage stellen sich nicht nur Prominente, die Angst haben, sich vor Publikum lächerlich zu machen. In vielen Privathaushalten und Unternehmen ist die Angst vor Überwachung allgegenwärtig, weil Stalker, Diebe oder Betriebsspione diese kleinen versteckten Kameras benutzen, um Informationen und oft sogar Aufnahmen als Druckmittel zu sammeln. Zu Recht wollen potenzielle Opfer von Spycams wissen, wie sie die getarnte Überwachungstechnik am besten aufspüren.


Wanzenfinder mit Kameradetektor
Aufspürgerät

Im unteren Bereich erklären wir ihnen, wie Sie getarnte Kaameras am besten finden. Hier möchten wir ihnen das passende Werkzeug empfehlen. Der Wanzenfinder mit Kameralinsendetektor kann nicht nur fast jedes gesendete Signal einer getarnten Kameras aufspüren, sondern auch im Raum mit bloßem Auge nicht sichtbare Kameralinsen sichtbar machen.

Als Frequenzen werden u.a. GSM, UMTS, LTE und WLAN erfasst, versteckte Mini WLAN-Kameras spüren Sie also schnell auf und befreien sich damit von der unerwünschten Überwachung. Dabei werden nicht nur verdeckte Kameras, sondern auch Abhörgeräte gefunden.

Der Kameralinsendetektoraufsatz funktioniert unabhängig davon, ob die versteckte Spycam sendet oder nicht und sorgt mit starkem Licht für eine Reflektion der Linse.

Alle technischen Daten finden Sie hier.

 


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Tarnkamera in Untersetzer
Getarnte Überwachungskamera: In fertigen Gehäusen wie diesem Untersetzer kann man Tarnkameras fertig kaufen.

Logische Positionen der Kamera ermitteln

Bevor wir den technischen Hintergrund betrachten, fangen wir an, logisch zu denken. Wo würden wir selbst eine versteckte Kamera deponieren, um ein gutes Bild zu erhalten und gleichzeitig unsichtbar zu bleiben? Wo im Raum sind die Licht- und Sichtverhältnisse ideal, um eine Spycam unterzubringen? Schnell sind potenzielle Plätze gefunden: Fernseher, Vitrinen, kleine Schachteln, Untersetzer, Kleidungsstücke oder Digital-Thermometer mit Kamera. Überprüfen sie alle Gegenstände, die in Frage kommen optisch auf Veränderungen. Die Kameralinsen können so klein sein, dass man sie nicht wahrnimmt. Eine typische Größe ist 1-2 Millimeter für die Linse selbst. Damit kann sie hinter Schraubenköpfen oder Hemdknöpfen ganz einfach installiert werden.

Platzbedarf einer Spycam beachten

Problematischer wird es mit dem Rest der Technik. Zu einer Minikamera, die zum Ausspionieren verwendet wird, gehört ein Gehäuse, in dem sich Akku, Speicherkarte oder WLAN-Transmitter befinden können. Die Geräte sind deutlich größer als die Linse selbst und benötigen in vielen Fällen nicht einmal so viel Raum wie eine kleine Zigarettenschachtel. Wenn noch ein externer Akku für die Langzeitüberwachung hinzu kommt, steigt der Platzbedarf entsprechend. Diese Information soll Ihnen bei der Identifikation von versteckten Kameras helfen aber Sie nicht anstiften, alle kleineren Gegenstände außer Acht zu lassen. Auf dem Markt gibt es auch Linsen, die per Funk senden und daher weniger Platz benötigen.

Spycam getarnt in Thermometer
Mit dem Metalldetektor schwer zu ermitteln: Versteckte Kamera integriert in ein Thermometer mit Uhr.

Wenn Sie sich absolut sicher sein können, dass Sie überwacht werden aber die entsprechende Spycam nicht finden können, werden Sie irgendwann entnervt aufgeben. Das liegt nicht daran, dass Sie unfähig sind, sondern daran, dass Spionagekameras kaum auffindbar sind. Bis heute gibt es keine sichere Methode, die winzige Technik aufzuspüren. Dennoch gibt es ein paar technische Hilfsmittel, die Ihnen beim Aufspüren von Videowanzen helfen können:

Videowanzen aufspüren per Funk-Detektor

Mit GSM- und Funk-Detektoren, die es mittlerweile zu günstigen Preisen im Internet zu kaufen gibt, ist es möglich, verdeckte Videoüberwachung mit Funkkameras beziehungsweise Spycams aufzuspüren. Sofern die Funk-Überwachungskamera über einen Transmitter ein Signal aussendet, wird das Signal für ein solches Gerät sichtbar. Spionagekameras, die über GSM an einen Handy-Empfänger senden, sind auf diese Weise ebenso auffindbar wie versteckte Mini-Funk-Kameras. Sie können das Signal auch stören mit einem entsprechenden Störsender und sich auf diese Weise schon von vorn herein gegen Überwachung schützen.

Wireless-Kamera Mini
Eine WLAN-Kamera in Miniaturformat

Spycams die kaum auffindbar sind

Ergibt Ihre Suche mit dem Detektor nichts, heißt das für Sie leider nicht, dass keine Videowanze vor Ort installiert ist. Die meisten Minikameras werden bei der Überwachung ohne Funk- oder GSM betrieben, damit sie nicht auffindbar sind. Das sind meist Kameras, die vom Aufsteller innerhalb bestimmter Zeitspannen erreichbar sein müssen, da sie ihre Daten auf einer Speicherkarte ablegen. Um an die Daten zu gelangen, muss die Speicherkarte aus der Kamera entnommen werden, um das Überwachungsvideo auf dem PC zu speichern. Zudem gibt es auch verifizierte Funk-Kameras, die nur mit einem sehr teuren, professionellen Detektor aufgespürt werden können.

Funk-Kamera-Detektor für WLAN und GSM
Funk-Kameras einfach aufspüren: Mit einem solchen Wanzenfinder finden Sie WLAN- und GSM-Kameras in Ihrer Umgebung.

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Wenn nichts mehr geht: Ideen entwickeln

Mit die letzte Möglichkeit, eine Minikamera aufzuspüren, die kein Signal sendet, ist ein Metalldetektor. Mit diesem können Sie Räumlichkeiten rundum auf metallische Gegenstände prüfen. Viele Kameras lassen sich damit leicht finden, bei anderen wird es jedoch problematisch. Wenn die Überwachungskamera zum Beispiel in ein technisches Gerät, wie Ihren Fernseher eingearbeitet ist, werden Sie, sobald der Metalldetektor dort anschlägt, nicht davon ausgehen, dass sich etwas Ungewöhnliches darin befindet. Das gleiche gilt für Minikameras, die in Schraubenköpfen installiert sind oder in ähnlichen klar identifizierbaren Metallgegenständen.

Letzter Ausweg: Wärmebildkamera

Um über diese Grenzen hinaus zu gehen, bleibt Ihnen im Prinzip nur noch die Wärmebildkamera als Ausweg möglich. Mit dieser lassen sich Hitzequellen, wie eine Spycam ausfindig machen. Die Arbeit ist wesentlich kürzer, als wenn Sie mit einem Metalldetektor durch die Räumlichkeiten laufen und führt weniger häufig zu Fehlalarm, da Sie auf einen Blick sehen, welche Quellen angezeigt werden. Von daher empfiehlt sich eine Wärmebildkamera zum Aufspüren von Videowanzen.

