Wild Überwachungskamera Test und Vergleich 2015

Der Markt der Wildkameras ist groß und unübersichtlich. Dabei vereinen die Geräte folgende Eigenschaften, die Sie zu Wild-Überwachungskameras machen:

– Wetterfestes Gehäuse

– Mobile Stromversorgung (Akku oder Batterie)

– Bewegungserkennung per PIR-Sensor (für hohe Laufzeiten im Standby)

– Nachtsicht Infrarot (in der Regel nicht glimmend)

– Lautloser Betrieb (um Tiere nicht zu verschrecken)

Die Unterschiede liegen dann im Detail:

– Akku oder Batterie, die Vorteile im Batteriebetrieb sind, dass die Ladezeit entfällt. Nachteil ist, das man regelmäßige Kosten hat. Bei den derzeitigen Batteriepreisen aber wohl zu vernachlässigen.

– Videoauflösung: In der Regel ist hier ab 720P aufwärts der Standard, aber nicht alle Kameras bieten Full HD.

– Fotoauflösung: Es gibt verschiedene Varianten (5 MP, 7 MP, 12 MP).

– Länge der Videodatei

– Nachtsichtreichweite – ein wichtiger Punkt für alle, die unbeleuchtete Bereiche überwachen wollen

– Betriebstemperatur: Wichtige, wenn sehr hohe oder niedrige Temperaturen erreicht werden im Umfeld der Außenkamera.

– Anzahl der Fotos pro Auslösung (häufig variierbar)

– Fotoversand per MMS und E-Mail: Ein Großteil der Wild Überwachungskameras ist auch MMS Kamera. Allerdings kann man Geld sparen, wenn man auf die Funktion verzichten will. Getestet wurden Vodafone- und T-Online-SIM-Karten.

– Intervall- und zeitgesteuerter Einsatz als Option. Einige Jagdkameras möglichen es, regelmäßig Fotos aufzunehmen, unabhängig vom Bewegungssensor. So kann die Wildkamera auch als Intervallkamera z.B. auf einer Baustelle genutzt werden, um den Fortschritt der Bauarbeiten zu protokollieren.

– Solarzelle zur Akkuladung vorhanden oder nicht

– Zubehör: In der Regel gehört ein Haltegurt und eine Fernbedienung zum Lieferumfang. Je nach Modell auch ein Video-Kabel (wenn Videoausgang vorhanden). Meist ist eine Software zur Konfiguration im Lieferumfang.

Der folgende Test soll eine Übersicht geben, über das aktuelle Angebot. Es sind natürlich nicht alle Modelle am Markt aufgelistet, dafür aber die empfehlenswertesten Kandidaten, mit möglichst großer Vielfalt, was die Funktionen anbelangt.

Outdoor Wild Überwachungskamera Vergleich 2015

MMS Außen-Überwachungskamera / Wildkamera mit PIR Bewegungsmelder und nicht glimmenden Nachtsicht-LEDs / Outdoor Sicherheitskamera mit MMS- und E-Mail-Versand

Highlights:

  • MMS- und E-Mail-Versand mit Foto
  • Bis zu 20 Meter Nachtsicht
  • Full HD Videoauflösung
  • Mikrofon zur Tonaufnahme
  • Display vorne integriert, einfachere Ausrichtung bei Montage per Gurt am Baum

Rumdum gelungen zeigt sich diese MMS Überwachungskamera. Die Konfiguration geht einfach per Software am PC, die Einstellungsdaten werden auf die MicroSD-Karte gesichert. Im Testmodus kann man sich dann vergewissen, dass die Bildausrichtung stimmt, da das Display an der Vorderseite montiert ist. Was hilft einem das Display auf der Rückseite, wenn man die Wild-Überwachungskamera am Baum montiert hat? Im Test der einzige Hersteller, der mit diesem Detail punkten kann.

Bei Bewegungserkennung, die zuverlässig und schnell auslöst, wird dann je nach Einstellung ein Foto oder Video auf Speicherkarte gesichert. Zudem haben wir sowohl den MMS-Versand als auch die Übertragung eines Fotos per E-Mail erfolgreich getestet. Wichtig ist eine vorhandene Netzabdeckung.

