GPS Tracker und Sender – Test und Vergleich 2016

Perfekt fürs KFZ – keine Akkusorgen mehr mit dem Auto-GPS-Tracker

GPS Tracker / Peilsender mit ODB2 Schnittstelle für Zugriff auf den Bordcomputer / PKW Fernanalyse

Ein ganz ungewöhnliches, aber sehr gut durchdachtes Modell in diesem Test ist der GPS Tracker mit ODB2-Schnittstelle. Dieser wird einfach am ODB2-Anschluss des Fahrzeugs befestigt und wird darüber mit Strom versorgt. Es ist damit nur ein kleiner Reserve-Akku für die Zeiten zwischen den Fahrten notwendig, die restliche Stromversorgung und auch das Laden des Akkus erfolgt über das Fahrzeug.

Getestet haben wir dies in einem Mercedes Sprinter, möglich ist die Verwendung für alle Benziner PKWs ab 2001, alle Diesel PKWs ab 2003. Denn ab diesen Jahren wurde die Schnittstelle zur Pflicht. Diese dient eigentlich dazu, den Fehlerspeicher des Fahrzeugs auszulesen. Und genau dass kann der GPS Tracker – je nach Fahrzeugmodell mehr oder weniger umfangreich – auch. Man erfährt also nicht nur den Standort, sondern auch Details zum Kraftstoffverbrauch, der Motortemperatur, verschiedene Fehlercodes und mehr. Die Menge der Daten ist u.a. abhängig vom Boardcomputer im Fahrzeug.

Auto GPS Tracker, der auch PKW-Fehlercodes und den Boardcomputer ausliest

Löblich sind die unterschiedlichen Alarmmodi, erfahren Sie auf dem Handy, wenn der GPS Sender einen bestimmten Bereich verlässt, wenn eine Geschwindigkeit überschritten wird und mehr. Alle Daten werden auf einen Server übertragen. Hier ist die deutsche Benutzersprache im Online Portal hervorzuheben, dies findet man eher selten bei GPS Trackern. Auch kostet das Online Portal nichts, es werden also keine monatlichen Gebühren erhoben.

Wichtig ist natürlich, eine SIM-Karte mit ausreichend Datenvolumen zu verwenden. Meldungen aufs Handy erhält man per iOS oder Android App komfortabel aufs Smartphone. SMS wird allerdings nicht unterstützt, ist dank App-Benachrichtigungen auch nicht notwendig.

Fazit: Der Hersteller wirbt mit „Anstecken, fertig, los“ – und wenn man mal hinzufügt „SIM-Karte einlegen“, dann stimmt das auch. Da fast alle Fahrzeuge mit der OBD2-Buchse ausgestattet sind, gibt es kaum einen sinnvolleren Tracker für die Fahrzeug-Überwachung. Vorbei die Zeit, in der man sich um Akkulaufzeiten Gedanken machen musste. Optimal zur Flottenüberwachung und als Diebstahlschutz. Die komfortable App gibts ebenfalls Pluspunkte. Als Auto GPS Tracker gibt es kaum eine bessere Wahl, als einen ODB2-Tracker.

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Viel kleiner geht es nicht

Mini GPS Tracker / Sehr kleiner GPS Sender / GPS Mini Peilsender mit GEO-Zaun / Mini GPS Gerät mit SMS und GPRS / Standortabfrage per App, Browser und SMS

Wenn man den Tracker das erste Mal in der Hand hat, ist es schwer zu glauben, dass man mit so kleiner Technik einen ausgereiften GPS Tracker präsentieren kann. Aber der Test hat gezeigt: Der Standort wird zügig erfasst und problemlos übertragen. Um das Gerät so klein wie möglich zu halten, setzt der Hersteller als einziger im Test auf den Einsatz von Micro-SIM-Karten, die bei den meisten Handys ja mittlerweile Standard sind.

Wie leicht der grade einmal 24g wiegende Mini-GPS-Sender wirklich ist, realisiert man erst, wenn man ihn in der Hand hat. Das GPS-Gerät ist in etwa so groß, wie ein menschlicher Daumen und kann daher fast überall eingesetzt werden. Ob im Handschuhfach, in der Jackentasche, im Rucksack oder auch innerhalb wertvoller Gegenstände. Die Standby-Zeit liegt bei von uns getesteten 12 Tagen, was bei der geringen Größe keine Selbstverständlichkeit ist. Für Langzeitüberwachung z.B. von Fahrzeugen, kommen daher eher andere Peilsender in Frage, aber wenn der Einsatz gezielt über einen kurzen Zeitraum geplant ist, ist der Peilsender optimal.