Ein gewisses Restrisiko bleibt immer: Vielleicht ist die Kamera überhaupt nicht in dem Bereich installiert, in dem sich die Personen aufhalten, sondern lediglich darauf gerichtet. Überprüfen Sie daher alle möglichen Sichtplätze wie Fenster und Türen oder Ofenrohre und Ähnliches. Wer jemanden ausspionieren möchte, meint es ernst und hat unter Umständen Einfälle, die normale Menschen nicht haben.

Welche Überwachungskamera nehme ich für welchen Bereich?

Das Angebot an digitalen Überwachungskameras ist mittlerweile sehr groß, die technischen Möglichkeiten erweitern sich stetig. Preislich gibt es eine große Spanne in der die Geräte erhältlich sind. Viele Detektive, Unternehmen und Behörden fragen sich zu Recht, ob sie bestimmte Überwachungskameras brauchen – und wenn ja: wo? Auf dem Plan stehen fest installierte Überwachungskameras, winzige Spy Cams, 360-Grad Kameras und Nachtsicht-Kamerasysteme, die rund um ein Gebiet eingesetzt werden können.

Überwachungskamera mit starker Nachtsicht

Fest installierte Überwachungskameras optimal einsetzen

Fangen wir mit fest installierten WLAN-Überwachungskameras an. Diese senden mit digitaler Videoübertragung per Funk. Es gibt solche Funk-Kameras als starre Installation oder mit schwenkbarem Kopf und Motion-Tracking. Für welche Variante Sie sich entscheiden, hängt hier neben dem Budget auch vom Einsatzgebiet ab. Starre Installationen eignen sich dann, wenn der überwachte Bereich unmöglich so umgangen werden kann, dass Personen aus dem Blickfeld verschwinden. Dazu gehören Treppenhäuser, enge Hauseingänge oder Einfahrten. In allen angesprochenen Bereichen sollten Sie darauf achten, dass die Kamera über eine hohe Auflösung (am besten Full HD) verfügt, um Gesichter zweifelsfrei erkennen zu können. Sollten Sie wegen einem Eindringling vor Gericht gehen, kann es Ihnen helfen, eine Aufnahme vom Gesicht zu haben. In Einfahrten ist es zudem wichtig, dass Kennzeichen von Fahrzeugen erkannt werden und auch Einzelheiten wie Beulen, Aufkleber oder Zubehörteile zweifelsfrei identifiziert werden können. Experimentieren Sie mit der Funk-Überwachungskamera, um die bestmögliche Aufnahme zu erhalten.

Fest installierte Überwachungskameras mit Schwenkfunktion bieten den Vorteil, dass sie Personen auch „um die Ecke“ folgen können. Das kann entweder per PC oder per integrierter Motion-Tracking-Funktion erfolgen. Solche Kameras kosten jedoch oft weit über 1000 Euro, sodass genau abgewägt werden sollte, ob sich ein solches System rechnet. Eine Alternative wäre hier ein Kamerasystem mit mehreren nicht schwenkbaren Überwachungskameras, die Sie besonders engmaschig installieren, um ein kleineres Areal lückenlos überwachen zu können. Das bietet auch den Vorteil, dass Diebe und Einbrecher gleich mehrere Kameras außer Gefecht setzen müssen, um unerkannt zu operieren. Überhaupt sollten Sie penibel auf das Vandalismus-Potential achten, das die Aufstellungsort bieten. Ideal sind Installationsorte, an die man ohne Weiteres keinen Zugriff hat. Idealerweise sogar hinter einer beschichteten Glasscheibe, um auch gegen Angriffe mit Lacken gefeit zu sein.

Videoüberwachung 360 Grad
Rundum sorglos: Mit einer 360-Grad-Kamera kann man einen ganzen Raum videoüberwachen und sich die Übertragung sogar vom Handy aus ansehen.

360-Grad-Kameras nicht für zu große Areale nehmen

Viele machen den Fehler und installieren an solchen Orten 360-Grad-Kameras, weil sie möglichst alle Winkel eines Grundstücks in einer Übersicht haben wollen. Das würde Kosten sparen – wenn es so gut funktionieren würde. 360-Grad-Kameras sind besonders sinnvoll, wenn Sie für die Überwachung von Räumen eingesetzt werden und mittig an der Decke installiert sind. Auf diese Weise können vier Wände abgesichert werden durch den Rundum-Blick. Wenn die 360-Grad-Kamera zum Einsatz kommt, ist es schon so weit, dass der Dieb im Haus ist. Dementsprechend sollten Sie an den Eingängen bereits durch HD-Kameras vorgesorgt haben. Eine 360-Grad-Kamera ist sehr gut allein schon, um sie mit Bewegungsaktivierung als Alarm-Indikator zu verwenden, kann aber qualitativ vor keinem Gericht standhalten, wenn es um die Erkennung von Personen geht. Es wird daher empfohlen, solche Kameras in kleinen Räumen zu verwenden, um ein optimales Rundum-Bild zu erhalten und sicher zu stellen, dass Ihnen nichts entgeht.

Nachtsichtkameras sind nicht nur außen sinnvoll

Besondere Beachtung sollten auch Nachtsicht-Kameras mit Infrarot-Beleuchtung bei Ihnen finden. Solche Kameras werden traditionell eher für Außenbereiche während der Nachtwache eingesetzt. Allerdings eignen sie sich auch sehr gut, um innerhalb eines Gebäudes eingesetzt zu werden. Die beste HD-Kamera nützt Ihnen nichts mehr, wenn ein Einbrecher mit einem Nachtsichtgerät ausgestattet durch Ihr dunkles Bürogebäude läuft. Wenn Sie an strategisch wichtigen Punkten (Eingänge, Flure, Kassenbüro) darauf achten, auch Nachtsicht-Überwachungskameras mit IR-Beleuchtung einzusetzen, können Sie einen im Dunklen operierenden Eindringling besser identifizieren. Im Außenbereich gehen Sie so wie bei fest installierten Überwachungskamerasystemen vor, achten aber darauf, dass Sie auch beleuchtete Bereich mit einer Nachtsicht-Kamera ausstatten, wenn die Lichtverhältnisse eher schwach sind. Das kann zum Beispiel bei großen Einfahrten der Fall sein, die spärlich beleuchtet sind.
Bei Nachtsicht-Kameras sollten Sie außerdem Tests durchführen, um die Reichweite zu prüfen. Das können Sie zum Beispiel mit gleichmäßig aufgestellten Meter-Kärtchen auf weißem Papier machen und die Nachtsicht mit der Sicht am Tag vergleichen.

Mikrofon und Kameralinse in Rauchmelder
Verkehrte Welt: Was hier wie Sensor und Lautsprecher aussieht, sind in Wirklichkeit Linse und Mikrofon.