Etwas besser gelöst könnte das Einlegen der Batterien sein, aber da man dies nicht so häufig machen muss (unser Test jedenfalls konnte einen Satz Batterien nicht in die Knie zwingen), gilt dies kaum als Minuspunkt.

Fazit: Gute Auflösung, gute Nachtsicht, zuverlässiger MMS- und E-Mail-Versand. Viel mehr braucht es nicht, zu einer empfehlenswerten Wildkamera.

Alle weiteren Informationen zur Wildkamera finden Sie hier.

 


 

MMS E-Mail Outdoor Kamera / Solar Kamera mit starker Nachtsicht / Außen Überwachungskamera /Full HD

Highlights:

  • MMS- und E-Mail-Versand mit Bild
  • Solarzelle im Lieferumfang
  • Bis zu 25 Meter Nachtsicht
  • Betrieb per Akku
  • Full HD Videoauflösung
  • Display integriert

Der große Unterschied zum ersten Testteilnehmer ist, dass die Stromversorgung in diesme Fall per Akku funktioniert. Viele Wildkameras setzen auf Batterien, einmal um eine hohe Flexiblität zu erreichen, zum zweiten aber sicher auch, da keine Kosten für den Akku entstehen.

Wer nicht so gerne regelmäßig Batterie kaufen und wegwerfen will, der kann diese Wild Überwachungskamera mit leistungsstarkem Akku einsetzen. Die Laufzeit hängt dabei natürlich von der Häufigkeit der Auslösungen ab.

Der PIR Bewegungssensor arbeitet im Test zuverlässig, Versand per Mail und MMS wurde erfolgreich getestet. Das Gehäuse der Wild-Überwachungskamera kann man aufklappen, dann sieht man das Display. Wie so häufig gibt es einen Testmodus, um die Einstellungen vorzunehmen. Ist das Gerät dann bereit, stellt man es auf „on“ – die lautlose Überwachung beginnt.

Fazit: Wer in einer sonnenreichen Gegend wohnt und eher ein Fan von Akkus als von Batterien ist, sieht in dieser Wildkamera seine erste Wahl. Es konnten keine nennenswerten Schwächen entdeckt werden.

Alle weiteren Informationen zur Wildkamera finden Sie hier.


 

Outdoor-Überwachungskamera / Wetterfeste Full HD Außenkamera mit Batteriebetrieb und PIR-Bewegungssensor / Unsichtbare 940-nm-Nachtsicht / Full HD Wildkamera mit Intervall-Aufnahme

Highlights:

  • Einzige graue Wildkamera im Test
  • Besonders für Gebäude, Industrieflächen, Parkplätze, etc. geeignet
  • PIR Bewegungsmelder
  • Unsichtbare Nachtsicht-LEDs (Reichweite ca. 20 Meter)
  • Geringe Abmessungen
  • Display integriert

Der Unterschied von dieser Wildkamera zu anderen ist klar: Das Gehäuse ist in hellem Grau gehalten. Im Wald ist das natürlich eher auffällig und Jäger sind auch nicht unbedingt die Zielgruppe. Eher Personen, die die Funktion von Wildkameras schätzen, aber die das Äußere immer abgeschreckt hat. Wer z.B. eine alte Lagerhalle, die weder Strom noch Licht hat, effektiv über einen langen Zeitraum überwachen will, für den ist eine Wildkamera optimal.

Die Carmouflage-Optik ist allerdings an Gebäuden bzw. im städtischen und industriellen Bereich eher befremdlich. In hellgrau ist die Outdoor-Überwachungskamera aber eine optimales Hilfsmittel zur Überwachung. Das getestete Modell ist ohne MMS, es gibt aber auch MMS-Varianten bei Bedarf.

Wie bei fast jeder Wildkamera wird auch hier bei Auslösung durch den PIR-Sensor eine Videoaufnahme oder Fotoaufnahme gestartet. In der Zwischenzeit schont die Outdoor-Überwachungskamera die Batterien und bietet so lange Standbyzeiten.

Die Bewegungserkennung reagiert zuverlässig und schnell, die Bildqualität ist sehr gut.

Fazit: Robuste und gelungene Wildkamera, die vor allem bei der außergewöhnlichen Optik punktet und grade außerhalb von Wäldern eine gute Figur macht.