Der Mini-GPS-Tracker überträgt das Signal per SMS oder GPRS. Sie können dann auf ein Onlineportral per Browser oder App (Android / iOS) zugreifen. Windows Phone und Blackberry OS werden leider nicht unterstützt, dies ist aber fast immer so.

Ist GPS Empfang einmal nicht vorhanden oder z.B. innerhalb von Gebäuden blockiert, wird der Standort per GSM ermittelt. Das ist allerdings weniger genau, weil die Genauigkeit bei GSM Ortung immer davon abhängt, wie viele Sendemasten im Umfeld sind.

Fazit: Für alle Einsätze, wo der Tracker möglichst klein sein muss, ist der Mini-GPS-Sender eine gute, preisgünstige Wahl.

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Enorme Batterielaufzeiten für den Langzeiteinsatz

GPS Tracker / Peilsender mit Magnet / SMS und GPRS / Zugriff per Internet / Bewegungssensor

Mit modernem Konzept (Batterie statt Akku) punktet der Tracker. Bei genauem Hinsehen ergibt das nämlich Sinn: Statt den Akku zu laden und mit dem Akku ein anfälliges Verschleisteil im Tracker zu haben, verwendet man einfach kostengünstige Batterien. Sind die leer, ist der GPS Sender binnen Sekunden wieder betriebsbereit.

Wir geben zu: Getestet haben wir die 3 bis 5 Jahre Standbyzeit bei einmal täglicher Abfrage nicht. Aber es ist uns auch nicht gelungen, die Batterien trotz intensivem, wochenlangem Test in seine Knie zu zwingen. Für diese enorme Laufzeit ist der GPS Sender dennoch verhältnismäßig klein, mit seinen Haltemagneten zudem schnell und sicher z.B. am Fahrzeug montiert.

3 – 5 Jahre Standby bietet der GPS Sender also, natürlich muss dabei der Energiesparmodus eingestellt werden, so dass der Tracker im Grunde komplett alle Funktionen runterfährt und nur einmal am Tag seinen Standort sendet.

Die Konfiguration erfolgt sehr einfach per SMS, so kann z.B. auch eine Bewegungsalarmierung eingestellt werden. Der GPS Tracker wacht dann bei Bewegung aus dem Sleepmodus auf und sendet einen Alarm. Ideal, um ein wertvolles Objekt zu überwachen.

Außerdem kann in einem frei einstellbaren Intervall der Standort per GPRS an einen Online-Server übertragen werden, auf den man später Zugriff hat.

Ebenfalls aktiviert werden kann die bei GPS-Peilsendern beliebt GEO-Zaun Funktion. So kann dem Tracker z.B. gesagt werden: Gib einen Alarm, wenn du dich von deinem jetzigen Standort 500 Meter weit entfernt hast.

Für den Zugriff auf der Onlineportal kann der PC-Browser genutzt werden, zudem steht auch eine App für Android und iOS bereit.

Fazit: Wenn wir einen klassischen Test machen würden, wäre das hier der Testsieger. Allein schon aufgrund der unzähligen Funktionen und hohen Varianz im Bezug auf das Abrufen der Standortdaten, überzeugt der Peilsender auf voller Länge. Die enorm starken Haltemagneten, die absolut outdoor-geeignete Konstruktion und die hohe Batterielaufzeit machen das GPS-Gerät zur ersten Wahl für alle, bei denen die Größe zweitrangig ist.

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Der Notfallhelfer am Armgelenk

Schon aufgrund der ungewöhnlichen Form hat die GPS-Tracker Armbanduhr einen Platz in diesem Test verdient. Sie stellte sich bei unserer näheren Betrachtung als hervorragende Möglichkeit dar, hilfebedürftige Personen zu sichern. Das müssen nicht immer nur Kinder oder Senioren sein, dass kann man z.B. auch selbst sein, wenn man sich auf macht in den Abenteuerurlaub in nicht immer sichere Gebiete. Ein Knopfdruck genügt, um die aktuellen Standortdaten zu übertragen. Auch Personenschützer können die Armbanduhr verwenden, um jederzeit zu wissen, wo sich gefährdete Personen aufhalten.