Der richtige Arbeitsbereich für eine Minikamera

Mit Spy Cams / Spionagekameras sollten Sie vorsichtig umgehen und diese nur auf Grundstücken einsetzen, die Ihnen zur Überwachung zugeteilt wurden oder Ihnen selbst gehören. Beachten Sie auch die rechtlichen Grenzen des Landes, in dem Sie arbeiten. Versteckte Spionagekameras mit Funk-Videoübertragung sind in Deutschland verboten. Wenn Sie mit Spy Cams arbeiten, die auf einer SD-Karte speichern oder per Kabel direkt an Ihren PC übertragen, gibt es in der Regel aber keine Probleme.
Spionagekameras werden idealerweise versteckt und getarnt in alltäglichen Gegenständen verwendet und auf einen wichtigen Bereich gerichtet. Das kann zum Beispiel ein Tresor sein oder ein anderer Platz, an dem häufig unauthorisierte Zugriffe erfolgen. Beachten Sie, dass die Qualität einer Minikamera generell der einer großen Überwachungskamera nicht gleichkommt. Es gibt mittlerweile versteckte HD-Minikameras, die gute Bilder erzielen. Besonders im Dunkeln sind die Grenzen jedoch eng gesteckt, wenn Sie keine zusätzliche IR-Beleuchtung aufstellen, um das Bild aufzuhellen.
Versteckte Minikameras werden für die Gebäudeüberwachung grundsätzlich als Ergänzung zu bereits bestehender Technik empfohlen. Da sie gut getarnt ohne einen Metalldetektor oder eine Wärmebildkamera nicht gefunden werden können, sind sie dann der letzte Retter, wenn alle anderen Kameras außer Gefecht gesetzt wurden.
Für den mobilen Einsatz mit der versteckten Überwachungskamera sind die kleinen Spy Cams besonders gut geeignet und bieten Möglichkeiten, die eine große Kamera nicht bieten kann. So hat zuletzt Günther Wallraff Skandale bei Zalando und Burger King mithilfe der kompakten Technik aufgedeckt. Die rechtlichen Grenzen sollten jedoch auch hier beachtet werden. Es ist nur dann erlaubt, in fremden Gebäuden mit Funk-Minikameras zu filmen, wenn Sie eine Erlaubnis vom Eigentümer eingeholt haben oder das allgemeine Interesse dem Recht auf Privatsphäre überwiegt. Regelmäßig klären Gerichte, ob Einsätze von Minikameras gerechtfertigt waren.

Google Street View MacAllister

Wie Sie eine Überwachung planen

Sie haben den Auftrag erhalten, eine Person zu überwachen. Möglicherweise handelt es sich um eine verheiratete Frau, die fremd geht oder einen Angestellten, bei dem vermutet wird, dass er Betriebseigentum über Hintermänner entwendet und verkauft. Egal worum es sich handelt: Ihren Einsatz als Detektiv müssen Sie genau planen und dazu auch die Möglichkeiten nutzen, die das Internet heute bereit hält.

Unternehmen wie Google haben das Leben in großem Maße positiv beeinflusst. Sie bieten neue Möglichkeiten, die noch vor zwei Jahrzehnten undenkbar waren. Allein Google Street View ist ein Projekt, das eine riesige Menge an Informationen bietet, die für das, was wir vorhaben, optimal genutzt werden kann. Es gibt allerdings noch viel mehr Dienste, die Informationen zusammentragen, die für die Planung eines Detektiv-Einsatzes von Bedeutung sein können.

Arbeiten wie die NSA

Uli Hoeness bei facebook
Bei Facebook sind viele persönliche Daten hinterlegt: hier ein Fanaccount für Ex Bayern-Manager Uli Hoeness. Bild:facebook

Wenn wir den Namen der Person haben, können wir ganz einfach mit einem Google-Suchlauf beginnen. Beachten Sie, dass Sie bei Allerwelts-Namen noch weitere Kriterien mit in die Suche eingeben, um die gewünschten Informationen zu finden. Ist die Person bei facebook angemeldet? Gibt es Foreneinträge von der Person? Hat sie vielleicht eine eigene Webseite? Diese Informationen gilt es im Internet zu finden. Dabei ist Hartnäckigkeit und auch das um-die-Ecke-Denken gefragt. Sobald Sie zum Beispiel potentielle Aliase der Person ausfindig gemacht haben, können Sie mit diesen weiter suchen, um Foreneinträge zu finden, bei denen wiederum die E-Mail-Adresse steht.

Ein Volltreffer sind immer soziale Netzwerke, wenn es um die Planung geht. Wenn Sie eine Person bei Facebook gefunden haben, wissen Sie, mit wem Sie Kontakt hat, zu welchen Zeiten Sie in etwa online ist, wohin sie in den Urlaub fährt und mit welchem Auto. Wenn Sie einen fleißigen Poster haben, der nicht nur Meme-Bilder liked, wissen Sie schon sehr viel über sein privates Leben und können Verbindungen ziehen. Zudem können Sie bestimmte Zeitspannen für ein Verbrechen / Vergehen ausschließen, weil die Person dann zum Beispiel gerade Fitness macht oder Ähnliches.

Google Kontakt
Bei Suchanfragen über https://who.is sogar telefonisch erreichbar: Das größte Suchmaschinen-Unternehmen der Welt. Bild:who.is

Nicht immer hat man das Glück, einen öffentlichen Facebook-Nutzer als Zielperson zu haben. In diesen Fällen lohnt sich ein Blick in Jobbörsen wie Xing oder LinkedIn. Hier findet man den größten Anteil realer Namen, weil viele Mitglieder neue Arbeitgeber und Geschäftspartner auf sich aufmerksam machen wollen. Vielleicht finden Sie hier auch einen Link zu einer eigenen Webseite, die eine gute Möglichkeit ist, die Kontaktdaten der Person zu erfahren und weitere Adressen ausfindig zu machen. Viele registrieren ihre Website nämlich auf ihren Zweitwohnsitz, der mitunter sogar bei Freunden unbekannt ist. Wenn Sie die Website gefunden haben, geben Sie die Adresse bei https://who.is, bei https://www.united-domains.com/ oder https://www.denic.de/ ein. Hier erfahren Sie, auf wen die Webseite angemeldet ist und wer sie technisch administriert.

Haus und Areal ausreichend berechnen

Schauen Sie sich die Adresse bei Google Street View an, um die genaue Umgebung auszukundschaften. Bei auswärts registrierten Webseiten lohnt hier auch ein Blick, um herauszufinden, ob es nur ein Briefkasten ist.

Bei Briefkastenfirmen sind viele Unternehmen an einer oft unseriös aussehenden Adresse, wie einem Kiosk in Thailand, angemeldet. So erkennt man schnell, ob sich jemand als Registrant verstecken will oder wirklich dort einen Zweitwohnsitz hat. Google Street View eignet sich bei der realen Adresse der Zielperson auch sehr gut, um einen Einsatz zu planen. Hier erkennt man schnell günstige Blickwinkel auf das Haus, kann den Sonnenstand berechnen oder hält nach möglichen Überwachungskameras Ausschau. Auch sehen Sie die umliegenden Häuser und deren Lage. So können Sie einen Plan erstellen, wie Sie eine unbemerkte Überwachung der Zielperson durchführen können. Früher hätte es mehrere Fahrten durch die Straße, Fotos, Videos und Kartenmaterial gebraucht, um einen solchen Plan aufzustellen.