Alle weiteren Informationen zur Wildkamera finden Sie hier.


 

Highlights:

  • MMS- und E-Mail-Übertragung
  • Manueller Fotoversand per SMS-Befehl möglich
  • Zeitgesteuerte Intervallaufnahme möglich (Zeitraffer-Modus)
  • Mehrfachaufnahme von Bildern (bis zu 7 pro Auslösung)
  • Unsichtbare Nachtsicht bis zu 20 Meter
  • Display integriert für Einstellungen und Ansicht der Aufnahmen

Interessante Ansätze und Lösungen bietet dieses MMS Outdoor Wildkamera. Als einziges Modell im Test kann man der Wildkamera eine SMS senden und diese sendet dann ein Foto. Optimal für alle, die auch zwischen den Bewegungen mal nach dem Rechten sehen wollen.

Ebenfalls einzigartig ist die Möglichkeit, mit einer Auslösung bis zu 7 Fotos aufzunehmen. Grade bei schnellen Bewegungen ist die Wahrscheinlichkeit, ein scharfes Foto zu erhalten merklich höher. Das war im Test sehr beeindruckend.

Weiteres Hightlight: Intervallaufnahme. Das bedeutet, die MMS-Kamera kann z.B. alle 20 Minuten ein Foto auf der Speicherkarte sichern. Wer z.B. den Bau eines Gebäudes protokollieren will, kann aus den Bildern ein schönes Zeitraffer-Video erstellen. Einsatzmöglichkeiten für die Intervallfunktion gibt es viele, vor allem auch in der Tierbeobachtung, so dass sich so mancher Jäger für dieses Modell begeistern wird.

Fazit: Mit unsichtbarer Nachtsicht, Intervall-Aufnahmen und der Auslösung einer Fotoaufnahme (mit Versand) per SMS unterscheidet sich dieser Modell von vielen anderen MMS Wildkameras. Alle Funktionen sind schnell und einfach konfiguriert, was nicht immer der Fall ist. Man kann diese Wildkamera als Testsieger bezeichnen, aufgrund ihrer vielen Funktionen und hervorragenden Verarbeitung.

Alle weiteren Informationen zur Wildkamera finden Sie hier.


 

HD Außenkamera / Outdoor Kamera mit PIR Bewegungssensor / Nachtsicht Kamera / Wildkamera

Highlights:

  • Schwarzes Gehäuse, ungewöhnliche Form
  • Nicht glimmende Nachtsicht-LEDs, bis zu 18 Meter Reichweite
  • Batteriebetrieb, wahlweise Netzteil
  • Anzeige LCD
  • Laser zur Objektivausrichtung

Als einziges Modell im Test verfügt die Wildkamera über ein rundes, komplett schwarzen Gehäuse. In der Dunkelheit ist die Outdoorkamera sehr diskret und da die Nachtsicht-LEDs nicht glimmen auch komplett unsichtbar.

Im Vergleich zu anderen Modellen fehlt in integriertes Display zur Livebildanzeige und Wiedergabe der Aufnahmen. Die Ausrichtung soll stattdessen durch einen Laser vereinfacht werden. Dies geht relativ gut, ist aber eben kein Display.

Die Auslösung ist zuverlässig, die Aufnahmen werden schnell gespeichert. Die 18 Meter Nachtsicht, die der Hersteller angibt, werden im Test auch erreicht.

Die recht ungewöhnliche Batterieform (Typ C) bekommt man nicht unbedingt überall, aber in jedem Fachhandel. Alternativ kann ein Netzteil genutzt werden.

Fazit: Wer auf ein Display und den klassischen Carmouflage-Look verzichten kann, erhält eine tolle Wildkamera, die sich auch außerhalb des Waldes sehen lassen kann.

Alle weiteren Informationen zur Wildkamera finden Sie hier.

 

Testfazit:

Alle Modelle im Test beherrschen die Grundfunktionen der Wildkamera ausgezeichnet. Gute Bilder, hohe Akku- oder Batterielaufzeit, schnelle Auslösung. Einen klaren Favoriten finden wir hier, aber alle anderen Modelle halten auf jeden Fall ihre Versprechen und sind alltagstauglich.