Um die Funktion als Notfallhelfer abzurunden, kann mit Hilfe eines mitgelieferten Headsets mit der GPS Armbanduhr auch telefoniert werden, dabei können bis zu drei voreingestellte Nummern kontaktiert werden. Verwendet man den GPS Sender zum Schutz anderer Personen, kann man den Standort aus der Ferne per SMS-Befehl abfragen.

Der Akku hält im Standby bis zu 4 Tage, ohne eine Zusatzpowerbank sollte man also all zu lange Reisen nicht angehen. Für einen gewöhnlichen Ski-Trip z.B. reicht die Akkuladung alle mal. Die Bedienung ist einfach, der Funktionsumfang zwar deutlich kleiner als bei anderen GPS-Trackern, dies ist aber der eindeutigen Zielgruppenorientierung geschuldet.

Fazit: Durch die Form eröffnen sich dem GPS Sender in der Armbanduhr zahlreiche Einsatzmöglichkeiten, die bei einer anderen Form nicht möglich wären. Zum Glück verlässt sich der Hersteller nicht nur allein darauf, sondern bietet einen zuverlässigen GPS Tracker, bei dem wir uns einzig etwas mehr Akkuleistung gewünscht hätten. Durch die Größe sind aber natürlich Grenzen gesetzt, zudem lässt sich die GPS-Armbanduhr auch mit einer Powerbank laden.

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Klein, leistungsstark, Profiklasse

Einen kleinen GPS-Tracker haben wir im Test bereits vorgestellt. Dieser zeigte gute Eigenschaften bei einem sehr günstigen Preis. Wer noch etwas mehr Geld in die Hand nehmen will, bekommt dafür noch eine deutliche Stufe an Leistung obendrauf, wie dieser Mini-Peilsender zeigt.

Trotz grade einmal 35 Gramm Gewicht und Abmessungen von 57 x 38 x 15 mm ermöglicht der Minitracker eine Akkulaufzeit von bis zu 6 Monaten im Standby mit Bewegungserkennung. Das bedeutet, Sie können z.B. einen wertvollen Gegenstand mit dem kleinen Tracker ausstatten. Und wenn dieser dann z.B. nach 3 Monaten gestohlen wird, gibt der Mini-Tracker Alarm.

Ein anderes Beispiel: Stellt man den Tracker so ein, dass er alle 5 Stunden den Standort überträgt, ergibt sich immer noch eine Laufzeit von ca. einem Monat. Das schaffen sonst nur deutlich größere Geräte.

Mit Hilfe der SOS-Taste am GPS-Sender eignet sich der Tracker auch als Notfallsystem, um schnell Hilfe zu holen, wenn man in einer misslichen Lage ist. Außerdem ist auch die beliebte GEO-Zaun-Funktion integriert, die einen Alarm gibt, wenn der Tracker ein bestimmtes Areal betritt oder verlässt.

Neben der Grundvariante bietet der Hersteller zahlreiche Ausstattungsmöglichkeiten, die das Gerät grade für Profis noch interessanter machen. So gibt es z.B. die Möglichkeit eine leicht größere Variante mit noch mehr Akkuleistung zu erwerben, was dann bis zu 12 Monate im Standby ermöglicht. Außerdem kann zusätzlich ein wasserdichtes Gehäuse zum Außeneinsatz bestellt werden, ebenso wie ein Haltemagnet zur leichten Montage z.B. am KFZ.

Fazit: Wer einen GPS Tracker professionell einsetzen will, der möglichst klein und dennoch leistungsstark ist, findet hier den perfekten Peilsender. Der Preis ist höher als bei anderen Modellen, aber der Minitracker ist jeden Cent wert.

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Gesundes Mittelmaß

GPS Peilsender / Tracker mit SMS Versand zur Positionsbestimmung mit verschiedenen Alarm-Modi

Dieser Tracker ist weder der kleinste, noch der mit der größten Akkulaufzeit. Dennoch überzeugt der GPS-Sender mit zahlreichen Funktionen und einem sehr guten Preis-Leistungsverhältnis. So ist bereits ein Haltemagnet integriert, der bei manch anderen Modellen fehlt oder zusätzlich erworben werden muss. Auch ist das Gehäuse bereits ohne Zubehör wasserdicht und der GPS-Tracker für den Outdoor-Einsatz z.B. unter dem Fahrzeug geeignet.

Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 7 Tage im Standby, diese Herstellerangabe konnten wir im Test bestätigen. Das ist für eine Langzeitüberwachung zu wenig, für 80% der Einsatzgebiete eines GPS Trackers dennoch völlig ausreichend. Durch eine integrierte SOS-Taste ist der Einsatz auch zum Schutz von Personen möglich, ein Knopfdruck versendet dann eine SMS mit den Standortdaten an eine voreingestellte Nummer.

Gängige Alarm-Szenarien wie den Bewegungsalarm, den Alarm beim Überschreiten einer Geschwindigkeit oder den GEO-Zaun können Sie bei diesem Tracker nach ihren Vorlieben konfigurieren.

Fazit: Für einen günstigen Preis erhält man hier alles, was man von einem Tracker benötigt: Haltemagnet, anständige Akkulaufzeit, viele Funktionen. Ein guter Allrounder.

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Der Mini-Tracker mit dem Clip

Mini GPS Peilsender / Micro GPS Peilsender mit Standortübertragung per SMS und GPRS / Kleiner GPS Tracker mit wetterfestem Gehäuse / Zugriff per iOS und Android

Wie beim Armbanduhr-Tracker ist es auch in diesem Fall so, dass der Mini-GPS-Sender vor allem für den Einsatz am Körper getragen geeignet ist. So können z.B. hilfe- oder schutzbedürftige Personen damit ausgestattet werden, die dann im Notfall auf die SOS-Taste drücken, um eine Alarm-SMS mit dem aktuellen Standort zu verwenden.

Im Test wurden SMS sehr schnell versendet, darauf kommt es natürlich an, wenn man verlässlich Hilfe rufen möchte. Für Sicherheitsdienste mit Personenschutz oder auch Seniorenheime ist der Tracker daher zu empfehlen.

Zusätzlich werden die Standorte auf Wunsch an ein Onlineportal hochgeladen, auf das man per PC, Smartphone und Tablet Zugriff hat. In diesem Portal sieht man auf der virtuellen Landkarte nicht nur den aktuellen Standort des Mini Peilsenders, sondern auch vergangene Orte und kann so die zurückgelegte Route nachvollziehen.

Per Anruf lässt sich außerdem in das Umfeld hineinhören, so dass sich schneller abklären lässt, ob es sich um einen falschen Alarm handelt oder welche Art von Hilfe sinnvoll ist. Die Standby-Zeit mit 10 Tagen ist realistisch angegeben, verringert sich natürlich aber bei häufiger Nutzung.

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Kleiner GPS Tracker mit Haltemagnet und 3G Sensor

GPS GPRS Peilsender / GPS GSM Sender mit hoher Standbylaufzeit / GPS Tracker mit Stromversorgung per leistungsstarker Batterie / verschiedene Alarmfunktionen / Bewegungssensor

Dieser verhältnismäßig kleine GPS Tracker möchte mit einer hohen Batterielaufzeit punkten. Dem Paket liegt ein etwas ungewöhnliches Batteriepack bei, dass man vermutlich nur im Fachhandel nachkaufen kann. Aber gemäß den Herstellerangaben muss man das ja ohnehin frühstens in mehreren Jahren wechseln, sofern man die sparsamte Energiesparoption verwendet.

Und die sieht wie folgt aus: Das Gerät schaltet sich einmal am Tag ein und sendet seinen Standort. Ansonsten ist es quasi komplett aus. Das heißt, es ist weder per Anruf noch SMS zu erreichen, SMS kommen erst wieder zu dem Zeitpunkt an, an dem sich das Gerät einschaltet. So lässt sich die meiste Energie sparen.

Ebenfalls sehr Energiesparend ist der Modus der Bewegungserkennung. Über einen echten 3G-Bewegungssensor kann der GPS Sender bei extrem geringen Standbyverbrauch überprüfen, ob er fortbewegt wird. So sichert man z.B. ein Auto oder einen wertvollen Gegenstand gegen Diebstahl. Im Test funktioniert die Bewegungserkennung sehr gut und man erhält so schnell einen Alarm, dass man sofort Hilfe holen könnte.

Der Haltemagnet arbeitet im Test sehr zuverlässig, was bei den geringen Abmessungen nicht zu erwarten war. Metallische Oberflächen sind also sicherlich einer der besten Punkte zur Befestigung dieses Trackers.

Besonderer und im Test selten gesehener Bonus ist die Funktion, dass der GPS Peilsender einen Alarm senden kann, wenn der Haltemagnet gelöst wird, also z.B. jemand den Tracker entdeckt und entfernt. Bei herkömmlichen Trackern wüsste man lange Zeit nichts über die Entfernung, so dass eine solche Funktion durchaus Sinn hat.