Google Street View MacAllister
Vor 20 Jahren hätte man sich viel Zeit gespart: Google Maps / Street View hat das sogar Haus der McAllisters („Kevin allein zu Haus“) von allen Seiten integriert. Bild: Google Maps

Sie sollten die Basics jedoch nicht vernachlässigen. Es ist immer von Vorteil gute Fotos und Videos von einem Areal zu haben, wenn man hier tätig werden möchte. Street View verrät niemandem, wann der Postbote kommt, wie viele Hunde in der Umgebung sind und welche Lärmquellen eine akustische Überwachung erschweren. Bei der Datensammlung vorab sollten auch auf Fahrzeuge, die sich in der Nähe befinden und deren Farbe und Kennzeichen geachtet werden. Auch ist es wichtig, Lebenszeichen am Wohnsitz zu dokumentieren. Offene Fenster, Licht am Abend oder ein rauchender Schornstein deuten auf aktives Wohnen hin. Vielleicht ist sogar ein Sicherheitsdienst oder sonstiges Personal auf dem Grundstück postiert.

Unsichtbar sein oder uninteressant werden

Halten Sie sich auch immer Fluchtwege und tote Winkel bereit, die Sie nutzen können, um nicht entdeckt zu werden. Um Ihrer Zielperson folgen zu können, müssen Sie ihren Tagesplan kennen und bestimmte Stationen des täglichen Lebens in Erfahrung bringen. Dadurch können Sie bei der Verfolgung später Routen benutzen, auf denen Sie nicht erkannt werden. Ein Jackpot ist ein Hotel, das sich in der Nähe befindet und einen klaren Blick auf das Areal freigibt. Hier können Sie unentdeckt agieren und auch in Abwesenheit Kameras aufbauen, die auf strategische Sichtpunkte gerichtet sind.

Sinnvoll ist es auch, selbst eine Karte anzulegen, in der man typische Bewegungen aufzeichnet. Diese kann auch digital sein und zum Beispiel auf GPS-Daten eines Senders zurück greifen, der am Fahrzeug der Zielperson installiert ist. Auf diese Weise finden Sie auch schnell heraus, ob es Orte gibt, von denen aus eine Überwachung sich mehr lohnt, als am Haus der Zielperson. Zudem können Sie per GPS das Verhalten der Person genauer berechnen und Unregelmäßigkeiten schnell erkennen, um dann die Verfolgung aufzunehmen.

Wenn Sie Sichtkontakt herstellen wollen, sollten Sie im Vorhinein auf viele Einzelheiten achten. Sie brauchen verschiedene Fahrzeuge, die unregelmäßig im Umfeld der Person zur Überwachung genutzt werden, Plätze von denen aus Sie gut sehen können, ohne dabei selbst entdeckt zu werden und eine straffe zeitliche Organisation mit Ihrem Team. Für alle wichtigen Überwachungspunkte müssen umfangreiche Daten vorliegen, die auch Passanten berücksichtigen, die häufiger dort flanieren. Diese werden Sie schnell wahrnehmen, wenn sie Sie neuerdings auf ihrem täglichen Arbeitsweg sehen. Daher sollten Sie ihre Routen und Positionen auch als Fußgänger häufig wechseln.

Für jede Art der Überwachung sollten Sie sich ein Alibi suchen, das logisch erscheint. Stellen Sie sich nie einfach irgendwo hin, um von dort aus zu überwachen. Sitzen Sie an der Bushaltestelle, gehen Menschen erst einmal logisch davon aus, dass Sie auf den Bus warten. Kommen Sie mit einem Lieferwagen und lesen in einer Karte, gehen die Leute davon aus, dass Sie den Weg suchen. Sie sollten sich vor jedem Einsatz fragen: Was würde ich plausibel antworten, wenn ich danach gefragt werde, was ich hier mache? Um diese Antworten so plausibel wie möglich zu halten oder eine solche Frage unmöglich werden zu lassen, ist eine gute Planung unerlässlich.

Gigaset schnurloses Telefon

Ich glaube, mein Telefon wird abgehört

Warum auch immer Sie auf die Idee kommen, dass Ihr Telefon abgehört wird: sie ist berechtigt. Nicht nur die NSA oder der BND können Ihr Telefon abhören. Vor Behörden können Sie sich im Grunde nur dadurch schützen, dass Sie ständig Ihre SIM-Karten wechseln oder überhaupt nicht mehr telefonieren. Vor direkten Zugriffen auf Ihr Telefon durch Spione, Detektive oder Erpresser können Sie sich jedoch schützen. Dafür finden Sie hier einige Tipps.

Mein Telefon wurde angezapft

Eine Festnetzleitung ist bereits ein Verhängnis. Egal was für eine Art von Telefon Sie haben, das Signal kann schon auf dem Weg von der Telefongesellschaft bis zu Ihnen abgefangen werden. Die Kabel verlaufen unter der Erde und sind lang genug, um Zugriffe nach außen unsichtbar zu realisieren. Hier herauszufinden, wo der Angriff stattfindet, ist schwer. Vorteile bieten heutige Systeme, die über den Kabelanschluss laufen und nicht mehr über die normale Telefonleitung. Seien Sie sich bei jedem Festnetztelefonat also generell im Klaren darüber, dass Sie kein Gespräch führen können ohne das Risiko, abgehört zu werden.

Gigaset schnurloses Telefon
Gegen den Lauschangriff nicht gefeit: Schnurlose Telefone können sowohl über das Kabel als auch über den Funk selbst angezapft werden.

Wenn Sie ein schnurloses Haustelefon benutzen, kommt noch eine weitere Komponente dazu: die Sendefrequenz des Telefons. Diese Handheld-Telefone senden im 5,8-Ghz-Digitalspektrum und haben meist eine Übertragungsstärke die einen normalen WLAN-Router übersteigt. Dadurch kann jemand, der einen entsprechenden Scanner besitzt, Ihr schnurloses Telefon jederzeit abhören, sofern er sich in der Nähe befindet. Moderne schnurlose Telefone sind bereits gut abgesichert im Vergleich zu früheren Modellen. Ein Lauschangriff ist jedoch nicht ausgeschlossen. Insbesondere dann nicht, wenn Sie eine normale Telefonleitung benutzen. Hier kann die Leitung an jeder erdenklichen Stelle angezapft werden. Dazu gehört auch Ihre Telefondose oder Ihr Verteiler im Keller.

Smartphone vor Spionage schützen

Das Smartphone-Zeitalter treibt die Überwachungsmöglichkeiten auf die Spitze. Während in den 90er-Jahren noch GSM-Handys im Umlauf waren, bei denen durch Scanner die Möglichkeit gegeben war, Telefonate und SMS zu überwachen, kommen Smartphones heute mit einer Reihe weiterer Features, die gegen Sie verwendet werden können. GPS, E-Mail, Internet, Kalender, Sprachaufzeichnungen, Videos, Fotos etc. können heute noch einfacher von Dritten eingesehen werden. Das geschieht normalerweise über Spyware, die Sie sich zum Beispiel durch eine geöffnete E-Mail oder das Besuchen einer unsicheren Seite zuziehen können. Ist die Spyware installiert, können all ihre Daten eingesehen und gespeichert werden. Ihr Gespräche werden abgehört und Ihr Standort wird dauerhaft übertragen. Um wenigstens im normalen privaten Raum eine Konversation führen zu können, ohne abgehört zu werden, empfiehlt es sich eine entsprechende Strahlenschutz-Hülle um das Smartphone zu ziehen. So bricht die Kommunikation auf allen Ebenen zusammen. Sobald Sie die Hülle abziehen, können Sie das Telefon wieder normal benutzen.

Strahlenschutz für das Handy
Vor dem Lauschangriff sicher: Mit einer Strahlenschutzhülle ist Ihr Smartphone komplett inkognito.

Lassen Sie ihr Handy nicht unbeaufsichtigt. Auch Familienmitglieder sollten damit nicht allein gelassen werden. Es kommt in den besten Beziehungen vor, dass der Ehemann seine Frau über GPS trackt, um zu wissen, ob sie fremd geht. Achten Sie auf Ihren Akku. Ist er unverhältnismäßig schnell aufgebraucht, sollten Sie Verdacht schöpfen. Das Gleiche gilt für ein schnell aufgebrauchtes Datenvolumen trotz wenig Nutzung. Ein weiteres Indiz kann eine erhöhte Temperatur oder eine langsamere Reaktionszeit des Telefons sein, obwohl Sie gerade keine Prozesse ausführen oder telefonieren. Sobald Ihr Smartphone rechnet, machen sich diese Anzeichen bemerkbar, die Sie aufhorchen lassen sollte.

Setzen Sie auf altbewährte Technik

Wenn Sie weitgehend sicher gehen wollen, dass Sie nicht überwacht werden und Ihre Konten bei Google, Ihr Mailpostfach oder auch Ihr Standort dauerhaft ausgespäht werden können, kaufen Sie sich ein stinknormales Handy, wie es in den 90er Jahren aktuell war. Benutzen Sie hier eine Prepaid-Simkarte, die Sie häufig wechseln und verzichten Sie auf Internet. Wenn Sie dennoch Ihr Smartphone benutzen möchten, halten Sie es auf dem neuesten Stand und installieren Sie Sicherheitsupdates, die regelmäßig zur Verfügung gestellt werden. Das schützt Sie nicht vor der NSA und dem BND aber zumindest vor Stalkern und Spionen. Verschlüsselungsprogramme für die internetgestützte Kommunikation finden sich zudem zahlreich auf dem Markt.

Überwachungskamera selbst tarnen

In der Überwachungstechnik sind unscheinbare versteckte HD-Kameras mit geringen Abmessungen keine Seltenheit mehr. Man findet sie mittlerweile als Komplettlösung eingebaut in verschiedenen Alltagsgegenständen, die zum Beispiel in der Wohnung postiert werden, um sie als Überwachungskamera zu benutzen. Dazu gehören zum Beispiel Wecker, Taschentuch-Packungen, Zigarettenschachteln oder Fernbedienungen. Mit der winzigen Blackbox-Kamera von Alonma können Sie sich jetzt selbst Plätze für die Installation ausdenken und die Minikamera getarnt in Gegenstände einbauen.

Sie können die Spycam im Spionageshop kaufen.

Flexible Montage

Dank dem 180mm langen Datenkabel, an dem die Überwachungskamera mit Aufzeichnung befestigt ist, sind flexible Möglichkeiten gegeben, die Micro-Kamera auch an schwer zugänglichen oder bewegungsintensiven Positionen einzusetzen. So können Sie sie zum Beispiel mit einem mitgelieferten Knopf-Dummy in ihr Hemd oder ihre Jacke integrieren, ohne dass jemand Verdacht schöpft. Das Gehäuse, in dem die Technik steckt, können Sie flexibel befestigen, um auch bei sportlicheren Einsätzen problemlose Aufnahmen zu erhalten.

Bewegungssensor für lange Laufzeiten

Minikamera mit Fernbedienung
Einfach zu benutzen: Mit der mitgelieferten Fernbedienung können Sie die eingeschaltete Kamera bedienen, ohne sie zu berühren.

Fest installiert eignet sich die tarnbare Minikamera besonders gut. Dadurch, dass sie in immer neuen Gegenständen verbaut werden kann, die Ihnen einfallen, ist sie nicht auffindbar.
Mit einem Bewegungssensor ausgestattet nimmt die versteckte Kamera nur dann auf, wenn Bewegungen im Raum registriert werden und geht dabei lautlos und ohne auffällige Beleuchtung vor. Auch Fotos können aufgenommen werden, sobald eine Bewegung von der Linse registriert wird. Hier werden drei Fotos in Reihe geschossen in hoher Qualität.

Betriebszeit über mehrere Jahre

Für den Langzeit-Einsatz empfiehlt es sich, die Mini Spy Cam mit einem großen Lithium-Polymer-Akku auszustatten. Die Packs, die standardmäßig bis zu 30000 mAh aufgerüstet werden können, liefern im Standbymodus bis zu mehrere Jahre lang Strom. Optional sind noch höhere Kapazitäten möglich.

LiPo-Akku 3.7 Volt
Für die Langzeitüberwachung: Mit starken LiPo-Akkus haben Sie lange Laufzeiten für Ihre versteckte Überwachungskamera.

Damit kann die Kamera für ein lange Zeit am gleichen Ort bleiben ohne, dass Sie sie zur Wartung herausnehmen müssen. Dank der mitgelieferten Fernbedienung müssen Sie die Spionagekamera ohnehin nur dann berühren, wenn Sie sie komplett abschalten, laden oder die Speicherkarte entnehmen möchten. Das aufgezeichnete Material wird auf einer Mikro-SD-Karte gespeichert, die bis zu 32 GB groß sein darf. Darauf können über 10 Stunden Videomaterial in 720P aufgenommen und später auf Ihren PC übertragen werden.

Sie können weitere Spionagekameras im Shop kaufen.

Nissan Juke Nismo in weiß

Observation und Verfolgung mit dem Auto

Wie in Hollywood-Filmen häufig nachgestellt, folgen Detektive ihren Zielpersonen auch durch den dichten Großstadtverkehr. Häufig steigen Männer mit Mänteln in ein Taxi ein, nachdem ihre Zielperson das vorige genommen hat und verlangen vom Taxifahrer dem anderen Auto zu folgen. Dafür werden meist kleine Bündel Bargeld herübergereicht, damit der Fahrer keinen Kontakt zum Vordermann über Funk aufnimmt. Von der Realität ist das ziemlich weit entfernt. Eine Observation muss wesentlich besser geplant sein, wenn sie erfolgreich sein soll.

Das unauffälligste Auto ist das beste

Ihnen muss von vorn herein klar sein, dass Sie besonders von männlichen Zielpersonen sehr schnell enttarnt werden, wenn Sie über mehrere Tage mit den gleichen Nummernschildern in ihrer Nähe sind oder ein Fahrzeug fahren, das eine auffällige Farbe oder Karosseriegestaltung hat. Ein pinker Lotus Elise ist in jedem Fall das falsche Fahrzeug, um einer Zielperson unauffällig zu folgen.

Nissan Juke Nismo in weiß
Auffällig ist immer schlecht: Von auffälligen und leicht identifizierbaren Fahrzeugen wie dem Nissan Juke Nismo sollten Sie bei einer mobilen Verfolgung absehen.