Des Weiteren gibt es eine GEO-Zaun-Alarmfunktion, bei der man auf der virtutellen Landkarte einen Bereich markieren kann, bei dessen Verlassen der Tracker den Nutzer alarmiert.

Fazit: Ein rundum gelungener Tracker mit passender App und tollen Onlineportal. Die Konfiguration war sehr einfach, die Batterie hielt im Test was der Hersteller verspricht.

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Abschließende Zusammenfassung

Die im GPS Tracker Test vorgestellten Peilsender sind allesamt sehr gut für ihren jeweiligen Einsatzbereich zu verwenden. Man darf hier nicht Äpfel mit Birnen vergleichen, ein großer Tracker hat nunmal höhere Akkulaufzeiten, kann aber nicht überall verwendet werden. Wir waren erstaunt über die immer akurate Standortermittlung ohne großartige Abweichungen. Auch waren wir erstaunt, über die tolle Leistung der kleinen Tracker.

Zu Bedenken ist immer: Im Standby ist die Akkulaufzeit ein Vielfaches höher, als im Dauerbetrieb. Wer also wirklich immer den aktuellen Standort wissen will und z.B. jeden Tag die Route eines Fahrzeugs überwachen will, sollte einen Auto GPS Tracker nehmen, der mit der Stromversorgung des Fahrzeugs verbunden wird.

Das ist wie bei einem Handy: Schalte ich das Handy einmal am Tag für 5 Minuten ein, hält der Akku ewig. Navigiere ich damit aber für 2 Stunden, ist der Akku leer. Denken Sie beim Kauf daran!

Peilsender sind ein wichtiges Werkzeug, um die Observation zu vereinfachen. Detektive, aber auch behördliche Ermittler nutzen GPS Tracker, um den aktuellen Standort einer Zielperson zu überprüfen, aber auch um vergangene Routen aufzuzeichnen. Die meisten Tracker haben dafür einen Datenlogger mit internem Speicher eingebaut, der den Standort regelmäßig speichert. Außerdem können die GPS Sender sowohl regelmäßig im Intervall, als auch per Abfrage eine SMS mit dem Standort an ein Mobiltelefon senden. In der Regel befindet sich in der SMS ein Link zu einem Internetkartenanbieter wie Google-Maps, so dass man sich auf dem Smarthphone den Standort direkt auf der Karte anzeigen lassen kann.

Ergänzend oder alternativ zur Datenübertragung via SMS ist es in den meisten Fällen möglich, den Standort regelmäßig an einen Webserver zu übertragen. Der Nutzer loggt sich auf diesem Server ein und kann den aktuellen sowie vergangene Standorte ansehen. Dafür sollte man den Tracker mit einer Datenflatrate ausstatten und man benötigt die aktuellen APN-Daten des SIM-Karten-Providers.

Im privaten Bereich nutzen z.B. Eltern Peilsender, um zu sehen, wo sich ihre Kinder befinden, genauso können Senioren geschützt werden, die im Alltag nicht immer alleine zurecht kommen. Speziell für diesen Bedarf gibt es auch GPS Tracker mit SOS-Taste, die mit einem Knopfdruck eine Alarm-SMS mit dem aktuellen Standort an eine oder mehrere Nummern senden. Zum Teil ist es den GPS-Geräten auch möglich, Anrufe zu tätigen und wie mit einem Handy zu kommunizieren. Wenn sich also eine hilfebedürftige Person verirrt hat, kann man diese bereits auf der Ferne beruhigen.

Da die Anwendungsbereiche von GPS Trackern so vielfältig sind, ist dies kein klassischer Test. Wir haben aus einem weiten Feld von Bewerbern möglichst verschiedene Peilsender herausgesucht, die aber alle erst einmal unseren Test bestehen mussten. Es erschien uns nicht richtig, ein sehr kleines Modell, dass man überall einsetzen kann z.B. in Punkto Akkuleistung mit einem deutlich größeren Modell in allen Punkten objektiv zu vergleichen. Vielmehr legen wir Vor- und Nachteile der verschiedenen Modelle dar und klären darüber auf, welcher Peilsender für welchen Einsatz besonders geeignet ist. Ins Test-Teilnehmerfeld haben es aber wie gesagt nur GPS-Sender geschafft, die einen hohen Standard an Verarbeitung, Features und Komfort ermöglichen.