Es bieten sich typische „Vertreter-Autos“ wie Audi- oder BMW-Kombis oder Kompaktwagen, die man auf der Straße häufig sieht. Der Vorteil dieser Fahrzeuge ist für Sie, dass es wahrscheinlich ist, dass Sie von weiteren Autos in der gleichen Farbe umgeben sind, die es schwieriger machen, Sie zu entdecken. Dabei sollten Sie auch einen Blick in die Zulassungsstatistik werfen, um herauszufinden, welche Fahrzeuge in Ihrer Stadt besonders häufig zugelassen werden. Die häufigsten Farben, die bei Neuwagen in Deutschland bestellt werden, sind Silber und Schwarz. Die Motorisierung sollte kräftig genug sein, um das Fahrzeug Ihrer Zielperson auch über die Autobahn zu verfolgen. Achten Sie darauf, keine „Rennen“ zu fahren sondern abgelegen in ähnlichem Tempo zu folgen.
Meiden Sie Mietwagen. Misstrauische Personen könnten bei der Leihfirma anrufen und dort fragen, wer das Fahrzeug gemietet hat. Besonders bei großen Autovermietungen verrät das Kennzeichen sehr schnell die Herkunft eines Fahrzeugs.

Wie viel Abstand man bei einer Verfolgung halten sollte

Wenn Sie in einer dicht besiedelten Großstadt unterwegs sind, sind Ortskenntnisse enorm wichtig. Möglicherweise verlieren Sie Ihre Zielperson, wenn Sie an das Verkehrsaufkommen und die Ampelschaltungen in der Gegend nicht gewöhnt sind. Biegt Ihre Zielperson in einer Straße ein, sollten Sie darüber informiert sein, ob die Straße häufig zum Wenden oder als Abkürzung benutzt wird, um sich auf eine Richtungsänderung anderweitig vorzubereiten oder eine Parallelstraße zu nehmen. Ein Abstand von 200 Metern in der Großstadt und 500 Metern auf dem Land sollte Ihnen als Faustregel im Kopf bleiben. In manchen Situationen müssen solche Regeln gebrochen werden, um dran bleiben zu können. Vermeiden Sie es in jedem Fall, hinter Ihrer Zielperson an der Ampel zu stehen und wechseln Sie notfalls vorher die Spur, um eine andere Richtung einzuschlagen. Zudem empfiehlt es sich, Umwege in Nebenstraßen zu fahren, um von der Zielperson nicht als Verfolger identifiziert zu werden.

Auf Grundsätzliches achten und Peinlichkeiten vermeiden

Wenn Sie unterwegs sind, denken Sie an Grundregeln wie einen vollen Tank, eine ausreichende Wartung des Fahrzeugs und den verkehrssicheren Zustand. Während einer Verfolgung ist es nicht schön, wenn Sie von der Polizei angehalten werden wegen auffälligen Mängeln, die schon im Vorhinein hätten beseitigt werden können. Machen Sie sich auch Gedanken um die Kleidung, die Sie im Fahrzeug tragen. Eventuell müssen Sie aussteigen, wenn Ihre Zielperson parkt. Es ist in vielen Fällen zu auffällig, im Auto sitzen zu bleiben und zu warten, bis die Person zurück kommt. Idealerweise steigen Sie aus, sobald Sie geparkt haben und suchen sich einen Ort, an dem Sie mit guter Sicht verweilen können, bis die Zielperson zurück kommt. Dafür eignen sich Cafés oder Modeläden, von denen aus Sie ein gute Sicht nach draußen haben.

Mit GPS-Peilsender besser und einfacher verfolgen

Sobald Ihre Zielperson wieder startet, verlassen Sie nicht hastig diesen Ort sondern steigen Sie erst in Ihr Fahrzeug, sobald die Zielperson weg gefahren ist. Wenn Sie etwas gekauft haben und eine Tüte mit sich tragen, wirken Sie etwas unauffälliger. Sie können dann in etwa zeitgleich zu Ihrem Fahrzeug gehen und dann vorsichtig folgen.

GPS-Tracker mit Karte auf Smartphone.
Alles im Blick haben: Moderne GPS-Tracker können an Fahrzeugen angebracht und per Handy überwacht werden.

Im Idealfall haben Sie einen GPS-Peilsender am Fahrzeug der Person installiert, die Sie observieren. Sie können sich viel Stress und Ärger sparen, indem Sie in großen Abständen folgen und Bewegungen voraus sehen. Zudem können Sie anhand der Bewegungen auf der Karte auch Gewohnheiten erkennen und bestimmte Wege schon im Vorhinein voraussagen. Zudem können Sie in diesem Fall auch Alarm-SMS auf Ihr Handy senden lassen, sobald das Fahrzeug mit dem GPS-Sender losfährt. So brauchen Sie nicht dauernd aus dem Fenster eines Geschäftsraums sehen, um zu wissen, wann Ihre Zielperson losfährt.

Auf die Ausrüstung kommt es an

Auf der technischen Seite gibt es ohnehin eine Reihe nützlicher Gerätschaften, die Sie bei Ihrer Observation unterstützen können. Dazu gehört auch eine Überwachungskamera, die Sie in Ihrem Fahrzeug installieren. Bei der Sichtung des Videomaterials können Sie hinterher Details erkennen, die Ihnen in der Situation nicht bewusst waren. Möglicherweise folgen der Zielperson noch andere Fahrzeuge oder es erscheinen bedeutungsvolle Personen im Hintergrund, die Sie aufgrund ihres Kleidungsstils nicht als solche erkannt haben.
Für die Überwachung in ländlichen Gebieten können Sie zudem spezielle Spähkameras verwenden, die wie ein Fernglas mit Videoaufnahme funktionieren. So können Sie eine von der Zielperson angesteuerte Hofstelle von einem Wald aus beobachten, an dem Sie Ihr Fahrzeug parken. Oft gibt es lange Einfahrtstraßen zu Häusern auf dem Land. Wenn Sie diesen Straßen aus Versehen folgen, kommen Sie in peinliche oder gefährliche Situationen weil Sie erst wenden können, sobald Sie auf dem angesteuerten Grundstück ankommen. In jedem Fall wird Ihre Tarnung auffliegen.

Auto verfolgen mit mehreren Personen

In solchen Fällen empfiehlt es sich, mit mehren Personen unterwegs zu sein. So können Sie Ihren Kollegen an einer Straßenecke herauslassen, von der aus sich ein guter Blickwinkel zum Fotografieren bietet. Ihr Kollege kann später wieder zusteigen oder zusätzlich in einem Taxi folgen. Befindet sich eine zweite Person in Ihrem Auto, kann sie unentdeckt auf den Rücksitzen Platz nehmen und durch stark getönte Scheiben hindurch Fotos von der Zielperson und der Umgebung machen. Auch ist hier die Aufnahme von Videos in sehr hoher Qualität möglich, da das Equipment in der Größe nicht so stark begrenzt ist, wie bei einer Dashboard-Kamera.

Deine Delle in der Hecktstoßstange eines Corsa C.
Eine verheerende Kleinigkeit: Auch winzige Dellen am Fahrzeug können Sie bereits verraten und die Tarnung auffliegen lassen.

Der Einsatz von Richtmikrofonen empfiehlt sich nur dann, wenn Sie im Dunkeln agieren oder absolut sicher sind, dass niemand (!) Sie bei dem Einsatz eines solchen Mikrofons erkennen kann.

Achten Sie bei einer weiteren Person in Ihrem Fahrzeug unbedingt darauf, sich nicht zu ihr umzudrehen, beim Sprechen nicht in den Rückspiegel zu schauen oder Handzeichen zu geben. Ohnehin sollten Sie die verbale Kommunikation im Fahrzeug auf das Nötigste beschränken. Wenn Sie die Route der Zielperson voraussehen können, bereiten Sie sich mit mehreren verkleideten Personen vor, die sich an relevanten Punkten postieren. Das können Lieferanten, Bettler, gut angezogene Frauen, Rentner oder Straßenhändler sein. Ausgerüstet mit Minikameras können Sie von ihnen wichtige Informationen erhalten, auch über Funk.

Kleinigkeiten sind ein großes Thema

Wenn Sie professionell sein wollen, müssen Sie sehr gut vorbereitet sein. Die Gefahr, dass ihre Tarnung durch Kleinigkeiten auffliegt, ist immer gegeben. Besonders wenn Sie Personen aus dem kriminellen Milieu observieren, kann es sein, dass auch Sie verfolgt oder ausgespäht werden. Es empfiehlt sich also, die Augen offen zu halten und mögliche Verfolger von vorn herein zu erkennen. Je mehr Sie sich nur auf eine Sache konzentrieren, desto mehr Fehler machen Sie. Die effektive Überwachung Ihrer Zielperson steht nicht im Vordergrund, sondern wird durch die Beachtung aller Hintergründe überhaupt erst ermöglicht. Wenn Sie sich unsicher sind, ob Sie unscheinbar genug sind, sprechen Sie mit einem Kollegen oder Freund ab, dass Sie ihm innerhalb der kommenden 14 Tage einmal folgen werden. Damit ist seine Aufmerksamkeit bereits erhöht. Wenn Sie es an dem Tag schaffen, ihn über eine Stunde zu verfolgen, ohne, dass er Verdacht schöpft, sind Sie auf dem richtigen Weg. Wenn nicht, besprechen Sie mit ihm die Defizite und lassen Sie sich Lösungen einfallen.

Computer wird von Detektiv überwacht

Was Sie für eine Personenüberwachung brauchen

Wenn Sie Personen überwachen möchten, reicht es nicht aus, sich auf eine einzige versteckte Kamera oder einen Audiorekorder zu verlassen. Vielmehr spielt eine ausreichende Vorbereitung eine wichtige Rolle, die nicht nur technische Geräte, sondern auch scheinbar unwichtige Kleinigkeiten beinhaltet, die Ihnen nützlich sein können. So können Möglichkeiten, die sich bieten, optimal genutzt werden und Sie müssen nicht ein zweites Mal wiederkommen. Je seltener Sie sich in der Nähe des Objekts befinden, desto stabiler bleibt Ihre Tarnung.

1. Kontrollen kurz halten

Bei der Observation von Personen werden Sie häufig unterwegs sein. Ob Sie zu Fuß, mit dem Bus, dem Taxi oder in Ihrem Fahrzeug unterwegs sind: Es ist wichtig, Platz sparend zu kalkulieren und trotzdem alle nützlichen Geräte bei sich zu haben. Im ersten Schritt sollten Sie nicht an die Technik denken, sondern an das, was Ihnen möglicherweise Zeit und Nerven spart. In jedem Fall sollten Sie alle wichtigen Papiere wie Fahrzeugschein, Führerschein, Personalausweis und ausreichend Bargeld dabei haben. Falls Sie von der Polizei angehalten werden, möchten Sie das Zusammentreffen sicherlich sehr kurz und unkompliziert halten.

2. Telefon griffbereit aber unsichtbar

Des Weiteren sollten Sie ein Handy oder Smartphone bei sich haben, um wichtige Informationen mit Ihren Kollegen auszutauschen oder zwischendurch vorbereitende Anruf zu tätigen, wie Hotel-Reservierungen oder Taxi-Anforderungen. Da Sie als Detektiv keine Sonderrechte genießen, ist es in manchen Fällen auch sinnvoll, die Polizei dazu zu rufen. Achten Sie unbedingt darauf, Ihr Bluetooth und Ihr WLAN abzuschalten, um nicht durch Handy-Scanner enttarnt und geortet zu werden. Denken Sie auch daran, dass Sie Ihr Handy gebrauchen können, um Zugriff auf Überwachungskameras zu erhalten, die Sie vorher installiert haben. Viele Spionagekameras können Ihnen über das Internet Live-View ins Geschehen gewähren.

3. Machen Sie sich Notizen

 

Um wichtige Anhaltspunkte nicht wieder zu vergessen, empfiehlt sich ein Audiorekorder, auf den Sie neue Erkenntnisse und Bewegungen des Ziels aufsprechen können. Auch dient ein Netbook oder Ultrabook Ihnen als Gedächtnisstütze. Während einer mobilen Überwachung, die sehr lange dauern kann, ist es für Sie von hohem Wert, wenn Sie Ihre Arbeit dokumentieren. Wenn Sie keinen Computer mit sich herumtragen möchten, können Sie auch mit Zetteln arbeiten, die Sie beschreiben. Computer haben dennoch den Vorteil, dass sie passwortgeschützt für Außenstehende nicht so leicht lesbar sind.

4. Wissen, wo Sie stehen

Karten sind unverzichtbar. Wenn Sie Ihre Umgebung nicht exakt einschätzen können, haben Sie kaum eine Chance ihrem Ziel unauffällig zu folgen. Ein Navigationssystem, das über GPS arbeitet, ist für Sie von besonderem Nutzen. Wenn Sie schnell umdenken müssen, können Sie dank der Navigation dem Ziel folgen und gleichzeitig über die Karte die Umgebung überprüfen. So bieten sich schneller Möglichkeiten für eine unauffällige Verfolgung. Im Idealfall haben Sie bereits einen GPS-Sender am Fahrzeug der observierten Person montiert und können ihr auf diese Weise mit großem Abstand auch durch enge Straßennetze in Ihnen unbekannten Großstädten folgen.

GPS Tracker mit Haltemagnet

5. Qualität auf lange Sicht

Eine Observation ohne Fernglas ist nicht möglich. Sie brauchen ein gutes Fernglas, das Ihren Ansprüchen entspricht, um Zielpersonen und herannahende Kontakte schnell zu erkennen und Details zu sehen, die Sie mit dem bloßen Auge nicht wahrnehmen können. Es empfehlen sich mittlerweile stabilisierte Ferngläser, die jedoch teurer sind. Dafür wird das Bild beruhigt und Sie haben in vielen Fällen auch eine Videoaufnahmefunktion integriert.
Achten Sie bei Ihrem Fernglas darauf, dass die Vergrößerung auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt ist und die Lichtempfindlichkeit des Glases ebenfalls hoch genug ist für Ihre Zwecke. Je breiter die Linsen sind, desto mehr können Sie in der Dämmerung noch erkennen.

6. Die richtige Fototechnik nutzen

Das gleiche gilt für Ihre Fotokamera. Wenn Sie mit einer Kamera mit schlechter Qualität in einer Observation sind, haben Sie nur Nachteile. Sie benötigen eine Spiegelreflexkamera mit mehreren Objektiven, die idealerweise besonders lichtstark sind. Es empfehlen sich für die Überwachung vor allem Teleobjektive mit hohen Brennweiten. Mit diesen können Sie aus sehr weiter Entfernung Aufnahmen vom Objekt machen. Benutzen Sie niemals den Blitz. Wenn Ihr Bild nicht hell genug wird, haben Sie das falsche Objektiv. In der Nacht benutzen Sie dann spezielle Nachtsicht-Aufsätze, die Sie an Ihre DSLR-Kamera anschließen können. Meist werden sie zwischen Kameragehäuse und Objektiv gesteckt.

7. Im Dunkeln nicht schwarz sehen

Infrarotschweinwerfer
Weitsicht in völliger Dunkelheit: Mit einem solchen Infrarot-Scheinwerfer sehen Sie 30 Meter weit.

In der Dunkelheit werden Sie ohnehin auf Infrarot-Verstärker und Wärmebild zurückgreifen müssen, um etwas zu erkennen. Infrarot-Geräte sind nach außen hin unsichtbar, weil sie nicht leuchten. Mittlerweile gibt IR-Beleuchtungen für kleines Geld. Anders verhält es sich bei Wärmebildkameras. Hier müssen Sie tiefer in die Tasche greifen, erhalten aber auch visuelle Informationen, die Sie sonst nicht erhalten hätten. Sie können zum Beispiel Personen entdecken, die sich hinter einem Busch verstecken oder auf Anhieb erkennen, wie viele Personen in einem Fahrzeug sitzen. Zudem sehen Sie schnell ob Motoren warm oder kalt sind. Das erleichtert die Einschätzung von Situationen.

8. Mehrere Augen und Ohren in der Umgebung installieren

Fest installierte versteckte Kameras, Sensoren und digitale GSM-Audiorekorder helfen Ihnen bei Ihrem Einsatz, wenn diese an den richtigen Stellen installiert wurden und nicht entdeckt werden. Sie erhalten zum Beispiel bei MMS-Kameras die Fotos direkt auf Ihr Handy, sobald eine Bewegung oder ein Geräusch registriert wird. Auch können Sie die GSM-Kameras mit spezieller Software über Ihr Smartphone oder Ihren PC jederzeit einsehen. Das bringt den Vorteil, dass Sie auch Situationen einschätzen können, die Sie sonst nicht gesehen hätten. Sprechen Sie sich mit Ihrem Team ab, wie jeder einzelne handelt, wenn ein bestimmter Alarm ausgelöst wurde. Entwerfen Sie dafür schon vorher eine genaue Strategie.

9. An Selbstverständlichkeiten denken

Auch wenn es simpel erscheint, sind viele Detektive unbeholfen, was die Ernährung betrifft. Es sollten nur Speisen mitgenommen werden, die leicht verdaulich sind und keine unangenehmen Gerüche oder gar Blähungen erzeugen. Von Speisen wie Schokolade und Pizza ist abzusehen, weil sie die Kondition vorübergehend verschlechtern und müde machen. Denken Sie außerdem an genügend Getränke und deren Effekte bei warmem und kaltem Wetter. Zudem ist ein gutes Management erforderlich, was das Urinieren betrifft. Idealerweise verlassen Sie ihren Platz dafür nicht extra, sondern erledigen das vor Ort.

Taktisches Sicherheitssystem mit Sensoren

Unsichtbar auf Schritt und Tritt

Für große Gebäude und Areale bietet ALONMA spezielle Sensoren an, die unsichtbar installiert werden können und jede Art von Bewegung wahrnehmen. Solche Sensoren, die über mehrere Kilometer – per GSM oder GSM Repeater auch weltweit – operieren, registrieren Eindringlinge sofort. Unsichtbar im Boden oder in Türen angebracht, eignen sich die Geräte optimal, um unsichtbare und nur sehr schwer aufzuspürende Überwachungssysteme aufzubauen.

Bei Militär, Polizei und Spezialeinheiten werden die robusten Sensoren mit langen Laufzeiten auch dazu verwendet, um seismische Aktivitäten in Großarealen aufzuspüren. An besonders kritischen Punkten werden Kombinationen aus mehreren Sensoren installiert, um Bewegungen punktgenau zu registrieren. Ob in Toren, auf Dächern oder unter Durchfahrten – die Sensoren bleiben unsichtbar und liefern Daten rund um das überwachte Objekt oder Areal an einen oder mehrere mobile oder statische Empfänger.

Sicher mit Sensoren – ob Stützpunkt oder Büro

Hier können auch Sensoren an Stolperdrähte gekoppelt werden, die zur sofortigen Auslösung eines Alarmsignals führen. Wetterfest im Außenbereich verwendbar sind die ferngesteuerten Überwachungssensoren robust und glänzen mit langen Laufzeiten. Die Geräte können, dank Akkus mit hohen Kapazitäten, über mehrere Jahre mobil betrieben werden. Auf Wunsch können die Laufzeiten auch noch erheblich verlängert werden. Damit eignen sich solche Sensoren sogar, um Stützpunkte zu sichern. Mit einer virtuellen Karte gestaltet sich die Übersicht über das Gebiet klar und einfach. Die Software kann auf handelsübliche PCs eingesetzt werden. Besonders für den mobilen Überwachungseinsatz empfiehlt sich die Installation auf einem kleinem Netbook oder Ultrabook.

Taktisches Sicherheitssystem mit Sensoren
Beispielbild: Remote-Sensoren für verschiedene Einsatzbereiche mit Fernbedienung großen Akkus.

Auch Sicherheitsdiensten und Detekteien können Erschütterungssensoren und Bewegungssensoren enorme Vorteile bei der Arbeit verschaffen. Detektivbüros können Kosten und Zeit einsparen, weil sie erst dann tätig werden müssen, wenn eine Aktivität registriert wird. Zudem lässt sich ein solches System auch mit Überwachungskameras kombinieren, sodass alle Wahrnehmungskanäle bedient werden. Bei Aktivität werden Nachrichten an einen oder mehrere Empfänger abgeschickt, die sofort informiert sind.

Taktische Alarmsysteme lassen sich verdeckt einsetzen

Besonders vorteilhaft ist die Tatsache, dass solche Systeme nur sehr schwer gescannt werden können. Während herkömmliche WLAN-Kameras, die von Sicherheitsdiensten eingesetzt werden, in kürzester Zeit mithilfe von Scannern gefunden oder gestört werden können, ist dies bei professionellen Alonma-Produkten nur mit enorm teurem und technisch hochentwickelten Geräten möglich. Detektiv-Agenturen können damit im Hintergrund operieren und mehrere Objekte im Umkreis mit Remote-Sensoring-Systemen über lange Zeit im Auge behalten. Änderungen der Platzierungen sind bei den mobilen Überwachungssensoren schnell gemacht.

Die Alarm-Texte, die von den Sensoren verschickt werden, können einfach verändert werden. So wird schon aus der SMS erkennbar, an welcher Stelle jemand unerlaubt eingedrungen ist. Dadurch wird ein schnelleres Handeln möglich. In kritischen Bereichen zählt jede Sekunde, wenn jemand ins Areal eindringt. Mit entsprechenden Alarm-Gebern aus dem Premium-Programm von Alonma sind Behörden sicher und hochwertig ausgestattet.